The Schneewittchen

von Dork
GeschichteAllgemein / P12
18.04.2019
18.04.2019
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,,Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin. Ihr Haar trug die Farbe von Veilchen und ihre Augen die von Rosen. Jeder liebte sie. Abgesehen von ihrer Stiefmutter. Die Frau war schrecklich neidisch auf die Schönheit der Prinzessin. Eines Tages trat sie vor ihren Spiegel und sprach: ,,Spieglein, Spieglein, an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?" Und der Spiegel antwortete: ,,Ihr seid die schönste hier, doch die Prinzessin ist tausend mal schöner als ihr." Da wurde die Stiefmutter böse und schwor sich wieder die schönste zu werden. Auch wenn die Prinzessin dafür sterben musste." ,,Wird sie sterben, Ray?" Ray legte seinen Finger auf seine Lippen. Ein sanftes Lächeln umspielte seine Lippen. ,,Hör zu, Gil! Sie ließ den Jäger rufen und befahl ihm die Prinzessin in den Wald zu bringen und zu töten. Als Beweis für ihren Tod verlangte die Frau einen Teil der wunderschönen Haarpracht des Mädchens." Gil schnappte nach Luft und sah ihn fassungslos an. Ray überlegte, ob er etwas noch harmloseres hätte nehmen können, bis Gil ihn drängte weiter zu erzählen. ,,Also brachte der Jäger das schöne Mädchen in den Wald. Doch er brachte es nicht übers Herz sie zu töten." Gil atmete erleichtert aus. ,, ,,Lauf so schnell wie du kannst! Dorthin wo dich die Königin niemals findet!" Sagte er und schnitt ihr mit dem Messer vorsichtig eine Haarsträhne ab. Das Mädchen lief, bis es spät abends an ein kleines Häuschen kam.Sie klopfte. Dabei bemerkte sie, dass die Tür offen war. ,,Hallo?" Rief sie in das Häuschen, doch niemand antwortete. Vorsichtig trat sie ein." ,,Das macht man aber nicht!" Protestierte Gil. Ray lächelte. ,,Da hast du recht, Gil. Aber das Mädchen war so schrecklich müde, dass es garnicht darüber nachdachte. Sie aß ein wenig, was man natürlich auch nicht macht, und viel erschöpft ins eins der Betten fallen und schlief sofort ein. Und weiter erzähle ich morgen, okay Gil?" sagte Ray mit einem Blick auf die Uhr. Gil jammerte, trotzdem machte Ray das Licht aus und ging in sein Zimmer.

Er wurde wach, als jemand ihn in die Seite piekte. Verschlafen sah er zu seinem Partner, welcher im Schlafanzug und mit einem Plüschwolf im Arm neben seinem Bett hockte. ,,Was ist los, Gil? Kannst du nicht schlafen?" Ray machte Platz und Gil setzte sich neben ihn. ,,Erzähl weiter!" ,,Was?" ,,Die Geschichte! Wie geht es weiter, Ray?" ,,Ich hab doch gesagt mo-" ,,Es ist 0.05 Uhr! Es ist nächster morgen!" Ray stöhnte müde. ,,Du musst schlafen, Gil." ,,Aber was ist mit der Prinzessin?" ,,Die schläft auch." ,,Raaaay!!" ,,Gut gut. Als es dunkel war kamen die Besitzer des Hauses zurück. Die zwei merkten sofort, dass etwas nicht stimmte. Der Kleinere fragte: ,,Wer hat von meinem Tellerchen gegessen?" Als sie ins Schlafzimmer kamen fragte der große leise: ,,Wer liegt da in meinem Bettchen?" Sie schlichen sich neugierig näher ran und sahen das wunderschöne Mädchen, welches da seelenruhig schlief." Ray fielen die Augen zu, doch Gil ließ ihn garnicht erst einschlafen. ,,Und dann? Was dann, Ray?" ,,Dann wurde sie von einer kleinen Nervensäge geweckt." grummelte Ray. ,,Das stimmt nicht!" ,,Wenn du das so genau weißt erzähl du doch die Geschichte, Gil." ,,Aber du kannst das viel besser, Ray!" Ray seufzte. ,,Na gut. SIE darf schlafen. Die Besitzer des Hauses legten sich zusammen in das zweite Bett. Am nächsten Morgen wurden sie von dem Geruch eines Frühstücks geweckt." Ray stoppte kurz. ,,Das wäre mal schön... Als sie in die Küche kamen stand dort die Prinzessin. Sie machte Frühstück für ihre Gastgeber und bedankte sich bei ihnen. Nachdem sie sich kurz besprochen hatten erlaubten die beiden der Prinzessin auch weiterhin bei ihnen zu wohnen. Nach dem Frühstück mussten die Jungs zur Arbeit und um sich die Zeit zu vertreiben fing die Prinzessin an zu putzen." Gil sah Ray verständnislos an. ,,Wieso?" ,,Soll ich weiter erzählen?" ,,Jaja!" ,,Doch die böse Königin hatte erfahren, dass ihre Stieftochter noch lebte und wollte es nun selbst in die Hand nehmen sie zu tö-" Ray musste gähnen und auch Gil konnte ein gähnen nicht unterdrücken. ,,Wir sollten schlafen Gil." ,,Ich bin nicht müde!" ,,Geh bitte ins Bett, Gil..." Gil schüttelte stur den Kopf. Ray drehte ihm den Rücken zu. ,,Das ist so gemein, Ray! Gerade wo es so spannend ist!" ,,Du wolltest ja nicht aufhören, als es nicht so spannend war." Gil kuschelte sich sauer an Ray´s Rücken. ,,Erzählst du mir nach dem Frühstück weiter?" ,,Wenn du mich ausschlafen lässt." Beide brauchten nicht lange um einzuschlafen.

