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GeschichteAllgemein / P12
15.04.2019
28.07.2019
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Vorwort


Halli, Hallöschen, Moin oder wie auch immer man es zu sagen pflegt.

Kommt ruhig herein in die gute alte Stube. Keine Angst, ich beiße euch nicht und zum Abendessen werde ich euch auch nicht servieren! Viel mehr erfreut es mein Herz, dass euch diese Kolumne einen Klick wert war – sei es, weil euch der Titel oder die Kurzbeschreibung angesprochen haben oder weil ihr einfach nur neugierig gewesen seid. Vielleicht habt ihr auch komplett andere Gründe, doch wie dem auch sein mag, ich hoffe natürlich, dass ich eure anfängliche Neugier festigen und euch zum Bleiben bewegen kann.

Diese Kolumne hier hat schon das eine oder andere Jährchen auf dem Buckel, nichtsdestotrotz liegt sie mir unglaublich am Herzen – auch wenn ich über eine viel zu lange Zeit nicht die Möglichkeit hatte, dieses Projekt so zu realisieren wie es ihm nur ehrenhaft wäre. Mangel an Zeit und Motivation waren nur zwei der Steine, die mir viel zu oft im Weg lagen, doch auch ein lästiges kleines Monster namens Real-Life trieb mehr als nur ein Mal den Keil zwischen dieses Projekt und mich.

Doch genug gejammert (das ist sowieso mehr oder weniger ein Jammern auf hohem Niveau), kommen wir doch einfach mal zum Punkt – immerhin soll das Vorwort nicht länger werden als das eigentlich erste Kapitel bzw. der Prolog, nicht wahr?

Die Idee selbst mag vielleicht nicht sonderlich originell sein – welche ist das schon? – doch wie ich bereits einige Absätze weiter oben schrieb, bedeutet dieses Projekt mir einiges, sogar so viel, dass ich trotz der vielen Grabsteine im Papierkorb immer wieder zu ihm zurückkehre, es immer und immer wieder aus dem Sarg hole und ins Leben zurückführe. Egal wie oft ich mir in der Vergangenheit geschworen habe: Wenn es dieses Mal nicht klappt, gibst du es auf, so weiß ich doch, dass diese Gedanken im Grunde stets leere Phrasen waren. Ich komm einfach nicht los von diesem Projekt und irgendwie will ich es auch nicht, ich denke dafür schleppe ich es schon viel zu lange mit mir herum.

Die Kolumne selbst bzw. die Idee dazu existiert seit 2011, genauer gesagt seit November, auch wenn ich mich an den expliziten Tag nicht mehr erinnern kann. Ganze acht Jahre also (naja, mehr oder weniger) und das hinterlässt nun einmal Spuren bei einem. Zu der Entstehungsgeschichte werde ich auch im Prolog etwas mehr erzählen, ebenso wie zu dem Aufbau bzw. dem Ablauf des Ganzen hier. Doch bereits im Vorfeld möchte ich klarstellen, dass dieses Projekt – egal wie sehr es mir auch am Herzen liegen mag – keine regelmäßige Arbeit von mir sein wird. Die Kapitel werden auch nicht wöchentlich hochgeladen werden oder gar täglich. Manchmal werden die Abstände kürzer sein, manchmal länger, was einem einfachen Grund hat: Als mir das Projekt damals einfiel, habe ich mir geschworen, jedem Medium, das hier drin beleuchtet wird, seinen angemessenen Platz zu geben. Dabei ist es völlig egal, ob es sich bei dem Medium um ein Buch, einen Ordner, ein Prospekt, Heft und weiß der Geier was sonst noch alles, handelt. Jedes Medium ist gleichberechtigt und um jedes werde ich mich intensiv bemühen. Leider ist es nun einmal aber so, dass jedes Medium seine eigenen Voraussetzungen mit sich bringt, was seinen Inhalt oder Umfang angeht. Und jedes Medium nimmt unterschiedlich viel Zeit in Anspruch. So gibt es Medien, die ich schnell durchlesen und verarbeiten kann, weil sie nur wenige Seiten aufweisen oder so unglaublich spannend sind, dass ich sie praktisch in einem Rutsch durchlesen kann, doch es kann genauso gut passieren, dass mir ein Medium in die Hände fällt, das ich nicht von heute auf morgen durchlesen und verarbeiten kann. Auch hier sind die Gründe mannigfaltig und reichen von Hilfe zu viele Seiten bis hin zu Mensch, wie öde ist das eigentlich?

Leider ist es bei meiner Wenigkeit aber so, dass ich kein Buch oder dergleichen abbrechen kann, was ich einmal angefangen habe zu lesen – egal wie sehr es mich innerlich auch noch aufregen mag. Diese dumme, irrelevante Hoffnung, der Inhalt möge besser werden, lässt mich stets die Zähne zusammenbeißen. Mit dieser Devise habe ich auch schon manch eine unliebsame Schullektüre hinter mich gebracht, ohne dass das Buch Schaden nahm.

Aus diesem Grund möchte ich mich schon einmal präventiv für etwaige Pausen entschuldigen. Ich werde mich vom ganzen Herzen bemühen, dieses Projekt niemals in der Versenkung verschwinden zu lassen. Natürlich kann es mal passieren, dass der Status auf Pausiert oder gar Abgebrochen umspringt, doch ich kann euch versichern, dass dieses Baby kein zweites Mal unrühmlich abgebrochen und gelöscht wird. Gerne dürft ihr euch per Mail und oder Kommentare nach dem Stand erkündigen, aber ich kann und werde keine Versprechen abgeben, die ich nicht halten kann.

So, was gibt es denn noch zu sagen? Mir fiele spontan nichts ein. Außer einer Sache noch: Ich besitze in den wenigsten Fällen das Copyright an den Sachen, die ich behandle, aber das wird in jedem Kapitel mit einem entsprechenden Vermerkt gewürdigt.
Ansonsten sei noch gesagt, ich hoffe, ihr habt Spaß an diesem Projekt und vielleicht bekomme ich ja die eine oder andere Rückmeldung. Aber das ist kein Muss und kein Zwang. Auch Schwarzleser (ich mag den Begriff nicht …) sind herzlich willkommen.

Weiterhin möchte ich ein liebes Dankeschön an Quesa aussprechen, die sich freiwillig für den Betajob gemeldet hat ♥.

Das wars dann erstmal mit dem Vorwort, gleich im Anschluss könnt ihr euch auch den Prolog zu Gemüte führen.

Eure Ira
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