Wir bringen alle um......

von Jea2104
GeschichteRomanze, Familie / P16
Christian "Föhre" Foerer OC (Own Character) Philipp Burger
10.04.2019
23.07.2019
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Huhu Ihr Lieben, Ich freue mich das ihr zu mir gefunden habt.

Ich habe meine Geschichte jetzt noch einmal überarbeitet und möchte euch gerne an meiner Idee teilhaben lassen.

Ich würde mich über den ein oder anderen Kommentar zu meiner Geschichte freuen. Dabei ist es egal ob es sich um konstruktive Kritik oder ein paar lobende Worte handelt, denn aus beidem kann man nur lernen. Viel Spaß mit dem Kapitel.

Jea


Mein Name ist Amelia. Ich bin 24 Jahre alt und komme aus einem kleinen verschlafenen Kaff in Niedersachsen. Ich bin gelernte Hotelfachfrau, und das ist meine Geschichte…

…Wieder einer dieser Tage, an denen man schon morgens merkt, dass man eigentlich besser im Bett geblieben wäre. Der Tag gestern war einfach zu lang und dann meint der Postbote auch noch, er dürfe morgens um 9:00 Uhr klingeln, um ein Paket für meine Nachbarn abzugeben.
Naja, wer will schon ausschlafen? Das ist doch total überbewertet. Also stelle ich das Paket auf das kleine Regal neben der Tür und schleiche ins Wohnzimmer, wo ich zuerst mein Handy an die Musikanlage anschließe und anschließend die Fenster aufreiße, um frische Luft hereinzulassen. Keine zwei Sekunden später bereue ich dies jedoch schon wieder. Der herrlich blaue Himmel und der strahlende Sonnenschein sind nur Trugbilder. Die Luft ist eisig kalt und nicht wie man annehmen könnte, lauschig und warm.
Also schnell ab ins Badezimmer. Nach der erfrischenden Dusche, welche Gott sei Dank endlich meine müden Lebensgeister geweckt hat, schlüpfe ich schnell in eine Jeans und ein blaues T-Shirt, dazu noch einen Pulli drübergezogen und schon bin ich startklar für den Tag. Der Blick auf meine Armbanduhr verrät mir, dass es grade mal 10 Uhr ist.

So schlendere ich in die Küche, um mir erst mal einen Tee zu kochen. Anschließend packe ich meine Schwimmsachen zusammen und setze mich mit dem Heißgetränk an den Esstisch. Ich bin kein Frühstücksmensch, aber ohne meinen Tee ist der Tag schon gelaufen, ehe er richtig angefangen hat. Heute muss ich erst um 15 Uhr auf der Arbeit sein. So habe ich vorher noch genug Zeit, mit dem Rad in die Stadt zu fahren und schwimmen zu gehen. Meine Tasse wandert in die Spüle. Mit dem Haarband, welches zurzeit noch auf meinem Handgelenk wohnt, bändige ich meine braun-blonde Mähne und verstaue das Handy in der Handtasche. Auf dem Weg aus der Küche schnappe ich mir meine Tasche mit den Schwimmsachen und schon bin ich zur Haustüre raus.
Nach dem Schwimmen mache ich mich gleich auf den Weg zur Arbeit. In der Schwimmhalle hat heute alles etwas länger gedauert. Am Einlass stand eine Horde Kinder die alle wild durcheinanderschreiend sämtliche Terminals blockierten. So verbrachte ich die erste halbe Stunde damit, darauf zu warten, dass ich auch endlich reindurfte. Endlich drinnen angekommen. umfing mich eine warme Wolke aus Wasserdampf und Chlor-Geruch. Am Beckenrand musste ich genervt feststellen, dass nicht eine Bahn frei war. Also hieß es wieder warten…
Schlussendlich habe ich es dann aber doch geschafft, meine 40 Bahnen zu schwimmen und war jetzt auf der Arbeit angekommen.
Hier erwartet mich das übliche Chaos: Einige Reservierungen und zwei Bankettabsprachen. Nach einer kurzen Übergabe mit meiner Kollegin aus dem Frühdienst mache ich mich gleich an die Arbeit.
Der Nachmittag verläuft ziemlich ruhig und ich schaffe meine Arbeit ganz gut. Kurz vor 21:00 Uhr kommt mein Chef zur Tür herein und legt mir einen handgeschriebenen Zettel vor die Nase.
„Kannst du diese Zimmer noch schnell für mich eingeben? Die Herrschaften kommen nächste Woche schon, das heißt, das müsste heute auf jeden Fall noch gemacht werden. Das ist eine Band mit einem kleinen Teil ihres Teams, die sich die Halle anschauen und dort eventuell ein Konzert für Ihren Fanclub organisieren möchten.“
„Ja klar. Kann ich machen. Weiß man schon, wie die Band heißt?“, frage ich und sah ihn neugierig an.
„Wenn ich dir das jetzt verrate, kannst du den Rest des Abends nicht mehr vernünftig arbeiten. Vielleicht kommst du ja von allein drauf, wenn du dir die Namen anschaust.“, grinst mich Rico, mein Chef, an.
Erstaunt und verwirrt zugleich überfliege ich ein paar der Namen und vergesse fast, zu atmen. Philipp Burger, Jonas Notdurfter... Das kann nicht sein Ernst sein. Wieso sollen die hier bei uns übernachten wollen? Ich versuche, meine Gedanken zu ordnen und sehe Rico ungläubig an.

