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Surprise Upcoming

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Ashton Irwin Calum Hood Luke Hemmings Michael Clifford OC (Own Character)
08.04.2019
08.06.2020
4
7.789
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08.04.2019 2.145
 
Es war 09:30 Uhr, als ich von Cocos Bellen radikal geweckt wurde. Ich schreckte hoch und schaute mich nach ihr um. „Das heißt jetzt wohl, dass du Gassi gehen willst.“, seufzte ich und schlenderte ins Badezimmer, um mich frisch zu machen. Obwohl ich auf Coco schon die vergangene Woche aufpassen musste, erschreckte ich mich doch jeden Tag aufs Neue, wenn sie mich mal wieder wachbellte. Tja, Gott sei Dank würde meine beste Freundin Beth sie in sechs Tagen wieder zu sich in ihre Wohnung nebenan holen, doch aktuell besuchte sie ihre Familie in unserer Heimatstadt Perth, während ich auf ihre kleine Ratte hier in Sydney aufpassen durfte.
Als ich mich duschte, hörte ich dem Radio, das im Hintergrund lief, zu. „Und hier ist 5 Seconds Of Summer mit ihrem neuen Hit Want You Back!“, sagte der Radiofutzi, was meine Augen sofort aufleuchten ließ. 5 Seconds Of Summer war doch diese Band von der Beth immer schwärmte. Diese Band, die kommende Woche hier in Sydney das Konzert geben würde, zu dem Beth mich mitnehmen musste, da ich eine Wette gegen sie verloren hatte. Zugegeben, hatte ich gar keine Lust auf dieses Konzert. Nicht, weil ich die Band oder ihre Musik nicht mochte, sondern, weil ich vor kurzem erst von zu Hause ausgezogen bin und ich Veränderungen im Leben wie die Pest hasste. Ich weiß, Ausziehen ist jetzt vielleicht keine riesige Veränderung, aber ich habe mit Beth zusammen ein komplett neues Leben angefangen. Wir haben vor ein paar Jahren beschlossen, dass wir nach unserem Schulabschluss von Perth nach Sydney ziehen würden und nun sind wir beide hunderte Kilometer von unseren Familien entfernt. Ich fühle mich einfach so allein und vermisse meine Familie so schrecklich. Wahrscheinlich musste ich mich erst einmal an alles gewöhnen, dass es besser wird, denn aktuell war es echt noch ziemlich schwer für mich.
Als ich im Badezimmer mit duschen, schminken, etc. fertig war, ging ich zurück ins Schlafzimmer um mich anzuziehen. Da wir fast 30 Grad hatten, entschied ich mich für ein sommerliches Cocktailkleid in pink und dazu noch Sandalen mit Absatz in der Farbe beige. Meine leicht gewellten, langen, braunen Haare trug ich offen, nur die Sonnenbrille hielt die vordersten Strähnen aus meinem Gesicht.
Ich nahm Coco an die Leine und griff nach dem Haustürschlüssel und meiner Tasche, bevor ich die Tür hinter mir zu zog. Dann wechselte ich vom 1. Stock ins Erdgeschoss und verließ das Wohnhaus. Nach ein paar Minuten laufen erreichte ich einen kleinen Park, auf den Coco schon freudig zustach. „Nicht so hastig, Coco!“, lachte ich, während ich sie von der Leine ließ. Freudig hopste sie auf der Wiese herum, während ich es mir auf einer Bank gemütlich machte. Ich zog mein Handy aus meiner Handtasche und checkte meine neuen Nachrichten. Da war eine von meiner Mum, eine von Beth und noch eine von meinem kleinen Bruder Johnny. Ach, wie sehr ich den kleinen Racker vermisste. Da Johnny gerade online war, schrieben und schrieben wir, dass ich total vergaß, was meine aktuelle Aufgabe eigentlich war. „Shit. Coco!“, murmelte ich und schoss in die Höhe. Ich steckte mein Handy zurück in die Tasche und schaute um mich, doch Coco war weit und breit nicht zu sehen. „Shit, dieser Park ist doch so winzig, wo ist sie nur hin??“, meinte ich entsetzt zu mir selbst und fing an, los zu joggen.

