Can´t stay away

von Liany
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Hyungwon Wonho
12.04.2019
19.07.2019
12
19316
5
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Kapitel 2
Crackling Tension


Per Zimmerservice bestellte ich mir etwas zu Frühstücken aufs Zimmer und versuchte zwanghaft nicht mehr an Wonho zu denken. Zeitschriften lesen, Fernsehen gucken und doch hatte alles nicht den gewünschten Erfolg. Mittlerweile genervt lag ich rücklings auf meinem Bett und starrte an die Decke, während ich eigentlich lieber draußen sein und die Sonne genießen sollte.
Ob Wonho enttäuscht war?
Zischend schlug ich mit der Faust auf die Matratze und stand ruckartig auf. Schon wieder schlich er sich in meine Gedanken und trieb mich zur Weißglut.

Mit meinem Handtuch fest in der Hand, verließ ich mein Zimmer und ging mit festen Schritten zu den Poolanlagen. So unauffällig wie möglich sah ich mich immer wieder um und atmete erleichtert auf, als ich eine Liege am Pool für mich erobert hatte. Entspannt zurückgelehnt, verschränkte ich meine Arme hinter meinem Kopf und schloss die Augen.
Ich genoss einfach nur die Sonne und döste ein wenig.

Ich wusste nicht wie lange ich einfach nur dagelegen hatte, aber als ich mich schließlich aufsetzte und streckte, blieb mir beinah mein Herz stehen.
Direkt neben mir, auf der anderen Liege, saß Wonho und nippte seelenruhig an einem Getränke, in dem ein Schirmchen steckte.
Perplex starrte ich ihn an und blinzelte mehrmals, um mir auch wirklich sicher zu sein, dass er tatsächlich vor mir saß.
"Was machst du hier?", fragte ich ihn unfreundlicher als beabsichtigt und biss mir schmerzhaft auf die Zunge.
"Ich wollte dich nicht stören, deshalb habe ich gewartet", war seine zögerliche Antwort und er hielt mir ein zweites Glas hin, welches neben uns auf dem Boden gestanden hatte. Skeptisch beäugte ich die klare Flüssigkeit und sah immer wieder zwischen Wonho und dem Glas hin und her, was er mit einem leisen Lachen kommentierte.
"Es ist nur eine Limonade, kein Alkohol", erklärte er und trank einen Schluck von seinem eigenen Getränk. Zögernd nahm ich das Glas schließlich entgegen und nippte daran, nur um festzustellen, dass Wonho die Wahrheit gesagt hatte.

Minuntenlang saßen wir schweigend nebeneinander und ich überlegte fieberhaft, wie ich das heikle Thema ansprechen sollte.
"Es hat mir gefallen."
Überrascht klappte mir der Mund auf, während ich Wonho einfach nur anstarren konnte. Er selbst, fuhr mit dem Finger über die Wassertropfen die an seinem Glas hinabrollten und seufzte leise, ohne meinen Blick zu erwidern.
Jegliche Fähigkeit zu sprechen, war mir abhanden gekommen und ich ließ beinah mein Glas fallen, als er sich ruckartig in meine Richtung drehte. Seine Knie berührten meine und ich musste mich beinah gewaltsam davon abhalten, seinen nackten Oberkörper anzustarren.
"Lass uns einfach nur den Tag genießen, ist immerhin dein Letzer", flehte er mich an und mir fiel keine Ausrede ein, um ihn abzuweisen.
"Okay."
Ein breites Lächeln erhellte sein Gesicht und im nächsten Moment, saß er neben mir auf der Liege.
"Danke schön."

Ich wusste nicht wie er es schaffte, so zu tun, als wäre nie etwas zwischen uns gewesen, aber ihm machte es anscheinend nichts aus. Während er fröhlich über irgendwelche belanglosen Dinge zu reden, entspannte ich mich nur langsam.
Erst sehr viel später war das Gefühl von gestern Nachmittag zurück, als ich Wonho kennengelernt hatte. Wir lachten zusammen und schwammen ein paar Bahnen im Pool. Wir verhielten uns als wären wir schon seit Ewigkeiten miteinander befreundet und doch entging mir die knisternde Anspannung zwischen uns nicht. Auch Wonho schien es zu bemerken, denn immer wieder ertappte ich ihn dabei, wie er zu mir sah und hastig den Blick abwendete, wenn ich seinen Blick erwiderte.
Doch niemand von uns sprach diese Tatsachen an und es wirkte beinah so, als würden wir uns gegenseitig umkreisen und ganz genau beobachten, was der andere tat.

