Feelings

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
OC (Own Character) Trafalgar Law
14.04.2019
28.05.2019
30
84372
12
Alle Kapitel
35 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
Hallo meine Lieben,

und schon geht es weiter.

Viel Spaß!

-------------------------------------


Seit meinem Zusammentreffen mit De Flamingo sind knapp zwei Wochen vergangen, welche recht ereignislos waren. Ich habe mich von seinem Angriff erholt und es genossen, einfach mal nur faul in der Gegend rum zuliegen. Meine Nakama, besonder's Law, haben mich so liebevoll umsorgt und gepflegt, dass ich innerhalb von kürzester Zeit wieder auf den Beinen war. Vor ein paar Tagen hat Law uns dann eröffnet, dass wir bald an der letzten Insel anlegen, bevor es in die neue Welt geht und ich kann es kaum erwarten, die Wunder mit eigenen Augen zu sehen und mit den Herzen zu fühlen ...

Law hat sich etwas zurück gezogen, sobald es mir besser ging. Er ist tagsüber meist in seiner Kajüte oder im Krankenzimmer und gesellt sich nur zu den Mahlzeiten zu uns. Nachts beansprucht er mich voll und ganz für sich, denn selbst im Schlaf zeigt er mir, dass ich sein Eigen bin. Ich kann spüren, dass er etwas plant und dass es mit De Flamingo zu tun haben muss, allerdings frage ich nicht weiter nach, denn ich vertraue ihm und werde ihn auf seinem Weg begleiten. Egal wo dieser auch hin führt.
Auch ich habe mich etwas zurückgezogen und die meiste Zeit mit Training verbracht. Meine Knallköpfe haben mich dabei, so gut es ihnen möglich war, unterstütz, denn wenn ich nicht alleine an meinen Kräften gearbeitet habe, waren Penguin und Shachi stet's an meiner Seite. Huth und ich haben unsere Fähigkeiten mit dem Dolch verfestigt, sobald die Beiden eine Pause von mir brauchten. Ich merke, wie ich jeden Tag stärker werde, dass muss ich auch, sonst überlebe ich das nächste Zusammentreffen mit De Flamingo wirklich nicht und ich freue mich schon darauf, wenn ich diesem Monster mit pinken Federn erneut gegenüberstehen und ihn meine Fähigkeiten spüren lassen kann. Bei dem Gedanken, dass er genauso leiden wird, sich der Schmerz tief in seine Seele brennen wird, huscht ein grausames Lächeln über meine Lippen und Vorfreude macht sich in mir breit. 'Er wird genauso leiden, wie Dai!', denke ich vergnüglich und muss kurz auflachen.

"Will ich wissen, an wen du gerade denkst?", holt mich ein verwirrt aussehender Penguin aus meinen Gedanken. "Ach, an dies und das.", säusele ich lieblich und lege mein unschuldigstes Lächeln auf. "Ich glaube, bei den Gedanken würdest du nur Schamesrot werden.", lacht ihn Huth aus, der wohl denkt, dass meine Gedanken unanständig sind. Wenn der wüsste, würde er sich wünschen. "Nach letzter Nacht wundert es mich, dass sie überhaupt noch Denken kann.", witzelt Shachi und knufft Penguin in die Seite. "Ha ha ihr Knalllöpfe! Wie witzig! Das geht euch nicht's an!!", motze ich drauf los.
"Oh oh, gleich beißt sie!", bekomme ich im Chor von den Dreien, welche von einen bis zum anderen Ohr grinsen. Ich schicke ihnen eine Welle von Zorn entgegen und blicke sie tödlich an. Als sie scharf die Luft einziehen, huscht ein zufriedenes Grinsen über mein Gesicht. Ich mag es immer noch nicht, wenn sie mich damit aufziehen, was Law mit mir im Bett anstellt. Ich habe versucht leiser zu sein, nur scheint das einem gewissen Herren nicht zu passen und er gibt erst Ruhe, wenn er hat, was er will ...

