Misono POV Shortstory

KurzgeschichteDrama / P16 Slash
24.04.2019
24.04.2019
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Disclaimer: This is obviously nothing canon. The rights of Servamp and it's characters go to Strike Tanaka. The creators of Servamp. This is obviously only a fanmade story.

KaNnST Du MIcH LiEben?
KAnSSt Du AuCH MEinE VErbRECHEn UNd SüNDEn ,LiEBEN?
WenN du auCH mEIne KInDEr LIebEN KanSST,
WErdE iCh AucH DicH UND DeiNE KiNDEr FüR ImMeR ,
LiEbEn."
"(Servamp ch.020)

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Misono POV:

Wie lange war es eigentlich her, dass ich Mikuni nicht mehr gesehen hatte?
8 Jahre? 9 Jahre ? 10 Jahre?
Ich weiß es selbst nicht mehr.
Aber... Treffen würde ich ihn schon echt gerne wieder, jetzt da ich weiß, was damals wirklich passiert ist.
Ich habe ihm unrecht getan...
Ihn zu unrecht all diese Jahre verachtet.
Doch...
In diesem Hause gab es nie auch nur eine Person, welche mir jemals die Wahrheit gesagt hätte.
All dies um mich zu beschützen; Doch ich brauche keinen Schutz mehr.
Ich bin jetzt alt genug, um mich nicht mehr beschützen lassen zu müssen!
Jetzt bin ich mal an der Reihe, diejenigen zu beschützen, welche mir was bedeuten.

Während ich über all dies nachdachte, fuhr ich im Auto zu Sendagayas Onsen.
Unserem Treffpunkt im Kampf gegen Tsubaki.
Lily war noch immer sehr geschwächt; Er wachte einfach nicht mehr auf.
Vor allem: Er wurde immer kleiner.
Und es machte mir so große Angst, dass ich auch ihn bald verlieren könnte.
Ich drückte meine Hände in meine Hose.
Jetzt gilt es Ruhe zu bewahren.
Panik bringt mir hier jetzt auch nicht viel.
Meine Gedanken überschlugen sich, als das Auto ganz plötzlich mit einer immensen Wucht bremste.
Durch meinen Gurt flog ich nicht weit, aber es verschaffte mir trotzdem einen gewaltigen Schrecken.
Da die Scheiben getönt wahren, konnte ich nicht ausmachen was draußen vor sich ging.
Doch ehe ich mich versah, wurde ich von einer mir unbekannten Person aus dem Auto gezerrt.
Mein Blick fiel zu Dodo ins Auto, doch dieser kam nicht hinaus.
"Wer seid ihr Bastarde?!", schrie ich und wehrte mich gegen den mir angetanen Zwang.
Ich wusste weder, ob diese Männer zu C3 gehören sollten, oder ob es nicht vielleicht doch Abkömmlinge eines Servamps, waren.

Als mir dann schwummrig vor Augen wurde,
musste ich mich damit abfinden, dass ich es wohl erstmal nicht heraus finden würde.
...

Als ich wieder erwachte, sass ich in einem dunklen Raum.
Ich war an einen im Raum liegenden Stuhl gefesselt.
Ich versuchte auszumachen, wo ich mich befand und konnte von draußen fremde Stimmen ausmachen.
"Ich kann es nicht fassen, dass wir uns so eine Goldgrube eingefangen haben", hörte ich.
"Sein Vater wird bestimmt ein ganzes Batzen Bares zahlen, um den Knirps wieder zu bekommen!", vernahm ich ebenso.
Ich war also Opfer einer Entführung geworden? Bei der es um Lösegeld ging?
Wie zum Geier haben es einfache Ganoven geschafft an Dodo vorbeizukommen???
Es gefällt mir nicht,mir das eingestehen zu müssen, aber ohne Lily bin ich aufgeschmissen.
"Verdammt- Verdammt!", murmelte ich in leichter Panik und versuchte vergebens ,mich diesen Fesseln zu entledigen.
Nach einer Zeit musste ich mir eingestehen, dass es sinnlos war.
Mit meiner eigenen Kraft würde ich hier ganz sicher nicht hinauskommen.
"Lily..."; murmelte ich zu mir selber.
Wäre Lily hier, wäre es kein Problem hier heraus zu kommen;
Lily hätte sowas überhaupt nicht zugelassen.
Doch mir ist klar, dass ich mich nicht immer nur auf Lily verlassen kann.
Ich muss hier wohl selbstständig hinaus kommen.

