Neubeginn

KurzgeschichteAngst, Schmerz/Trost / P12
Geißel OC (Own Character)
08.04.2019
12.06.2019
2
2380
 
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Leere kapi 1

ACHTUNG WICHTIG!!!
Bevor ihr dieses neue Kapi lest, erst einmal die „Regeln“.

1. Wen am Ende eines Satzes das steht… (die drei Punkte )

Und dann eine Zeile weiter wie hier etwas steht,

…dann hier vor dem nächsten Satz wieder drei Punkte stehen, dann ist der Satz zwischen den Punkten, also hier „und dann eine Zeile weiter wie hier etwas steht“, der Satz den eine andere Katze sagt. (In diesem Buch immer dieselbe, nämlich: die Todesbringerin aus Bloody secrets)

2. Alles andere ist aus der Sicht von Geißel geschrieben.

3. Wenn Geißel jemanden umbringt und dann etwas zwischen diesen zwei Zeichen – steht, dann heißt das dass dies die Erinnerungen von demjenigen sind, in die Geißel eindringt.
Bsp.:

Ich schlitzte dem Kater die Kehle auf. Blut rann aus der tödlichen Wunde und befleckte die Erde.

-Er rannte die Straße entlang... Blablabla… Er würde sich rächen… -

Ich sah auf die Leiche des Katers herab… (Es geht weiter aus Geißels Sicht)


Außerdem ist diese Kurzgeschichte eine Geschichte die parallel zu Bloody secrets ist. Wen man diese Geschichte fertiggelesen hat, geht es in dem anderen Buch weiter. Geißel wird zwar erst später auftauchen, doch eine wichtige Rolle spielen.


All diese Gefühle kamen auf mich zu. Sie hatten sich über die Jahre angesammelt und brachen nun in mir aus. Ich kniff die Augen zusammen und verzog mein Gesicht.
Plötzlich entfuhr meiner Kehle ein entsetzter Schrei. All die Gefühle tobten in mir. Vor Wut schossen meine Krallen aus meinen Pfoten,
Ein kalter, angstvoller Schauer jagte über meinen Rücken, mein Rücken krümmte sich sowohl vor Schmerz, als auch vor Wut und Angst, das grausame Gefühl der Einsamkeit zauberte eine schimmernde Träne auf mein Gesicht…

Ich atmete tief ein. Der Wind wurde stärker und die Erinnerungen verblassten. Mein Blick war leer. Ich wusste, dass ER nicht weit war. Ich musste weg.

…doch plötzlich…

Ich rannte zwischen den Bäumen hin und her. Zweige peitschten mir ins Gesicht und ich fühlte die nassen tropfen des anfangenden Regens.

…war alles…

Ich sprang über Stock und Stein. Ich musste meine Reise verkürzen, sonst könnte ER mir folgen. Ich durfte das nicht zulassen und verschnellerte mein Tempo.

…Weg.
Ich zog meine Krallen ein, mein Rücken wurde wieder gerade und die Klauen der Angst die mein Herz umschlungen hatten verschwanden wieder. Zurück blieben nur eine grausame Leere und der unstillbare Hunger sie zu füllen.
Die Leere legte sich um mein Herz, sie zerrte daran, verschlang es wie die Dunkelheit eine Mondlose Nacht.
Sie schnürte mir die Luft zu, lies mich nicht mehr atmen, erschrocken rang ich nach Luft, doch die Leere verschlang meinen Schreck und ich hob meinen Kopf. Ich bekam kaum noch Luft, doch ich hatte keine Angst zu sterben.
Ich hatte weder den Wunsch zu leben, noch den Wunsch zu sterben. Es war mir egal. Ich hatte nur den Wunsch diese schreckliche, grausame Leere zu füllen.
In meine eisblauen Augen kehrte die Kälte zurück, ich fuhr meine Krallen aus und blickte dem Kater entgegen.
Er war immer noch in der Ecke und starrte mich Ängstlich an. Ein brutales Grinsen fuhr über mein Gesicht.
Meine Augen blickten ihn an. Ich neigte meinen Kopf leicht zur Seite. Mein Mund formte ein furchteinflößendes Grinsen. Er legte ängstlich die Ohren an und sagte: „D-du bist verrückt!“ er weitete seine Augen,
Als ich entgegnete: „Woher weißt du das?“...