So wie schon viel zu häufig an diesem Tag, konnte ich meinen Blick nicht abwenden, während ich auf einer der Liegen saß und auf Wonho wartete. Er hatte noch ein paar Bahnen geschwommen und stieg gerade langsam aus dem Wasser.
Seine Badehose klebte eng an seinen Oberschenkeln und das Wasser, welches über seinen Oberkörper lief, ließ mich schwer schlucken. Warum musste er auch so unverschämt gut aussehen, dann wäre es um einiger leichter ihn einfach zu ignorieren. Mit brennenden Wangen, senkte ich hastig den Blick.

"Wonho, mir geht es nicht so gut. Ich werde mich ein wenig hinlegen", ratterte ich herunter, schnappte mir mein Handtuch und rannte schon beinah ins Hotel zurück. Ich wusste nicht ob er mir folgte, aber ich drehte mich kein einziges Mal um. Erleichtert öffnete ich meine Tür und wollte sie gerade schließen, als ich unsanft zurückgestoßen wurde. Unter meinem ungläubigen Blick schob sich ein schwer atmender Wonho mit in mein Zimmer und ließ die Tür mit einem Knall ins Schloss fallen.
"Hör auf damit. Meinst du mir fallen deine Blicke nicht auf? Du fühlst diese Spannung zwischen uns doch auch", knurrte er und kam mit langsamen Schritten auf mich.
"Natürlich ist es mir aufgefallen....", erwiderte ich und wich immer weiter zurück. Er dufte nicht näher kommen, alles an ihm brachte mich um den Verstand und ich wollte nicht schwach werden.
"Wie kannst du es dann einfach ignorieren?", hakte Wonho nach und kam immer noch auf mich zu.
"Wir sehen uns wahrscheinlich nicht wieder und...", setzte ich an, unterbrach mich aber selbst, als ich seinen Blick bemerkte. Seine Gesichtszüge verdunkelten sich kurz und ich runzelte fragend die Stirn. Im nächsten Moment lächelte er plötzlich, blieb direkt vor mir stehen und hob seine Hand. Heiß legte er sie auf meine Brust und ich unterdrückte den Drang zurückzuweichen. Es würde ihm nicht entgehen, dass mein Herz unglaublich schnell schlug und irgendwie war mir das unangenehm. Mein eigener Körper verriet mich, denn gedanklich wollte ich mich einfach nur noch von ihm fernhalten.
"Ich bin nicht der Typ dafür...", versuchte ich mich herauszureden und merkte selbst, wie kläglich sich das anhörte. Ich wollte ihn und das mehr als offensichtlich. Ich haderte mit mir, bis er sich wahrscheinlich unbewusst über die Lippen leckte.

Mir war jetzt schon klar, dass ich es bereuen würde und trotzdem packte ich seine Hand und zog ihn mit einem kräftigen Ruck zu mir. Unsanft presste ich meine Lippen auf seine und verwickelte ihn ein einen hungrigen Kuss. Grob schob ich meine Finger in seinen Haare, zog daran und ließ meine andere Hand über seine Brust weiter nach unten wandern. Ich wollte ihn und würde es mir jetzt einfach holen. Wobei Wonho sichtlich nichts dagegen hatte.
Hektisch zerrte ich ihm seine Badehose über die Hüften, schob meine Hand in diese und legte meine Finger um seine Erregung. Stöhnend unterbrach er den Kuss, krallte seine Finger in meine Hüfte und legten seinen Kopf in den Nacken. Quälend langsam bewegte ich meine Hand und spürte wie er langsam härter wurde. Knurrend küsste ich mich über seinen Hals zu seinem Kehlkopf, leckte darüber und saugte kurz daran. Ein weiteres Stöhnen entkam ihm, bevor er meine Hand packte und mich schwer atmend anfunkelte.

