In guten wie in schlechten Zeiten?

von eromanga
GeschichteRomanze / P16
Dr. Joe Early Dr. Kelly "Kel" Brackett Oberschwester Dixie McCall
05.04.2019
23.08.2019
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Es war ein schöner sonniger Morgen, als Kel Brackett seinen ersten Arbeitstag nach einer Woche Urlaub, den er zusammen mit seiner Frau Sharon wie auch seiner zwölfjährigen Tochter Olivia und seinem vierzehnjährigen Sohn Max verbracht hatte, antrat. Er betrat die Notaufnahme und sah dort eine neue Schwester stehen, die ungefähr in seinem Alter zu sein schien. "Guten Morgen, wir scheinen uns noch nicht zu kennen." Die Schwester schaute auf. "Ja, das ist richtig. Sie sind bestimmt Dr. Brackett." Kel nickte. "Meine Name ist Dixie McCall. Ich habe vor drei Tagen hier angefangen." Kels Gesicht zuckte kurz. "Dann heiße ich sie hier herzlich Willkommen. Ich nehme an, dass Oberschwester Abigail ihnen schon alles gezeigt hat." - "Ja, das hat sie und ich habe auch schon einige Sanitäter kennenlernen dürfen, die meinen, über die Stränge schlagen zu müssen." - "Sie reden bestimmt von John Gage und Kirk Rowland, richtig?" - "Oh ja, ich habe beide in ihre Schranken gewiesen, damit sie wissen, wie der Hase hier läuft." - "Seien sie nicht so streng mit den Beiden. Gerade John Gage zählt zu unseren besten Sanitätern." - "Das gibt ihm noch lange nicht das Recht sich wie ein wildgewordener Hengst zu benehmen." Dixie Tonfall wurde ziemlich scharf und Kel ging in sein Büro. Die Akten türmten sich und vorsichtig setzte er sich in seinen Sessel. Kurz darauf betrat Dr. Joe Early, seine Vertretung und gleichzeitig bester Freund, das Büro. "Hallo Kel, wie war dein Urlaub?" - "Ziemlich anstrengend. Olivia kommt so langsam in die Pupertät und benimmt sich wie eine Diva und Max steckt ja schon mittendrin." Joe lachte kurz auf, wurde dann wieder ernst. "Und wie geht es dir?" Kel hob die Hände. "Bestens." Joe sah seinen Kollegen ernst an. Er wusste, dass Kel nicht die Wahrheit sagte, denn er wich seinem Blick aus und wühlte in den ersten Patientenakten. Die beiden Ärzte gingen diese nun durch. Als Joe nach einer halben Stunde das Büro verlassen wollte, drehte er sich an der Tür nochmal um. "Kel?" - "Ja?" - "Du weißt, ich bin immer für dich da. Ohne jegliche Vorwürfe oder Ähnlichem." Kels Gesicht zuckte. "Das weiß ich, Joe. Danke."
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