„Du willst mir jetzt nicht ernsthaft gerade so nebenbei mitteilen. dass die Jungs von Frei.Wild hier bei uns im Hotel übernachten werden und eventuell ein Konzert in der Halle geben, oder?“ Ich bin immer noch viel zu geschockt und überrascht, um das wirklich zu realisieren.
„Doch, genau das will ich. Ich sage doch, wenn ich dir das erzähle, kannst du nicht mehr vernünftig arbeiten. Wir wissen hier doch alle, was du für ein Fan von denen bist.“, lacht er wieder und wendet sich langsam in Richtung seines Büros ab. An der Tür dreht er sich noch mal und schaut mich an.
„Aber vergiss bitte vor lauter Freude und Erstaunen nicht, jetzt weiterzuarbeiten. Ein bisschen musst du es hier mit uns noch aushalten.“
Und schon ist er in seinem Büro verschwunden. Rico ist ein wirklich toller Chef. Er hat erst vor ein paar Jahren das Hotel von seinem Vater übernommen und ist grade mal eine Handvoll Jahre älter als ich. Wir verstehen uns wirklich gut und haben, wie die meisten Mitarbeiter, ein eher freundschaftliches Verhältnis.

Immer noch mit einem überdimensionalen Grinsen im Gesicht wende ich mich also wieder meinem PC zu, um die Zimmer anzulegen. Diesmal schaue ich mir das Blatt etwas genauer an.
Anreise am 13.06.2016; Abreise am 17.06.2016; Darauf folgten die Namen und der Vermerk, dass die Bandmitglieder die Suiten bekommen sollen. Ein paar Zeilen weiter unten steht‚ Konzerttermin wahrscheinlich Samstag, 21. Oktober 2016‘, Absprache folgt.
Immer noch staunend, dass wir es in die Auswahl geschafft haben, bzw. dass wir es geschafft haben, ausgewählt zu werden, lege ich die Reservierung in dem dafür vorgesehen Ordner ab und mache mich daran, meine übrigen Spätdienstaufgaben zu bearbeiten. Um kurz nach 23 Uhr habe ich es geschafft. Ich verabschiede mich schnell von meinen Kollegen und mache mich auf den Weg nach Hause. Am nächsten Mittag um 12 Uhr muss ich schließlich schon wieder da sein, da eine Kollegin leider krankheitsbedingt ausgefällt. Doch zuhause angekommen ist an Schlaf noch lange nicht zu denken. …

Mit einer dampfenden Tasse Tee lasse ich mich auf dem Sofa nieder und versuche immer noch vergeblich zu realisieren, was ich vorhin erfahren habe.
Der nächste Morgen beginnt wesentlich besser als der letzte. Allerdings kommt er wieder viel zu früh. Mein Wecker klingelt schon um 9 Uhr und ich mache mich zu den Klängen von ‚Unvergessen, Unvergänglich, Lebenslänglich‘ fertig, ehe ich mich meiner täglichen Routine hingebe, meinen Tee trinke und mich anschließend wie jeden Morgen auf den Weg in die Schwimmhalle mache.
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