Mafia... Was ist das?

GeschichteDrama, Romanze / P16
25.04.2019
15.05.2019
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Und weiter geht es
Es würde mich freuen wenn ihr evtl. ein paar Kommentare mit Kritik, Anregungen oder sonst was hinterlassen würdet, damit ich weiß ob sich das schreiben lohnt. :D

Naja und jetzt Viel Spaß
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Am Nachmittag holte mich Shikamaru pünktlich von meinem neuen Zuhause ab. Ehrlich gesagt wunderte es mich schon, er wirkte eher auf mich als ob er öfters mal unpünktlich auftauchte. Aber nein und so wie er vor mir stand, musste ich unwillkürlich grinsen.
„Na, aus dem Bett gefallen?“ Er seufzte und kratzte sich am Hinterkopf. Mein Grinsen wurde durch ein warmes lächeln ersetzt.
„Naja… wollen wir los?“ Ich nickte und wir machten uns auf dem Weg. Von mir bis in die Innenstadt waren es zehn Minuten zu Fuß. Er zeigte mir als erstes ein Einkaufzentrum. Wahrscheinlich dachte er das würde mich am ehesten Interessieren, weil ich ja ein Mädchen bin und wir gehen ja bekanntlich gerne shoppen.
Okay, es Stimmte ja auch. Als nächstes zeigte er mir das Kino, das Freibad und die heißen Quellen, gleich danach liefen wir zu einer Eisdiele. Hier gab es seiner Meinung nach das beste Eis, aber das lag wahrscheinlich auch daran das es Kellner und keine Kellnerinnen waren, welche ihn nerven würden. Er zeigte mir einen Fußballplatz, dort trafen sich immer alle, wenn mir jemand mal was von DEM Treffpunkt erzählen sollte. Als nächstes gingen wir etwas außerhalb von Konoha zu einer Wiese, hier verbrachte er immer seine Zeit wenn er von allem und jeden mal wieder mehr als genervt war. Und zu meiner doch Verwunderung blieben wir echt nur ganz kurz. Wir gingen einen kleinen Weg lang.

„Und hier findet das Nachtleben statt.“ Ich sah mich um. Viele Bars und Clubs jagten hier aneinander. Eine wahre Partymeile. Dann deutete er auf gefühlt jede Seitengasse die von der Hauptmeile abwichen. Auch dort waren Bars und auch einige Puffs.
„Wenn du herkommst… naja sagen wir es so.“, er bliebt stehen und sah mir in die Augen. „Es ist nichts für kleine Mädchen wie dich da rein zu gehen!“ Wie er das betonte ließ mich nichts Gutes erahnen und ich nickte langsam. Und die Bestätigung für sein gesagtes folgte gleich.
„Shikamaru!“ Mein Begleiter drehte sich nach links und seufzte.
„Ich komm gleich wieder, Temari. Warte hier auf mich.“ Damit ließ er mich alleine stehen und verschwand mitten am Tag in eine der Seitengassen und verschwand in eins der Gebäude. Ich setzte mich auf eine Mauer, der Seitengasse gegenüber und wartete. Was sollte ich auch anderes tun. Wenn ich ehrlich zu mir selbst war, hatte ich eine miserable Orientierung und ich würde mich wahrscheinlich hilflos verlaufen und nie wieder heim finden. Also wartete ich… und wartete… und wartete.

Ich sah auf mein Handy, er war jetzt schon eine halbe Stunde da drin. Sollte ich vielleicht hinter her gehen. Nicht das ihm was passiert war. Ich wollte schon aufstehen, als mein Gedächtnis mich an seine Worte und seinen Blick erinnerte. Nein das war keine gute Idee, oder doch? Man könnte seine Aussage auch einzig und allein auf das Nachtleben beziehen. Aber irgendwas in mir sagte mir das er nicht nur dies damit meinte, sondern 24Std an 365Tagen im Jahr. Seufzend blieb ich sitzen und sah in die Gasse. Weitere fünf Minuten später kam er raus. Na endlich….
Genervt stand ich auf und wollte gerade rüber gehen, als ich eine Hand auf meiner Schulter spürte. Ich drehte mein Gesicht nach hinten und sah in ein mir bekanntes Gesicht.
„Hallo Sasuke.“, ich schenkte ihm ein lächeln. Doch er antworte nichts. Ich war kurz verwirrt. Dann merkte ich aber wieso er mich zurück hielt. Die Tür aus der Shikamaru gerade kam wurde aufgetreten und krachte mit viel Lärm gegen die Wand.

