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The Girl next door

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / FemSlash
Aubrey Posen Beca Mitchell Chloe Beale Stacie Conrad
20.04.2019
09.01.2022
70
162.066
10
Alle Kapitel
60 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
19.07.2019 2.410
 
Chloe lag nicht mehr im Bett, als ich aufwachte. Immer noch müde lief ich in meiner Unterwäsche ins Wohnzimmer. Ihre Mum war ja eh nicht da, also musste ich nicht vernünftig rüberkommen. Mein Ginger saß verträumt am Klavier, Die Tastatur aufgeklappt und blickte auf sie. “Morgen mein Schatz.” schlang ich meine Arme um sie und sie seufzte auf als ich an mich drückte. “Na, was sitzt du hier so allein? Hab dich im Bett vermisst. Wollte bisschen mit dir kuscheln und so.” setzte ich zu einem Kuss an, den sie aber nur halbherzig erwiderte. "Was ist los?" “weißt du Becs, heute wäre er 50 geworden.” “Oh. Ich verstehe.” ich ließ mich neben ihr nieder und nahm sie in meine Arme. leichte Tränen glitten aus ihren Augen. “komm, Spiel was.” sie nickte und fing an einfach drauf los zu spielen. Ich spürte, dass ihr das schwer fiel aber sie spielte. Ich legte meine Kopf auf ihrer Schulter ab und sah ihr zu. Wie könnte ich das Klavierspielen wieder in etwas positives verwandeln? Sie spielte so wunderschön aber es tat mir in der Seele weh, Sie traurig zu sehen. “Chlo?” “Ja Becs?” “Bringst du.mir was bei?” etwas ungläubig sah sie mich an. “Wirklich?” ich nickte. “okay…” sie machte mir Platz und stellte sich hinter mich. Ganz in Ruhe zeigte sie mir einige einfache Melodien und führte meine Hände. Ich stellte mich gar nicht so dumm an. Ich spürte, dass es sie lächeln ließ und das machte auch mich glücklich. Den halben Vormittag saßen wir hier und ich versuchte umzusetzen, was sie mir zeigte. "Kannst du eigentlich Noten lesen?” drang es an mein Ohr. “Ein wenig schon.” “Dann pass mal auf. ich leg dir hier jetzt was hin und du spielst das. ich sage dir nicht, welches Stück das ist.” “Aber bitte nichts schweres.” “Keine Sorge, wir fangen ganz leicht an.” Sie stellte ein Stück Papier vor mich und ich versuchte zu erkennen, was das war. “Na los, fang einfach mal an.” “Die erste Note ist wo?” “Auf dem Papier oder dem Klavier?” “witzig mein Schatz.” Sie nahm meinen Finger und legte ihn auf eine Taste. “oh okay...dann wollen wir mal.” Note für Note drückte ich jetzt die Tasten und sah sie nach jedem Ton an ob es auch richtig war aber sie lächelte und nickte mir zu und so spielte ich weiter. Nach den ersten paar Takten kam ich dahinter, was es war und wollte schneller spielen aber sie stoppte mich. “Das war doch richtig oder nicht?” “schon, aber ich will dass du nach Noten und nicht nach Gehör spielst.” “Ist da ein Unterschied?” “Ein großer. Na schön, du hast das Stück erraten, spiel es zu ende und wir versuchen was neues.” Nach Gefühl spielte ich die letzten Takte und sie holte ein neues Stück raus. Für Elise. “Chlo, ich hab gesagt nichts schweres.” “Keine Sorge mein Schatz, ich bring dir das jetzt nicht bei.” Sie nahm 2 weitere Zettel und verdeckte alles bis auf eine Note. “und nun spielst du die Note, die ich dir zeige. es wird nicht nach der Reihenfolge gehen also nichts mit spielen nach Gehör.” “Na schön...wenn das da vorhin die Taste