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In guten wie in schlechten Zeiten?

von eromanga
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Dr. Joe Early Dr. Kelly "Kel" Brackett Oberschwester Dixie McCall
05.04.2019
23.08.2019
76
59.138
1
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Dieses Kapitel
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31.07.2019 495
 
Kel hatte kein gutes Gefühl als er Sharon so sah. "Hallo Kel, wie geht es dir?" Ernst sah er sie an. "Sharon. Was willst du? Warum sollte ich herkommen?" - "Ach, ich wollte dich noch mal wiedersehen." - "Das hättest du auch in L.A. - vor Gericht." Joe bemerkte, wie Kel sich anspannte, die Hände zu Fäusten geballt hatte. Er war froh, dass sie durch die Scheibe von Sharon getrennt waren. "Wie geht es den Kindern?" Kel lachte kurz auf. "Interessiert es dich wirklich?" - "Vielleicht ja, vielleicht nein." Er atmete einmal tief durch. "Den Kindern geht es soweit gut, mal abgesehen davon, dass sie damit klarkommen müssen, dass ihre Mutter ihren Vater umbringen wollte und jetzt im Gefängnis sitzt." Sharons Blick wurde nun finster. "Woher willst du wissen, dass ich dich umbringen wollte? Vielleicht habe ich mich ja auch nur gewehrt, weil ich dich für einen Einbrecher hielt." Sie grinste nun. Kel fuhr sich mit der Hand durch die Haare. "Also, warum sollte ich herkommen? Willst du mir Vorwürfe oder Vorhaltungen machen?" - "Nein, ich wollte dich nur nochmal sehen." Kels Gefühl wurde immer schlechter, war sich sicher, dass Sharon etwas plante. Etwas Schlimmes. Sie lehnte sich nun zurück. "Ich wollte dich fragen, wie du den Kindern erklären willst, dass du ihre Mutter umgebracht hast. Du weißt, dass Olivia das nicht so einfach verkraften würde." Kel sah entgeistert zu der Frau, die er vor so vielen Jahren geheiratet hatte. "Wovon redest du? Ich habe nicht vor, dich umzubringen." Er saß angespannt auf seinem Stuhl - auch Joe wurde nervös. Sharon sah Kel eindringlich an. "Weißt du noch, ganz zu Anfang unserer Ehe. Max war noch nicht auf der Welt und wir haben im Fernsehen eine Dokumentation gesehen. Hier in Mexiko wird man nicht so genau im Gefängnis kontrolliert wie bei uns in L.A." Kel sah sie irritiert an. "Sharon, von was...?" Dann fiel es ihm ein und sprang vom Stuhl auf, so dass dieser scheppernd nach hinten fiel. "Nein, nein, das kannst du den Kindern nicht antun." Sharon grinste und Kel sah, wie sie mit der Zunge in ihrem Mund hin und herspielte. "Sharon, nicht. Das kannst du nicht tun." Die Wärterin kam nun ebenfalls dazu. "Was ist hier los?", doch ehe Kel etwas sagen konnte, sah er, wie Sharon eine Pille zwischen den Zähnen hielt. Die Pille verschwand aber sofort wieder im Mund von Sharon ehe die Wärterin etwas unternehmen konnte. "Leb wohl, Kel. Ich wünsche dir viel Spaß dabei, den Kindern zu erklären, dass du Schuld am Tod ihrer Mutter bist." Er sah, wie sie auf die Pille biss. "Nein!!!" Mit beiden Händen hämmerte er nun gegen die Scheibe. Die Wärterin versuchte Sharons Mund zu öffnen, doch diese sackte nur wenigte Momente später leblos zusammen.
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