Was uns verbindet

GeschichteRomanze / P16 Slash
Victor Nikiforov Yuri Katsuki
24.04.2019
08.08.2019
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Yuri POV:

Wie kann es sein, dass mein Idol auf einmal in meinem Haus steht? Gerade war ich noch super verzweifelt, weil ich so wenig Punkte holen konnte und jetzt steht hier vor mir der echte Victor Nikiforov. Mein Atem hat für eine ganze Weile ausgesetzt. Ein Wunder, dass ich nicht ohnmächtig geworden bin.
Ich bekomme einfach kein Wort heraus so erstarrt bin ich.

Die Worte die daraufhin folgten brachten mich nurnoch mehr durcheinander.
"Ich bin ab heute dein Trainer."
Kurz und bündig formuliert, und doch löste dieser Satz so viel in mir aus.

Wieder herrschte eine Weile schweigen bis Victor sich entschied weiterzureden.
"So wo kann ich denn schlafen? Bei dir? Ich seh mich mal um, zeig mir doch wo alles ist."

Ich dachte mir würde jeden Moment schwarz vor Augen werden.
"H...hier? B...bei...uns?"

"Aber natürlich. Schließlich müssen wir uns besser kennenlernen. Wir werden eine Weile zusammen verbringen."
Das Lächeln welches er mir zuwarf war im echten Leben noch schöner als im Fernsehen.


"N...Na gut. Ich führe dich erstmal im Haus entlang und dann mach ich das Gästezimmer für dich fertig."
Mein Herz machte Freudensprünge aber gleichzeitig war ich unglaublich nervös und immernoch ziemlich überfordert mit der Situation.

Victor versuchte sehr offensichtlich ein Gespräch anzufangen, während wir über den Flur in Richtung meines Zimmers liefen.
Allerdings war ich noch nie sehr gesprächig und eher schüchtern. Ich schätzte in seiner Anwesenheit wird sich das auch nicht so leicht ändern.

Ein paar Schritte vor meinem Zimmer kam mir ein Geistesblitz. Das ganze Fanzeug! Ahh warum hab ich nur so viel davon?!
Naja ich weiß ja warum aber wieso erinnere ich mich so spät daran.
Wie mit Lichtgeschwindigkeit, rief ich Victor ein hastiges "warte ganz kurz" zu und schloss die Tür hinter mir.
Ich glaube so schnell habe ich bisher noch nie mein Zimmer aufgeräumt. Ich griff nach allem was irgendwie auffällig war und warf alles in die Schublade unter meinem Bett. Da sollte es sicher sein...Puh...

Ich öffnete Victor also wieder die Tür und bat ihn hinein. Er machte einen Schritt nach vorn und betrat den Raum. "Schönes Zimmer hast du. Das Poster da oben gefällt mir besonders gut." Er lachte laut und da wurde es mir schmerzhaft bewusst. Ausgerechnet das Poster über meinem Bett habe ich hängen lassen. Ich schluckte und überlegte was ich tun sollte, während ich spürte wie ich rot wurde. Ich fühlte mich, als würde jeden Moment Dampf aus meinen Ohren steigen.

"Ä..ähm a...also.."

"Schon gut darauf musst du nicht weiter eingehen"

Irgendwie war ich ganz schön froh, dass er das sagte. Immerhin wüsste ich auch nicht was Ich weiteres dazu gesagt hätte. Das einzige war vermutlich passieren würde, wäre dass ich mich immer weiter hineinreite.
So ein Schlamassel...
Ich zeigte ihm noch in Ruhe alle anderen Räume. Nachdem wir fertig waren und ein wenig geredet haben habe ich noch sein Zimmer fertig gemacht und dann haben wir etwas gegessen. Dabei hat Victor wohl sein neues Lieblings essen entdeckt. Und ich muss sagen dann hätten wir tatsächlich etwas gemeinsam. Ich liebe Katsudon auch über alles.
Am Abend ging ich in mein Bett und legte mich mit immernoch klopfendem Herzen hin.
Ich sah aus dem Fenster und beobachtete die Sterne. Morgen wäre wohl mein erster Tag, am dem ich mit Victor höchstpersönlich trainieren dürfte.
Plötzlich ging die Tür auf, was mich zusammenzucken ließ.
Klopfen war wohl schonmal nicht seine Sache.

"Yuri ich denke ich sollte bei dir schlafen.
Als Trainer und Schüler sollten wir so viel Zeit wie möglich miteinander verbringen......
Außerdem ist dein Zimmer gemütlicher"
Fügte er leise hinzu.

"Äh...okay..."
Wieder einmal eine seltsame Situation, der ich eh nicht entkommen könnte.

Victor legte sich einfach neben mich, ohne auch nur einen Moment zu zögern.
Im Gegensatz zu ihm fand ich die ganze Nacht keinen Schlaf. Nicht weil ich keinen Platz hatte oder so....Nein einfach weil ich zu nervös war.

Am nächsten morgen saß ich bereits im Bett und nach meinem Gefühl zu urteilen, muss ich schrecklich ausgesehen haben.
Victor wachte auch auf und sah mich direkt an.
"Und? Gut geschlafen?

"Ja." Antwortete ich fälschlicherweise.

"Lügen musst du nicht."

Und da hat er mich ertappt....
"Okay du hast recht. Ich habe nicht gut geschlafen."

"Sag doch was, wenn ich in mein eigenes Zimmer soll. Ich will dich ja schließlich nicht fertig machen, sondern trainieren."
Er beendete den Satz mit einem kurzen Lachen.

Nach dem Frühstück gingen wir zusammen in Richtung Eishalle.
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