Foxtears

von Dork
GeschichteAllgemein / P12
17.04.2019
17.04.2019
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Der Wind fuhr durch Belukia´s Haare und wehte sie Shamrock ins Gesicht. ,,Pass doch auf!" ,,Ich kann doch nicht für den Wind! Geh einfach woanders hin!" Er fröstelte. ,,Ich würde ihn abstellen, wenn ich könnte." ,,Du könntest deine Haare abschneiden." ,,Niemals!" fauchte Belukia Shamrock an. Hinter ihnen fing jemand an zu lachen. ,,Das soll mich aufheitern? Wie ermüdent." Das Lachen verstummte so abrubt wie es angefangen hatte. Tsubaki war heute schrecklich schlecht gelaunt. ,,Nein, nein!" Belukia sah sich um und lief hinter ein großes Haus. Da standen Otogiri, Sakuya und Higan. Der Künstler hielt World end fest. Der SerVamp war geknebelt, um sicher zu gehen, dass er niemanden beißt. Als Tsubaki kam nahm Higan dem SerVamp das Geschenk seines Eves ab und warf es Tsubaki zu. ,,Damit fehlen nur noch drei!" Erklärte Belukia stolz. Tsubaki sah seine geliebten Abkömmlinge an. Seine Augen füllten sich mit Tränen. Sogar Sakuya hatte anscheinend mitgeholfen, obwohl er sich normalerweise distanzierte. Als er merkte, wie erwartungsvoll Belukia ihn ansah zerschnitt er das Geschenk. World End brach zusammen und Dschin verbreiteten sich blitzschnell in der kleinen Gasse und drängten die sechs von World End weg. Belukia nahm Tsubaki´s Hand und half dem kleinen SerVamp zu seinem Bruder zu kommen. Der Kopf viel auf die Pflastersteine und tränkte sie mit rotem Blut. Die Dschin verschleierten die Sicht und Tsubaki und Belukia mussten sich an der Wand lang tasten um aus der Gasse zu finden. Dort warteten die anderen Abkömmlinge bereits. Sakuya hatte sich abgewand und Otogiri, welche auf Higan´s Schultern saß, hatte wie immer ein ausdrucksloses Gesicht, doch die anderen lächelten Tsubaki zu. ,,Die anderen bekommen wir auch noch!" Rief Tsubaki motiviert, während der Himmel sich immer mehr verdunkelte. Nur noch 3.

Tsubaki verschwand bis zur Brust im Schnee, als er das Haus verlies. Über Nacht hatte es mächtig geschneit. Higan blieb in der Haustür stehen, während Shamrock zu Tsubaki stolperte. ,,Alles in Ordnung, junger Herr?" Tsubaki nickte. ,,Jaja!" Shamrock wickelte ihm einen Schal um und stülbte ihm eine Wollmütze über den Kopf, die seine Augen verdeckte. Mühsam schob Tsubaki sie hoch, während Sham versuchte ihm Handschuhe an zu ziehen. Durch den dicken Schal, den Sham ihm bis über die Nase rum gewickelt hatte, war es schwer Luft zu bekommen und Tsubaki musste niesen, als die Wolle in seiner Nase kitzelte. Sham sah ihn schockiert an. ,,Sie werden krank, junger Herr! Ich hab es gewusst! Sie müssen sofort ins Bett!" Tsubaki schüttelte demonstrierend den Kopf, doch Sham schob ihn einfach zurück ins Haus. ,,Wir bringen ihnen die SerVamps!" Belukia streckte einen Hand in die Luft. ,,Ich bleibe bei Tsubaki! Ich pflege ihn gesund!" Shamrock ließ sich nach einer Weile dazu überreden. Er, Otogiri, Higan und Sakuya machten sich auf dem Weg, wobei Sham die führung übernahm, was Higan garnicht gefiel. Belukia und Tsubaki hörten sie streiten. Als die Stimmen verklungen waren breitete sich ein Grinsen auf Belukias Gesicht aus. Er spang auf und lief aus dem Zimmer. er schaute nur kurz nochmal rein. ,,Nicht abhauen!" Dann war er einen Momont weg. Als er zurück kam war er noch aufgeregter als vorher. Stolz hielt er Tsubaki eine Hühnersuppe hin. Tsubaki nahm sie entgegen und probierte sie. Als Belukia ihn mit strahlenden Augen ansah ließ er sich nicht anmerken, dass die Suppe nur nach Salz schmeckte und tat, als wäre sie noch zu heiß. Als Belukia noch einmal raus ging öffnete Tsubaki eilig das Fenster und goss den Lavendel neben dem Haus. Dann schloss er das Fenster und als Belukia rein kam kratzte er den letzten Rest aus der Schüssel. ,,Fertig!" stolz hielt er seinem Abkömmling die leere Schüssel hin. Sie spielten, Mahjong, sahen sich einen Film an, dann setzten sie sich zum warten in den Flur und Belukia las aus einem Buch vor, bis Tsubaki, trotz der lauten Stimme, auf seinem Schoß einschlief. Belukia blieb noch eine Weile wach, doch irgendwann fielen auch ihm die Augen zu.
Er wachte auf, als Tsubaki aussprang. Verschlafen sah er zu dem SerVamp, welcher sich suchend umsah. Der Blick viel auf den Jackenhaufen, welcher in einer Ecke lag. Nur eine Jacke hing an dem dafür vorgesehenen Hacken, doch die hatte Sham am Abend zuvor nicht an gehabt. ,,Sham? Higan?" Tsubaki rannte ins Wohnzimmer. ,,Sakuya? Otogiri?" Er sah sich um. Belukia folgte ihm. Tsubaki lief in die Zimmer der Abkömmlinge, doch auch da war niemand. Er kam zurück zu Belukia und zog sich eilig eine Jacke über. Belukia folgte seinem Beispiel. Sie liefen raus in den Schnee. Um eine bessere Sicht zu haben verwandelte Tsubaki sich und sprang auf Belukia´s Schulter. Erst suchten sie in der Nähe des Hauses, doch als sie nicht fündig wurden sprang Belukia von einem Dach aufs nächste. Plötzlich blieb Belukia stehen. Tsubaki sah sich verwirrt um. Dann entdeckte er, was Belukia entdeckt hatte. Er verwandelte sich und sprang von dem Dach, gefolgt von Belukia. Er hob die vier schwarzen Tücher auf, die auf der schmutzigen Straße lagen. Belukia hob die aneren Sachen auf, welche, nass vom Schnee, in der Asche lagen. Tsubaki wollte lachen, doch es blieb ihm in der Kehle stecken. Seine Sicht verschwamm und die Tränen brannten in seinen Augen. Er spürte wie Belukia ihn in eine Umarmung zog. Er drückte sein Gesicht an die Brust seines Abkömmlings, als er plötzlich Stimmen hörte. ,,Müssen wir die auch töten, Nee-Chan?" ,,Sie sehen gerade nicht gefährlich aus, Gil!" ,,Da hast du recht, Ray!" Belukia drückte seinen Servamp an sich. Tsubaki konnte sich nicht umdrehen, aber er wusste, dass Belukia ihn beschützen würde, falls nötig. ,,Wenn ihr jetzt sofort geht lassen wir euch in frieden! Wie klang das, Ray?" ,,Sehr gut, Gil!" Belukia nahm Tsubaki auf den Arm und brachte ihn nach hause.
 
 
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