Geschichte: Fanfiction / TV-Serien / Vikings / Ivar

Ivar

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Björn Lothbrok OC (Own Character)
11.04.2019
01.05.2019
4
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Hallo ihr lieben! Schön das ihr euch hier her verirrt habt. Mich hat schon vor langer Zeit der Drang zum schreiben wieder überkommen und nun ist es soweit.  Ich veröffentliche sie. Und sie ist fertig. Also ein Abbruch sollte nicht geschehen. Alle Charaktere gehören nicht mir. Außer mein OC und ihre Familie. Und nun viel Spaß beim lesen. Hinterlasst ein Review und überseht kleine Fehler wenn vorhanden!

Ilvy

Ich lebe hier seit meiner Geburt. Kattegat ist mein Zuhause und wird es wohl auch immer bleiben. Ich mag es wie hier jeder miteinander umgeht. Also wären wir eine große Familie.  Meine Mutter, Smilla, mein Vater Kjell und meine beiden älteren Brüder Liam und Ingvar. Wir alle Leben am Rande von Kattegat. Mein Vater brachte meinen beiden Brüdern und mir schon früh das Kämpfen bei und so trainierten wir regelmäßig gemeinsam. Sowohl Liam, als auch Ingvar waren schon in die Schlacht gezogen. Mir wurde diese Ehre bisher verwehrt, also trainierte ich noch härter und nahm jede noch so kleine Möglichkeit wahr mich anderen zu zeigen. So auch heute. Ich kämpfte gegen einen jungen Mann. Gerade mal wenige Jahre älter als ich. Er galt als ein wirklich guter Kämpfer, also war ich auf der Hut. Ich wollte gern auf Verletzungen verzichten. Doch auch wenn ich welche erhalten sollte, würde ich sie mit Stolz tragen und präsentieren. Viele Schaulustige waren gekommen um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Darunter waren auch Ragnars Söhne. Björn Eisenseite, Ubbe, Hvitserk und Ivar. Letztere sah mich mit einem Blick an, den ich nicht zu deuten vermochte. Doch es sollte mich nicht stören. Ich würde Kämpfen und bestenfalls siegen. Und ich konzentrierte mich auf den Kampf. Jeder Schlag und jeder Angriff saß und zeugte von stärke und Willenskraft. Und ich sollte belohnt werden. Ich siegte. Ich könnte meinen Gegner ohne weiteres Enthaupten, zögere aber. Da ertönte eine Stimme, voller Spott und boshafter kälte triefend: „Töte ihn Weib. Er hat es nicht anders verdient, wenn er gegen dich verliert.“ Ich blicke dorthin und erkenne, dass es Ivar war, der gesprochen hatte. Sein Blick triefte vor Blutdurst. Man munkelte, dass er Krank wäre. Bei dem Blick, nicht Verwunderns wert. Ich erwiderte seinen Blick mit einem gefährlichen Funkeln in den Augen und antwortete: „Ich brauche nicht zu töten, um zu beweisen dass ich besser bin. Nur ein Lebender kann von meinem Sieg berichten.“ Dann wende ich mich ab und gehe. Das Schwert stecke ich zurück. Mein Weg führte mich zu einer kleinen Lichtung, zu der ich gerne gehe, um alleine zu sein. Ich setzte mich ins Gras und genieße die Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Das letzte Mal als ich hier war, ist schon lange her. Es ist ruhig und man hört nur das Zwitschern der Vögel und vereinzelt mal ein Tier, welches im Wald umher huscht. Doch mir unbekannte Schritte stören die Idylle. Mit leisen Schritten verstecke ich mich hinter einer Eiche und lege die Hand an mein Schwert. „Hallo?“, ruft jemand. Es ist Ubbe. Der zweit älteste Sohn von Ragnar. „Ich weiß, dass du hier bist!“ Ubbe steht nun so nah bei mir, dass ich ohne Schwierigkeiten mein Schwert auf ihn richten kann. „Was willst du?“ Ich sehe den Schock in seinen Augen aufblitzen, doch dieser verschwindet sofort wieder. „Ich möchte mich für das Verhalten meines Bruders entschuldigen. Es war unfreundlich und unakzeptabel.“ Ich lasse von ihm ab. Hat er dir das aufgetragen oder weshalb bist du mir gefolgt?“ „Nein. Das würde Ivar nicht in den Sinn kommen.“ Er lacht kurz. „Ivar ist der Meinung, dass er immer alles sagen und tun kann, was er will. Ich meine ich liebe ihn so wie ich meine anderen Brüder liebe, aber da treibt er es einfach meistens zu weit.“ Ich nicke. „Warum entschuldigst du dich für ihn? Ich meine es wäre nicht deine Aufgabe.“ Ubbe sieht mich an. „Du bist eine unglaublich gute Kämpferin. Zielgerichtet, stark und der Wille zu siegen scheinen deinen Kampfstiel auszumachen. Das ist durchaus bewundernswert. Und auch wenn er es nicht zugeben würde, Ivar hat dies ebenfalls erkannt. Besonders was den Kampf betrifft, ist er beinahe unschlagbar… Es würde mich freuen wenn wir gemeinsam trainieren könnten.“ Ubbe sieht mich an und lächelt sanft. Ich setzte mich wieder ins Gras und Ubbe setzt sich neben mich. Gemeinsam sehen wir eine Weile einfach nur gerade aus. Irgendwann dann unterbreche ich die Stille. „Es würde mich freuen, dass ein oder andere mal mit euch zu trainieren.“ Ubbe lächelt. „Gut. Morgen?“ Ich nicke. „Gerne. Wenn die Sonne aufgeht?“ „Wenn die Sonne aufgeht hole ich dich vom großen Platz und wir bringen dich zu unserem Trainingsort.“ Ich nicke erneut. „Ich freu mich drauf“, gebe ich ehrlich zu und sehe Ubbe lächelnd an. Dieser erwidert mein lächeln. Einen Augenblick verharren wir in dieser Position, dann sehe ich wieder nach vorn. Wenige Sekunden später fragt Ubbe mich: „Wo bist du eigentlich aufgewachsen?“ „Hier in Kattegat. Kämpfen habe ich bei meinem Vater gelernt, schon als ich klein war. Gemeinsam mit meinen zwei Brüdern Liam und Ingvar.“ „Du hast zwei Brüder?“ Ich nicke. „Ja, beide älter als ich.“ Ubbe nickt und ein kurzer funkeln tritt in seine Augen. Doch es ist wieder einmal zu schnell verschwunden, als dass man es richtig erkennen und deuten könnte. Ich genieße es, mich mit ihm zu Unterhalten und so bleiben wir noch lange dort im Gras sitzen und genießen das Wetter. Als es dunkel wird, steht Ubbe auf und reicht mir seine Hand. „Komm ich bring dich nach Hause.“ Ich lächele. „Danke.“ Gemeinsam gehen wir nach Hause und ich verabschiede mich von ihm mit einer kurzen Umarmung. Meine Brüder stehen am Türrahmen und beobachten Ubbe genau. Als ich bei ihnen bin sehen mich beide an. „Was hast du mit ihm zu schaffen?“, fragt Liam. Ich sehe ihn an. „Er hat sich für die Aussage seines Bruders entschuldigt und wir trainieren morgen gemeinsam. Und es ist mir egal was ihr zwei davon haltet. Ich bin alt genug und kann auf mich selbst aufpassen.“ Ohne noch ein weiteres Wort schiebe ich mich an den beiden vorbei und gehe in mein Zimmer, um mich umzuziehen und schlafen zu gehen.
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