*Kurz später, nachdem ich ungefähr 15 Minuten lang den Park umkreist hatte*
Stürmisch biegte ich in meine Straße ein und stieß auf einmal mit jemandem zusammen. „Omg, das tut mir leid!“, entschuldigte ich mich und hob dem Jungen vor mir seine Einkaufstasche auf, die beim Zusammenstoß runterfiel. Als ich meinen Blick auf ihn richtete, musste ich schlucken. Er war echt süß. „Hey, kein Problem, warum hast du’s denn so eilig?“, meinte er lässig und lächelte mich freundlich an. „Zurzeit babysitte ich den Hund meiner Freundin und jetzt ist sie mir abgehauen! Deswegen muss ich jetzt auch weiter, entschuldige“, erklärte ich ihm aufgebracht und machte mehrere Gesten mit meiner Hand dabei. Ich wollte gerade loslaufen, da erwiderte er noch etwas: „Warte! Vielleicht kann ich dir ja helfen, denn ich habe gerade einen kleinen schwarzen Hund an mir vorbeirennen sehen.“ Meine Augen weiteten sich und ich ging näher an ihn heran. „Ehrlich? Kannst du mir zeigen wo das war?“, fragte ich, worauf er nur nickte. Daraufhin machten wir uns zusammen auf die Suche.
Ich hatte wirklich Angst, dass ich Coco nicht mehr wieder finden würde, denn auch wenn es anstrengend war, sich um sie zu kümmern, hab ich sie doch trotzdem total lieb. Wir liefen durch die Straßen und riefen ihren Namen und ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, da fanden der Fremde und ich etwa 20 Minuten später die Kleine zwei Blöcke weiter. „Da ist sie!“, rief ich und zeigte auf sie. Der Junge fing sie rasch ein und ich leinte sie an, bevor sie nochmal abhauen konnte. „Bitte jage mir nie wieder so einen Schrecken ein, Coco!“, lachte ich und knuddelte sie einmal durch. „Zum Glück ist ihr nichts passiert!“, bemerkte der Junge und lachte mich an. „Da sagst du was!“, meinte ich und wiegte Coco auf meinen Armen wie ein kleines Baby. „Du bist so eine blöde Kuh.“, murmelte ich, während ich mein Gesicht in ihrem Fell vergrub.
„Also anscheinend ist das ja Coco, aber wie heißt du denn?“, lächelte er mich nun an. „Oh richtig, sorry, dass war jetzt so viel Aufregung, da hab ich ganz vergessen mich vorzustellen. Ich heiße Sheila und du?“, fragte ich ihn und setzte dabei ein süßes Lächeln auf. „Ich heiße Calum. Es ist schön dich kennenzulernen, Sheila!“, sagte er und reichte mir die Hand. Ich nahm diese dankend an und lachte dabei. Er war ja so verdammt süß!! „Also, was hast du heute denn noch so vor, Sheila?“, fragte er schmunzelnd. Ich musste mir ein fettes Grinsen verkneifen, als er das fragte. „Wenn du schon so fragst, würde ich dich gerne zu einem Kaffee bei mir einladen, als Dank für deine Mithilfe bei der Suche nach Coco.“, bot ich ihm an und hoffte auf eine Zusage. „Sehr gern!“, sagte er und ich fühlte wie in mir ein Feuerwerk aufging.
Wir liefen den Weg zu meiner Wohnung zurück und traten kurz später durch die Tür. „Soll ich deine Jacke aufhängen?“, fragte ich ihn, nachdem die Tür zu war und streckte meine Hand nach der Jacke aus. „Ach, ja, danke dir! Deine Wohnung ist übrigens echt schön!“, sagte er und schaute sich um, während er sich langsam in Richtung Wohnzimmer bewegte. "Danke, hab mir auch viel Mühe gegeben!", lachte ich und verstaute Halsband und Leine. Dann gab ich Coco ein Leckerli zum rumnagen, damit sie eine Weile beschäftigt wäre und schickte sie in ihr Körbchen. Als nächstes begab ich mich in die offene Küche und machte Kaffee für mich und Calum. Als ich da so mit dem Rücken zu ihm stand, spürte ich, dass er mich anschaute. Ich musste wirklich zugeben, dass er verdammt gut aussah und genau mein Typ war, weswegen mich seine Blicke keineswegs störten.

Der Kaffee war nun fertig und ich setzte mich zu ihm auf das Sofa. „Also, Sheila, erzähl mal. Wer bist du, was machst du, wie alt bist du?“, fragte Calum und lächelte mich dabei süß an. „Wow, viele Fragen auf einmal!“, lachte ich, „Also, ich bin Sheila, wie du schon weißt, und vor mehreren Monaten mit meiner Freundin aus Perth hierhergezogen. Sie wohnt übrigens direkt gegenüber von meiner Wohnung und ihr gehört auch Coco. Wir arbeiten beide bei Vogue, als Redakteurinnen… Und ich bin 20!“, schloss ich ab und wir lachten beide. „Und du? Wie alt bist du? Was machst du? Und wer bist du?“, bombardierte ich ihn und wir mussten wieder lachen. „Also, ich bin Calum, wie du auch schon weißt, ich bin 24 und ich bin in Sydney geboren. Ich verdiene mein Geld mit der Musik, denn ich habe eine Band, mit der ich regelmäßig Auftritte habe.“, sagte er und ich war beeindruckt. „Wow, das ist ja cool. Schreibt ihr auch eure eigenen Songs und so?“, fragte ich ihn interessiert, während ich meine Beine anzog und meinen Kopf auf den Knien ablegte. „Ja klar, das auch. Ich meine es gehört als Musiker ja auch dazu.“, lächelte er. „Weißt du was mir da gerade einfällt?“, warf ich ein und hob den Kopf. Er schaute mich interessiert an und nickte. „Nächste Woche, einen Tag, nachdem meine Freundin Beth wieder aus Perth zurückkommt, muss ich sie auf ein Konzert ihrer Lieblingsband begleiten. Die heißen 5 Seconds Of Summer. Kennst du die zufällig?“, fragte ich. Calums Augen weiteten sich und er hielt kurz inne. „Ähm, 5sos… ja, die kenne ich… Wie findest du die denn so?“, fragte er vorsichtig und schaute mich gespannt an. „Keine Ahnung, ich kenne 5sos selbst nur durch Beth.“, lachte ich und versuchte die Situation wieder zu lockern, da Calum etwas angespannt aussah. „Das heißt du weißt gar nicht, wie die Mitglieder aussehen?“, fragte er hoffnungsvoll und ich schaute ihn skeptisch an. „Nein… Warum, sollte ich etwa?“, fragte ich ihn vorsichtig. Er riss die Augen auf und versuchte, vom Thema abzulenken. „Ach, nein, das war eine komische Frage. Du solltest lieber mal meine Band kennenlernen!“, sagte er lachend und klopfte mir einmal aufs Knie.