„NARA DAS KANN NICHT DEIN ERNST SEIN!“ Ohha… da war aber jemand sauer auf Shikamaru. Das sowas überhaupt möglich war. Ich meine er war so lieb und tat keiner Fliege was zu Leide. Wie ich mich nur da drin irrte merkte ich sofort. Er war lieb und nett zu mir und seinen Freunden, auch zu den anderen drei Mädels wenn er mit ihnen redete.
Ich spürte wie der Druck auf meiner Schulter sich verstärkte. Irgendwas war faul und zwar sehr. Sasuke drehte mich mit einem Zug zu sich um und ich sah ihm irritiert in seine tiefschwarzen Augen.
„Sasuke… was ist los?“, ich war unruhig doch irgendwie wusste ich. Egal was passieren würde, mir würde nichts passieren. Plötzlich tauchten Naruto und Neji neben uns auf und ich sah die beiden an.
„Hi Temari.“, Naruto grinste mich mit seinem typischen Blick an und dieser beruhigte mich auf einmal.
„Hallo.“
„Neji ich glaube Shikamaru bräuchte deine Hilfe. Naruto…“, Sasukes Blick ging von Neji zu dem nun angesprochenen: „Du weist was zu tun ist.“ Die beiden nickten und verschwanden auch wieder. Nun war ich mehr als nur in Sorge. Was war mit Shikamaru? Ich wollte mich wieder umdrehen, doch Sasuke ließ mich nicht.
„Sasuke was soll das?“
Er blickte mich an und sein Blick war so verändert, es lief mir eiskalt den Rücken runter: „Tja… ihr wart leider zur falschen Zeit, am falschen Ort.“
„Was bedeutet das?“ Doch es kam keine Antwort, stattdessen hörte ich wie eine Schlägerei sich in Gange setzte. Ich wurde nervös und wollte mich umdrehen. Aber egal wie sehr ich mich gegen Sasukes Griff wehrte, ich kam nicht weg. „Temari!“, wie erstarrt blieb ich stehen und sah ihn wieder an. „Hör zu… Das läuft hier gerade etwas sehr aus den Fugen.“ Ich blinzelte ein paar Mal um zu realisieren was er versuchte mir zu sagen. Er ging einen Schritt von mir weg und ich musterte ihn. Was war hier nur los? „Du musst gehen, Temari. Hörst du?“
Ich schüttelte den Kopf, wieso sollte ich jetzt auch gehen? Sasuke sah ziemlich am Grübeln aus. Meine Chance mich umzudrehen. Gerade als ich das tun wollte, spürte ich wie Sasuke mich gegen die nächste Wand warf und ich stieß mir den Kopf. Wieso tat er das? Leicht geschockt über seine Handlung sah ich auf und verstand den Grund für seine Tat. Seine Faust hatte Bekanntschaft mit dem Gesicht eines mir unbekannten gemacht. Dieser lag jetzt mit blutender Nase auf der Straße und fluchte vor sich hin. Mein Blick ging die Straße hinunter und ich sah nur ein Choas und Shikamaru und seine Jungs mitten drin. WOW die konnten echt austeilen.
„Temari jetzt verschwinde, bevor dir was passiert.“ Sasuke sah zu mir runter. „Glaub mir das sind die Art von Typen, die keinerlei Hemmungen haben Frauen eine zu verpassen.“

