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In guten wie in schlechten Zeiten?

von eromanga
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Dr. Joe Early Dr. Kelly "Kel" Brackett Oberschwester Dixie McCall
05.04.2019
23.08.2019
76
59.138
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22.06.2019 643
 
Teil 66

Dixie sah schockiert zu Kel, während dieser ernst zu ihr sah. "Was? Wie... Ich..." - "Dixie, ich bin Arzt und zweifacher Vater. Glaubst du, ich mach mir keine Gedanken, warum du in den letzten Wochen keinen Kaffee mehr getrunken oder bestimmte Sachen nicht mehr gegessen hast?" Dixie war den Tränen nahe, so dass Kel jetzt vorsichtig aufstand. Sein operierter Arm schmerzte, doch er ignorierte dieses Gefühl. Jetzt war etwas anderes wichtiger. Als er vor Dixie stand, drückte er sanft ihr Gesicht zu sich nach oben, so dass sie ihn ansehen musste. "Außerdem bist du zwar sehr dünn geworden, aber deine Taille ist nicht mehr so schmal wie sonst." Sie sagte immer noch nichts, doch fand eine Träne ihren Weg nach draußen. "Wie weit bist du denn?" - "Nächste Woche komm ich in den vierten Monat." Kel nahm sie sanft in den Arm. "Warum sagst du denn nichts?" - "Na, weil... weil Sharon damals gesagt hatte, dass du keine Kinder mehr willst, dann hatte sie dir das angetan, dann die Lungenembolie..." Kel hielt sie fest und streichelte ihr mit seinem gesunden Arm über den Rücken. Dann drückte er Dixie sanft von sich weg. "Hör mir mal bitte gut zu. Ich habe Sharon damals gesagt, dass ich keine Kinder mehr möchte, weil ich keine dritte Schwangerschaft mit ihr durchgestanden hätte. Aber ein Baby mit dir...", er lächelte sie an, "ist das Schönste was ich mir vorstellen kann." - "Wirklich?" Kel konnte Dixie kaum hören, doch nickte er und gab ihr einen langen zärtlichen Kuss. Sie hörten, wie Dixie ausgerufen wurde. "Ich bin in zwei Stunden wieder da. Da hab ich Feierabend. Max und Olivia kommen etwas später. Die beiden sind ins Freibad gegangen."

Kel saß eine ganze Weile lächelnd auf seinem Bett. Er hatte schon länger vermutet, dass Dixie schwanger ist, doch heute hatte er sie endlich darauf angesprochen. Ein Baby! Kel konnte es gar nicht glauben. Er war sich sicher, dass Dixies Schwangerschaft anders verlaufen würde. Sie war ganz anders als Sharon. So einen liebevollen Menschen wie Dixie hatte er bisher nicht kennenlernen dürfen. Joe betrat nun das Zimmer. "Was grinst du denn so?" - "Als wenn du das nicht wüsstest." Joe sah ihn fragend an. "Ich werde Vater, Joe. Jetzt sag nicht, dass du das nicht wusstest." Jetzt musste auch er lächeln. Beide Männer unterhielten sich eine Weile und Joe versicherte Kel, dass er auch bei seinem dritten Kind wieder Patenonkel wird.

Zwei Stunden später kam Dixie zu Kel. Sie hatte schon ihre private Kleidung angezogen und setzte sich zu ihm aufs Bett. "Wie geht es deinem Arm?" - "Ganz gut. Er schmerzt noch etwas und ich glaube, die Physio wird die nächsten Wochen noch sehr anstrengend werden, aber soweit ich das beurteilen kann, kann ich ihn normal benutzen. Habe keinerlei Einschränkungen." - "Gott sei Dank." Dixie streichelte Kel über die Hand. "Joe hat gesagt, dass du am Wochenende nach Hause darfst." Kel rutschte näher zu Dixie. "Ja, das hat er. Dann bin ich endlich wieder bei euch. Ihr fehlt mir so unglaublich dolle. Die Kabbeleien der Kinder, unsere gemütlichen Abende, deine Zärtlichkeiten." Er gab Dixie einen Kuss in den Nacken, was ihr eine Gänsehaut bereitete. Liebevoll sah sie ihn an. "Ich habe übrigens etwas für dich." Fragend sah Kel zu ihr. Sie reichte ihm zwei Ultraschallbilder, die er entgegen nahm. Dixie musste lächeln, denn seine Gesichtszüge wurden weich. "Unser Baby." Er sah nun genauer auf das Ultraschallbild und fing an zu grinsen. "Was ist denn los, Kel? Stimmt etwas nicht?" Er zeigte auf ihr Geburtsdatum, dass oben in der Ecke des Bildes stand. "Du bist zwei Jahre älter als ich."
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