Eine wahre Herausforderung

GeschichteDrama, Fantasy / P18
Cloud Strife Noctis Lucis Caelum Sephiroth Squall Leonhart
16.04.2019
09.11.2019
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„Ich mache uns Frühstück“, hauchte Sephiroth in ein Ohr von Ryn und lächelte.

Die junge Frau nickte darauf und Sephiroth gab ihr einen sanften Kuss auf die Wange, bis er sich wieder richtig anzog, genau wie Ryn ebenfalls. Sephiroth verließ den Raum und ging in die Küche des Hauses. Die Brünette verließ nicht sofort den Raum, sondern blickte einen Augenblick aus dem Fenster. Sie ließ alles was zwischen Sephiroth und ihr gerade geschah wie so oft Revue passieren; diese stechend grünen Augen, die bei seinem Höhepunkt so ‚unnatürlich‘ aufgeleuchtet hatten; sein schwarzer Flügel; die silberweißen langen Haare und die beinahe porzellanfarbene Haut. Ryn wusste schon immer, dass er kein Vollblutmensch war, sondern ein Mensch-Alien-Hybrid... Ja, es wurde der jungen Frau in dem Moment so stark wie nie bewusst; Sephiroth war zum Teil auch ein Alien; ihr gefiel dieser Begriff nicht wirklich, wodurch sie es durch den Begriff ‚außerirdisch‘ ersetzte.

Sephiroth war irgendwie wirklich das reine Ebenbild von dem außerirdischen Wesen ‚Jenova‘, welches sich in seiner Welt befand, kein Wunder, dass ihm erzählt wurde, dass dieses ‚Wesen‘ seine leibliche Mutter ist, zum Teil stimmte es ja auch, weil ihm Zellen von ‚Jenova‘ eingepflanzt wurden, als er wirklich noch im Leib seiner wahren Mutter war. Ryn seufzte nachdem sie einen tiefen Atemzug nahm. Weswegen dachte Ryn ausgerechnet jetzt an solche Dinge? Hatte es sie vielleicht ein wenig eingeschüchtert oder verängstigt, als sie durch die stechenden Augen von Sephiroth seine ‚andere‘ Gestalt sah? Oder war es einfach nur Angst vor der Zukunft, wenn es wirklich was Festes mit Sephiroth wird. Ryn sich mit ihm vielleicht irgendwann Kinder wünscht? Würde sie es überhaupt ‚überstehen‘ durch seine ‚besondere‘ Genetik? Würde ihr Körper seine ‚Jenova-Zellen‘ ‚verarbeiten‘? Oder würden seine Gene sie dahinraffen? Oder sie vielleicht einfach nur schwächen? Würde womöglich auch gar nichts passieren?

Ihre Gedanken streiften kurz zu Noctis ab und Ryn seufzte ein weiteres Mal, bei dem Prinzen wäre sie solchen Gedankengängen nicht ausgesetzt. Er war wirklich ein reiner Mensch und somit deutlich ‚ungefährlicher‘ für Ryn. In Gedanken versunken merkte sie nicht wie schnell die Zeit verging und erschreckte sich kurz, als Sephiroth plötzlich hinter ihr stand um ihr zu sagen, dass das Frühstück fertig war, dabei merkte der Silberhaarige jedoch, dass irgendetwas mit Ryn war.

„Ist alles in Ordnung bei dir?“, fragte er mit leicht besorgt.

„Ja, es ist alles gut“, versicherte sie ihm mit einem leichten Lächeln.

Sephiroth nickte, glaubte ihr allerdings nicht ganz, vielleicht würde er sie später noch mal darauf ansprechen oder wartet bis Ryn was von sich aus erzählte. Einen Augenblick später folgte sie Sephiroth in die Küche und sie vernahm schon den frischen Duft nach Kaffee und heißer Schokolade. Trotzdem mussten sie durch einige weitere Räume, bis sie die Küche erreichten. Bei manchen Räumen bekam Ryn ein mulmiges Gefühl und sie erschauerte dadurch; während andere Räume eine sehr angenehme Aura verströmten.