Damit ließ er mich alleine und beeilte sich Shikamaru und co. zu helfen. Ich stand leicht benommen auf und fasste mit meiner Hand an meine Stirn. „Au…“, das tat weh. Ich nahm meine Hand runter und stellte fest, dass ich blutete. Ich rang mit mir selbst. Sollte ich gehen oder ihnen helfen? Ich konnte zu mindestens die Polizei rufen. Doch irgendwas sagte mir, dass das eine ganz schlechte Idee war. Ich beschloss zu gehen. Wahrscheinlich würde ich ihnen nur noch mehr Probleme bereiten wenn ich blieb. Schweren Herzens warf ich nochmal einen Blick auf die prügelnden und ging. Ich verstand es nicht und es bereitete mir Magenschmerzen ihnen nicht helfen zu können. Ich ging und ging und ging. Ich war so tief in Gedanken versunken das ich nicht merkte wie mir jemand folgte. Bei der Wiese blieb ich stehen. Begeistert davon, dass ich, ohne es wirklich zu wissen, diese wieder entdeckt hatte, setzte ich mich seufzend. Mein Kopf tat mir weh und wissen wie ich von hier wieder nach Hause kam, tat ich auch nicht. Vielleicht würde Shikamaru hier wieder her kommen und mich einsammeln.
Ein knacken war zu hören und mein Hörsinn schärfte sich automatisch. Wer war da? War es vielleicht schon Shikamaru? Kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen. Als ich gegangen war, waren sie noch mitten dabei. Und schon wieder dieses knacken. Es konnte Zufall sein. Aber bei meinem Glück in der letzten Stunde glaubte ich das nicht.
„Na sieh mal einer an… die kleine Göre ist verletzt… und ganz allein.“, diese Stimme. Ich wollte echt alles andere gerade lieber. Aber nicht er. Ich hob meinen Blick und sah in das unbeliebte Gesicht meines Gegenübers. Na toll…
„Hidan was willst du?“, irgendwie machte es mich gerade zunehmend nervös, als ich genauer über meine Situation nach dachte. Ich hatte eine kleine Platzwunde, keine Ahnung wo genau ich mich befand und zudem war ich alleine.
„Na… begrüßt man so einen alten Freund?“ Er wirkte irgendwie sauer, was man auch gleich verstand als ich auf sein Handgelenk sah. Ohha… hatte ich ihm das wirklich gebrochen, es schien so immerhin war es eingegipst: „Ich sehe hier keinen alten Freund.“
Er verdrehte seinen Augen und kam auf mich zu, dies veranlasste mich wieder aufzustehen.
„Du und deine kleine unnötige Aktion von heute Morgen beschafften mir nicht nur Lacher sondern auch Sportverbot. Und weißt du was ich gar nicht ab kann…“ Er baute sich vor mir auf und ich fragte mich nur noch mehr, wie ich das in der Schule hinbekommen hatte ihn auf den Boden zu befördern. Ich antwortete ihm nicht, sondern starte ihm stur in die Augen, meine Gedanken herunterschluckend. „Ich hasse es wenn ich keinen Sport machen kann. Und weißt du wie ich das wieder ausgleichen werde?“ Ich schüttelte nun meinen Kopf: „Um ehrlich zu sein ist das auch nicht mein Problem!“ Ich versuchte taff zu sein, aber welche Frau ist das noch lange, wenn ein gefüllt 1,90m großer Schrank, einer 1,65m kleinen Frau drohend gegenüber stand.
„Es sollte dich besser interessieren.“ Er griff mir etwas fester unters Kinn: „Da dein hübsches Gesicht, bestimmt nicht mehr so hübsch ist, wenn dein hübscher Körper nicht all das tut was ich von ihm verlange.“ Geschockt sah ich ihn an, fasste mich aber schnell wieder.
„Du glaubst doch nicht ernsthaft dass ich mich von dir irgendwie anfassen lasse!“, ich stieß ihn zurück und wich ein paar Schritte zurück, landete aber schnell mit dem Rücken gegen einen Baum. Ich hörte sein kurzes, dunkles Lachen: „Und wie du das wirst. Kleine Kostprobe gefälligst?“ und dann sah ich schon eine Faust auf mein Gesicht zufliegen. Er wollte doch nicht ernsthaft eine Frau schlagen? Ich schloss meine Augen und wartete auf den Zusammenprall. Aber natürlich würde er das, er hatte auch gerade gedroht mich zum „Sport“ zu zwingen. Ich hörte einen dumpfen Aufprall… doch ich spürte nichts.

„Was willst du Wicht schon wieder.“ Ich hörte Hidans wütende Stimme und öffnete vorsichtig meine Augen.
„Shikamaru…“, sein Name entwich meiner Kehle mit so einer Erleichterung. Er blickte kurz über die Schulter zu mir, mit diesem er mich musterte.
„Du solltest verschwinden.“, der Nara war wütend, doch dieser Satz galt keines Wegs mir.
„Sonst was?“
„Sonst bekommen wir ein Problem.“, er ließ seine Faust los und schob seine Jacke etwas zur Seite. Hidan fluchte vor sich her. „Und wehe ich sehe dich noch mal in ihrer Nähe!“ Der große Schrank dampfte ab und Shikamaru ließ seine Jacke wieder zurückfallen, bevor er sich mir wieder zu wand.
„Ist alles okay?“ Langsam, ganz langsam nickte ich. Die Frage hätte ich ihm besser stellen sollen. Er hatte Blut an den Klamotten, was aber offensichtlich nur minimal von ihm stammte. Seine aufgeplatzte Lippe und seine Schrammigen Fingerknöchel sahen da schon deutlich angenehmer aus, als sein zerfetztes T-Shirt.
„Hast du schon mal wieder in einen Spiegel gesehen? Die Frage kann ich besser dir stellen.“ Er winkte ab, das sei nichts, nur ein paar kleine Schrammen. Er brachte mich noch heim. Auf dem gesamten Weg redeten wir nicht ein Wort miteinander und bis auf ein kleines, einfaches: Wir sehen uns – kam auch nichts mehr über seine Lippen, bevor er verschwand.
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Das wars wieder :)
Hoffe es hat euch gefallen :D
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