Mein Geist und meine Liebe

GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
Dimitri Belikov Rosemarie "Rose" Hathaway
20.04.2019
07.09.2020
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So ist es eben


Seit Lissa mich auf die St. Vladimir Acadamy zurück geschickt hatte, haben wir kein Wort mehr mit einander gewechselt. Jedoch konnte ich mich nicht davon abhalten ab und zu in ihren Geist zu schlüpfen oder die Trauer und Wut die durch die Benutzung von Geist entstehen in mich zu ziehen. Ich weiß genau es ist nicht richtig, meine bereits unstabile Psyche wird mit jedem Mal schwächer, doch ich kann nicht aufhören.

Ich reiß meine Augen auf und starte wie betäubt die Zimmerdecke an. Die Nachwirkungen des Albtraums den Lissa erlebte hat auch auf mich ausgewürgt. Nach kurzer Zeit schielte ich auf meinen Wecker und stellte mit Freude fest dass ich noch 3 Stunde Zeit habe bis die erste Unterrichtsstunde stattfindet. Ich machte mich schnell fertig, ich zog mir eine lockere Jogginghose und ein weites Top an. Ich verließ das Gebäude und lief ein paar runden um den großen Sportplatz um meinen Gedanken Raum zugeben. Als ich gerade meine nächste Runde begann begegnete ich Alberta. Höfflich blieb ich stehen und begrüßte sie.
"Guten Morgen Alberta:"
"Morgen Hathaway, wir haben soeben einen neuen Novize aus Russland bekommen. Könnten sie mit ins Büro von Kirova kommen um den jungen Mann willkommen zu heißen?"
Ich nickte schweigen und folgte ihr ins Haupthaus.

Im Büro angekommen war der Novize noch nicht da, ich stellte mich wie eine gute Wächterin es eben tut an die Wand wo ich den ganzen Raum überblicken kann. Alberta stellte sich neben den Schreibtisch und besprach etwas mit Direktorin Kirova. Wir mussten nicht lange warten bis ein Wächter, den ich nicht kannte, gefolgt von einen jungem Mann das Büro betrat. Der ungekannte Wächter verließ wieder den Raum und ließ den Jungen allein da stehen. Ich begutachtete ihn, er ist hochgewachsen und wenn ich es nicht besser wüsste könnte man schon fast meinen das er ein Moroi ist doch ich wusste es besser nicht nur wegen diesem Instinkt den wir einfach haben sondern auch weil er braungebrannt  und Muskelbepackt ist. Im ernst er hat von oben bis unten nur Muskeln.

Kirova ergriff das Wort: "Könnten sie und verraten warum wir erst eine Stunde vor ihrer Ankunft erfahren haben das sie mitten im Schuljahr auf die Acadamy weckseln?" Wäre ich an seiner Stelle, wäre ich wohl eingeschüchtert doch er nicht. Nein, er zuckte nur mit den Achseln.
"Nun gut,“  fuhr sie fort, "was meinen sie wohl was wir mit ihnen machen sollen?"
Er antwortete nicht.
"Mister Belikov sie wissen doch bestimmt weshalb sie von der Acadamy in Sibirien geflogen sind und deshalb jetzt auf die St. Vladimir gehen müssen!" Dieses Mal sprach Alberta und tatsächlich antwortete der junge Mann dieses Mal.
"Vermutlich weil ich mit ein paar Freunden das Schwimmbad als Party Ort benutzt habe wo leider ein paar Sachen mit hohem Geldwert kaputt gegangen sind." Seine Worte triften nur so vor Ironie aber das was mich wirklich erstaunte war sein Akzent, er war stark aber trotzdem nicht so kratzig wie ich ihn schon so oft gehört hatte.

"In Ordnung, wir werden sie aufnehmen. Aber da das Schulsystem in Sibirien anders ist als in Amerika sind die Schüler die bei uns zur Schule gehen und in ihrem Alter sind ein Jahr weiter als sie. Was meinen sie Alberta, wie sollten wir das regeln?"
"Extra Stunden, bei Wächterin Hathaway sie kann ihm Disziplinen beibringen."
Jetzt wo sich das Gespräch auf mich richtete trat ich ein paar Schritte vor und nickte zustimmend. Der Junge, Belikov zuckte Merklich zusammen. Er hat nicht bemerkt dass ich im Raum war. Töricht für ein Wächter, selbst für einen Novize.
Zu mir gerichtet sagte Alberta: "Rose führen sie, Dimitri Belikov herum und zeigen sie ihm sein Schlafzimmer."
Ich nickte stumm und gefolgt von Dimitri verließ ich den Raum.

Dimitri holte mich ein und lief nun neben mir her. "Rose?" Fragte er neugierig.
"Für sie Wächterin Hathaway."
"Hathaway? Wie Rosemarie Hathaway?"
"Ja" Ich versuchte kein Gespräch zu entwickeln.
"Hathaway wie ehemalige Wächterin der Königin Hathaway?" Die Wächter der Königin waren allgemein Bekannt doch als ich abgezogen wurde, wurde nicht bekannt gegeben weshalb.
"Ja" Ich blieb kühl und lies mir nichts anmerken doch er merkte es.
"Sagen sie mir weshalb sie nicht mehr am Königshof sind?"
"Nein"
"Warum?" Ich verspürte nicht das Bedürfnis mit Dimitri über meine Geschichte mit Lissa zu reden darum Antwortete ich wiederrum nur kühl: "So ist es eben."