Als Ray am nächsten morgen aufwachte saß Gil neben ihm. Er strahlte ihn stolz an. Er hatte einen Teller mit Frühstück und eine Tasse Kaffee in den Händen. Als Ray sich aufrichtete stellte Gil den Teller auf Ray´s schoß und hielt ihm die Tasse hin. Es war Gil´s Lieblingstasse. Auf ihr war ein Boot und in schnörkeligen, blauen Buchstaben die Aufschrift Venedig. Gil gab diese Tasse nur sehr ungerne ab, aber es war ja für einen guten Zweck! Außerdem hatte Gil für Ray ein Brötchen mit Käse und Wurst belegt. Das Brötchen war auch nur ein klein wenig verbrannt. Ray aß es und machte es sich mit dem Kaffee in der Hand bequem. ,,Also wo waren wir, Gil?" ,,Die Hexe hat herausgefunden, dass die Prinzessin lebt!" ,,Ah genau. Also sie nahm sich vor es selbst zu erledigen. Sie verkleidete sich als alte Frau, nahm ein Korsett. Sie lief in den Wald, bis sie zu dem Haus kam. Die Prinzessin war gerade im Garten, als ihre Stiefmutter kam. ,,Guten Tag, schönes Kind!" Sprach die Frau. ,,Schau mal, was ich hier schönes habe!" Sie zog das Korsett hervor und zeigte es dem Mädchen. ,,Möchtest du es nicht einmal anprobieren. Das Mädchen ließ sich überreden und die Frau legte es ihr um. sie zog es allerdings so fest zu, dass das Mädchen keine Luft mehr bekam und in Ohnmacht fiel." ,,Oh nein! Was jetzt? Kommen die Hausbesitzer zurück? Erstickt sie? Erzähl weiter Ray!" Ray trank in ruhe einen großen Schluck Kaffee. ,,Die Hausbesitzer kamen zurück. Sie fanden das Mädchen im Garten. Erschrocken rannten sie zu ihr. Einer der beiden bemerkte, dass sie nichtmehr atmete..." ,,Ist sie tot??" Gil hatte Tränen in den Augen. ,,Du kannst sie doch nicht töten, Ray! D-du bist ein Monster!" Gil rannte aus dem Zimmer. ,,Warte, Gil!" Ray folgte seinem Partner. Er suchte das ganze Haus ab, bis er ein leises wimmern in der Abstellkammer hörte. er hockte sich vor die Tür. ,,Der kleinere der beiden holte eine Schere und schnitt das Korsett auf. Die Prinzessin bekam wieder Luft." Das wimmern verstummte. Ray hatte bei der suche nachgedacht und sich ein anderes Ende überlegt. ,,Die beiden wollten die Prinzessin am nächsten Tag nicht wieder alleine lassen und organisierten einen Beschützer für ihre Prinzessin. Er hatte rabenschwarzes Haar und Augen, golden wie die Sonne." Ray konnte hören, dass Gil näher an die Tür kam. ,,Als die Stiefmutter herausfand, dass die Prinzessin überlebt hatte vergiftete sie einen Apfel. Wieder verkleidete sie sich und kam zu dem Häuschen. Doch der Beschützer wartete schon auf sie. Eine Freundin von ihm hatte ihm Schuhe mitgegeben und als er sie Frau anzog musste sie Tanzen und konnte nichtmehr aufhören!" Ray konnte Gil kiecher hören. ,,Und der Held und seine Freundin, eine großartige Bastlerin, blieben bei ihnen und die fünf lebten glücklich bis an ihr Lebendsende." Die Tür öffnete sich und Gil kam raus. Er umarmte Ray und sie lebten glücklich bis an ihr Lebendsende. (:
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