How to find love & How to stay together - Sammelband

GeschichteRomanze / P18 Slash
Kaito Kid / Kaito Kuroba Shinichi Kudo
07.04.2019
14.02.2020
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Kaito bekam von Ai und Shinichi noch eine Woche Bettruhe verordnet, die er murrend hinnahm. Doch beschweren konnte er sich eigentlich nicht, wenn Shinichi in der Schule war, las er viel oder sah fern. Von seiner Schule hatte er sich krank gemeldet. Daraufhin trudelten besorgte Nachrichten von Aoko und Hakuba ein, die fragten, wie es ihm ging und was er denn hatte. Er schrieb den Beiden, dass er Fieber hatte und bei einem Freund untergekommen war. Sie sollten sich keine Sorgen machen.

Wenn sein Freund zuhause war, kümmerte er sich gut um Kaito. Er bereitete das Essen zu, brachte ihm neue Bücher, wechselte die Verbände und leistete ihm Gesellschaft. Kaito genoss ihre Zweisamkeit sehr und die Wunden verheilten langsam. Nach der Woche durfte Kaito dann endlich aufstehen. Shinichi besah sich nochmal die Schusswunden, und stellte fest, dass Kaito keine Verbände mehr brauchte.
„Es sieht gut aus. Jetzt lassen wir mal etwas Luft dran, dann heilen sie noch besser. Sei aber trotzdem vorsichtig, okay?“
Kaito bejahte ungeduldig, bereit aus dem Bett zu steigen. Doch der erste Versuch scheiterte, er saß genau so schnell wie er aufgestanden war, wieder auf dem Bett.
„Oh je, mein Kreislauf...“, murmelte er und wartete einige Sekunden. Dann versuchte er es erneut, diesmal langsamer. Shinichi stand neben Kaito, bereit ihn aufzufangen, falls er fallen würde.
Diesmal klappte es. Kaito lief vorsichtig ein paar Schritte, dann drehte er sich zu seinem Freund um und reckte den Daumen nach oben.
Shinichi lächelte. „Komm mit runter, das Essen sollte gleich fertig sein.“
Das ließ sich Kaito nicht zwei mal sagen. Er nahm Shinichi am Arm und beide liefen nach unten, in die Küche.
„Ohh lecker, Curry!“, rief Kaito erfreut, als er in den Topf sah. Shinichi holte zwei Teller aus dem Schrank und befüllte sie mit dem Essen. Beide ließen es sich schmecken.
Nach dem Essen machten sie es sich in der Bibliothek gemütlich und lasen aneinander gekuschelt in Shinichis Büchern. Plötzlich klingelte Kaitos Handy, eine Nachricht von Aoko war eingetroffen.
Kaito las die Nachricht und seufzte. „Aoko will mich unbedingt sehen… Sie macht sich große Sorgen, ob es mir gut geht und sie fragt wo du wohnst, damit sie vorbei kommen kann.“
„Na herrlich… Willst du sie denn sehen?“, fragte Shinichi.
„Ich fürchte, ich muss. Sonst gibt sie keine Ruhe.“ Aoko weiß, dass ich bei dir bin. Aber ob es ihr gut tun wird, uns zu sehen, weiß ich nicht...“, überlegte Kaito.
„Schick ihr meine Adresse. Wenn es ihr zu viel wird, kann sie sich ja zurück ziehen und gehen.“
„Okay...“ schnell tippte Kaito die Nachricht an Aoko und legte sein Handy beiseite. Der ehemalige Meisterdieb kuschelte sich erneut an den Detektiv. Dieser gab ihm einen Kuss auf die Stirn.

