One Night Stand

KurzgeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P12
14.04.2019
14.04.2019
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Fast so wie ein Tuch hatte sich die Nacht still und leise über die Stadt gelegt, tauchte die tagsüber so belebten Straßen in eine tiefe Stille, die einzig und allein vom Ticken der Wanduhr, sowie dem Geräusch eines hier und da vorbeischleichenden Wagens, der mit seinen Scheinwerfern jedes Mal kurz das abgedunkelte Zimmer erleuchtete, unterbrochen wurde.
Wie spät es war oder wie lang sie inzwischen hier lagen, konnte keiner von ihnen beiden mit Bestimmtheit sagen. Vielleicht waren nur ein paar Stunden vergangen, seit sie am Abend hier in ihrer Wohnung angekommen waren – vielleicht war aber auch schon die halbe Nacht vorbeigezogen.
Sie wusste es nicht, hatte aus irgendeinem Grund das Zeitgefühl verloren und war nicht in der Lage dazu abzuschätzen, wie viel Zeit bis zum Morgen wohl noch übrig war. Sie wusste nur, dass sie sich jetzt im Augenblick unfassbar gut fühlte, dass sie den Eindruck hatte zu schweben, während sie so nah bei ihm war, seinen warmen, von Pfefferminz durchdrungenen Atem direkt im Nacken.
Wie sie überhaupt in dieser Situation gelandet war, daran hatte sie kaum mehr Erinnerungen, obwohl es erst ein paar Stunden oder etwas mehr zurückliegen konnte, seit sie ihn mit hierher in ihre Wohnung genommen hatte. Seit er sie angesprochen und ein paar äußerst anzügliche Komplimente fallen gelassen hatte, durch die sie ihm von einer Sekunde zur nächsten völlig erlegen war.
Aber das war ihr eigentlich von vorneherein klargewesen. Schon als er zur Tür hereingekommen war und ihr kurz zugelächelt hatte, hatte sie unterbewusst geahnt, dass sie wehrlos sein würde, wenn sein Blick hielt was er versprach und er tatsächlich beabsichtigte, auf Tuchfühlung zu gehen.
Er war eben schlicht und ergreifend ein Kopfverdreher. Er beherrschte dieses Spiel, sowie die Kunst des betörenden Augenaufschlags nahezu perfekt. Er konnte mit nur ein paar Worten sämtliche Sinne betäuben und allein durch seine bloße Anwesenheit Hitzewallungen verursachen. Und durch seine ihm eigene, geschickt eingesetzte Dominanz war er in der Lage dazu, immer das zu bekommen, was er wollte und was er sich gerade in den Kopf gesetzt hatte.
Dafür war sie schließlich der lebende Beweis. Immerhin lag sie jetzt hier neben ihm, wenngleich sie sich fest vorgenommen hatte, sich nicht von ihm verrückt machen zu lassen. Und trotzdem – in dem Moment, als er sie angesprochen und zu einem Tanz aufgefordert hatte, waren all ihre guten Vorsätze raketenartig über Bord gesegelt.
Sie hatte ihn nur angesehen, ihm bloß die Hand gereicht – und schon hatte sein Verführungszauber auf sie zu wirken begonnen.
Mit Charme und Eleganz hatte er sie eingewickelt, hatte ihrer Weiblichkeit geschmeichelt und sie damit jeglicher Chance auf Verteidigung beraubt. Nur ein Blick in seine von zwei Brillengläsern umrandeten Augen hatte unbewusst ihren Willen gebrochen und sie völlig wehrlos seinen Reizen und seinen verführerischen Offerten ausgeliefert.
Und auch, wenn sie irgendwo gewusst hatte, dass das ein Fehler war, hatte sie trotzdem nicht die Stärke dazu gehabt, ihm zu widerstehen. Dafür beflügelte er ihre Fantasie schon viel zu lange.