Unsanft packte er mich an den Schultern, drehte mich um und presste seine Mitte an meinen bekleideten Hintern. Seine Berührungen brannten auf meiner Haut, während seine Hände sich über meinen Bauch weiter nach unten streichelten. Neckend schoben sich seine Hände unter den Bund, seine Fingerspitzen berührten federleicht meine eigene Erregung, ehe er meine Hose nach unten zog und mich bäuchlings aufs Bett drückte.
Ich konnte nur erahnen was er tat, aber es raschelte hinter mir und im nächsten Moment gruben sich seine Finger in meine Hüften. Grob zog er mich nach hinten, so das ich vor ihm kniete.
Fast schon zärtlich streichelte er mit einer Hand über meinen Rücken und lehnte sich über mich, so das sich seine Erregung an meinen Oberschenkel drückte.
Neckend kratzte er mit den Nägeln seiner anderen Hand über meinen Bauch, bis hoch zu meiner Brust, bis sich seine Finger um meinen Hals schlangen. Er drückte nicht zu, liebkoste lediglich meinen Nacken und rieb sich ungeduldig an mir.
Er brauchte nicht mal etwas sagen, als er drei Finger in meinen Mund schob und sich in meine Hüfte krallte, als ich anfing zu saugen. Es dauerte nicht lange, da entzog er mir seine Finger. Zischend sog ich die Luft ein, als er einen Finger in mich drückte und bog den Rücken durch. Fahrig bereitete er mich vor, presste seine pulsierende Erregung immer wieder an meinen Oberschenkel. Obwohl ich aufs äußerste erregt war, entspannte ich mich nur langsam und bewegte mich seinen Fingern entgegen, auch wenn der Schmerz noch immer präsent war.

Als er mir schließlich seine Finger entzog, wimmerte ich und drückte ihm fordernd meinen Hintern entgegen. Erwartungsvoll schloss ich meine Augen und krallte meine Finger in das Laken unter mir, als er sich positionierte und seine Spitze langsam in mich drückte. Sein Stöhnen jagte mir einen Schauer über den Rücken und ich versuchte mich so gut wie möglich zu entspannen.
Mit einer Hand zwischen meinen Schulterblättern, zwang er meinen Oberkörper auf die Matratze und mit einem letzten Stoß drang er vollständig in mich ein.
Er gab mir Zeit, sich daran zu gewöhnen, obwohl ich nicht wirklich damit gerechnet hatte. Erst als ich mich selbstständig bewegte, zog er sich zurück und stieß kräftig zu. Die Mischung aus leidenschaftlich und grob, brachte mich völlig um den Verstand. Hart und sinnlich bewegte er sich, kratzte mit seinen Nägeln über meinen Rücken oder drückte sie in meine Hüften.

Der anhaltende Schmerz rückte immer weiter in den Hintergrund und ich versuchte mein Stöhnen zu dämpfen, indem ich mein Gesicht in eines der Kissen drückte. Desto unkontrollierter seine Stöße wurden, umso tiefer wurde sein Stöhnen. Keuchend passte ich mich seinen Bewegungen an und fühlte, wie er eine Hand von meiner Hüfte löste und auf meinen Bauch legte.
Das bekannte Kribbeln zog sich durch meine Lenden, als sich seine Finger um meine Erregung legten und sein Daumen über meine Spitze strich.
Es dauerte nicht lange, da kam ich mit einem erlösenden Stöhnen und erzitterte unter Wonhos letzten tiefen Stößen, ehe er ebenfalls zu seinem Höhepunkt kam.
Schwer atmend ließ er sich auf meinen Rücken sinken und hauchte zarte Küsse auf meine verschwitzte Haut.
Ein Wimmern kam mir über die Lippen, als er sich schließlich zurückzog und ich ließ mich erschöpft auf die Seite fallen.
Nur am Rande bekam ich mit wie Wonho sich kurz darauf neben mich legte und die Decke über uns zog.
Völlig fertig schloss ich die Augen und bevor ich einschlief, drückte sich Wonhos verschwitzte Brust an meinen Rücken.

~♥~

Hey ihr Lieben,
ich muss den 2 Wochen Rhythmus erstmal beibehalten.
Ein anderes Projekt benötigt meine komplette Aufmerksamkeit.
Aber ich arbeitete daran und kann hoffentlich demnächst ein paar
Kapitel für diese Story vorschreiben.

Ich hoffe ihr hatte Spaß beim Lesen.

Liebe Grüße
Liany ♥
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