Wir alle sitzen seit 15 Minuten bei gedecktem Tisch im Gemeinschaftsraum und warten auf Law. Da ihnen die Wartezeit anscheinend zu langweilig ist, ziehen die Drei mich auf und der Rest meiner Nakama amüsiert sich prächtig. Allerdings fällt mir eine Kleinigkeit von heute Morgen ein, die ich sogleich verwende, um von mir abzulenken. "Und was ist mit dir, Shachi?", versuche ich mich aus dem Mittelpunkt zu ziehen und den Mützenträger aus der Reverse zu locken. "Was soll schon mit mir sein?", fragt er verwundert, nicht wissend was ich meine. "Dein kleines Geheimnis.", versuche ich ihm auf die Sprünge zu helfen und es klappt. "Ich weiß nicht, was du meinst.", versucht er zu lügen und findet die Tischplatte gerade sehr interessant.
"Du weißt ganz genau, was ich meine. Dein kleiner Liebesbrief von deiner Süßen.", säusele ich und wackele mit den Augenbrauen. "Wie geht's denn der kleinen Lillith?", frage ich weiter und ihm entgleisen seine Gesichtszüge. "Lillith?", fragen die Anderen im Chor, jedoch werden sie von uns beiden ignoriert.
"Woher ...", fragt er tonlos und ist ernsthaft geschockt. "Du hast den Brief hier auf dem Tisch liegen lassen.", muss ich Lachen, als ich sein Gesicht sehe. "Du ... du ... hast ihn gelesen?", fragt er perplex und wird rot.
"Das habe ich nicht. Ich habe nur den Absender gesehen. Der Kuvert war mit einem Kussmund versehen, aber deiner Reaktion nach zu urteilen, muss es ein heißer Brief gewesen sein.", provoziere ich ihn weiter und er wird noch röter, bleibt aber stumm. "Wer ist Lillith?", fragt Huth nun neugierig. "Die kleine Rothaarige? Uhlala netter Fang! Respekt, Shachi!", wird er von Penguin beglückwünscht und bekommt ein Schulterklopfen. "Die mit dem Knackarsch? Soviel Klasse hätte ich dir gar nicht zugetraut.", erinnert sich jetzt auch Huth breit grinsend.
"Du hast ihr auf den Arsch gestarrt?", ist jedoch das Einzige, was Shachi von sich gibt und sieht auf einmal sehr wütend aus. Er springt vom Tisch und will Huth eine knallen, jedoch können Penguin und ich ihn gerade noch so zurückhalten. "Hey, hey, Kumpel. Keine Sorge! Ich steh nicht auf Rothaarige! Ich hab eher'ne Vorliebe für Brünette.", versucht er Shachi zu beruhigen, erntet aber einen komischen Blick von allen Seiten. "Was?", fragt er in die Runde und wirkt gerade etwas unsicher. "Brünett ja?", mein Jean Bart und alle Blicke wandern auf mich. Als Huth und mir klar wird, was sie meinen, tauschen wir einen Blick aus und verfallen in schallendes Gelächter. Meinen die das ernst? "Die Damen, auf die Huth steht, haben bessere Argumente als ich, wenn ihr versteht, was ich meine. Ihr könntet uns nackt einanander binden und es würde nicht's passieren.", bringe ich unter schallenden Gelächter hervor und wische mir eine Lachträne weg. "Stimmt! Sorry Ria, du bist echt'ne Süße, aber da unten würde sich nicht's regen!", presst Huth unter größter Anstrengung hervor und rutscht fast vom Stuhl vor Lachen. Auch ich muss mich am Tisch festhalten, da diese Vorstellung so absurd und lächerlich ist.

"Das sollten wir vielleicht dem Käpt'n erzählen.", droht uns Shachi fies lachend an und Huth wird kreidebleich. "Pass lieber auf deine Briefe auf, sonst könnte es passieren, dass sie im Gemeinschaftsraum aushängen, mein Hübscher. ", halte ich dagegen und Huth muss erleichtert Lächeln. "Wenigstens halten uns die Briefe nicht vom schlafen ab.", meint nur Penguin fett grinsend und stärkt so dem lachenden Shachi den Rücken. Und das war mein Stichwort. Da ich keine Lust habe, wieder ihre Zielscheibe zu sein, erhebe ich mich und will Law suchen. "Wo willst du denn hin? Erkennst du deine Niederlage ein?", fragt Shachi hämisch grinsend. "Niemals! Ich schau nur, wo Law steckt! Ich hab nämlich Hunger.", mit diesen Worten erhebe ich mich, verlasse den Gemeinschaftsraum und lasse damit die gackernde Meute hinter mir.