Sie hatten miteinander getanzt, geredet – und er hatte ihr sogar zwei Runden ausgegeben, dabei stetig mit diesem einzigartigen, gewinnenden Lächeln im Gesicht, gegen das man selbst mit den stärksten Waffen nicht ankämpfen konnte.
Und weil ihre Sehnsucht schon viel zu lang allein war, weil der Mann, den sie eigentlich liebte, sie nicht erhörte, war sie schließlich dem Anderen erlegen und hatte seinen Flirt erwidert – wohlwissend, dass er ein Spieler war, der nur ein kleines Abenteuer suchte.
Aber dennoch, trotz dieses sicheren Wissens, dass sie es bereuen würde, wenn sie auf seine Offerten einging, hatte sie die gerade entflammte Anziehung zugelassen und sich auch nicht gewehrt, als er eindeutig ihre Nähe gesucht hatte.
Zugegeben, ein wenig überrascht war sie schon von dieser Entdeckung, hatte sie doch nie erwartet, dass er bisexuell war und jemals auch nur den Hauch von Interesse an ihr zeigen würde.
Doch nichtsdestotrotz hatte es sich gut angefühlt, wie er sie mit seinen Blick gereizt hatte, wie er jedes nur erdenkliche Mittel genutzt hatte, um von ihr zu bekommen, was er wollte. Weil er es eben ganz einfach immer bekam. Da bildete auch sie keine Ausnahme.
Und dass er ein attraktiver Mann war, der schon seit längerem immer wieder ihre Fantasie beflügelte, daran bestand nicht der geringste Zweifel. Also hatte sie sich von ihm einladen und sich Komplimente machen lassen, wohlwissend, wo dieser Abend enden und dass am Morgen danach nur die Erinnerung zurückbleiben würde.
Aber all das war ihr in diesem Moment egal. Sie spürte nur, dass er sie begehrte. Und sie wollte begehrt werden. Auch wenn der Preis dafür hoch war.
Nach ein paar Drinks und einem weiteren Tanz hatte sie ihn schließlich mit zu sich nach Hause genommen und die Anziehung, die zwischen ihnen war, einfach zugelassen, ohne sich auch nur ein einziges Mal Gedanken über den Mann, den sie eigentlich liebte oder den Morgen danach zu machen.
Dafür war das Gefühl, von ihm umschwärmt zu werden, einfach viel zu schön. Und sein schöner Name wie eine Melodie, die sie gerne bereit war, mitzusingen.

Kurze Zeit später waren sie schließlich hier in ihrer Wohnung angekommen – und genau wie von ihr eingeschätzt, hatte er nicht lange gefackelt, sondern war nach einem kleinen Wortwechsel und noch einem Glas Wein relativ schnell zur Sache gegangen.
Er hatte sie gestreichelt, geküsst, verführt und sie auf diese Weise Stück für Stück mehr in seinen Bann gezogen. Und bald darauf waren schließlich die Hüllen gefallen, war sie mit ihm in ihrem Schlafzimmer verschwunden und hatte sich ganz auf das Gefühl eingelassen, das in ihr brodelte.
Und wenn sie eine Sache sicher behaupten konnte, dann, dass es gut gewesen war. Dass er gut gewesen war. Selbstverständlich war es für ihn nicht mehr als belangloser Sex, das wusste sie ganz genau. Aber für sie war es definitiv viel mehr als nur das.
Für sie war jede Berührung, jeder Kuss von ihm wie eine Bestätigung, dass sie begehrenswert war und noch immer Attraktivität ausstrahlen konnte, wenn sie wollte.
So lange schon hatte sie das nicht mehr erlebt, hatte sich niemand mehr nach ihr umgedreht, geschweige denn, ihr ein Kompliment gemacht oder ein Signal geschickt.
Aber er hatte genau das getan. Er hatte ihr zu verstehen gegeben, dass sie es noch immer konnte, dass sie noch immer in der Lage war, die Begierde zu wecken, wenn sie nur wollte.