Eine Stunde später klingelte es an der Haustür. „Oha, da hatte es jemand eilig“, sagte Shinichi belustigt und ging, um das Mädchen herein zu lassen. Kaito folgte ihm.
Aoko verbeugte sich und dankte Shinichi, dass sie herkommen durfte. Kaito trug lange Sachen, die seine Wunden gut verbargen. Nicht auszudenken, was passieren würde, sollte Aokos Vater von den Schusswunden erfahren…
Das Mädchen fiel Kaito um den Hals. Er zuckte leicht zusammen, versuchte sich jedoch den Schmerz nicht anmerken zu lassen. Shinichi beobachtete besorgt das Geschehen. „Mensch Kaito, ich habe mir solche Sorgen gemacht! Wie geht es dir, hast du noch hohes Fieber?“ Aoko setzte an, eine Hand auf Kaitos Stirn zu legen, doch er hielt sie davon ab.
„Es geht mir schon wieder besser. Ich denke aber, dass ich noch ein paar Tage hier bleiben werde, um mich richtig auszukurieren. Um sicher zu gehen.“
„Ja, das ist wohl besser so… Nicht dass du noch etwas verschleppst. Das kann böse enden...“, meinte Aoko besorgt.
„Das wird es nicht. Shinichi passt gut auf mich auf“, erklärte ihr Kaito. Aoko blickte schüchtern zu Shinichi und dankte ihm, dass er Kaito pflegte. „Oh da fällt mir ein, ich habe euch etwas mitgebracht!“, rief sie aufgeregt und öffnete ihre Tasche, um ein kleines, eingewickeltes Paket hervor zu holen.
„Es ist Kuchen. Ich hoffe ihr mögt ihn.“
Die beiden Jungen bedankten sich und Kaito führte Aoko ins Wohnzimmer. Shinichi bereitete inzwischen Kaffee zu. Auch, um den Beiden Gelegenheit zu geben, etwas zu reden, was Aoko sich vielleicht nicht traute, vor Shinichi zu sagen.
Er verteilte die Kuchenstücke auf drei Teller und befüllte drei Tassen mit Kaffee, als er fertig war. Dann brachte er alles ins Wohnzimmer.
„Super, danke, dass du Kaffee gekocht hast. Den brauche ich jetzt. Die Schule war heute echt anstrengend.“ Aoko lächelte Shinichi an. Es war ein ehrliches Lächeln.
Die drei unterhielten sich noch über dies und das, Aokos Schüchternheit gegenüber Shinichi schwand allmählich. Vielleicht würden die zwei eines Tages sogar Freunde werden. Als es Abend war, verabschiedete sich Aoko von Kaito und Shinichi, sie winkte den Beiden zum Abschied und machte sich auf den Heimweg.
„Puh, na das hat ja doch ganz gut geklappt“, seufzte Kaito erleichtert und schloss die Tür. „Ich hätte beinahe was gesagt, als sie mich umarmt hat. Das tat etwas weh.“
Shinichi sagte nichts und Kaito drehte sich zu ihm. Dann fand er sich in einer sanften, aber bestimmten Umarmung wieder und Shinichis Lippen versiegelten seine. Hungrig küsste er den ehemaligen Meisterdieb. Erst nach ein paar Minuten lösten sich beide voneinander.
„Wow, wofür war das? Warst du etwa eifersüchtig auf Aoko?“
Shinichi brummte etwas unverständliches, worauf ihn Kaito erneut küsste. „Das brauchst du nicht. Ich empfinde nichts für sie und Aoko hat dich als meinen Freund akzeptiert. Das hat sie mir gesagt, als du in der Küche warst“, sagte Kaito und kuschelte sich in Shinichis Halsbeuge.
Der Oberschülerdetektiv wuschelte ihm durch die Haare. „Richtig so, du gehörst zu mir. Ich lasse dich nicht mehr gehen.“
Kaito seufzte zufrieden.