Wir redeten noch mehrere Stunden miteinander und verstanden uns auch wirklich gut. Calum war nämlich nicht nur super süß, sondern auch total sympathisch. Irgendwann klingelte dann aber sein Handy, was unser Gespräch unterbrach, weil er rangehen musste. „Hey Luke! Was gibt’s?“, sagte er und lächelte mich entschuldigend an. Ich lächelte einfach zurück und beobachtete ihn während dem Telefonat. Er war einfach immer noch so heiß. „Heute noch? Muss das sein? Ich bin beschäftigt!“, raunte er in den Hörer und zog ein langes Gesicht. „Das ist doch jetzt egal, Luke!“, sagte er nun etwas lauter und lachte dabei ein wenig. „Ja, schon gut. Dafür möchte ich dann aber morgen frei haben, alles klar?“, fragte er und zog seine Augenbrauen hoch. „Alles klar, bye!“, sagte er und legte auf. Er schaute wieder zu mir und stand vom Sofa auf. „Sheila, tut mir leid, wenn ich jetzt einfach so abhaue, aber ich muss jetzt los, es ist dringend.“, sagte er und schüttelte dabei den Kopf. „Alles klar, kein Problem! Du warst jetzt ja eh fast den ganzen Tag hier!“, lachte ich und stand ebenfalls auf. Wir gingen zusammen zur Tür und während Calum sich seine Schuhe anzog, holte ich seine Jacke vom Bügel aus der Garderobe heraus. Ich hielt sie ihm hin und er lächelte mich dankend an, als er sie entgegennahm. „Also dann, man sieht sich, Calum!“, sagte ich und wollte die Tür gerade hinter ihm schließen, als er die Tür gerade noch mit einer Hand aufhielt. „Bekomme ich nicht noch vielleicht deine Nummer?“, schmunzelte er und ich freute mich innerlich so sehr, dass ich dachte, gleich zu explodieren. „Na gut, aber nur, weil du so nett gefragt hast.“, zwinkerte ich ihm zu und gab ihm meine Nummer. "Schönen Tag dir noch, Sheila!", rief er mir noch hinterher und verschwand dann im Treppenhaus. "Wünsche ich dir auch!", erwiderte ich lachend, schloss die Tür hinter ihm und rannte sofort ins Wohnzimmer. Ich nahm mein Handy und machte eine Audio an Beth: „O.M.G. BETH!!! Ich habe heute einen mega süßen Typen kennengelernt. Wir haben uns stundenlang unterhalten und Nummern ausgetauscht und alles! Er ist so mega heiß, das glaubst du mir nie!“ Glücklich schickte ich die Audio ab und legte mich aufs Sofa. Coco sprang auf mich drauf und ich umarmte sie. „Ach Coco. Wie fandst du denn Calum?“, fragte ich sie und daraufhin antwortete sie mit einem Beller. Ich musste lächeln.

*Paar Stunden später*
Mittlerweile war es schon 21 Uhr und ich saß mit Coco auf dem Sofa und schaute Fernsehen. Ich musste immer noch an Calum denken, denn er hatte es mir echt angetan. Wie gerufen, klingelte auch schon mein Handy. Ich griff hastig danach und schaute auf den Bildschirm. War es Calum? Wow. Nur Beth. Ich musste kichern. Ich öffnete ihre Nachricht und schrieb zurück, als mein Handy nochmal klingelte und mich eine unbekannte Nummer angeschrieben hatte.

„Hey Sheila :D Hast du Lust morgen wieder was zu unternehmen? – Calum :)“

Als ich dies las, freute ich mich wie verrückt. Ich hatte mich heute so gut mit Calum verstanden.

„Hey :D Klar, gerne. An was dachtest du denn? ;)“

„Naja, vielleicht könnte ich dich ja diesmal beim Gassi begleiten, damit Coco nicht nochmal abhaut :D Danach könnten wir noch spontan was machen.“

„Hört sich gut an :) Wenn du mit Gassi gehen willst, sei am besten gegen 9 bei mir :D“

„Alles klar, ich werde da sein :)“


Ich legte mein Handy beiseite und musste grinsen. Dass ich Calum gleich morgen früh wiedersehen würde freute mich so sehr, dass ich mich auch sofort schlafen legte. Ich wollte einfach, dass die Nacht schnell vorbeigeht.
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