Und genau dieses Gefühl war es, welches sie die Tatsache, dass sie für ihn nur ein One Night Stand war und er lediglich nach Befriedigung seiner Triebe gesucht hatte, für diese eine Nacht gänzlich vergessen ließ.
Sie flüchtete sich in die Vorstellung, dass er ihretwegen hier war, dass der Sex mit ihr ihm doch etwas bedeutet und er nicht einfach eiskalt sein Ding durchgezogen hatte, ohne dabei auch nur einen Funken an Emotion zu empfinden.
Natürlich war das reiner Selbstbetrug, den sie da machte – schließlich würde er am Morgen auf Nimmerwiedersehen verschwunden sein und ihr allenfalls zu verstehen geben, dass es eine nette Nacht gewesen war, die für ihn jedoch keinerlei Bedeutung hatte.
Zum einen deshalb, weil er in einer Beziehung war – zum anderen, weil kalter Sex für einen dominanten Menschen wie ihn an erster Stelle stand. Und vielleicht würde morgen Nacht schon irgendjemand anders an ihrer Stelle sein und haargenau das mit ihm teilen, was sie jetzt erlebte.
Aber sie versuchte, diese Gedanken bestmöglich zu verdrängen, weil sie einfach glauben wollte, dass es ihm um mehr ging als nur den Austausch von Intimitäten. Sie wollte glauben, dass er irgendetwas für sie empfand, irgendeine Gefühlsregung – und selbst wenn es nur pures Mitleid war. Dass er dabei nur ihren Körper im Sinn gehabt hatte und gar nicht sie, diese Tatsache überschminkte sie ganz einfach mit ihrer Gutgläubigkeit und verdrängte das Gefühl, von ihm nur benutzt worden zu sein, in die hinterste Ecke ihres Bewusstseins.
Schließlich hatte sie dabei auch wesentlich mehr begehrt als nur seinen Körper, hatte mehr empfunden als nur bloßen Hautkontakt und ein paar sinnliche Berührungen. Sie hatte mit ihm geschlafen, weil sie Gefühle hatte, weil er ein Mensch war, der ohne Zweifel ihr Herz berühren konnte.
Und vielleicht ahnte er das auch. Vielleicht wusste er, dass sie etwas für ihn empfand, das über rein körperliche Anziehung hinausging. Vielleicht hatte er sie deshalb ausgewählt, weil er genau spürte, dass da von ihrer Seite aus etwas Tiefes, Ehrliches war.
Wie gerne wollte sie das glauben. Wie gern wollte sie glauben, dass die Streichler, die er ihr jetzt gerade schenkte, aus Zuneigung passierten – und nicht nur ein rein obligatorischer Trostakt waren, der keinerlei Bedeutung hatte.
Wie gern wollte sie ihm ins Gesicht sehen und in seinen tiefen Augen Aufrichtigkeit entdecken können. Wie gern wollte sie spüren können, dass sein Kuss von Herzen kam – und nicht nur ein Ritual der Lustbefriedigung darstellte.
Aber sie tat es nicht. Während er neben ihr lag, sein nackter Körper dicht an ihrem und die Hand in ihrem Haar vergraben, schaute sie ihn nicht einmal an, konnte nicht, weil jeder noch so kurze Blick in seine Richtung die fast perfekte Illusion zerstört hätte.
Sie wusste, dass er in diesem Moment nur ihren Körper sah. Und dass er nicht sie meinte, wenn er mit seinen sanften Händen durch ihr dichtes Haar wanderte. Es war lediglich der Nachklang seiner Lust, sowie vielleicht der Versuch, von seinen eigentlichen Absichten abzulenken – aber mehr nicht.
Und so sehr sie es auch wollte, konnte sie die fast perfekt gesponnene Lüge nicht mehr länger aufrechterhalten, sondern landete mit einem Schlag in der kalten Realität.
„Noch ein Glas?“, hörte sie ihn leise fragen und spürte, dass er mit seinen Berührungen plötzlich innehielt. „Oder vielleicht eine Zigarette?“.
