Eine Geschichte von einem Stern und seinem Sternchen.

von seraph2
GeschichteDrama, Sci-Fi / P18
16.04.2019
14.01.2020
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Man sagte immer, dass es nicht ratsam wäre eine frische Bindung auf die harte Probe zu stellen, jedoch, was bleibt einem, wenn alles genau so begann…


Seiya und Diana schliefen unterm freien Himmel. Es war eine laue Nacht, die sie bedeckte und benachbarte Nachtegal sangen ihre Lieder darauf das die beiden ausgeruht die ersten strahlen der gelben Sonne erfahren…. Als dies geschah wurde eine Wahrheit geboren, die Diana etwas in diese Realität erdete. Sie begriff was das Böse erschaffen könnte… Doch wie sollte sie dieses verhindern? Uranos sagte zu ihr immer das sie für höheres bestimmt war, aber wie sollte sie dies erkennen? Oder begann ihre Mission gerade jetzt? Sie fühlte sich unwohl… das erste Mal in ihrem Leben, fühlte sich Diana neben einer geliebten Person unwohl. Sie hegte keine unschöne Gedanken aus, dass nicht, doch… sie fühlte sich als eine Laune der Natur, eine Laune von Seiya, oder vom Vater, der sie machte, nur damit die Mutter wieder lachen konnte? War ihr einziger Zweck, dass sein Sohn wieder zum Licht wurde? War es ihre Bestimmung? Sie begriff so vieles und als sie diese Neuigkeit hörte, begriff sie noch eine Sache, wenn Menschen ersetzt werden, dann tat es einem weh.
Sie fragte sich wie Seiya sie ansah, als das was sie war oder als die eine die wie sie aussah und als erste existierte… Sie mochte keine trübselige Gedanken, doch an diesem Morgen wurde sie damit quasi begossen… Diana stand leise auf. Sah das Seiya noch schlummerte und entfernte sich von ihm. Jetzt bemerkte sie das dieser Planet anders war…sie bewunderte die aufsteigenden Planeten, die sie in der ferne erkennen konnte…. Sie spürte eine Verbindung, etwas zog sie zu den anderen 5 und wollte unbedingt Verbindung mit ihnen eingehen, sie gab ihrem Drang nach und schnellte als Sternschnuppe zu dem ersten den sie sah.
Landete dort und sah sich erst mal um. Dieser Planet war noch nicht so weit zu erwachen doch ihre innere Struktur, ihr Wesen war schon am Erwachen. Diana begriff diesen Vorgang nicht, doch als sie die Frau sah die auf sie Zugang, merkte sie die Hand des Vaters, er hatte sie wohl schon aktiviert, um Diana beizustehen. Sie freute sich auf die Frau, die sie genau so fröhlich anlächelte. Ihre Haare waren dem Wüstensand gleich der auf diesem Planet vorherrschte und so schnell war sie auch wie der Wind der diesen Planeten Beherrschte. Ihre Haare kurz und stürmisch, ihr Antlitz anmutig und treu sprachen dafür das sie gute Freunde werden können. Ihre Kleidung war aber eine andere als sie so gewohnt war, ein Kurzer Rock, der in blau gehalten war, umsäumte ihre Taille, ein weißer Body bekleidete den Rest des Oberkörpers und eine Herz Brosche mit weißen Flügeln thronte an ihre Brust. Um die Taille trug sie einen goldenen Säbel, der so schön schimmerte im Licht der hiesigen Sonne.

„Hallo Diana. Ich bin Uranus, deine treue Begleiterin, so hatte ich die Bestimmung vom Vater bekommen, und ich glaube, wir könnten uns gut verstehen, so wie er dich beschrieben hat.“ Sprach die hochgewachsene die Blondine an.
„Hallo, ich freue mich so, aber… warum sagst du das du mir Treu bist, du kennst mich nicht…weißt nicht was ich bin oder warum ich bin, das weiß ich selbst noch nicht so genau…“ Sah die kleinere die größere etwas verloren an. Mittlerweile begann Diana sich solche Fragen zu stellen.

„Ich weiß es, denn Uranos hatte uns einiges von dir erzählt, dein Weg beschrieben, dein Ziel uns klar gemacht, und wir haben uns dafür aus freien Stücken ausgesprochen an deiner Seite zu sein, dich zu beschützen und mit dir zu kämpfen, wenn es sein sollte.“ Antwortete sie anmutig.

„Du sprichst von uns…  sind da mehrere die mich begleiten bereit sind?“ Fragte Diana neugierig.
„Du wirst sie schon noch kennenlernen. So wie Vater dich beschrieb, denke ich das du erst mal hier deinen Planeten erwählen wirst, hab ich recht?“ Antwortete keck die Sandblonde.

