Ostern im Düsterwald

GeschichteAllgemein / P6
Legolas OC (Own Character) Thranduil
21.04.2019
21.04.2019
1
856
2
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
Hey
Dies ist das aller erste mal das ich so etwas mache. Nessi00 hat mich auf diese Idee gebracht.
Ich hoffe es gefällt euch und ich freue mich auf eure Reviews. :)

Beste Grüße
Alphawolf7










-Ostern im Düsterwald-

Die Sonne schien hell vom Wolkenlosen blauen Himmel. Langsam kam leben in den dicht von Bäumen bewachsenen Düsterwald. Das Königreich des Elbenkönigs war geschlossen, stille lag darüber, doch auch dort begann es langsam im Innern zu erwachen…
Der kleine Prinz Legolas setzte sich verschlafen auf und rieb sich den Schlaf aus seinen Augen. Die Sonne hatte ihn an der Nase gekitzelt. Er gähnte herzhaft und streckte sich. Legolas wollte sich wieder hinlegen und weiter schlafen, als sich seine Augen weiteten und ein fröhliches Lächeln sich auf seinen Lippen bildete. Schnell schlug er die Decke zur Seite, sprang vom Bett und zog sich sein weißes Nachthemd aus, um es mit richtiger Kleidung zu wechseln. Nun trug er eine dunkelgrüne Tunika, sowie eine dunkelgrüne anliegende Hose und dunkelbraune Stiefel. Legolas lief aus seinem Schlafgemach durch die noch verlassenen Gänge zum Schlafgemach seiner Eltern. Leise drückte er die Türklinke nach unten, um die Tür zu öffnen. Er schlich an das Bett seiner Eltern, wo Thranduil und seine Frau Yulivee noch tief und fest schliefen. Legolas kletterte auf das Bett und lächelte, als er sah, dass seine Mutter in den Armen seines Vater lag. Leise krabbelte er weiter zu den beiden hin, bis er seine Mutter an stupste.
„Naneth, naneth“, flüsterte er immer wieder, während Legolas sie an stupste.
Langsam wurde seine Mutter wach. Blinzelnd öffnete sie ihre Augen.
„Legolas“, sprach sie mit einem Lächeln auf den Lippen. „Wieso bist du denn schon so früh auf den Beinen?“
„Heute ist der Tag“, flüsterte er.
„Was ist denn heute für ein Tag?“, hörte Legolas die dunkle Stimme seines Vaters.
Der kleine Prinz schaute zu ihm.
„Heute ist Ostern“, sagte er und hopste aufgeregt auf dem Bett.
„Wirklich? Bist du dir auch ganz sicher?“, fragte Thranduil mit hochgezogener Augenbraue. Bevor der kleine Prinz antworten konnte, schnappte sich der Elbenkönig seinen Sohn und begann ihn durch zu kitzeln.
„Ja, ich habe die Tage gezählt“, antwortete Legolas unter dem Lachen.
Thranduil hörte auf seinen Sohn zu kitzeln.
„Na schön, dann müssen sich deine Mutter und ich uns nur noch andere Kleidung anziehen, dann sind wir bereit“, sagte der Elbenkönig lächelnd.
„Ist gut, ich warte draußen.“
Legolas sprang vom Bett herunter und lief nach draußen. Yulivee lachte auf.
„Er ist jedes Jahr so aufgeregt.“
„Ja, dass ist er“, sagte Thranduil und küsste seine Frau.
Yulivee erwiderte den Kuss und schlang ihre Arme um ihn. Thranduil zog sie auf sich, wollte sie nicht loslassen. Doch seine Frau unterbrach den Kuss wenige Momente später.
„Wir müssen uns fertig machen, Legolas wird sonst ungeduldig“, flüsterte sie lächelnd.
Thranduil lächelte ebenfalls und gab ihr noch einen Kuss auf die Lippen, bevor sie von ihm runter rutschte. Beide standen auf und machten sich fertig.

Wenige Minuten später war die Königsfamilie draußen im Wald. Thranduil hatte vorsichtshalber sein Elbenschwert mit genommen, falls sie auf ungebetene Gäste treffen würden. Legolas lief aufgeregt von einem Baum zum anderen und schaute unter jeder Wurzel nach. Thranduil und Yulivee gingen hinter ihrem Sohn wenige Meter entfernt her.
„Er liebt es seine Geschenke zu suchen“, sagte Yulivee und lachte leise auf. Thranduil lächelte. „Legolas ist so ein wunderbarer Elb. Er hat ein großes Herz und hilft jedem der Hilfe benötigt. Wenn er irgendwann den Düsterwald regieren wird,  wird Legolas ihn in ein wunderbares Zeitalter führen.“
„Ja, du hast recht“, antwortete Thranduil, blieb stehen und sah seine Frau an. Sanft strich er ihr mit seinen Fingerspitzen über die Wange. „Doch ohne dich wäre er niemals so geworden. Du bist fast ständig mit ihm unterwegs, während ich-…“
Yulivee legte ihm ihre Finger auf die Lippen, sodass er nicht weitersprechen konnte.
„Legolas versteht, dass du nicht immer Zeit hast, aber er genießt jede Minute mit dir, wenn du sie ihm geben kannst“, sagte Yulivee mit sanfter Stimme. Thranduil lächelte, beugte sich vor, um seine Frau zu küssen. Sie lächelte in den Kuss hinein. „Unser Sohn beobachtet uns.“
„Ich weiß“, antwortete der Elbenkönig und küsste seine Frau noch einmal, bevor er sich umwandte. Er konnte gerade noch sehen, wie sein Sohn schnell in eine andere Richtung schaute. „Legolas, hast du dein Geschenk schon gefunden?“
„Nein, ich finde es nicht.“
„Soll ich dir suchen helfen?“
„Ja!“, rief Legolas fröhlich, seine Augen leuchteten vor Freude.
Nun suchten Vater und Sohn gemeinsam nach dem Geschenk, während Yulivee ihnen lächelnd dabei zusah.
„Ich hab’s!“, rief Legolas nach ein paar Minuten und hielt einen Bogen mit Köcher und Pfeilen darin in die Höhe. Thranduil und Yulivee gingen zu ihm und hockten sich hin. Dort wo der Köcher mit Pfeilen und der Bogen gelegen hatte, waren noch ein paar Eier zu sehen. „Woher wusste der Osterhase, dass ich mir so etwas wünsche?“
„Du weißt doch Legolas, der Osterhase sieht und hört alles…“, antwortete Thranduil lächelnd.
Review schreiben