Ich suche als erstes in seiner Kajüte, da ich ihn dort jedoch nicht finde, suche ich als nächstes im Krankenzimmer weiter und werde, Gott sei Dank, fündig. Ich glaube, ich wäre wahnsinnig geworden, wenn ich das ganze Schiff hätte durchsuchen müssen.
Ich trete, ohne zu Klopfen, in den Raum und stelle mich neben Law. Ich ziehe eine Augenbraue nach oben, als ich mich im Raum umsehe. 'Was hat er nur damit vor?', frage ich mich, als ich Kiste auf Kiste gestapelt entdecke, welche den halben Raum einnehmen und einen Law, der zufrieden grinst. "Was hast du denn mit den tausend Kisten vor?", frage ich erstaunt und nehme eine davon in die Hand. Sie ist etwas größer, als meine Handfläche und sehr leicht, also nehme ich an, dass sie leer ist. "Einhundert.", antwortet er mir und ich verstehe nicht, was er damit meint.
"Wie bitte?", frage ich und ziehe eine Augenbraue hoch. "Es sind einhundert Kisten.", lacht er dunkel auf, als er mir erneut antwortet.

Er tritt hinter mich, legt seine Arme um meine Mitte und seine Hände verschwinden unter meinem Shirt, nur um mir sanft über den Bauch zu streichen. Ich lege meine Hände auf seine Oberarme und lehne mich an ihn. "Dann eben nur Einhundert. Die du wofür brauchst?", frage ich erneut und starre die Kisten an. "Das wirst du bald erfahren. Kiste für Kiste und du wirst es genießen, meine Süße.", flüstert er nun rau in mein Ohr und ich kann sein Grinsen förmlich spüren. "Ich hasse Überraschungen. Komm schon! Sag's mir!", quengele ich und ernte wieder ein Lachen. "Sagen wir mal so: Wir beide werden eine kleine Sammlung erstellen. Nennen wir es ein kleines Vorspiel, bevor wir uns um Dai und De Flamingo kümmern.", säuselt er lieblich und ich kann seine Vorfreude schon fast spüren. "Dann werde ich mich wohl einmal überraschen lassen.", kichere ich und drehe mich in seinen Armen, um ihn an seinem Hoodie zu mir und in einen Kuss zu ziehen.

Kaum liegen unsere Lippen aufeinander, drängt mich Law weiter in den Raum hinein, ohne dabei den Kuss zu lösen. Ganz im Gegenteil. Er vertieft ihn und stiehlt seine Zunge in meinem Mund. Ich stoße leicht an eine Liege und werde prompt an den Oberschenkel angehoben und darauf gesetzt. Ich fahre unter seinen Hoodie, um seine warme Haut zu erkunden und dränge mich ihm entgegen. Law löst den Kuss wieder, was mich kurz Murren lässt. Er lacht kurz auf und lehnt seine Stirn gegen meine.
"Das wird wunderbar. Ich werde jede Sekunde genießen. Wir werden jede Sekunde genießen!" und der Blick, den er mir dabei schenkt, lässt Vorfreude in meinem Herzen erblühen und auf meiner Seele tanzen. "Ich kann es kaum erwarten.", flüstere ich gegen seine Lippen und streiche mit meinen über die Seinen. Kurz bevor ich Law einen weiteren Kuss rauben kann, werden wir von einem Klopfen unterbrochen und Penguin betritt den Raum.
Kaum hat er uns in dieser Situation entdeckt, wird er kreidebleich und ich muss Lachen, als ich seinen Blick sehe.
"Ich ... ich ... ähm ... oh Scheiße ... nicht schon wieder ...", stottert er vor sich hin und ich kann nicht mehr vor Lachen. Ich muss mich an Law fest halten, um nicht vor Lachen von der Liege zu kippen.
"Kann ich dir helfen, Penguin?", fragt Law betont ruhig, bemüht nicht auf ihn zuzustürmen. Er blickt Penguin so tödlich an, dass ich glaube, sein Herz bleibt gleich stehen.

"Penguin, wir kommen sofort. Geh schonmal vor.", spreche ich immernoch lachend und lege meine Hand an Law's Wange. Das lässt er sich nicht zweimal sagen, denn kurz danach fällt die Tür wieder ins Schloss und wir sind wieder alleine. Ich drehe sein Gesicht zu mir und streiche seine Wange bis zu seinem Bart entlang.
"Immerhin hat er angeklopft.", beruhige ich Law und sein Blick wird wieder sanfter. "Hhhm.",  brummt Law und starrt auf meine Lippen. Er will sich erneut zu mir beugen, allerdings schlüpfe ich unter ihm durch und verschwinde ebenfalls Richtung Tür. Ich höre ihn wieder knurren und weiß, dass das Konsequenzen für mich haben wird. "Kommst du? Abendessen ist fertig.", zwinkere ich Law zu und verschwinde lachend aus dem Krankenzimmer.