Ich hörte einen unmenschlichen Schrei. Er war gefüllt von Angst und Verzweiflung. Ich rannte noch schneller. Ich wusste das
ER es war. Der Schrei verklang nicht, er wurde auf einmal völlig gefühllos. Meine Pupille verschwand, mein Auge färbte sich rot. Die Bäume verschwanden aus meinem Blickfeld, rasten an mir vorbei.

…er lag nun tot vor mir. Sein Gesicht noch immer vor Angst verzerrt. Ich legte ihm die Pfote auf den Kopf. Ich fuhr eine Kralle aus und rammte ihm diese in den Schädel. Seine Leiche öffnete kurz den Mund, als wollte sie Schreien, doch plötzlich wichen alle Gefühle aus seinem Gesicht. Sein Mund schloss sich und seine Augen fielen zu, als ob er sich nur zum Schlafen hingelegt hatte. All seine Gefühle gingen in mich über, all seine Erinnerungen. ALLES

-Er lag in einem Nest. Es war morgen. Sein Vater stand neben ihm und sah ihn voller Liebe an. Neben dem Kater lag seine Schwester.
Sie lag so friedlich da…Sie waren alle so friedlich.
So lebendig…Voller Gefühle…
Der Kater ging mit seiner Schwester nach draußen, um zu spielen.
Der erste Fehler von vielen...
Sie spielten nun glücklich auf der verdreckten Straße der Zweibeiner. Ihre Gesichter von Glück und Geborgenheit erfüllt.
Ihr Vater saß daneben und sah ihnen fröhlich beim Spielen zu. Alle waren glücklich, es wehte ein kühler Wind der die Sommerhitze erträglicher machte und die bunten Pollen durch die sonst so langweilig einfarbigen Straßen blies. Alles war bunt und fröhlich.
Jedenfalls schien es so...
Gerade als die seine Schwester Tollpatschig über die Straße rannte, hörte man einen qualvollen Schrei. Sie blieb mitten auf der Straße stehen und wimmerte erschrocken. Ihre Pupillen weiteten sich, als im selben Moment ein Monster die Straße entlangfuhr. Ihr Vater sprang erschrocken über die Straße
und packte sie am Nacken Fell. Er riss seine Tochter im letzten Moment weg, den in der nächsten Sekunde donnerte das tödliche Monstrum auch schon über die Straße. Die Erde bebte und der kleine Kater auf der anderen Seite fing an erschrocken an zu wimmern. Die Augen seines Vaters waren vor Schreck glasig,
ihre Haare standen zu Berge und sie atmete flach. Die Beine seiner Schwester zitterten immer noch. Er stand nun ganz alleine auf der anderen Seite der Straße. Er hörte einen weiteren Schrei, nun noch qualvoller,
kaum verklang dieser in den lauten der Monster erklang auch schon der nächste.
Er rannte so schnell er konnte in den Bau von ihm, seinem Vater und seiner Schwester. Ihre Mutter lebte bei den Zweibeinern und kam sie manchmal besuchen. Er zuckte zusammen, seine Pfoten spannten sich an.
Er hörte ein hämisches Lachen. Er hörte Pfoten über den Asphalt laufen.
Ihr leises tapsen machte ihn nervös und misstrauisch. Er glaubte, nein er hoffte ,dass seine Schwester ihm nur einen Streich spielen wollte. Vorsichtig näherte der kleine Kater dem Eingang des dunklen Baus. Er war in ein altes Zweibeiner-Haus gegraben.
Sein Vater hatte damals entdeckt das die Wand weicher war als die anderen und hatte ein Loch hineingerissen. Er hatte diesen Hohlraum entdeckt und gemeinsam mit seiner Gefährtin erweitert. Später wurde der kleine Kater dann geboren.
Er schwelgte noch kurz in Erinnerungen, dann schlich er weiter zum Ausgang. Seine kleinen Pfoten zitterten vor Angst. Er blickte immer wieder nervös hin und her, als er langsam geradeaus ging.
Seine Pfoten schliffen über den Asphalt.
Plötzlich hörte er einen Schrei, der das Blut in seinen Adern gefrieren ließ. Der Schrei kam von seiner Schwester. Wiederwillig rannte er aus dem Bau, doch als er den Kopf durch den Ausgang steckte, entdeckte er die Ursache des Schreis.
Ein kalter Schauer fuhr über seinen Rücken. Auf der anderen Straßenseite... er fing an zu wimmern und blickte entsetzt auf das brutale geschehen.
Sein Vater lag schwer verletzt auf der anderen Straßenseite. Mehrere Katzen standen um ihn herum und schlugen immer wieder auf ihn ein. Seine Schwester stand neben ihm und hatte die Augen entsetzt aufgerissen.
Sie wimmerte leise und blickte die Katzen ängstlich an. Ihr Blick spiegelte das pure entsetzten.
Er wollte gerade losrennen, als er sah wie einer von ihnen das Genick seiner Schwester brach. Es war Geißel.
Der kleine Kater rannte zurück in den Bau. Vor Angst und Trauer schoss ihm eine Träne über die Wange.
Er fauchte. Ein Schwall aus Wut überkam ihn. Sein trauriger Ausdruck verschwand und leises knurren kam aus seiner jungen Kehle. Er hatte sich das Gesicht des Katers genau gemerkt.
Er würde sich rächen… -

