Solange du bei mir bist

von Bakugou
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
Draco Malfoy Hermine Granger
08.04.2019
17.02.2020
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Kapitel 32.

Die Bücherei war leer. Selbst Madame Prince war noch beim Mittag. Draco setzte sich an irgendeinen Tisch und las den Brief sorgfältig durch.
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Je weiter er las, desto grösser wurden seine Augen. SIE wollte mit IHM reden und dass noch freiwillig?! Draco würde gerne mit ihr lernen, doch das ganze unauffällig zu gestalten würde schwierig werden.
Sie wollte das er Morgen Nachmittag zum See käme? Draco dachte kurz nach. Das würde gehen, da er morgen auch am Nachmittag frei hätte.
Er nahm sich Papier und schrieb sorgfältig eine Antwort, es wäre ziemlich peinlich, wenn Hermine, die klügste Schülerin von Hogwarts in seinem Brief Rechtschreibfehler finden würde.
Draco war schon lange fertig mit seinem Brief, doch er schickte ihn noch nicht ab. Er hatte noch gut Zehn Minuten Zeit, bis der Unterricht beginnen würde.
Hatte er die richtige Entscheidung getroffen? Was ist wen Goyle und Crabbe oder Potter und das Wiesel sie finden würde? Dann würde nicht nur er in Schwierigkeit geraten, sondern auch Hermine und dass wollte er nicht.
Draco fragte sich immer wieder: «Was zum Teufel ist das?! Freundschaft? Nein, ich darf und kann nicht mit ihr befreundet sein und trotzdem kann ich zu diesem Treffen nicht nein sagen!»
Noch ein letztes Mal las Draco den Brief noch einmal durch:
«Hallo Hermine
Mir geht es sehr gut.
Ja, wir können mal zusammen lernen, doch wir dürfen dabei nicht gesehen werden, es würde nur unnötig fragen aufwerfe und auf die habe ich im Moment gerade keine Lust!
Ich kann Morgen zu dem Treffen kommen. Ich würde sagen nach dem Mittagessen beim See? Dort wo wir schon einmal gequatscht haben? Ich frage mich, warum du reden willst, aber dass werde ich wohl erst morgen erfahren.
Du musst/solltest mir keine Antwort mehr schicken, es wäre ziemlich auffällig!
Bis Morgen
Draco»
Zufrieden nickte Malfoy kurz und ging in den Eulenturm. Er hingegen suchte sich eine helle Eule aus. Eine Schleiereule. Lange schaute er noch der Eule nach, bis er sie nicht mehr sah.
Wie spät war es eigentlich?!
Laut fluchte Draco auf. Es hatte die Zeit komplett vergessen. Sie hätten jetzt Zaubertränke-unterricht mit den Gryffindors… mit Hermine. Der Gedanke verbannte der blonde Junge schnell wieder und rannte los in den leeren Gemeinschaftsraum, wo er seine Schulsachen holte. Anschliessend spurtete er weiter in das Klassenzimmer, klopfte kurz und betrat dieses auch sofort.

«Sie sind spät, Malfoy.»
«Ich bitte um Entschuldigung, Sir, ich musste noch einen wichtigen Brief abschicken!»
Nervös schaute Hermine auf. Sie hatte der Konversation nur mit halbem Ohre zugehört doch bei dem Wort Brief wusste sie sofort, dass er ihr eine Antwort geschrieben hatte.
«Für wen? Ihren Vater?»
Draco dachte nach, und wahr der Meinung es währe besser zu Lügen, er könnte ja schlecht sagen das er eine halbe Brieffreundschaft mit einer kleinen Gryffindor aus diesem Raum hatte.
«Ja Sir. Mein Vater hatte mir bezüglich eines Familientreffen geschrieben und gefragt, wann der beste Termin für mich wäre! Natürlich musste ich ihm auch sofort antworten, Vater wartet nicht gerne!»
Snape brummte tief ehe er antwortete: «Grüssen sie ihn das nächste Mal bitte von mir! Nehmen sie nun Platz!»
«Ja Sir!», meinte Draco und grinste hämisch.
Harry und Ron verdrehten die Augen. Natürlich hatte Professor Snape ihm wieder einmal keine Punkte abgezogen.
Der Tränkemeister schien ihr Augenrollen bemerkt zu haben: «Rollen sie nur weiter mit den Augen, vielleicht finden sie ja dann irgendeinmal auch mal Ihr Hirn! Falls sie eins haben! 5 Punkte abzog für beide von ihnen, wegen Beleidigung und Störung des Unterrichts!»
Grinsend setzte sich Snape wieder und die Klasse braute die Tränke weiter. Draco hatte sich zu Goyle gesetzt, welcher ihm nun die Aufgabe erklärte. Die Stunde war schnell vorbei und die Klasse wurde von Snape entlassen.
Hermine wollte noch schnell in den Gemeinschaftsraum gehen, um zu schauen ob der Brief schon dort war, als Neville sie aufhielt: «Kann ich kurz mit dir reden. Es geht um Malfoy. Mit Ron kann ich nicht reden, der versteht mich nicht und Harry würde Malfoy sofort köpfen…. Bitte?» Hermine nickte. Der Unglücksvogel hatte ihr Interesse geweckt.
«Hermine kommst du?», fragte Harry.
«Geht schon einmal vor, ich komme gleich nach. Neville bat mich… bezüglich des Unterrichts noch zu reden, er versteht Verwandlung auch nicht ganz.», log sie.
Ihre beide Freunde liefen Weg und Hermine ging mit Neville in Richtung Klassenraum. Neville war ihr dankbar, dass sie für ihn ihre Kollegen al log.
«Also, um was geht’s? Was liegt dir auf dem Herzen?»
«Okay Hermine. Aber du darfst es ja nicht, auf KEINEN Fall jemandem erzählen… Sonst kommt mein Vater. Oma will nicht das ich aus Versehen Streit mit so einer Familie anfange…»
Hermine nickte verständnisvoll.
«Es geht um Malfoy. Du weisst ja, dass er mir gestern Abend eine Beinklammer verpasst hatte. Vorher war er nicht einmal so fies zu mir…»
Hermine war ganz Ohr, wünschte sich sogar, dass Neville etwas schneller reden würde. Er hatte ihr Interesse vollkommen auf sich gezogen. Was er wohl wusste, was sie nicht wusste?
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