Last trip

GeschichteAngst, Freundschaft / P18 Slash
23.04.2019
23.04.2019
2
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Halli Hallo, meine treue Leserschaft! Wenn ich denn eine treue Leserschaft habe. Wenn ich eine habe dann besteht die nämlich leider aus Schwarzlesern, Reviews hinterlässt mir ja niemand T.T Aber ich bin ja nicht hier um mich über euch zu beschweren, ich bin froh dass überhaupt jemand mein Gesülze liest XD Dies wäre dann mal ein Mehrteiler, wie viele Teile es werden weiß ich aber selbst noch nicht. Sehr viel traurig zum Beginn, später sehr viel Fluff. Jetzt aber viel Spaß meine Schwarzleser!

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,,Wie steht es um ihn?" Zu lange hatte der Arzt vor ihm in den für den Servamp der Völlerei unverständlichen Unterlagen herumgekramt ohne ein Wort zu sagen. In Il Dios Augen sah man Ungeduld funkeln. Der Arzt seufzte leise, schob sich die kleine, runde Brille mit einem Finger hoch.
,,Die Kugel hat den Darm perforiert, wir konnten die Entzündung auch mit Medikamenten nicht mehr eindämmen-" ,,Hören sie auf mit diesem Fachgeschwätz und sagen sie mir ob er das überlebt oder nicht!" Die Völlerei klang aufgebracht als er mit der geballten Faust auf den Tisch vor sich schlug, das Glas mit dem Wasser damit zum Umkippen brachte und den Inhalt auf den Boden verschüttete.
,,Herr Carpediem wird es nicht überleben." Gab der Arzt nun endlich eine klare Antwort, wenn es auch nicht die war die Il Dio gerne hören wollte. Das konnte nicht sein. Es musste ein Irrtum vorliegen. Sein Eve hatte schon so vieles überlebt.
Er stand auf und zwängte sich an dem Arzt vorbei in das Zimmer seines Eves.
Der junge Italiener lag in einem viel zu groß wirkenden Krankenbett, die zitternden Hände in die dünnen, weißen Decken gekrallt die mehr an Bettlaken erinnerten als an wirkliche Decken. Wie eigentlich immer schimmerte die Haut des Eves feucht vom Schweiß.  Der ganze Oberkörper des jungen Mannes war in Verbände gewickelt, die den Schrecken unter sich nur dürftig verbargen - Zwar musste Il Dio nun nicht mehr das Einschussloch sehen und das entzündete Fleisch um es herum, doch das Blut drang noch immer rot durch das Weiß der Verbände und erinnerte ihn gemeinsam mit dem süßen Duft schmerzhaft daran wie leicht ein Mensch aus dem Leben zu reißen war.
Er setzte sich neben dem Eve auf das Bett und zog Niccoló sanft auf seinen Schoß - Der Positionswechsel bereitete Niccoló offensichtlich Schmerzen wie Il Dio an seinem Gesichtsausdruck und dem plötzlich schnellerem Atem erkennen konnte, doch er wusste ebenso so gut wie sehr er es mochte nah bei dem Servamp zu sein. Den Kopf auf Il Dios Schulter, die Arme um seinen Hals gelegt. Sanft strich Il Dio ihm in langsamen Bewegungen über den Rücken, so wie er wusste das Niccoló es mochte. Brust an Brust, der Eve spürte beruhigend den stetigen Herzschlag Il Dios, der Servamp spürte den unregelmäßigen Herzschlag Niccolós und war sich nicht sicher ob es an seiner Verletzung lag oder an den Schmerzen und der Angst. Immer wenn Niccolós Atem nur ein einziges Mal stockte hatte Il Dio das Gefühl auch sein Atem würde anhalten.
,,Il Dio...?" Die Stimme des Eves war auch sonst äußerst leise und heiser, doch in diesem Moment schien es nur noch schlimmer zu sein, selbst mit seinen sensiblen Ohren konnte der Vampir sie kaum verstehen. Der Vampir gab ein leises ,,Mh?" von sich um seinem Partner zu verstehen zu geben dass er ihn gehört hatte.
,,Wie steht es um mich...?" Il Dio wusste nicht was er sagen sollte, wie er die Nachricht schonend überbringen sollte - Konnte man so eine Nachricht überhaupt schonend überbringen? Er sah in die Augen seines Eves.
,,Cucciolone, du wirst das nicht überleben." Der junge Mann verkrampfte sich als er diese Worte hörte und Il Dio konnte spüren wie sein Herz hart gegen seine Brust schlug. Er strich ihm sanft über den Rücken und auch wenn er nicht wusste was er sagen sollte wollte er doch helfen seinen Eve zu beruhigen. Er hörte ein leises Schluchzen.
,,Nicco..." Er spielte sanft mit einer der schwarzen Haarsträhnen die unordentlich herunter und in Niccolós Gesicht hingen. ,,Es ist in Ordnung. Du hast deinen Job gut gemacht." Sein Job. Er hatte es geschafft einen der größten Feinde der Carpediem-Familie, einen Killer aus einer anderen Gruppe, auszuschalten, auch wenn er selbst eine tödliche Wunde davon getragen hatte. Auch wenn Il Dio am liebsten all seine Wut und seine Trauer herausschreien wollte, er war auch erfüllt von Stolz auf die Leistungen seines Eves. Er mochte zwar ein Angsthase sein, aber dennoch erfüllte er seinen Job als Mafia Boss so perfekt, behandelte seine Untergebenen gut und rächte die Verstorbenen.
Er wechselte das Thema.  ,,Pst, verrat es bloß niemandem, Nicco-" Niccoló sah zu seinem Servamp, der gerade in der tiefen Tasche seiner zu großen, lockeren Hosen herumkramte und kurz darauf die Pistole des Mafia Bosses herauszog. Er wusste dass sich Niccoló mit ihr in Reichweite sehr viel sicherer fühlte, und dass wollte er doch erreichen. Er ließ sie in der Schublade des Nachttisches verschwinden. ,,Und ich bin ja auch da. Du bist sicher hier, versprochen." Beruhigte er ihn.
,,Du wirst in Frieden gehen können, dafür sorge ich."
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