In der Küche angekommen sah Ryn wie wunderbar der Frühstücks-Tisch gedeckt war, Sephiroth hatte sich wirklich Mühe gegeben. Teilweise war der Tisch elegant dekoriert und auch das Essen hatte er schön aufgetischt.

„So viel Mühe hättest du dir nicht machen müssen“, sprach Ryn leicht verlegen.

„Ich wollte es aber“, lächelte Sephiroth.

Unterdessen ging Ryn an einem Platz und setzte sich hin, Sephiroth goss ihr noch den heißen Kakao ein und sich selber Kaffee. Danach fingen beide an in Ruhe zu essen.

„Das Haus ist irgendwie seltsam“, äußerte Ryn ihre Sorgen.

„Das habe ich auch schon bemerkt, in manchen Räumen fühlt man sich wohl und manche Räume meidet man lieber“.

„Möchtest du nicht lieber in die Stadt zu… mir… zurück…“

„Wo soll ich denn hin, Ryn? Die Farm gibt es nicht mehr, selbst wenn sie neu aufgebaut wird und in deinem Haus würde es sicherlich ebenfalls nicht länger gut gehen, alleine wegen deiner ‚Wachhunde‘ und vor allem… wegen Noctis… So viel Platz hast du auch nicht mehr. Außerdem ist mir nicht entgangen, dass wir alle nicht mehr wirklich in der Stadt erwünscht sind.“

Ryn hörte Sephiroth aufmerksam zu; seufzte und trank vorsichtig einen Schluck von ihrem Kakao.

„Das ist doch alles blöd… Hättest…“

Sephiroth ahnte schon was sie sagen wollte und warf ihr einen ermahnenden Blick zu worauf Ryn sogleich verstummte, einen Streit mit Sephiroth wollte sie nicht unbedingt provozieren, zudem sie froh war, das es gerade harmonisch mit ihm lief. Ryn seufzte nach einem kleinen Augenblick und überlegte ob sie Sephiroth wirklich erzählen sollte was ihr vor einigen Minuten durch den Kopf ging. Vielleicht würde er eh irgendwann noch mal nachfragen.

„Ähem, ich war vorhin in Gedanken über… unsere… Zukunft versunken“, sprach Ryn schließlich und Sephiroth wurde hellhörig.

„Ich wusste doch, dass mit dir was nicht in Ordnung ist. An was hast du denn gedacht?“

Es dauerte einen Moment bis Ryn auf seine Frage antworten konnte, es fiel ihr nicht leicht richtige Sätze zu formulieren ohne Sephiroth in irgendeiner Art und Weise zu provozieren oder zu verletzen.

„Nun ja,… wenn es wirklich etwas Festes zwischen uns wird und wir glücklich werden; dadurch irgendwann vielleicht daran denken eine Familie zu gründen,… habe ich Angst, dass mir deine ‚besondere‘ Genetik schadet… D-du… bist… nun mal auch… zur Hälfte… ein außerirdisches… Wesen…“

Sephiroth hörte ihr aufmerksam zu. Nachdem sie ihre Worte beendet hatte, stand er auf; ging zu Ryn und zog sie kurz von ihrem Platz hoch um sie in seine Arme zu schließen.

„Noch sind wir nicht soweit. Also mache dir da bitte keine Sorgen“, hauchte er sanft in eines ihrer Ohren.

Ryn schmiegte sich in seine Arme und lehnte ihren Kopf gegen seine Brust.

„Und wenn es doch eines Tages soweit ist?“

„Da eine Frau von mir bisher nie schwanger war, kann ich leider auch nicht sagen, wie dein Körper auf meine ‚Jenova-Zellen‘ reagiert… Aber meine wahre Mutter hat es auch überstanden…“

„Jede Person wird anders darauf reagieren.“

„Selbst wenn es irgendwann soweit ist, werden wir bestimmt eine Lösung finden. Vielleicht machst du dir aber auch umsonst Sorgen“, lächelte Sephiroth leicht.