Doch für Stunden betrat niemand den Raum, um nach mir zu sehen.
Ob sie Vater noch nicht kontaktiert hatten?
Mein Vater würde sicherlich darauf bestehen, dass sie ihm einen Beweis geben, dass ich noch am Leben bin;Oder überhaupt in ihrer Gewalt bin.
Nach einiger Zeit in der Dunkelheit, ging die Tür dann auf.
In ihr ein Mann, dessen Gesicht komplett verhüllt war.
"Ich gebe dir jetzt was zu Essen Knirps, mach irgendwelche komischen Dinger und ich mach dich kalt!", drohte dieser unprivilegierte Bergaffe mir.
Da ich nicht dumm war, tat ich dies.
Shirota hätte sich wahrscheinlich doch mit aller Kraft gewehrt, doch ich war Realist.
Ich habe in dieser Situation absolut keine Wahl, als mich erstmal ruhig zu verhalten und auf Hilfe, oder einen Weg zu hoffen, hier heraus zu kommen.
Ich nahm also erstmal die Faden Lebensmittel an.
Der Entführer redete nicht viel mir mir.
Er wartete bis ich fertig war und verschwand.
Wenig später schlief ich dann auch ein.
Ich war so lange wach, dass ich einfach nicht mehr konnte.
Mein Traum war allerdings nicht wie gewöhnlich.
Erneut fand ich mich in einem weißen Raum wieder.
Mit nichts um mich herum.
Außer; Einem Schmetterling.
Ein mir sehr gut bekannter Schmetterling.

"Lily?", fragte ich diesen Schmetterling und streckte meine Hand nach ihm aus.
Nachdem ich diesen Namen sagte, nahm er auch seine Menschliche Gestalt an.
Ehe ich mich versah, schloss er seine Arme um mich.
"Misono... Ich hatte so gehofft, dass du diesen Raum eines Tages finden würdest", sprach dieser erleichter.
"Lily..., Also ist das hier kein Traum?", fragte ich ihn dann verwundert.
"Nein, nicht exakt", antwortete er mir mit seinem üblichen Lächeln im Gesicht.
"Dies hier ist ein Raum,ähnlich wie du ihn schon einmal gesehen hast", erklärte er mir.
"Der einzige Unterschied ist, dass dieser sich nicht in meinem Unterbewusstsein befindet, sondern dies ein Raum ist, welcher durch unseren Vertrag erschaffen wurde", erläuterte er mir weiter mit diesem Lächeln auf dem Gesicht.
Ich sah dies als Chance.
Ich musste Lily um Hilfe bitten!
Doch konnte er überhaupt etwas ausrichten?
Seine Verfassung war so schlecht, dass er nicht einmal mehr aufwachte.
Also fragte ich erst einmal:" Lily, was ist überhaupt mit dir los?"
Darauf konnte er mir keine Antwort geben.
"Ich weiß es leider nicht, Misono...Ich vermute, dass dies ein Nebeneffekt meines Kraftverlustes ist... Ich weiß allerdings nicht, was er noch für Folgen haben wird"
Mein Herz sank mir daraufhin in die Hose.
Also schloss er selbst auch nicht aus, dass seine Situation tödlich sein könnte.
Doch ich hatte bereits beschlossen, dass ich seine verlorene Kraft zurück erlange;
Ich hatte es ihm versprochen.
Erst einmal musste ich aus dieser Situation heraus kommen.
"Lily...Jetzt gerade befinde ich mich in einem dunklen Raum, aus welchem ich nicht herauskomme! Ich wurde von irgendwelchen Bastarden für Lösegeld entführt", erklärte ich die Situation.
Der Gesichtsausdruck,welchen Lily annahm,
wechselte von einem sanften Lächeln, zu purem Horror.
"Entführt? Geht es dir gut??", sprach er besorgt und in Schock.
"Mir geht es gut, du Tölpel!", sprach ich.
"Ich weiß nur nicht, wie ich aus dieser Situation herauskomme...,vor allem... Dauert es nicht mehr lange, bis wir zu lange von einander entfernt sind ,Lily!", sprach ich.
Wenn dies so weiter geht, kann es ganz schnell zu einer extrem gefährlichen Situation für mich werden.
Auch , wenn die Entführer nur Menschen sind.
Mein Lead, kann ich ohne Lily nicht verwenden.
Zu schwach, wäre er dafür gerade sowieso.
"G-ganz ruhig Misono...Sie werden bestimmt schon nach dir suchen und es wird sie nicht so lange brauchen um dich zu finden!"
Sprach er um mich zu beruhigen, doch sah ich ihm seine eigene Unruhe an .
Ich verweilte in seiner Umarmung.
"Ich will dich nicht verlieren...Lily", sprach ich dann vom Thema abweichend.
Vielleicht, war dies die letzte Chance mit Lily zu reden.
Vielleicht bekomme ich diese Chance nie wieder.
Er streichte mir über den Kopf.
"Manchmal... kannst du es aber nicht aufhalten, Misono... Auch wenn du jemanden so sehr liebst", sprach er ruhig.
"Wenn es dazu kommen sollte, dass ich bald wirklich nicht mehr auf Erden wandele, Misono; Dann werde ich immer in deinem Herzen sein", sprach er und deutete mir auf die Brust.
"Ich werde dir niemals von der Seite weichen, werde niemals aufhören dich zu lieben",sprach er.