Als ich den Gemeinschaftsraum betrete, sieht mich Penguin wütend an. Ich kann ihn verstehen. Immerhin wurde er ja schonmal in seine Einzelteile auseinander genommen. Ich stelle mich zu meinen Lieblingsknallköpfen und will mich bei Penguin entschuldigen, jedoch werde ich von ihm keines Blickes gewürdigt. "Ist er sehr böse, Shachi?", frage ich den Mützenträger zwinkernd, welcher nur Lachen muss.
"Der kriegt sich wieder ein.", lacht er und knufft seinen Sitznachbarn in die Seite. "Vielleicht sollte das nächste Mal Bepo den Käpt'n zum Essen holen!", motzt Penguin und verschränkt seine Arme vor der Brust. "Bepo ist aber nicht so ein Leckerbissen, wie unsere Ria!", neckt Shachi seinen Kumpel weiter.
"Ach findest du ?", kommt es tadelnd von Law, welcher gerade den Raum betreten hat und beide zucken zusammen.
"Keine Angst. Ich lenke Law schon ab!", kichere ich den Beiden entgegen, bevor ich von dem Schwarzhaarigen an der Hüfte gepackt und zu meinem Platz gezogen werde. "Das hat ja schonmal bestens geklappt.", höre ich Penguin sauer murmeln, bevor er sich in sein Essen verkriecht ...

Das Abendessen verlief weitesgehend schweigend, Penguin hat mich stur ignoriert und musste sich das Lachen verkneifen. Nachdem ich Huth beim Aufräumen geholfen habe, gesellen wir uns beide zu Shachi und Penguin in den Gemeinschaftsraum. Ich setze mich zu ihnen, welche sich gespannt über die neue Welt unterhalten. "Warst du schonmal in der neuen Welt, Ria?", fragt mich Huth, welcher in der Zwischenzeit nochmal in der Kombüse war und uns Tee gemacht hat. "Nein, aber ich habe schon viele Geschichten gehört und bin gespannt, ob sie war sind. Warum segelt Law eigentlich erst jetzt in die neue Welt?", frage ich in die Runde. "Er wollte unnutzen Kämpfen aus dem Weg gehen.", gibt mir Penguin knapp als Antwort. "Oh mein Gott! Es spricht wieder mit mir!", stelle ich gespielt geschockt fest und greife mir theatralisch an die Brust. Shachi und Huth kugeln sich bereits vor lachen und Penguin zuckt gefährlich mit seinem Mundwinkel.

"Es? Das ist nicht witzig, Ria! Wenn ihr vielleicht mal die Finger von einander lassen würdet, dann würde ich nicht jedesmal in solche Situationen platzen.", motzt er mich an und zieht danach einen Schmollmund. "Der Käpt'n ist halt ihre Erdbeere.", gibt nun Huth von sich und muss sich bei meinem Gesichtsausdruck das Lachen verkneifen, denn mir klappt der Mund auf. "Bitte was?", gebe ich von mir und sehe die Drei nacheinander an. "Ihr spinnt doch.", fange ich an zu schmollen. "Ich hab doch aber recht. Du kannst auch an keinen Erdbeeren vorbei gehen, ohne an ihnen zu naschen.", lacht mich der Koch aus und die Anderen stimmen mit ein. "Wenigstens hab ich was zu naschen! Da braucht ihr nicht neidisch sein! Und wenn ihr nicht bald netter zu mir seid, ich kenne da jemanden, der euch Mannieren beibringen kann.", bringe ich entgegen und blitze sie an. Als ich jedoch ihre Gesichter sehe, muss ich schlucken. Uuups! Da bin ich wohl über's Ziel hinausgeschossen, denn meine Nakama sehen gerade aus, als ob sie mich im Meer etränken wollen.

