Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Das Geheimnis von Shia

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12 / Gen
25.04.2019
25.04.2019
1
1.668
2
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
 
25.04.2019 1.668
 
ACHTUNG!
Dies ist keine normale Geschichte von mir!
Diese Geschichte hat am 24.1.2009 ihren Anfang gefunden und wurde von mir mit 12 Jahren geschrieben. Zudem ist das die zweite Geschichte, die es aus meinen Kopf aufs Papier geschafft hat. Sie ist also in keinster weise mit meinem aktuellen Schreibstil zu vergleichen. Ich habe lediglich die Rechtschreibfehler verbessert. Ansonsten ist alles original so, wie ich es damals geschrieben habe. Sei also bitte gnädig zu mir^^

------------------------------------------------------------------------------------------------

Es gab mal ein Schloss im Himmel und das hieß Shia. Es hatte große, aber liebe Monster. Der größte und wertvollste Schatz von Schia war eine magische Kette. Sie hatte einen wunderschönen schwarzen Stein, der mit blauen Mustern verziert war, an der Spitze hängen und die verzierungen leuchteten hell auf wenn das Schloss oder der Träger Unheil drohte. Mit geheimen Zauberformeln hatte man eine ungeheure Macht. Sie konnte alles zerstören. Sie war auch der Grund, warum das Schloss im Himmel war. Wenn die Kette nicht mehr da war würde es in 2 tagen abstürzen.
Damit man das Schloss nicht sieht umkreisen ihn riesige Gewitterwolken. Wer sich ihnen näherte wird vom Blitz getroffen.
Nur ein mal im Jahr werden die Wolken weggeweht. Nur dann kann man das Schloss bewundern. Viele versuchten es zu zeichnen, aber es gelang ihnen nicht diese Schönheit wiederzugeben.
Man baute Flugmaschinen um überhaupt in die Nähe des Schlosses zu kommen. Sie haben es zwar geschafft hochzukommen, sind aber immer abgestürzt. Es gab nur selten Überlebende.

Doch dann geschah ein Unglück. Da, wo der Platz des Steines war, war auf einmal ein großes Loch. Der Stein fiel auf die Erde, weit weg vom Schloss.
Ein Mädchen fand den Stein und zeigte ihn ihrem besten Freund. Das Mädchen hieß Nila und Freund hieß Nico. Sie wussten nicht was es für eine Kette war und guckten in ein Buch über Geheimnisse. Als die Kette ganz nah am Buch war wurde das Buch ganz verrückt und blätterte wie wild in sich rum.
Dann erschien eine leere Seite, Doch dann erschien das Bild der Kette und alles klärte sich auf. Die beiden Freunde waren über ihren Fund ganz erstaunt. Dann sahen sie noch ein paar Zaubersprüche..Doch den stärksten konnten sie nicht entziffern, weil er in einer geheimen Schrift stand. Zum Glück war es der Tag an dem man das Schloss sehen konnte. Nila und Nico sahen aber nur einen glänzenden Punkt.

Schnell zeichneten sie eine Karte und markierten den Punkt und packten schnell ein paar Sachen ein und liefen in Richtung Schloss. Doch sie waren zu langsam und das Schloss verschwand. Zum Glück hatten sie noch die Karte und fanden es dann doch. Sie merkten sich diese Stelle und gingen zum berühmtesten Flieger der Welt. Er wollte schon immer zum Schloss fliegen. Leider fehlte ihm immer der Mut. Auch jetzt, wo er die Karte hatte und nur noch losfliegen musste, traute er sich nicht.
Das einzige was er tun konnte war, den beiden ein Flugzeug zu leihen. Er wusste, das er es nie wiedersehen würde. Aber das war ihm egal. Er bat Nila und Nico nur, ein paar Fotos oder anderes mitzubringen. Falls sie es schafften.
Nico war ein guter Flieger, aber er wusste nicht was da auf sie zukam. Nila packte ein paar Decken und etwas zu Essen ein. Dann ging es los. Sie starteten das Flugzeug und hoben ab.