"Auch jetzt..., egal was passiert; ich bin in deinem Herzen", sprach er mit einem schmerzverzerrten Lächeln.
Auch ihn schien es zu schmerzen.
Aber wohl eher, dass ich gerade Tränen vergoss.
Ich löste mich von ihm.
"Ich werde jetzt wohl wieder zurück müssen- Wenn ich keinen Weg hinaus finde, werde ich auch dich nicht retten können!", sprach ich bestimmend.
"Misono..., viel Erfolg... Bitte komme wieder gesund nachhause", sprach Lily mit einem traurigen Lächeln auf den Lippen.
"Natürlich du Tölpel!", sprach ich und schlug meine Augen erneut auf.
Die Entfernungszeitspanne zwischen mir und Lily, ,machte sich langsam bemerkbar.
Mein ganzer Körper war Schwer und schmerzte.
Weiterhin versuchte ich die Fesseln an meinem Körper zu lösen, ehe ich ein ungewöhntes Gefühl vernahm.
Fast, als würde etwas meinen Körper entlang schlängeln.
Ehe ich mich versah, waren meine Fesseln abgetrennt.
Ich erhob mich mit all meiner Kraft und schleppte mich der Wand entlang zum Lichtschalter.
Als das Licht dann angeschaltet war, sah ich auf dem Boden eine lange , schwarze Schlange.

Das ist...der Servamp des Neides...
Der Servamp von...
Mein Blick bewegte sich suchend durch den Raum.
Und in der Ecke des Raumes sass er.
Mikuni; Mein älterer Bruder.
Er sass in einer seiner gewöhnlich, lächerlichen Posen.
Er erhob sich und stellte sich Wortlos zu mir, um mich zu stützen.
"Du warst echt ganz schön lange hier, oder? Lass mich dich hier heraus holen", sprach er mit einem gequälten Lächeln.
Ein ähnliches Lächeln, wie es Lily hatte.
"W-Wie hast du Tölpel mich ge-"?, fing ich an ihn zu fragen, doch wurde von ihm direkt mit einer Antwort unterbrochen.
"Jeje ist ein Vampir- weißt du?", grinste er mich mit diesem traurigen Lächeln an.
Wir beide schienen nicht wirklich zu wissen, was wir einander sagen sollten. Er brachte mich hinaus.
Ich sah keinen der Entführer auf meinem Weg nach draußen.
Sie hatten sie wahrscheinlich ausgeschaltet.
Draußen angekommen, lies er mich dann an eine Wand lehnend ab.
Als ich mich gerade nach ihm umdrehte, war er verschwunden.
Lediglich ein Handy war mir geblieben.
"Vater sagte... Ich soll dir ausrichten, dass du wieder nachhause kommen sollst... und wir wie eine Familie über alles reden sollen", sprach ich , unwissend, ob er mich überhaupt noch hörte und nahm das Handy an mich.
Er war schon wieder weg gelaufen...
Doch er war da, wenn ich ihn gebraucht hatte.

Ich rufe jetzt besser Shirota an...

_______________________________________________

ENDE
 
 
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