"Ähm, ich sollte in's Bett gehen, Jungs. Macht's gut!", ich springe hoch und flüchte aus dem Gemeinschaftsraum. "Hinterher Jungs! Das wird sie uns büßen!", höre ich Huth rufen und nehme die Beine in die Hand. Ich laufe lachend die Gänge entlang und will mich in meiner Kajüte verstecken, welche, oh was für ein Wunder, immer noch verschlossen ist. Verdammt! Das darf doch wohl nicht wahr sein! Ich muss echt an Demenz leiden!! Wie konnte ich daran nicht denken? Ausgerechnet in diesem Moment!!
Seit der ersten Nacht, in der Law mich in sein Bett gezogen hat, lässt er es nämlich nicht mehr zu, dass ich in meinem eigenen schlafe. Das Resultat? Er hat meine Kajüte vor Wochen abgeschlossen und ich Trottel habe es vergessen.

"Verdammt Law!", fluche ich im Gang stehend und würde ihn jetzt am liebsten erwürgen. "Sie haben nach mir verlangt, junge Dame.", säuselt Law hinter mir. Ich zucke zusammen und springe einen halben Meter von ihm weg. Wo zum Geier kommt der auf einmal her?
Jedoch kann ich nicht weiter darüber nachdenken, denn ich höre meine Verfolger den Gang entlang kommen. "Rette mich!", flehe ich ihn an, springe ihm in die Arme und klammere mich an seinen Hoodie. Law zieht eine Augenbraue hoch und sieht über mich hinweg. In dem Moment kommen die Anderen schlitternd vor uns zum stehen. "Oh! Guten Abend Käpt'n. Wir können uns Ria doch bestimmt mal ausborgen?", bringt Shachi zuckersüß hervor, jedoch strömt mir von allen Dreien das Gefühl der Vegeltung entgegen und ich sehe Law flehend an.

"Na, was hast du wieder angestellt?", fragt er mich amüsiert und richtet sich dann an die drei Knalllöpfe. "Und wozu braucht ihr meine Kleine?", fragt er amüsiert, betont aber das 'meine' wieder besonders. "Wir wollen Inventur machen. Ist mal wieder fällig und Ria hat uns ihre Hilfe angeboten.", versucht Shachi mich aus Law's schützende Arme zu bekommen. "So ist das also!", höre ich Law dunkel Lachen und ich sehe mich schon im Meer jämmerlich ersaufen. "Wenn ihr Inventur machen wollt, könnt ihr euch Jean Bart und Bepo anschließen. Die haben damit heute Mittag angefangen. Ria bleibt beib mir!", und mit diesen Worten scheucht er meine Knallköpfe wieder Richtung Gemeinschaftsraum.

"Puh! Dankeschön!", atme ich erleichtert auf und will mich von seinem Hoodie lösen, jedoch umfasst Law meine Hände mit seinen und behält mich so nah bei sich. Er neigt seinen Kopf zu meinen Ohr und haucht mir verführerisch entgegen: "Und was bekommt der edle Retter für seine Hilfe?", er fährt mit seinen Lippen meine Narbe nach und stoppt vor meinen Lippen. Sofort bekomme ich eine wohltuhende Gänsehaut und genieße seine weichen, warmen Lippen auf meiner Haut. Als er bei meinen Lippen angekommen ist, hält er kurz inne und meine Augen bleiben an seinen Lippen hängen. Er fängt an verführerisch zu grinsen und lacht kurz auf. Bei diesem wohltuhenden Geräusch blicke ich auf und aus seinen Augen strömt mir Verlangen entgegen. "Vielleicht einen Kuss?", versuche ich ihn aus der Reserve zu locken, jedoch passiert genau das Gegenteil. Seine Augen blitzen mich gefährlich an und es ertönt ein Grollen tief aus seiner Seele. Blitzschnell geht er in die Knie, um mich über seine Schulter zu schmeißen.
"Verdammt, Law! Du sollst das lassen!! Wo gehst du überhaupt hin?", schnautze ich ihn an und haue mehrfach gegen seine Schulter. "Schlafenszeit!", gibt er dunkel von sich und mir strömen pures Verlangen und Lust entgegen. Und genau dieses Gefühl lässt meinen gesamten Körper kribbeln. Kurze Zeit später werde ich ins Bett geschmissen und Law stürzt sich, wie ein Raubtier auf mich. Ich glaube, dass wird eine kurze Nacht ...

-------------------------------------

Da hatte Ria ja nochmal Glück ...

Es passiert zwar nich viel, aber ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen??

LG, eure Memento
Review schreiben