Ich zuckte zusammen. Die Erinnerungen des Katers gingen in mich über, ich Sog tief alle Gefühle ein. Diese Erinnerung stach aus all den Jahren besonders heraus, da dies das letzte war an was sich der Kater erinnert hatte. Er hieß scheinbar Dust, hatte eine Schwester namens Wolke, einen Vater namens Kiele und eine Mutter mit dem Ehrenvollen Namen Prinzessin. Geißel stockte. Dies war der Name seiner Halbschwester… Er konnte sich an dieses Geschehnis auch erinnern. Er hatte erst später erfahren dass er seine Nichte umgebracht hatte.
Auf einmal fing mein Körper an zu zittern. All die schönen Gefühle verschwanden in der Lehre, als wären sie in den Leichen der anderen erstickt. Mein Atem rasselte. Ich nahm panisch einen tiefen Atemzug, als ich merkte, dass ich keine Luft mehr bekam und meine Augen verengten sich…

Ich rannte immer schneller. Plötzlich spürte ich einen starken Schmerz in meiner Brust. Ich stolperte und schaffte es gerade noch nicht hinzufallen. Ich schüttelte energisch den Kopf und zuckte zusammen als ein weiterer Stichartiger Schmerz kam. Ich wusste, dass ER jemanden umgebracht hatte. Ich musste schnell weiter. Ich stand auf und fing an zu laufen. Meine Beine rannten über den weichen Waldboden, bis ich an einem Feld ankam. Ich hörte eine Maus zwischen den vielen Büscheln und preschte auf sie zu. Einen Meter vor meiner baldigen Beute sprang ich in die Luft. Ich machte einen riesigen Satz nach oben und landete auf dem Beutetier. Mit einem kräftigen Biss in den Nacken tötete ich die große fette Feldmaus. Blitzschnell fraß ich die magere Beute auf und rannte weiter.

…und die Leere kam zurück.
Ich starrte die Leiche noch kurz an, dann ging ich weiter. Nachdem ich ein paar Straßen weiter gegangen war, fing ich an zu rennen. Meine Schritte wurden immer schneller und mein Schwanz peitschte im anfangenden Regen hin und her.
Nach ein paar Minuten kam ich auf eine freie Lichtung, an der es nach Müll und Monstern roch. Ein unnatürliches Spiel aus orangefarbenen Lichtern spiegelte sich in den Pfützen als ich an ihnen vorbeiging. Ich schritt langsam auf den Eingang einer Gasse zu, neben der eine große Mülltonne stand. Langsam öffnete ich den Mund, um besser riechen zu können.
Ich spürte den Geruch von Blut.
Aus der Gasse kamen Stimmen, viele von ihnen kannte ich schon, doch sie klangen alt und rau. Die unbekannten klangen hingegen sehr jung und böse. Immer wieder wurden ihre Gespräche von einem knurren unterbrochen. Sie schienen sich nicht immer einig zu sein. Kaum wurde meine Schnauze hinter der Tonne sichtbar, hörte ich auch schon ein bedrohliches knurren.

FORTSETZUNG FOLGT BALD


Wir hoffen euch hat dieses Kapi gefallen. Wir bringen jedes zweite Wochenende, spätestens Dienstag, ein neues Kapi in dem Buch Bloody Secrets ODER in diesem Buch raus. Nicht beides.
Schreibt uns bitte was wir besser machen könnten usw.

LG Silberschatten und Glanzfell

(Ps.: wer will mehr Infos über Glanzfell? Das Profil ist eigentlich nur von Silberschatten)
(PPs.: wundert euch nicht wen die anderen Kapi`s in der 3. Person geschrieben werden, es ist sehr schwer ohne Wortwiederholung in der ersten Person zu berichten.)
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