„Ich hoffe es.“

„Allerdings war dir doch von vorne rein klar, dass ich… nun… ja… kein Vollblutmensch… bin“, seufzte Sephiroth leicht.

„Ja, aber als deine Augen so unnatürlich aufleuchteten wurde es mir viel mehr bewusst als bisher… Es hat mich irgendwie… eingeschüchtert, vielleicht sogar etwas verängstigt…“

„Das tut mir leid, ich kann nichts dafür. Ich habe es mir nicht ausgesucht diese ‚anderen Gene‘ in mir zu tragen…“

„Ich weiß.“

Sagte Ryn abschließend und sie schmiegte sich etwas enger in die Arme von Sephiroth, der ihr dadurch einen Kuss auf die Stirn gab und ihr liebevoll durch die Haare strich. Danach lösten sich die beiden voneinander und frühstückten weiter.

Die nachfolgenden Tage verliefen ähnlich zwischen Sephiroth und Ryn, sie gingen bei schönem Wetter im Wald spazieren, setzten sich manchmal auf die Veranda des Hausen um bei einer gemütlich Runde Kaffee die Sonne zu genießen oder versuchten mehr über dieses seltsame Haus und die Räume, in denen die Auren so böswillig wirkten, in Erfahrung zu bringen, allerdings fanden die beiden absolut gar nichts. Dann gab es aber auch Tage, in denen sich Sephiroth und Ryn aus unerfindlichen Gründen aus dem Weg gingen und überhaupt nicht miteinander sprachen, trotz dass sie keine Streitereien hatten und generell die Stimmung zwischen den beiden seltsam fremd war.

Glücklicherweise bot das Haus genug Rückzugsmöglichkeiten oder Ryn ging mal in den Wald spazieren; zu einem anderen Zeitpunkt war es wieder Sephiroth. Solch ein ‚ungemütlicher Tag‘ zwischen den beiden Liebenden war angebrochen. Ryn hatte sich in der ‚schwierigen Zeit‘ ein eigenes Zimmer gesucht, weil sie nicht bei Sephiroth im Schlafzimmer sein wollte und sich in ihr Zimmer zurück gezogen. Sie las irgendein Buch; packte dieses jedoch nach einer Weile beiseite; stand von ihrem Bett auf; lief zu einem Fenster und schaute hinaus in die Ferne. Sie fing an Squall, Cloud und vor allem Noctis zu vermissen. Was die drei wohl gerade machten? Waren sie überhaupt noch in der Stadt? Hatten sie Ryn mittlerweile vergessen? Sind sie wütend?

Bei diesen ganzen Fragen, die Ryn durch den Kopf gingen überkreuzte sie ihre Arme vor der Brust und strich mit einer Hand von sich über einen ihrer Arme und sie blickte etwas traurig zu Boden. Langsam ging sie zurück zu ihrem Bett, legte dann eine Tagesdecke über ihre Schultern und holte aus ihrem Nachttisch die Fotomappe hinaus, die sie an jenem Tag, an dem sie mit Sephiroth mit ging vergessen hatte in ihrem Haus zu lassen. Die junge Frau öffnete die Fotomappe und sah sich alle Fotos an. Es dauerte nicht lange und sie nahm ihr Lieblingsbild von Noctis und sich hervor und blickte es fast wehleidig an. Sie wusste, dass Sephiroth sie hier sicher nicht festhalten würde und sie jederzeit gehen könne, trotzdem fühlte sie sich gerade irgendwie ‚gefangen‘. Lag es an ihren Gefühlen? Oder doch an diesem seltsamen Haus?

Abermals gedankenverloren strich die Brünette sanft und beinahe sehnsüchtig über das Foto von sich und Noctis und sie überlegte sich es auf ihren Nachttisch zu stellen. Bevor sie jedoch eine Entscheidung treffen konnte, stand Sephiroth im Türrahmen ihres Zimmers um Bescheid zu geben, dass Essen fertig war. Davon erschrocken versuchte Ryn die Bilder; ganz besonders das von Noctis und ihr schnell in eine Schublade ihres Nachttisches zu legen. Es war allerdings zu spät; Sephiroth hatte es längst gesehen was sie in ihren Händen hielt.