Es sah alles so klein aus. Dank des Kompasses wussten sie in welche Richtung sie fliegen mussten. Sie flogen und flogen immer weiter Richtung Osten. Aber aus irgendeinen Grund fanden sie es nicht wieder. Überall waren Wolken. Richtige Türme aus Wolken. Doch dann wurde es stürmisch. Das Flugzeug drehte sich. Dann waren sie in einer großen Gewitterwolke. Es war windstill. Dann kamen sie: große Blitze in Form der alten Drachen. Sie donnerten und Nila dachte, das ihr das Trommelfell platzt. Doch Nico war ganz ruhig. Ihm machten die Drachen keine Angst. Dann war es wieder ruhig. Sie flogen noch ein bisschen und kamen endlich aus der Wolke raus. Und was sie dann sahen verschlug ihnen den Atem. Denn sie erblickten das Schloss Shia. Es strahlte in der Sonne wie ein Diamant. Das Flugzeug war zwar leicht beschädigt, brachte sie aber heil auf die Erde. Jetzt erst bemerkte Nila, das der Stein leuchtete. Er zog sie sanft in die Richtung des Schlosses. Er führte sie durch eine Art Urwald. Als Nico genauer hinsah erkannte er, das es wohl mal eine Art Gewächshaus war.
Sie kamen zu einem großen Baum. Plötzlich hörten sie Schritte. Schritte eines großen Wesens! Und dann sahen sie es. Ein großes Monster, das sehr furchterregend aussah. Nila und Nico zitterten. Doch das Monster hatte nicht die Absicht ihnen was zu tun. Es gab piepende Laute von sich und legte ein paar Blumen vor den Baum.
Nila sah den Baum genauer an und sah, das da lauter Monster lagen die von Moos bewachsen waren. Auf einmal verstand sie, dass das Monster bald genau so enden würde und wurde sehr traurig. Das Monster wollte gerade gehen, da zuckte es und brach zusammen. Nila schrie und begann zu weinen. Nico versuchte sie zu trösten, schaffte es aber nicht und ließ sie eine Weile weinen.
Als sie sich wieder eingekriegt hatte gingen sie weiter und suchten andere Monster. Das die Monster vielleicht getötet wurden, daran dachten sie nicht.

Das leuchten der Kette wurde stärker und führte sie in den Untergrund. Die Kette öffnete ihnen geheime Türen in den Wänden. Sie fanden Schätze und Gemälde, die bestimmt schon tausende von Jahren alt sein mussten. Nach einer langen Zeit waren sie wohl im Kern des Schlosses.
Auch hier waren überall Gräser, Sträucher und Wurzeln. Und wieder dachten sie nicht daran, das es das perfekte Versteck von Mördern war.
In der Mitte war der Bewuchs stärker, die Wurzeln haben eine richtige Kugel geformt. Die Kette wurde immer unruhiger und wollte unbedingt dorthin, wo eben diese Kugel war. Sie gingen hin und entfernten ein paar der Wurzeln ohne sie zu beschädigen, was sich als schwierig erwies. Sie wollten ja nichts kaputt machen.
Als sie es endlich geschafft hatten erblickten sie einen großen, wunderschönen, leuchtenden Kristall. Er war so blau wie das Meer und strahlte eine angenehme Ruhe aus.
Nila und Nico waren ganz gebannt, als ein Pfeil dicht neben ihnen in die Wurzeln schlug und stecken blieb. Nila schrie erschrocken auf und rannte davon. Nico rannte hinter ihr her, weil auch er erschrocken war.
Sie rannten bis zum ende des Raumes, wo eine große Wand war. Zum Glück haben die Wurzeln Löcher gemacht um durchwachsen zu können. Schnell fanden sie einen und schlupften durch und rannten weiter ohne zu wissen wie nah ihr Verfolger ihnen wirklich war.
Ohne es zu wissen hat er sie überholt und stand plötzlich vor ihnen. Nila und Nico stoppten und sahen nur eine schwarze Gestalt mit rot glühenden Augen. Aus Schreck sagte Nila schnell einen Spruch, den ihr ihre Oma beigebracht hatte. Sie sagte: “Lia mamora Nishia tama.”
Die Kette leuchtete gleißend hell und es gab eine Art Explosion. Die schwarze Gestalt verschwand genau wie alle Wurzeln und alles Unkraut.

