Das Elementarmädchen

GeschichteRomanze / P16
Cory Hawk Kit Lucas Hunter OC (Own Character) Roman
05.04.2019
07.04.2019
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Willkommen in meinem Leben

Morgens wache ich auf, da ich Fell in meinem Mund habe.
Bähh ist das eklig!!!
Was habe ich bloß verbrochen?
War ich so böse?
Und warum musste ich auch ausgerechnet auf die Idee kommen mir ein Tier mitzunehmen? Wie konnte ich bloß so blöd sein?
So bescheuert kann auch nur ich sein.
Sollte ich das nächste Mal auf die Idee kommen ein Tier vorm sterben zu bewahren, werde ich mich an jetzt erinnern und dann hoffentlich die Finger von diesen Tieren lassen, aber jetzt muss ich mich erstmal um mein kleines Sorgenkind kümmern.
„Guten Morgen, du kleine Nervensäge.“, begrüße ich diesen Frechdachs, der auf meiner Bettdecke liegt und mir über meine Wangen leckt.
Auf meine Begrüßung hin, kuschelt sich das kleine Leopardenbaby etwas an mich.
„Hey, was ist denn mit dir los? Hast du Hunger, oder möchtest du einfach nur kuscheln?“, will ich wissen und streichen meinem kleinen dabei durch sein weiches und warmes Fell.
Oh man, es ist so kuschelig!
Warum haben Tiere immer ein so schönes Fell?
Ist das irgendwie dafür da um uns Menschen zum Streicheln zu verführen?
„Fiona, kommst du bitte! Es gibt Frühstück und du wolltest doch etwas unternehmen?!“, ruft da auch schon meine Mutter.
Ich will noch nicht aufstehen!
Es ist doch grade so gemütlich hier.
„Ich kommen in ein paar Minuten.“, erwidere ich für meine Mutter verständlich.
„Beeil dich aber, deine Brüder haben Hunger.“
„Ist gut!“, gebe ich zurück und stehe widerwillig auf um mir mein Lieblingskleid anzuziehen. Dazu binde ich mir meine Haare mit einer Königsblauenschleife, passend zu meinen Augen und dem Kleid, hoch.
So, dazu ziehe ich mir noch ein Paar Ballarinaschuhe an und schon bin ich fertig.
Als nächstes, schnappe ich mir das kleine Fellknäul und bewege mich passend zur Musik Tanzend die Treppe hinab.
Unten angekommen geht es dann auf die Terrasse, wo ich auf meine Familie treffe.
„Guten Morgen Mum,“ lächle ich und gebe ihr einen Wangenkuss, als ich an ihr vorbeikommen, „Guten Morgen Dad,“ auch ihn begrüße ich mit einem Küsschen, danach begrüße ich nur noch meine drei Brüder.
„Auch dir einen Guten Morgen Süße, hast du gut geschlafen?“, fragt meine Mutter mich auch gleich, nachdem ich mich auf meinem Platz neben meinem Zwillingsbruder niedergelassen habe.
„Ja, ich haben sehr gut geschlafen, doch nun habe auch ich Hunger.“, erwidere ich und mache mich über mein Frühstück her. Mhh, lecker. Ich liebe Jogurt mit Melone zum Frühstück.
Nach ungefähr einer Stunde, sind wir alle fertig mit dem essen und ich kraule nur noch Fee, die auf meinem Schoß sitzt.
Meine Güte, kann diese kleine Leopardin schnurren.
„Möchtest du jetzt schon los, oder erst später?“, richtet mein Vater das Wort an mich.
„Ich denke, ich werde jetzt schon los und dann zum Abendessen wieder hier sein.“, antworte ich und mache mich auf den Weg zur Tür.
Dort nehme ich mir unser extra gekauftes „Hundegeschirr“ und lege es Fee an.
Dazu nehme ich mir noch ihre Leine und schon geht es los.
Immerhin habe ich einiges vor.
Zum einen muss ich noch zum großen Waldgebiet, wo ich meinen kleinen Schatz mal laufen lassen möchte, damit sie auch mal in Ruhe klettern kann und zum anderen, habe ich irgendwie das Gefühl, das dort genau der Richtige Ort für dieses Unterfangen ist.

40 Minuten später

Ich laufe nun schon einige Zeit und da erblicke ich auch schon meinen Zielort. Ja, hier ist es schön.
So, dann auf in den Wald.
Nachdem ich wieder einige Zeit langgelaufen bin, drehe ich mich um.
Hm, ich weiß nicht, irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich beobachtet werde.
Aber das kann nicht sein, immerhin bin ich hier in einem ganz normalen Wald in der Nähe von San Franzisco.
Das einzige, was hier herumlaufen kann, sind ganz gewöhnliche Tiere.
Doch hieß es nicht mal, dass es hier ungewöhnliche Menschen gäbe?
Irgendwie… Ach ich weiß nicht, wir wohnen schließlich erst seit einigen Wochen hier und da kann man doch auch nicht alles wissen.
Aber… Schluss jetzt. Ich darf mich nicht verrück machen lassen von einem Gefühl. Denn ich bin hier um mit Fee etwas zu klettern und herum zu spielen. Und genau dies, werde ich nun auch tun.
„Knack“, ertönt auf einmal ein Geräusch. Shit, was war das? Okay, ganz ruhig. Nur keine Panik. Hier wird schon kein Vergewaltiger durch die Gegend laufen und nur auf mich warten! Das war doch bestimmt bloß ein Tier. Aber zur Sicherheit…
„HALLO? IST DA WER?“, rufe ich aus und warte.
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