Wäre es nicht so frustrierend gewesen, dann hätte sie in diesem Augenblick nur allzu gerne gelacht über dieses obligatorische Angebot von ihm, das sie in Filmen schon tausendmal gesehen hatte. Und es war der eindeutige Beweis dafür, dass er nichts empfand – jetzt nicht und auch davor nicht.
Mit einem Schlag überkam sie ein Frösteln, als er sie ein weiteres Mal berührte und einen Kuss auf ihrem Hals platzierte, der sich genauso kalt anfühlte wie seine gesamte Nähe. Ihr war klar, dass er körperlich zwar bei ihr war – doch seine Gedanken waren schon an einem ganz anderen Ort, möglicherweise sogar schon bei dem nächsten Betthäschen, das er sich holen wollte.
„Nein“, gab sie ihm schließlich zur Antwort und schüttelte kurz den Kopf. „Möchte ich nicht“. „Okay“, erwiderte er und setzte sich ein Stück hoch, ehe er nach seiner Brille tastete und das Licht anknipste.
Wie automatisch musterte sie noch einmal sein Gesicht und seinen Körper, fühlte ebenjenen, bittersüßen Schmerz in sich, den sie bis zu diesem Augenblick erfolgreich verdrängt gehabt hatte. Sie wusste, dass er nicht mehr bei ihr war – und es wäre absolut sinnlos gewesen, sich etwas anderes einzureden. Er hatte bekommen, was er wollte. Und auf mehr legte er keinen Wert.
„Alles okay?“, fragte er, auch mehr obligatorisch als ernst gemeint, als er ihren gedankenverlorenen Blick bemerkte. „Ja“, log sie ihn an und versuchte, ihren Trübsinn mit einem Lächeln zu kaschieren. „Ja, sicher. Alles bestens. Es... ähm... es war schön“.
„Fand ich auch“, antwortete er und lächelte ebenfalls, ehe er sich noch eine Zigarette genehmigte. Das typische Ritual, das sie in Filmen auch schon x-mal gesehen hatte.
Unterdessen tastete er nach seinen Klamotten und zog sich langsam an, ehe er ein paar Schritte im Zimmer machte und sich gegenüber an den kleinen Tisch setzte, der im Raum stand.
Er würde bald gehen, das wusste sie. Sobald er aufgeraucht hatte, würde er nach irgendeiner Ausrede suchen – oder ihr unter Umständen auch direkt sagen, dass er nicht vorhatte, noch länger Zeit mit ihr zu verbringen. Und dann war der schöne Traum endgültig gestorben.
„Du hast es hübsch hier“, zerbrach er schließlich ihre Gedanken, während er sich umsah, und brachte sie durch diesen Satz in die Versuchung, aufzulachen. Auch so eine typische Film-Phrase. Weil ihm wahrscheinlich nichts besseres einfiel.
Doch sie ließ sich nichts anmerken, bedankte sich nur kurz und bündig für das Kompliment und begann dann ebenfalls damit, sich wieder anzuziehen.
„Noch ein Glas?“, bot sie ihm an, so wie er kurz zuvor ihr, doch er lehnte dankend ab und verwies darauf, dass er bald nach Hause gehen müsste. Und genau das war der Augenblick, in dem ihr Herz fast brach, in dem die Ahnung, die sie die ganze Zeit über schon gehabt hatte, zur sicheren Gewissheit wurde.
Eiskalter Sex. Mehr war es für ihn nicht gewesen. Und mehr würde sie von einem Spieler wie ihm auch nicht erwarten können. Er hatte sie erobert und damit seinen Trieb befriedigt. Und mehr brauchte er nicht. Mehr als diesen kurzen Kick suchte er nicht. Nicht bei ihr – und auch nicht bei anderen.
Aber das hatte sie von Anfang an gewusst. Und dennoch war es eine schöne Nacht gewesen. Die schönste seit sehr langer Zeit.

