Don´t-

OneshotAngst, Schmerz/Trost / P16
World End / Il Dio
22.04.2019
22.04.2019
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Howdy!

Endlich mal etwas was kein Projekt ist sondern was ganz Eigenes :D Dafür wieder traurig, wie auch sonst bei der Emo-Queen that is Watanuki, eh?  Spoiler Warning für Band 13 aber nicht wirklich, verrät jetzt nichts Story mäßiges oder so, nur die neuen Charaktere. Have fun!

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,,Hey!" Der Servamp der Völlerei zuckte zusammen als die Stimme seines älteren Bruders laut an sein Ohr drang und er drehte sich träge zu ihm um ihn anzusehen. Die Habgier wirkte aufgebracht. ,,Was ignorierst du mich denn einfach,      ?" World End legte den Kopf schief. Etwas wirkte falsch, wie sein Bruder sprach und obwohl er noch die Lippen bewegte keine Worte mehr von ihm kamen... Es machte Klick. ,,Lawless, sag meinen Namen." Angst schwang in seiner Stimme mit und als Lawless offensichtlich verwirrt ein weiteres Mal ohne jegliche gesprochenen Worte die Lippen bewegte  sprang World End aus seinem Stuhl auf. Eilig verließ er das Zimmer und rannte die vielen Treppen des Alicein Anwesens herunter, stolperte, fiel, riss sich die Beine auf, rannte weiter. Schneller, schneller... Er riss die schwere Tür auf und schwang sich auf sein Motorrad. Er zischte als der Motor nicht sofort startete. Sein Atem bildete kleine Nebelwölkchen in der eiskalten Luft. Nach einigen Versuchen heulte der Motor dann doch auf und er raste in einer sicherlich viel zu hohen Geschwindigkeit die Straße herunter.  Er hatte gewusst dass es eine schlechte Idee war Niccoló einfach alleine gehen zu lassen, er hatte es gewusst, er hatte es gewusst... Der Eve hatte ihn noch gebeten doch mit ihm zu kommen, doch World End hatte die Situation nicht als etwas auffallend Gefährliches gesehen, die Sorgen des Eves nur als eine von den vielen Ängsten Niccolós abgetan. Wieso dauerte es so verdammt lange? Es waren nur wenige Minuten die der Vampir tatsächlich fuhr, doch für ihn fühlte es sich wie eine Ewigkeit an. Da. In einer dunklen Gasse, abseits von den bewohnten Gebäuden und den beschäftigten Straßen, lag er. Dunkle Gestalten füllten die Gasse, wovon ein Mann sich abhob - In seinen Händen eine Pistole. Das Bild war eindeutig. Wut stieg in World End auf, flammender Zorn. Er ließ das Motorrad achtlos zu Boden fallen und sprang auf den Waffenträger zu, riss ihn zu Boden. Ein Schuss fiel. World End ignorierte den Schmerz. Er packte ihn am Kragen, schlug ihn immer und immer wieder mit dem Kopf auf den harten Steinboden. Der Mann schrie, aber es war World End egal. Er sah rot, wollte nichts mehr als dass dieser Mann starb, denn was anderes hatte er verdient?  Es gab ein ekelhaftes Knacken als der Schädel des Mannes nachgab. Blut war überall, strömte aus der offenen Wunde an seinem Kopf und aus Mund und Nase, klebte an World Ends Händen. Er wandte sich von dem sterbenden Mann ab. Die anderen Männer waren geflohen. Er ging zu Niccolós leblosen Körper welcher da lag, noch ganz warm... Der Geruch von Blut und Angst lag schwer in der Luft.  Er ging neben ihm auf die Knie. ,,Nicco..." Die Schusswunde bei seinem Bauch war unsauber, ausgefranste Wundränder. Die Kugel musste ein wichtiges Organ erwischt haben wenn World End nach den Massen an Blut ging. Die Augen waren in Panik geweitet, der Mund zu einem stummen Schrei aufgerissen. Es musste ein qualvoller Tod gewesen sein. Er strich in einer liebevollen Geste über seine Augen um diese zu schließen und schloss auch seinen Mund. Man sah ihm noch immer seine Panik an, aber es war das Einzige was der Servamp in diesem Moment für seinen Eve machen konnte. Liebevoll strich er ihm die strähnigen, schwarzen Haare aus dem Gesicht, richtete das Hemd und den weißen Kittel. Er nahm die Leiche auf den Arm. Er spürte Tränen in seinen Augen. Warum tat es so weh? Niccoló war nicht lange World Ends Eve gewesen, doch in dieser kurzen Zeit war der ängstliche Mafiaboss ihm bereits viel zu sehr ans Herz gewachsen. Blut tropfte auf den Boden und auf World Ends Füße die bis auf die Sandalen nackt waren. Er ging zurück zu seinem Motorrad welches er achtlos zu Boden geworfen hatte, stellte es mit einer Hand auf. Er stieg auf und setzte Niccoló vor sich, ein Arm um ihn gelegt um ihn festzuhalten und die andere Hand am Lenker. Anders als beim Hinweg fuhr er dieses Mal ganz langsam, darauf bedacht, das Niccolós Körper kein weiterer Schaden zugefügt werden würde.
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