„Was hast du da?“, sprach er sofort misstrauisch.

Seine ruhige Aura schien langsam durch eine böswillige Aura ausgetauscht zu werden.

„Es ist nichts. Nur Bilder, die ich vor einiger Zeit mit Cloud, Squall und… Noctis gemacht hatte, nichts weiter. Sie wollten mich alle mit einem Fotoshooting aufmuntern.“

Versuchte Ryn die langsam brenzlig werdende Situation zu entschärfen, doch das Misstrauen von Sephiroth verschwand nicht; es wurde nur größer. Wodurch er langsam auf Ryn zulief, die sich eingeschüchtert in eine Ecke ihres Bettes zurück zog; die Bilder presste sie ganz fest gegen ihre Brust, doch mit einem einfachen Windzauber von Sephiroth flogen die Bilder durch den Raum und ausgerechnet das von Noctis und Ryn landete sichtbar vor den Füßen des Silberhaarigen. Innerhalb von Sekunden verfinsterte sich der Blick des Soldaten und er ballte seine Hände zu Fäusten, bis er sich langsam bückte um das Bild aufzuheben. Ryn erahnte schon eine mögliche Reaktion ihres Gegenübers und versuchte so schnell sie konnte zu ihm zu stürmen um Sephiroth das Bild zu entreißen, bevor er es überhaupt anrühren konnte.

Es gelang ihr und sie lief schnellen Schrittes sofort zu ihrem Bett zurück; da passierte es; Sephiroth schien nicht mehr klar denken zu können; er beschwor seine Masamune und schickte sofort eine Schattenwelle in die Richtung von Ryn; sie war im ersten Moment gelähmt vor Angst; wich jedoch durch rechtzeitiges Ducken der Attacke aus.

„VERDAMMT!! ES IST NUR EIN FOTO!!“, schrie Ryn plötzlich wütend auf.

„EIN FOTO WAS VIEL ZU VIEL VERRÄT!! DEINE GEFÜHLE… ZU DIESEM… NÄRRISCHEN PRINZEN!!“

„Das ist nicht wahr!!“, protestierte Ryn ein weiteres Mal.

Es machte Sephiroth noch wütender und er schickte eine weitere Schattenwelle zu Ryn, sie sprang fast von ihrem Bett und um sich zu schützen hob sie ihre Arme vor ihrem Kopf und ein glücklicherweise leichter ‚Ausläufer‘ der Schattenwelle hinterließ einen Schnitt an ihrer Haut. Kurz schrie die junge Frau vor Schmerz auf, denn diese dunkle Magie brannte an ihrem Arm. Ryn versuchte ihre Tränen zu unterdrücken. Sie blickte wütend und enttäuscht zu Sephiroth.

„Dieses… verdammte Haus… es macht dich zu einem… ‚Monster‘… welches ich langsam anfange zu hassen!!“, brachte Ryn nur verzweifelt über ihre Lippen.

Diese Worte schienen sich mehrmals in den Gedanken von Sephiroth zu wiederholen, denn plötzlich hielt er sich seinen Kopf und er sackte leicht in sich zusammen; schien wieder diesen ‚inneren Kampf‘ über seinen eigenen Willen zu erlangen. Sephiroth schaffte es kurzzeitig und als er schließlich sah, dass er ‚seine‘ Ryn verletzt hatte, versuchte er zu ihr zu gehen, damit er ihre Verletzung anschauen konnte und sich darum kümmern konnte, doch Ryn wies ihn mit den Worten ab, dass sie das schon alleine behandeln würde. Mit einem verletzten sowie reumütigen Gesichtsausdruck blickte Sephiroth sie an, es ließ Ryn jedoch kalt.

„Lass‘ mich in Ruhe!“, sagte sie nur.

