If you could fly away

GeschichteAllgemein / P12 Slash
Andreas Wellinger Markus Eisenbichler OC (Own Character)
16.04.2019
14.06.2019
25
19227
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"Ähm Melli, ich wollte mit dir noch reden.", sagt Markus und fast wirkt er etwas schüchtern. Ich kenne seine Angewohnheit bei Frauen ziemlich vorsichtig zu sein. Aufmunternd nicke ich ihm zu. Mit großer Vorsicht nimmt er meine Hand und beginnt zu reden: "Ich wollte es dir schon vor gefühlten Ewigkeiten sagen, aber hab mich nie getraut. Schon etwas länger ist jedesmal wenn du da bist einfach alles leicht und ich fühl mich einfach wohl und spätestens seitdem ich im Krankenhaus war, ist es mir auch bewusst. Ich hab mich in dich verliebt Melli und mir ist egal, dass ich sieben Jahre älter bin, oder dass ich dich im Winter kaum sehen kann. Ich liebe dich." In meinen Augen bilden sich Tränen. Markus zieht seine Hand weg. Er will mir Freiraum geben, mich nicht bedrängen. Er will mich einfach nachdenken lassen. Eine der Eigenschaften an ihm, die ich toll finde. Mit meiner Hand streiche ich die Tränen weg und sage dann leise: "Ich liebe dich auch Markus." Er schaut auf und legt seine Hand an meine Wange. Der zweite Kuss ist fast besser wie der erste. Seine zweite Hand liegt an meinem Hinterkopf und erst das Klingeln an der Tür reißt uns aus unseren Gedanken. Markus geht zur Tür, bezahlt und kommt mit dem Essen wieder. Still essen wir und nachdem wir beide fertig sind, machen wir uns fertig um Skifahren zu gehen. Aus dem Keller holen wir die beiden Skipaare und die Skischuhe, verladen alles ins Auto und fahren eine gute  Stunde zum Skigebiet wilder Kaiser Brixental. Dadurch das es schon Nachmittag ist, können wir nur noch kann 5 Stunden fahren. Wir holen Skipässe und dann fahren wir zu einem kleinen Schlepplift. Oben angekommen werde ich ziemlich nervös, aber Markus ist ein echt guter Skilehrer. Er bringt mir die Grundlagen schnell wieder bei und ich traue mich auch, langsam schneller zu fahren. Dann fahren wir mit der Gondel nach oben und fahren wieder eine blaue Piste bis zum ersten Sessellift. "Traust du dich eine rote zu fahren?" "Mal schauen.", antworte ich...

Am Ende vom Tag verladen wir wieder alles ins Auto und fahren nach Hause. Im Auto schlafe ich ein und werde erst wieder kurz vor München wach. Wir fahren zu Eisei nach Hause und bringen das Skizeug in den Keller. "Willst du noch dableiben? Du schaust echt müde aus.", fragt er. "Darf ich?" Markus lacht und meint: "Ich hätte nicht gefragt, wenn nicht?" "Dann schreib ich schnell meinen Eltern." Zusammen gehen wir beide nach oben und ich nehme mein Handy raus.

M(Melli): Hey Mama, ich schlafe heute bei  
                 Markus wenns okay ist.
C(Claudia): Ja ist okay. Danke fürs bescheid
                    sagen. Schlaf gut
M: Du auch

Anschließend lege ich mein Handy weg und Markus kommt wieder aus dem Bad. "Willst du nochmal duschen?" Mist, ich hätte mir das Duschen heute Mittag echt sparen können. Warum hab ich da nicht gleich drangedacht? "Ja, ich glaub ich werde langsam dement. Ich hätte mir das Duschen heute Mittag echt sparen können.", sage ich und lache. Markus drückt mir einen Kuss auf die Stirn und meint dann, dass er mir schon einen Pulli hingelegt habe. Ich bedanke mich und gehe ins Bad. Während ich dusche, denke ich daran, dass Markus und ich theoretisch nicht zusammen sind. Wir haben darüber geredet und uns geküsst, aber zusammen sind wir noch nicht. Nachdenklich gehe ich aus der Dusche, trockne mich ab und ziehe den Pulli und die Jogginghose von Eisei an. Der Pulli riecht nach ihm und ich kuschel mich in den dicken Hoodie. Ich gehe wieder ins Wohnzimmer, wo Eisei auf dem Sofa sitzt und durch Netflix schaut. Ich lasse mich neben ihn fallen und er dreht sich um. "Irgendwelche Wünsche?", fragt er und ich schüttelt den Kopf. Dann schließt er Netflix und nimmt Harry Potter und der Stein der Weisen. "Mit Harry Potter kann man nichts falsch machen.", lacht Markus. Ich schließe mich ihm an und kuschel mich in eine Kuscheldecke. Eisei macht den Film an und hebt fragend die Augenbraue. Ich weiß, dass er damit meint, ob er auch unter die Decke kann. Manchmal ist er sogar eine echte Frostbeule. Ich hebe die Decke an und er legt sich neben mich. Dadurch, dass er ein echt breites Sofa hat, geht das auch. Markus streicht die ganze Zeit über meinen Arm oder küsst mich auf den Hinterkopf. Genießerrisch schließe ich die Augen. Etwa bei der Mitte des Films drehe ich mich um und schaue ihn an. Dann stelle ich die Frage, die mir schon seit einer Ewigkeit auf der Zunge liegt. "Markus, sind wir jetzt eigentlich zusammen?"
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