Nachdem er noch eine Weile im Bad gewesen war und noch einmal eine Zigarette geraucht hatte, stand schließlich der Moment an, den sie so sehr verteufelte und mit ihrer Illusion zu übermalen versucht hatte: Der Moment des Abschieds. Das Ende ihrer kurzen, flüchtigen Geschichte.
Noch einmal zog er sie in einen kalten Kuss und lächelte sie an, auf eine triumphierende Art und Weise, die ihr noch einmal deutlich vor Augen hielt, was für ein Macho er eigentlich war.
„Es war doch schön, oder?“, fragte er sie fast beiläufig, was sie lediglich dadurch zu beantworten wusste, dass sie sein kühles Schmunzeln kurz erwiderte. „Ja, Aaron“, sagte sie dann. „Ja, das war es“.
Er nickte ihr kurz zu und wandte sich zum Gehen, hielt jedoch noch einmal inne, als er ihre Hand auf der Schulter spürte. „Ist noch was?“, wollte er wissen und musterte sie, wobei es ihr besonders schwer fiel, ihre Gefühle zu verstecken.
„Eins noch“, erklärte sie ihm und hoffte, dass er ihr den Wunsch, den sie gleich aussprechen wollte, erfüllen würde. „Nur eins noch, Aaron. Tust du mir bitte noch einen letzten Gefallen, bevor du gehst?“.
„Welchen denn?“, wollte er wissen und musterte sie, während er seine Brille zurechtrückte. „Halt mich jetzt nicht für sentimental“, entgegnete sie so gelassen wie möglich. „Aber... nimmst du mich bitte noch kurz in den Arm? Das würde mir eine Menge bedeuten“.
„Äh... ja, wieso nicht“, war seine zugegebenermaßen verwunderte Antwort über diese Bitte. Doch er tat, was sie von ihm erwartete und schloss sie nochmals in seine Arme, wobei er weder ihre aufgewühlten Gefühle, noch ihren deutlich lauteren Herzschlag bemerkte.
Und genau darauf hatte sie es mit ihrer Bitte auch abgesehen. Sie wollte den endgültigen Beweis dafür bekommen, dass er nichts empfand, dass von seiner Seite aus nicht einmal der Hauch einer Emotion im Spiel war. Und diesen Beweis lieferte er ihr gerade. Denn er merkte nichts. Nicht das geringste Bisschen.
„Danke“, sagte sie schließlich gefasst, als er sich wieder von ihr löste, und lächelte. „Das hat gut getan. Immerhin war es ja doch eine schöne Nacht für uns, oder?“. „Sicher“, gab er ihr Recht und nickte. „Das war es. Und vielleicht können wir das irgendwann ja mal wiederholen“.
„Vielleicht, Aaron“, antwortete sie und tat so, als wäre es ihr gleichgültig, auch wenn sie genau wusste, dass das nicht stimmte. „Vielleicht irgendwann“.
Er nickte ihr noch einmal zu und lächelte, nicht ahnend, wie tief er sie eigentlich berührt hatte. Dann verließ er das Zimmer und wenig später die Wohnung, um zurück zu seinem Freund zu gehen, der von dieser Nacht, sowie auch all seinen anderen One Night Stands keine Ahnung hatte.
Nachdem die Tür hinter ihm ins Schloss gefallen und sie sicher war, dass er es nicht mehr mitbekommen würde, ließ sie ihre bis dahin verdrängten Gefühle zu und spürte brennend heiße Tränen über ihre leicht geschminkten Wangen hinunterlaufen.
Mit einem lauten Schluchzen ließ sie sich aufs Bett fallen und weinte ihren Kummer in die Kissen, weil ihr Herz vor lauter Zuneigung und Sehnsucht brannte. Aber davon würde er nie etwas erfahren. Es würde ihr Geheimnis bleiben.
Ihr kleines, bittersüßes Geheimnis.
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