Amalteja- Name des Planeten

Diana schaute sich um, der Planet, auf dem Sie standen war am Entstehen, die Winde, die hier vorherrschten setzten sich langsam und sie sah wie auch die Flora anfing sich hier heimisch zu fühlen, so als ob etwas von Diana ausging was dieses Florieren heran trieb. Im nu spross alles aus dem Boden, die zum Anschein so ewige Bäume und das saftige Grün alles war wie durch Zauberhand in Bewegung gekommen.
Uranus lächelte als sie das mitbekam und so wurde sie auch in ihrem Ziel der kleinen Blondine bei allem zu helfen bestätigt.


Seiya kam langsam auf den Hügel hinauf wo sich zwei Frauen hingestellt haten, und beobachtete das Terraforming dieser Welt.

Amalteja. So Sagte Diana zu dieser Welt. Seiya stellte sich zu der unbekannten und schaute sie erst mal an. Sie sah den Fremden neugierig an: „Du bist also Seiya, nett dich kennen zu lernen.“ Streckte sie ihm die Hand aus, er erwiderte die Geste und nun waren sie zu dritt.
„Seiya, ich will erst mal hier bleiben, ich… ich will eine Heimat gründen, dort wo ich zuhause bin.“ Sagte Diana während sie so in das Tal hinaus blickte welches nun eine grüne Oase war.

Er sah sie an, natürlich galt seine Priorität der Mutter, aber er verstand auch Diana, sie begriff immer mehr, und so gesehen, brauchte sie eine Heimat, eine Welt wo sie sich so fühlen konnte wie sie ist.
„Aber natürlich Schätzchen.“ Lächelte er sie an.

So begann auch ein Bau von einem schönem Palast genau da wo sie standen, Seiya setzte seine Kraft ein und aus dem Boden erschuf er ein wunderschönes Heim für sich und seine Prinzessin wie er sie ab da an Nannte.
Die mächtigen Säulen ragten einer nach dem anderen und schöne Ornamente wurden hinein graviert. Dieses Palast sollte ewig halten, so war ihre Vorstellung.
In kürze, nach dem der Palast erschaffen war, kamen noch zwei Kriegerinnen und stellten sich vor, eine mit den wunderschönen Türkisblauen Haar und verführerischem Blick, mit dem sie die Sandblonde Windkriegerin erobert hatte. Sie Nannte sich Neptun, und sagte Diana, dass sie sich ein schönes Planet ausgeschaut hatte, dieser war zum meist mit Wasser bedeckt und dort errichtete sie sich einen Schloss. Uranus hatte den anderen Planeten auserkoren ihre Heimat zu sein, dieser war auch ein strategischer Zug, den beide diese Planeten Flankierten Amalteja. Und so entstand der erste Schutz.
Die dritte im Bunde war eine etwas Jüngere aber genauso anmutige Kriegerin, die so mysteriös war, das Diana sie immer anschauen musste, ihre Augen die im dunklen Lila leuchteten… ihr dunkles Haar das so schön im Winde wehte….
Ihr Name war Saturn, sie war mit einer sehr zerstörerischen Macht bedacht, sie sagte aber dazu, davor sollte man keine Angst haben, denn diese Macht zerstört nur die Festgefahrene verlorene Welten, und dadurch machte sie Platz für das Neue, was entstehen kann wenn das alte vorüber ist.  
Sie zeigte ihren Planeten, auf dem sie ankamen, dort hatte sie sich ihre Heimat ausgesucht, und dort fand Diana als aller erstes die Zweifel.

So begann Diana sich und ihre Freunde kennen zu lernen. Sie fragte Seiya des Öfteren was seine Schwester antrieb und wie es dazu kam das sie zu Chaos wurde. Er schwieg meistens:
„Das kann ich dir nicht beantworten, sie, wie ich die Geschichte vom Vater kenne, war sie die erstgeborene in diesem Universum, die erste die das von ihrer Heimat und mit diesem Dasein verbinden sollte. Das erste Licht, welches dieses Dasein erleuchten sollte. Sie war gelungen, meinte Vater, doch etwas war an ihr was die Mutter ablehnte, sie sah sie irgendwann mal nicht mehr an. Serana war oft betrübt, doch Vater versuchte zu vermitteln, vergebens, so erschuf er ein Wesen der Serana in allem ausglich, und als er fertig war, stellte er sie einander vor, auf so einem Planeten, der gerade zum Leben erwacht war, er war der diesem Planeten das Leben gab und es beschützte. Sein Name war Endymion, sie verliebten sich in kürzester Zeit und als ihre Pläne sich zu vereinen preisgegeben waren, war der älteste glücklich. Serana hatte große Hoffnung das Mutter doch noch einlenken könnte und ihr ihre Zuneigung zeigen würde, doch vergebens. Das kränkte das Junge Geschöpf zu tiefst, so eine Ablehnung erschwerte ihr strahlen umso mehr. Sie verschwand immer öfters und keiner wusste wohin. Es war zunächst nicht aufgefallen, doch einst als Endymion bei Vater ankam und nach ihr Suchte wurde ihr Verschwinden aufgedeckt.“