war….” hangelte ich mich entlang und drückte dann meinen Favoriten. “Richtig?” “Ja. und die Taste heißt?” “E?” “Wow, sehr gut. Nächste Note.” verschob sie die Zettel und so machten wir das eine ganze Weile bis sie mir zeigte, wie die Melodie bis zu einem bestimmten Punkt funktionierte doch als ich dann die linke Hand auch noch benutzen sollte, sah ich sie an wie eine Kuh wenn es donnert. “Das geht doch gar nicht. ich kann mich doch nicht auf beide Seiten konzentrieren.” “Doch, kannst du und musst du auch. Probier es einfach mal aus.” “Na schön…” atmete ich durch und machte mich an einen neuen Versuch und auch jetzt stellte ich mich gar nicht so schlecht an bis wir es dann beendeten. “Danke Becs, das tat total gut. Es hat mich bisschen an früher erinnert." Nahm sie mich in ihre Arme. "Schön, dass es dir gefallen hat. Ich möchte dass du mehr als die Sehnsucht nach deinem Dad damit verbindest." Sie nickte. “Becs, ich würde mich freuen wenn ich das Wissen an dich weitergeben kann.” “Natürlich, sehr gerne. Sei meine Lehrerin und bringe es mir bei.” “Das werde ich. Es wird mir eine Ehre sein.” “Setzen wir uns auf die Couch und du erzählst mir von deinem Dad?" "Interessiert dich das wirklich?" "Ja, ich interessiere mich für alles, was dich betrifft." "Okay…" nahm sie meine Hand und wir gingen zum Sofa. Sie legte sich auf den Rücken und ich legte mich neben Chloe, welche nun begann von ihrem Dad und ihren Erinnerungen zu erzählen. Sie blühte richtig auf, wenn sie erzählte wie er mit ihr auf dem Spielplatz war, ihr das Schwimmen beigebracht hat, wie es war mit ihm Klavier zu spielen. Sie malte mir richtige Bilder mit ihren Worten und ich verstand, wieso sie ihn so vermisste. Nicht nur weil es ihr Dad war, sondern weil er ihr und sie ihm alles bedeutet hatte. "Ich vermisse ihn jeden Tag. Du linderst das so unheimlich stark, dass ich glücklich sein kann aber trotzdem vermisse ich ihn." Ich streichelte ihre Haare beiseite und küsste ihre Wange. "Kann ich noch mehr tun? Damit das Gefühl noch weniger wird, du noch glücklicher sein kannst?" Sie drehte sich zu mir und zog mich in einen tiefen Kuss.  "Nein, aber das brauchst du auch nicht. Du bist die Beste die es für mich gibt  und du machst alles richtig. Niemand kann ihn ersetzen aber du schaffst es, dass ich die Trauer verdrängen kann. Wenn ich mit dir zusammen bin, dann bin ich wirklich glücklich. Dann gibt es nur uns."  "Sollen wir Mal gemeinsam zu seinem Grab fahren?" Chloe schüttelte den Kopf. "Es gibt kein Grab. Mein Dad wollte eine Seebestattung. Er meinte, er sei immer in unseren Herzen und es soll keinen Ort geben wo wir nur zum Trauern hingehen. Kein Ort, der uns festhält. Wir sollten weiterleben, egal wo. Wir sollten glücklich sein." "Ich verstehe. Dein Dad war echt jemand Besonderes." Sie nickte und hielt mich jetzt ganz stark fest. "Ja, das war er." "Aber sag Mal deine Mum..." "du meinst, dass sie an einem für mich so wichtigen Tag nicht da ist?""ja, das meinte ich." "Ich hatte heute morgen mit ihr telefoniert bevor du wach warst. Ihr geht das auch sehr nah aber sie tut genau das, was er gewollt hat. Weiterleben. Wieder jemanden finden, der sie glücklich macht. Außerdem bin ich heute auch lieber nur mit dir allein denn du machst mich glücklich." "Das finde ich wundervoll." "Weißt du Becs, ich finde es schön, dass dein Dad jetzt auch für mich da sein will aber so richtig darauf einlassen kann ich mich nicht." "Weil du es für einen Betrug halten würdest." Sie nickte  "du verstehst mich also." "Natürlich aber glaub mir, ihm würde es im Traum nicht einfallen ihn ersetzen zu wollen." "Ich weiß. Bin ich unfair?" "Nein, bist du nicht, mein Dad versteht es auch." "Gut, das beruhigt mich. Du wolltest vorhin kuscheln?" ich bejahte es mit einem Nicken. "Dann lass uns kuscheln." Wir legten uns bequemer hin und während wir so da lagen streichelten wir einander über den Rücken. "Danke, dass es dich gibt." Drang es an mein Ohr und ich drehte meinen Kopf zu ihr. ihre Lippen lächelten aber in ihren Augen lag immer noch diese Traurigkeit. Ich setzte meine Lippen auf ihre und sie seufzte auf als sie sich trafen. Gefühlvoll bewegten wie sie gegeneinander bevor wir es wieder lösten und uns in die Augen sahen. So lagen wir eine Weile noch auf der Couch, bis sie sich aufraffte. "Wo willst du hin?" "Ich hab einen Wunsch. Erfüllst du mir den?" "Aber natürlich mein Schatz." "Du weißt doch gar nicht, was ich will.” “Egal, ich versuche ihn zu erfüllen.” “Lieb von dir. Können wir jetzt nach oben gehen und du treibst es mit mir bis ich nicht mehr kann? Ich brauche jetzt was Lebensbejahendes und was gibt einem mehr das Gefühl als Sex." "Alles was du willst." Packte ich ihre Hand und gemeinsam gingen wir in ihr Zimmer um es jetzt immer wieder miteinander zu tun.

Vollkommen erschöpft lag Chloe unter mir. Unzählige Male hatten wir es miteinander getan, auf jede erdenkliche Art und Weise. "danke Beca. Das war genau das, was ich brauchte. Mich mal richtig auspowern." "Es war mir eine Ehre. Ich bin für dich da, egal was, wie, wo und wann du es brauchst." "Du meinst den Sex?" "Egal was. Egal wie.." sie nickte und zog mich in einen Kuss voller Hingabe. Sie ließ sich ins Kissen fallen und Seufzte auf während ich mich nun um ihren Körper kümmerte und sanfte Küsse auf ihre Brüste, ihren Bauch und überall sonst hinsetzte. Chloe ließ mich machen und bekam immer noch eine Gänsehaut, wenn meine Lippen auf ihre Haut trafen. Ausgebreitet lag Chloe jetzt vor mir, kaputt aber glücklich. Alle viere von sich gestreckt. Ich wanderte runter und begann, sie zu lecken. "Becs…" seufzte sie auf. "Ist das schön?" "Ja, aber ich bin am Ende. Dank dir." Lächelnd rutschte ich wieder hoch und sie nahm mich in ihre Arme. "Wie geht es dir?" "Besser. Danke." "Nur besser? Dann müssen wir wohl nochmal ran." Vergrub ich mein Gesicht an ihrem Hals und fing an mich an ihr zu reiben. "Becs…" klopfte sie mir auf den Rücken. "es ist gut. Danke." Fing sie an zu lachen. "Ja?" "Ja, ich bin glücklich. Nochmal und ich brauche ein Sauerstoffzelt." "Sieh mir in die Augen." Stirmrunzelnd tat sie es und ich sah an ihrem Blick, dass sie es wirklich war. Zufrieden ließ ich mich wieder auf sie fallen und genoss, wie sich mit liebevoll streichelte. In dem Augenblick klingelte es an der Tür. "Wer ist das denn?" Sie zuckte mit den Schultern. “Keine Ahnung. ich geh mal gucken.” stand sie nun auf, warf sich einen Bademantel über und lief die Treppe runter. "Aubrey, Hey...was treibt dich hierher?" "Das heutige Datum." "Du bist wundervoll. Danke." Drangen ihre Stimmen zu mir. Ich raffte mich auch auf und ging ebenfalls nach unten "Hey Aubrey." "Hey Beca, hab ich bei was gestört?" Ich nahm Chloe in meine Arme. "Nein, alles gut." "Ihr wart gerade im Bett oder?" "Ja, Beca hat mich richtig verwöhnt." "Kommst du klar? Ich weiß ja, wie schwer dieser Tag für dich ist." "Ja, Dank Beca bin ich glücklich. Das erste Mal seit Jahren an diesem Tag." Küsste sie mich. "Das ist schön. Bin gerade auf dem Weg zu Stacie und ich dachte ich schau Mal kurz bei dir ein.” "Lieb von dir." "Wenn du was brauchst…" "danke, aber momentan habe ich alles bei mir was ich brauche. Beca sorgt schon umfassend für mein Wohlergehen." Aubrey nickte und lächelte uns an. "Dann noch viel Vergnügen miteinander." "Danke und dir einen schönen Abend mit Stacie." "Ja, ich denke den haben wir." Wir umarmten sie und dann fuhr sie wieder. "Lieb von ihr dass sie an dich denkt." "Ja, so ist sie zu mir." "Aber ihr hattet euch doch gestern gesehen. Hattet ihr nicht über heute gesprochen?" "Nein, ich wusste natürlich dass es heute soweit ist aber ich wollte die Stimmung nicht verderben. Es reicht wenn ich an zwei Tagen traurig bin." "2 Tagen?" "Naja, seinem Todestag." "Verstehe." " Machen wir uns was zu essen?" "Ich hab ne bessere Idee. Wir gehen heute Abend aus.” “Aus welchem Anlass?” “wir stoßen auf deinen Dad an. Ich lad dich ein.” “Du hast nur keine Lust zu kochen, gib es zu.” “Dir soll es doch auch schmecken.” Ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. “Ja, ist eine tolle Idee. Du bist ein Schatz.”  "Schön, dann reserviere ich einen Tisch? 19 Uhr?” “Perfekt. Aber nicht bei San Marco, da sind Aubrey und Stacie.” “Oh, ich verstehe. Naja, gibt ja auch noch andere Restaurants.” Ich schaute kurz in meinem Handy und reservierte telefonisch einen Tisch bei einem Griechen ein paar Kilometer weiter. “so, erledigt.” “Wunderbar. Komm, gehen wir wieder nach oben." "Sehr gerne." Wir gingen nach oben und schlossen wieder die Tür hinter uns und Chloe nahm mich in ihre Arme. "Und nun? Was treiben wir bis dahin?" "Halt mich einfach nur fest." Sanft streifte ich ihr den Mantel ab und drückte sie an mich. Mit der Zeit wanderten wir wieder ins Bett und sahen uns tief in die Augen. Keiner von uns sagte etwas, wir sahen einander nur an. "Soll ich dir nochmal was gutes tun?" Flüsterte ich ihr entgegen und sie nickte lächelnd. “Dann dreh dich um, heute bekommst du die Massage.” “Oh Becs...du bist so gut zu mir.” “Weil ich dich liebe.” “Ich dich auch.” sie drehte sich und nun massierte ich ihren Rücken entlang, was sie seufzend und leicht stöhnend begleitete. “Machen wir uns nachher so richtig hübsch?” drang ihre Frage zu mir. “Wenn du das willst…” “ja, will ich. Für meinen Dad.” “Okay. Dein Wunsch ist mir Befehl.” Chloe drehte sich wieder und Ich ließ mich fallen und sofort fingen wir wieder an die Küsse auszutauschen und es uns einfach gut gehen zu lassen.

“So, dann geh ich mal zu mir und mache mich für meine Süße hübsch.” gab ich Chloe einen letzten Kuss und stand aus dem Bett auf. Lächelnd blickte sie mir hinterher und ich war schon fast zur Tür raus, als sie mich rief. “Beca?” “Ja mein schatz?” “Danke.” Ich erwiderte nichts, schenkte ihr nur nochmal ein Lächeln und lief dann zu mir um mich fertig zu machen.
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