Darauf erwiderte der Silberhaarige nichts; wortlos stand er auf und verließ den Raum; danach hörte man wie Augenblicke später die Eingangstür des Hauses von Sephiroth zugeknallt wurde; er hatte das Haus verlassen; ging in irgendeinem Hinterhof; er beschwor abermals seine Waffe und schlug mit dieser wild, verzweifelt und wütend um sich. Ryn hingegen fing an in ihrem Zimmer bitterlich zu weinen; sie ertrug es nicht länger bei Sephiroth zu bleiben, sie versuchte sich zu beruhigen was jedoch eine Weile dauerte. Als sie halbwegs zu Kräften kam, sammelte sie die teilweise zerstörten Bilder auf. Ihr Lieblingsbild hatte natürlich am meisten unter dem ‚Wut-Ausbruch‘ von Sephiroth gelitten und war gänzlich zerstört. Trotzdem packte sie alle zurück in die Fotomappe, danach ging sie zum Fenster und hörte dort, dass sogar Sephiroth scheinbar schluchzte; dies verbarg er aber hinter fluchenden Wörtern.

Mehrmals blickte sich Ryn um; nirgendwo war Sephiroth in Sichtweite, trotz, dass er auf dem Hinterhof war, so lehnte sich die junge Frau mehr aus ihrem Fenster um die Höhe abzuschätzen… Ja, sie hatte sich entschlossen zu fliehen ohne dass Sephiroth es sehen sollte, die Höhe von ihrem Fenster bis zu dem Laub- sowie Moosbedeckten Waldboden schien bei ungefähr zwei Meter zu liegen; es würde also hoffentlich nichts schlimmeres passieren wenn Ryn aus dem Fenster springen würde, zudem würde ihr Sprung durch diesen Boden recht lautlos sein. Bäume in greifbarer Nähe zum Haus, an denen sie runter klettern konnte, gab es nicht.

Ryn nahm einen letzten tiefen Atemzug, danach kletterte sie auf das Fensterbrett; setzte sich kurz darauf und schließlich sprang sie einfach hinaus. Sie landete wirklich weich und sie spürte keinen Schmerz in ihren Füßen. Letzte achtsame Blicke in die verschiedenen Richtungen; dann packte sie das Adrenalin und sie rannte ohne nach zu denken einfach los; als ob es um ihr Überleben ging. Ein Ast knackte unter ihren Füßen und Sephiroth wurde auf sie aufmerksam.

„Ryn, Ryn!!“, rief er nur.

Der Silberhaarige konnte nicht glauben was er da sah; Ryn wollte wirklich vor ihm fliehen. Er lief ihr sofort hinterher, wodurch sie nur noch schneller wurde; sie wollte einfach weg, weg von diesen ‚fremden‘ sowie jähzornigen Sephiroth; sie wollte zu ihm; zu ihrem Prinzen, zu Noctis um in seinen Armen zu sein. Diese Gedanken an ihm trieben Ryn viel mehr an und sie wurde schneller; rannte wie ein gejagtes Reh, nahm diesen und jenen Pfad; lief über Lichtungen oder durch dichtes Unterholz; dabei war ihr gerade egal, dass Zweige von Gebüschen oder niedrig gewachsenen Bäumen in ihr Gesicht peitschten und sicher den ein oder anderen Kratzer in ihrem Gesicht verursachten. Bei einer Weg-Gabelung hörte Ryn noch die schnellen Schritte von Sephiroth und seine Stimme, sie musste sich schnell entscheiden in welche Richtung sie rannte; sie entschied sich für den rechten Weg, lief aber abermals durch das dichte Unterholz; die Schritte und Stimme von Sephiroth wurden stumm; sie hatte ihn abgehängt.

Diesen kurzen Moment nutzte sie um tief Luft zu holen; sie sackte dabei aber zu Boden und weinte abermals; ihre Kräfte verließen sie und ihr ganzer Körper fühlte sich wie Blei an, das Salz ihrer Tränen brannte auf ihrem erhitzten Gesicht; dann hörte sie wieder Stimmen; ihr Adrenalin-Spiegel stieg wieder an und sie blickte hastig umher…
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