Seiya erinnerte sich…

„Das nächste Mal als die Not so groß wurde und Serana erneut aufbrach, folgte ihr Ihr Vater und versteckte sich in ihrem Schweif. Als sie landete auf einem Dunklen Planeten bei einer Sonne die fruchtlos gewesen war und ihren Schützlingen kein Leben bieten konnte, nur das blasse Licht beleuchtete die kargen Wüsten dessen. Vater wandelte sich in Wind und folgte seiner Tochter, er sah wie sie zu einer Art Behausung unterwegs war, welches aus Geröll und großen Monolithen bestand.
Sie betrat das Haus und gleich leuchtete Feuer an jede Ecke dessen, sie setzte sich in die Mitte dessen und formte zudem Sand einige Zeichen, gleich manifestierte sich aus diesem eine wabernde Struktur.
„Hallo mein Freund, ich habe dich vermiss.“ Wisperte die Frau starrend zu diesem Ungetüm
„Ich dich ebenso, was betrübt dich wieder meine liebe?“ Fragte es mit einer grollenden Stimme
„Ich sollte glücklich sein, ich habe jemanden gefunden der wie ich ist, und er liebt mich so wie ich bin, doch…Mutter beachtet uns nicht einmal, Vater versucht alles um mich glücklich zu machen, doch es …es bringt nichts, und ich zweifele langsam an mir selbst. Bin ich so undankbar?“ Liefen der Frau schon die Tränen, das wabernde nahm langsam Gestalt an, es sah nun aus wie Endymion und setzte sich neben sie, nahm sie in Arm und tröstete Serana.
„Ich denke, dass du die Mutter brauchst, soll ich für dich sie sein?“ Fragte das etwas und gleich darauf verneinte die Dunkelhaarige den Vorschlag. „Nein, ich werde es dennoch wissen das sie es nicht ist. Ich sollte damit zufrieden sein was ich habe, ist doch richtig so, oder?“ Sah sie zu dem Mann auf.
„Du kannst nur so dankbar sein wie du bist, und du kannst nichts dafür was du bist. Du musst wissen, bevor ihr, dein Vater und Mutter hier rein gekommen sind, bildete sich hier schon eine Art von Leben… Sie haben es bis auf einige von uns ausgerottet. Die blasphemischen Gedanken das alles was leben kann, hell leuchtend sein muss. Wir sind andere Geschöpfe, wir leben in der Dunkelheit und dennoch brauchen wir die Liebe und Geborgenheit, wir sind nicht so weit von euch entfernt. Und ich finde es schön, dass Sie dich erschaffen haben, so kannst du uns verstehen, und vielleicht irgendwann auch uns lieben… beschützen… Wir wollen keinem was, nur das Licht tut uns weh… das ist alles. Wir haben eine andere Art an Energie. Das haben sie nie respektiert. Ich glaube das ist das Denken deiner Mutter, welche diese sture Ansicht vertritt das nur grelles leuchten Recht auf Leben erhält... Sie ist, verdammt noch mal, in unser Universum gekommen, sie sollte unsere Gesetze respektieren.“  War das Wesen plötzlich außer sich… Serana schrak leicht zurück…. Doch sie hatte keine Angst von dem Geschöpf, sie mochte es inzwischen sehr.
So schnell wie es aus der Sinne war und sich in die Höhe geschossen hatte, so schnell beruhigte es sich und nahm wieder die Form von Endymion.
„Entschuldige, bei diesem durcheinander verlor ich meine Gefährtin, sie war mir die Liebste von allen. Und sie war der Geist der Sonne, die nun uns kein Licht spendet, sondern nur das Schein und Glanz der Mutter.“ Sah er zu der blassen Scheibe in der ferne des Universums.
Serana verstand nun das etwas mit ihrer Mutter nicht stimmen konnte. Anders könnte sie es sich nicht erklären.

Vater verbarg sich hinter einem Stein und hörte alles mit, seine Augen wurden nass und noch bevor Serana zurück aufbrechen wollte, strömte er als Windhauch zurück zum Palast der Ewigkeit.
Dort angekommen versuchte er erneut mit der Mutter zu reden, doch sie vergrub sich in die Pläne, wie sie dieses Universum vor der Dunkelheit retten würde. Uranos sah seine Frau mit viel Leid an, er erkannte sie nicht mehr, alles das Liebe in ihr barg, war verflogen und wich dem blanken warn, etwas was schon bestand hat zu verändern.
Erst jetzt bemerkte er, dass sie einen Fehler begangen haben, damals, als sie hier eintrafen.
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