Später am Abend wurde Kaito zuerst müde. Er entschuldigte sich bei seinem Freund und ging ins Bad, um sich fürs Bett fertig zu machen. Mit einer Boxershorts bekleidet, gab er Shinichi einen Gutenachtkuss und kuschelte sich in dessen Bett. Es dauerte nicht lange, da folgte ihm Shinichi.
Vorsichtig tastete er sich im Dunkeln seinen Weg zum Bett. Er prüfte, ob Kaito schon schlief, indem er ihn sanft berührte. Als keine Reaktion kam, kuschelte er sich an ihn und legte einen Arm um seinen Freund. Dann vernahm er ein leises Kichern neben ihm.
„Denkst du wirklich, ich schlafe schon?“, fragte Kaito leise.
„Ja, ich dachte, dass du müde bist?“, gab Shinichi zurück.
„Erst will ich aber noch etwas anderes… Etwas, auf das ich viel zu lange verzichten musste“, flüsterte Kaito und drehte sich zu Shinichi, um ihn liebevoll und verlangend zu küssen. Diesem gefiel es sehr und bald fochten die Zwei einen Zungenkampf aus.
Kaitos Hände fuhren über Shinichis Bauchmuskeln und Rücken, seine Finger hinterließen leichte Spuren auf seinen Schulterblättern. „Kaito...“, flüsterte Shinichi mit vor Verlangen rauer Stimme. Kaito unterbrach den Kuss und küsste Shinichi am Hals, knabberte leicht an der hellen Haut. Shinichi umarmte Kaito fester, ihre Körper berührten sich und beide stöhnten auf. Kaitos Boxershorts und Shinichis Schlafanzughose landeten achtlos auf dem Boden neben dem Bett.
Shinichi setzte sich auf und holte etwas aus seinem Nachtschränkchen. Kaito beobachtete ihn mit lustverhangenem Blick. Sein Atem ging schnell und unregelmäßig. „Was hast du da?“, fragte er keuchend.
„Einmal Schutz für uns und etwas, damit das Folgende nicht so weh tut“, erklärte er leise.
„Oh, du hast vorgesorgt, das finde ich gut. Ich möchte ja nicht schwanger werden.“
„Quatschkopf“, brummte Shinichi und schnippte Kaito liebevoll gegen die Stirn. „Bist du sicher, dass du es auch willst?“, fragte er leise.
„Ja, bin ich. Ich will dich“, antwortete Kaito und sah seinem Partner fest in die Augen. Shinichi öffnete das Fläschchen in seiner Hand und verteilte etwas vom Inhalt auf seinen Fingern.
„Nicht erschrecken, es wird etwas kühl.“
Vorsichtig drang Shinichi mit zwei Fingern in Kaito ein. Dieser biss die Zähne zusammen. //Oha, wenn ich jetzt schon Schmerzen habe, was wird dann erst, wenn Shinichi richtig… Er ist doch viel größer!//, dachte Kaito leicht panisch. Doch nach einer Weile gewöhnte er sich daran und forderte mehr. Shinichi benutzte einen dritten Finger, und als er dachte, dass es genug war, bedeute er Kaito, sich umzudrehen.
Kaitos Herz pochte aufgeregt, als er sich auf das Bett kniete und sich mit seinen Händen abstützte. Er spürte ein Ziehen in seiner Schulter und verlagerte leicht sein Gewicht. Shinichi positionierte sich hinter seinem Freund.
„Das könnte jetzt etwas mehr weh tun...“, warnte ihn Shinichi besorgt, während er das Kondom aufzog.
„Mach schon, ich will dich spüren“, flüsterte Kaito. Doch ihm war immer noch etwas bange. Das Nächste, was er fühlte, war ein stechender Schmerz. Er keuchte auf.
„Nicht verkrampfen, sonst klappt es nicht. Auch wenn es weh tut, bleib bitte entspannt“, sagte Shinichi sanft. Seine Hand wanderte zu Kaitos Länge und begann ihn zu verwöhnen, um von dem Schmerz abzulenken. Kaito quittierte es mit einem Stöhnen. Langsam, bedacht darauf, ihn nicht zu verletzen, drang Shinichi immer tiefer in seinen Freund. Er hielt eine Weile still, damit Kaito sich an ihn gewöhnen konnte, dann begann er sich langsam zu bewegen.
Kaito war hin und hergerissen zwischen Schmerz und Lust, bald gewann die Lust die Oberhand.
„Shinichi… Oh ja“, stöhnte er, während dessen Hand ihn wieder verwöhnte. „Oh Gott ja, tiefer...“, forderte Kaito bald.
Shinichi erhöhte das Tempo, streichelte Kaito im selben Rhythmus. Es dauerte nicht lange, da hielt er es nicht mehr aus und stöhnte Kaitos Namen, während er in ihm kam.
Das war nun auch zu viel für den ehemaligen Dieb. Er ergoss sich ebenfalls in Shinichis Hand.
Keuchend und verschwitzt lagen beide Seite an Seite gekuschelt und versuchten, wieder zu Atem zu kommen. Das Kondom hatte Shinichi zuvor entsorgt.
„Wow… Das hat weniger weh getan als erwartet“, atmete Kaito auf und lächelte seinen Freund an. „Woher wusstest du das alles? Ich dachte, du hast noch nie...?“
„Ich habe mich im Internet etwas schlau gemacht, wie so etwas geht“, gestand Shinichi und ein Rotschimmer legte sich auf seine Wangen.
„Du bist süß, wenn du rot wirst“, bemerkte Kaito grinsend und kuschelte sich enger an seinen Freund. Es dauerte nicht lange, da fielen beiden Jungs die Augen zu.

~ Ende ~

Das wars. :D ich hoffe die beiden Geschichten haben euch gefallen. Danke nochmal an meine Betaleserin Phine Tacs, die fleißig korrigiert und mich unterstützt hat. Und danke an euch, für die Kommentare, Empfehlungen und Favoriten. *verbeug* Ich hoffe ihr bleibt mir treu, und lest auch meine anderen und folgenden Geschichten.
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