Nico hatte sich zum Glück an Nila festgehalten, sonst wäre er jetzt wahrscheinlich auch verschwunden.
Als er die Augen öffnete erkannte er Nila kaum wieder. Sie hatte ein schneeweißes Kleid an und hatte eine Art Krone auf dem Kopf. Um ihren Hals hing die noch leicht leuchtende Kette. Nico war sprachlos. So wunderschön hatte er seine Freundin noch nie gesehen. Als er sich umsah wusste er erst nicht wo er war. Sie waren in einer Art Thronsaal in dem zwei Throne standen. Zwei? Nico wunderte sich. Dann sah er an sich runter und sah, das auch er königlich gekleidet war. Jetzt löste sich auch Nila aus ihrer Starre. Sie fand, das Nico echt gut aussah. Zusammen gingen sie auf die Throne zu und setzten sich. Aus einmal war überall Leben, denn jedes Monster und jedes Tier das getötet wurde erwachte und lebte wieder.
Jeder wollte seine neuen Herrscher begrüßen.
Obwohl die beiden die Monster immer noch nicht verstehen konnten freuten sie sich, das sie wieder lebten. Obwohl es hier so schön ist wollen Nila und Nico nicht bleiben. Sie wollten wieder auf die Erde. Aber wie? Das Flugzeug war bestimmt zerstört. Als Nico an das Flugzeug dachte erinnerte er sich an den Wunsch des Fliegers. Leider war die Kamera mitsamt seiner alten Kleidung verschwunden. Als er zu Nila sah, sah er, das sie weinte. Als eine Träne auf die Kette fiel sprach Nila: ”Ich wünschte, wir wären wieder daheim.” Da leuchtete die Kette wieder und sie waren in ihrer alten Kleidung und mit allem was sie mitgenommen hatten wieder zuhause.

Doch es sah alles ganz anders aus. Das Gras war viel zu hoch und die schönen Rosen, die Nila eingepflanzt hatte, waren verwelkt. Alles sah so verlassen aus. Aber sie waren ganz sicher, das sie zuhause waren. Die Berge waren dort wo sie sein sollten und der See war auch noch da. Anscheinend verging die Zeit auf Shia viel schneller. Was dort ein paar Stunden sind, sind hier Jahre. Das erkannte sie, als ein alter Mann den Weg entlang kam. Er blinzelte ein paar mal und sagte: “Nila, Nico! Seid ihr es wirklich?” Der alte mann war anscheinend der Flieger, der ihnen das Flugzeug geliehen hat. Sie erzählten ihm was sie erlebt hatten und er hörte gespannt zu. Als sie zu Ende erzählt hatten fragten sie ihn was in der Zwischenzeit hier passiert war. Er erzählte ihnen, dass sie 53 Jahre fort waren. Als sie nach 6 Monaten nicht zurückkamen hat man sie für Tot erklärt. Er sagte ihnen auch, das sie ein Grab hätten. Und zwar auf dem Hügel der Sonne. Er ist nämlich der erste Hügel der von der Sonne angestrahlt wird. Das machte die beiden sehr traurig. Deshalb wollten die beiden nicht mehr bleiben. Sie verabschiedeten sich vom Flieger, packten ihre Sachen und zogen in die Nachbarstadt Lumeria. Sie behielten ihre geschichte für sich und lebten ein glückliches Leben. Denn das einst so schöne Schloss war nie mehr gesehen.
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast