Zwischen Freiheit und Familie

von Mahya
GeschichteRomanze, Fantasy / P18
OC (Own Character)
05.04.2019
31.01.2020
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Als sie die Augen öffnete, wußte sie zunächst nicht, ob sie wach war oder schlief. Es war alles so dunkel. Dunkel und erdrückend. Sie spürte, wie sie langsam Panik bekam und ihr Körper anfing unkontrolliert zu zucken. Die Brust schnürte sich ihr zu und die Luft wurde knapp. Ihrer inneren Katze sträubte sich das Fell und sie konnte ein Wimmern gerade noch so unterdrücken aus Angst davor die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Als ihre Katzenaugen den Schlaf weggeblinzelt hatten, erkannte sie die Umrisse und die Erinnerung kam zurück...


Sie war allein, verletzt, in der Katzengestalt ihres Pumaweibchens und außer sich vor Panik im Wald, als die Gruppe fremder Gestaltwandler sie fand. Vier große fremde Jaguare kamen langsam auf sie zu. Ihre Katze - die sowieso schon aufgeregt war und die Führung übernommen hatte - geriet durch deren Übermacht schier außer sich. Sie fing an bedrohlich zu fauchen. Ihr goldbraunes Fell war aufgestellt, um sich so groß wie möglich zu machen.
Gestaltwandler sind zwar größer als normale Tiere, aber ihr Körperbau war für einen Puma eher zierlich. Durch ihre Verletzungen, die sie sich beim Kampf und ihrer kopflosen Flucht sowie dem tiefen Sturz einen Abhang im Wald herunter zugezogen hatte, war dies alles aber mehr Schein als Sein. Sie hatte sich die Hinterpfote so stark verletzt, dass sie blutete und das Gelenk aus der Pfanne gesprungen war, weshalb sie auch nicht mehr weiter konnte. Außerdem fühlte es sich an, als hätte sie sich wenigstens zwei Rippen angeknackst und wahrscheinlich auch eine leichte Gehirnerschütterung. Der Blutverlust hatte sie noch zusätzlich geschwächt, auch wenn die Verletzungen nicht sonderlich schlimm waren.

Aus der Gruppe fremder Jaguare löste sich ein großes, fast vollkommen schwarzes Männchen mit erstaunlichen grasgrünen Augen und machte langsam einige Schritte auf sie zu. Ihr wütendes Fauchen schwoll noch an. Sie wußte, dass sie ihm nichts entgegenzusetzen hätte. Aber er sah sie weiterhin bloß mit einem offenen Blick aus diesen grünen Augen an und fing an beruhigend zu grollen. Sein Blick war klar und neugierig, nicht aggressiv. Dabei machte er langsam ein paar Schritte auf das Pumaweibchen zu. Die anderen drei Jaguare, ihrer Gestalt nach waren sie gerade erst erwachsen, blieben wachsam zurück. Sie versuchte sich zurück zu ziehen, aber es war mehr ein schmerzhaftes Kriechen, als ein Rückzug. Dabei schaute sie abwechselnd zu ihm und dann wieder zu seinen drei Rudelgefährten, die nach wie vor in einigem Abstand warteten und sie aufmerksam beobachteten. Bereit jederzeit einzugreifen, sollte sie versuchen ihn anzugreifen, da machte sie sich keine Illusionen. Da sie sich nicht vertreiben ließen und sie am Ende ihrer Kräfte war, duckte sie sich einfach nur weiter zu Boden, bis sie flach mit dem Bauch auf der Erde lag und blickte dem Jaguar resigniert in die grünen Augen. Sie hatte verloren. Sie konnten mit ihr tun, was immer sie wollten. Sie wusste nicht, ob sie zu ihren Verfolgern gehörten und sie jetzt töten oder quälen würden, oder ob sie einfach nur Fremde waren, die zufällig auf sie gestoßen waren.
Als der Jaguar neben ihr stand, immer noch beruhigend grollend, senkte er seinen Kopf zu ihr herab und fing an sie ein paar Mal sanft zwischen den Ohren zu lecken, um sie zu beruhigen. Als er merkte, dass sie ruhiger wurde und nicht mehr versuchen würde wegzulaufen oder anzugreifen ging er um sie herum um ihre Verletzungen zu begutachten. Als er ihre verletzte Hinterpfote vorsichtig mit der Schnauze berührte, zischte sie schmerzerfüllt auf und ihr wurde langsam schwarz vor Augen. Am Rande der gnädigen Dunkelheit bekam sie noch mit, wie er sich in einen großen, muskulösen jungen Mann mit wuscheligen braunen Haaren verwandelte, dann wurde alles schwarz.

Als sie das nächste Mal zu sich kam, trug er sie in seinen Armen. Sie erkannte ihn an seinem Geruch nach taufeuchtem Gras und Kiefernwald. Sie war immer noch in ihrer Pumagestalt und er bemühte sich offenbar, ihr so wenig Schmerzen wie möglich zuzufügen und trotzdem schnell zu laufen.
"Schht, ganz ruhig, Kätzchen. Ich tue dir nichts, wir wollen dir helfen", raunte er ihr mit sanfter und tiefer Stimme zu. Plötzlich kamen sie an einer Gruppe von mehreren Gestaltwandlern vorbei, so dass sie sich automatisch anspannte.
"Ich bringe eine verletzte Gestaltwandlerin. Wir haben sie im Wald gefunden. Holt bitte sofort Lina, damit sie sie sich ansehen kann", befahl ihr Träger und sofort stürmten zwei andere junge Männer los. Der Rest machte ihm Platz und musterte die Raubkatze neugierig. Er trug sie durch einen Höhleneingang, an verschiedenen Abzweigungen vorbei bis in einen Raum hinein, der offensichtlich sowas wie die Krankenstation war. Dort legte er sie vorsichtig auf einem Bett ab.
"Bleib ruhig und beweg dich nicht. Gleich kommt Lina, unsere Heilerin. Sie wird dir helfen, du kannst ihr vertrauen." Mit diesen Worten strich er ihr leicht über den Kopf und sie stellte verwundert fest, dass seine menschlichen Augen fast genauso grün waren wie die seines Tieres. Schon kam eine kleine blonde Frau, gefolgt von den zwei jungen Männern, herein. Das musste also Lina, die Heilerin dieses Rudels sein.
Obwohl sie sich sicher war, dass ihr - zumindest vorerst - keine weitere Gefahr drohte und sie sich auch der Tatsache bewusst war, dass ihr Bein dringend eingerenkt werden musste, konnte sie nicht verhindern zurück zu zucken, als die Heilerin sich ihr näherte. Hinten in ihrem Hals stieß die Katze in ihr ein warnendes Grollen aus. Daraufhin strich ihr der Mann wieder beruhigend über das Fell und sie spürte verblüfft, dass ihr Puma sich beruhigte. Ihre Katze schien ihm instinktiv zu vertrauen. Dies fiel auch der Heilerin auf. Sie warf dem Mann einen kurzen Blick zu.
"Julian, ich denke es wäre ganz gut, wenn du hier bleibst. Sie ist verletzt und verwirrt und dir scheint sie zu vertrauen. Aber die anderen sollten besser gehen. Falls du dir etwas anziehen möchtest, im Schrank dort drüben liegen ein paar Sachen." Als dieser nickte und aufstand, wandte sie wieder der Katze ihre Aufmerksamkeit zu.
"Hallo Liebes, ich bin Lina und Heilerin. Ich will dir nur helfen und dir nicht weiter weh tun. Aber ich muss mir dein Bein ansehen, ok", fragte sie freundlich und sah ihr dabei aufmerksam in die Augen. Der Puma blinzelte zustimmend - was blieb ihr auch anderes übrig?! Also tastete sie mit flinken und kompetenten Fingern sanft aber bestimmt ihren Hinterlauf ab.
"Du hast Blut verloren, aber die Wunde ist schon fast geschlossen. Das Blut hat sie gereinigt. Ich muss allerdings dein Bein wieder einrenken, da das Gelenk herausgesprungen ist. Bitte versuch still zu halten, ja", wies die Heilerin sie an.
"Bitte halte sie fest, Julian. Das wird weh tun. Ich habe leider nicht die Zeit, ihr ein Schmerzmittel zu geben, dafür ist natürliche Heilung schon zu weit fortgeschritten."
Der junge Mann namens Julian strich der Raubkatze noch einmal beruhigend über den Kopf. Dann legte er ihr seine großen Hände in den Nacken und auf den Rücken. Sie bemühte sich still zu liegen und gleichzeitig die Muskeln ihres Hinterlaufs zu entspannen, als die Heilerin diesen faßte und dann mit einem starken gleichmäßigen Zug das Gelenk wieder in die Pfanne beförderte. Sie verbiss sich ein kurzes Aufheulen und kniff die Augen schmerzerfüllt zusammen.
"Das war sehr gut", lobte Lina sie, während Julian etwa beruhigendes murmelte.
"Ich werde dich jetzt noch einmal komplett abtasten und untersuchen", erklärte die Heilerin ihr und lies ihre sanften und kundigen Finger über den Raubtierkörper gleiten. Als Lina bei den Rippen ankam, zuckte die Katze gepeinigt zusammen. Danach sah sie ihr mit einer kleinen Lampe in die Augen und taste vorsichtig den Pumakopf ab.
"Ok meine Liebe. Du hast, wie es aussieht, zwei geprellte Rippen und einige oberflächliche Abschürfungen. Nichts ernstes also und alles sollte in ein paar Tagen wieder gut sein. Mehr Sorgen machen mir deine Gehirnerschütterung sowie die Wunden am Kopf, welche auch für einen nicht unbeträchtlichen Blutverlust gesorgt haben. Bitte verwandle dich noch nicht wieder in deine menschliche Gestalt. Du benötigst deine Energie jetzt zur Heilung und bei einer Verwandlung würden die Wunden wieder aufreißen. Ich gebe dir gleich etwas zu trinken und würde dir auch gern eine Infusion legen, falls du mich lässt. Dann solltest du dich ausruhen und schlafen. Was immer dir auch geschehen ist, hier bist du erst einmal sicher", erklärte sie ihr sanft aber bestimmt. Dann fügte sie an Julian gewandt hinzu: "Ich denke du solltest Liam Bericht erstatten. Er sollte darüber Bescheid wissen." Julian nickte, warf ihr noch einen kurzen Blick zu und verschwand dann.
Lina sah sie mit besorgtem Blick an. "Darf ich dir eine Infusion für eine Kochsalzlösung legen, um deinen Blutverlust auszugleichen? Dann sollte dir auch bald nicht mehr ganz so schwindlig sein." Sie blinzelte zustimmend. Die Heilerin war einfach vertrauenerweckend und sie wusste auch selbst, dass sie einiges an Blut verloren hatte.

"Liam ist unser Alpha. Er führt dieses Rudel", erklärte Lina ihr auf ihren fragenden Blick. "Und jetzt trink." Damit reichte sie ihr eine Schale Wasser, welchem dem Geruch nach zu urteilen verschiedene Kräuterauszüge beigemischt waren.
"Keine Sorge, das sorgt nur dafür, dass dein Körper sich regeneriert", erklärte sie schmunzelnd, als sie ihr Zögern bemerkte. "Ich bin Heilerin, ich vergifte dich schon nicht!" Also trank sie. Und merkte dabei erst, was für einen Durst sie doch hatte.

Julian fand Liam beim Training der jungen Rekruten. Der Alpha schaute regelmäßig dort vorbei, um sich selbst einen Eindruck von dem Potential der jungen Jaguare zu machen.
"Liam, hast du einen Moment", fragte Julian ihn und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Sie gingen einige Schritte beiseite und als Liam ihm auffordernd zunickte, sprach Julian weiter.
"Wie du weißt, war ich mit ein paar von den jüngeren Soldaten unterwegs, um mit ihnen die Spurensuche zu trainieren und gleichzeitig eine Patrouille zu laufen. Am östlichen Quadranten, am Fuße des Berges, haben wir eine verletzte Gestaltwandlerin gefunden. Ich habe sie direkt zu Lina gebracht, die sie gerade zusammenflickt. Lina dachte, dass du sie vielleicht sehen möchtest?"
Julian wusste, dass der Alpha über alles informiert sein musste, was im Rudel geschah - vor allem wenn jemand fremdes in der Höhle war.
"Welcher Gattung gehört sie an", fragte Liam.
"Sie ist ein Puma und hat sich bisher noch nicht wieder zurück verwandelt. Lina möchte das aufgrund ihrer Verletzungen auch nicht", erwiderte Julian düster.
"Weißt du wer sie verletzt hat?"
"Nein", knirschte Julian mit den Zähnen. "Der Bastard wäre sonst auch nicht mehr am Leben! Eine Frau so zu verletzten...", er schüttelte wütend mit dem Kopf.
"Wir müssen herausfinden was passiert ist und wer das getan hat. Ich möchte nicht, dass jemand in unserem Territorium herumstreift, ohne dass wir darüber Bescheid wissen. Schon gar nicht, wenn dieser jemand Frauen angreift", erklärte Liam. "Lass uns zur Krankenstation gehen, ich will sie sehen."

Julian kam zusammen mit einem großen, breitschultrigen Mann mit hellblonden kinnlangen Haaren und grauen Augen gerade wieder herein, als Lina ihr den Venenzugang legte. Er sah aus, als wäre er Anfang dreißig und ihm strömte aus jeder Pore die pure Dominanz - unverkennbar ein Anführer. Er begrüßte Lina mit einem Nicken und indem er ihr mit dem Handrücken über die Wange strich. Als sein Blick das Pumaweibchen traf, richteten sich ihr unwillkürlich die Nackenhaare auf. Er achtete nicht darauf, obwohl sie seinen Blick bemerkte, als er sich zu ihr setzte. Dann sprach er und seiner Stimme war die Wildheit, des in ihm schlummernden Raubtieres anzumerken.
"Mein Name ist Liam und ich bin der Anführer des DarkForest Jaguarrudels. Julian hat mir davon berichtet, dass sie dich auf ihrer Patrouille gefunden haben. Dein Geruch ist mir fremd, du gehörst nicht zu einem der Rudel aus dieser Gegend, oder", fragte er und sah sie dabei genau an. Sie deutete ein Kopfschütteln an und zuckte dann aufgrund der Schmerzen zusammen.
"Ok, solange bis du dich zurück verwandeln und mit mir sprechen kannst, wirst du am besten hier auf der Krankenstation bleiben - bei Lina bist du in besten Händen. Da Julian dich gefunden und hergebracht hat, wird es auch seine Aufgabe sein auf dich aufzupassen. Was auch immer dir zugestoßen ist, hier bist du erstmal in Sicherheit. Wir haben etwas dagegen, wenn jemand Frauen angreift."
"Ruf mich, sobald es etwas neues gibt", fügte er an Julian gewandt hinzu. Dann warf er ihr noch einen kurzen Blick zu und verschwand wieder.

"Hey Kätzchen", grinste Julian sie schelmisch an. "Ruh dich aus, am besten solltest du wohl versuchen etwas zu schlafen."
Er hatte ja recht. Und da sie vorerst sowieso nichts anderes tun konnte, bette sie ihren Kopf auf die Vorderpfoten und schloss die Augen. Nach einer Weile spürte sie wieder die große, warme Hand von Julian, mit welcher er ihr übers Fell strich, dann schlief sie ein.

Julian strich weiterhin gedankenverloren mit seiner Hand über das goldene und teilweise blutverkrustete Fell des Pumaweibchens, als er Linas Blick bemerkte.
"Spuck es schon aus, Lina."
"Es ist nichts. Ich bin nur überrascht, das ist alles", sagte Lina mit schlecht versteckter Belustigung in der Stimme.
"Und was überrascht dich so", fragte Julian betont gelangweilt.
"Du", sagte sie sanft und legte ihm beschwichtigend eine Hand auf die Schulter. "Normalerweise bist du anderen gegenüber nicht so offen und fürsorglich, schon gar nicht bei Fremden."
Julian löste sein Hand vom Fell der Katze und seufzte. "Ich kann es nicht genau erklären, Lina. Aber irgendetwas ist da an ihr, was mich nicht los lässt. Außerdem will ich wissen, wer ihr das angetan hat, damit ich diesen Scheißkerl dafür büßen lassen kann!"
"Sie scheint zumindest deinen Beschützerinstinkt anzusprechen", sagte Lina trocken. "Du wolltest seit der Sache mit Cloe für niemanden mehr Verantwortung übernehmen. Hast dich in lockere und unverbindliche Geschichten geflüchtet." Als sie Julians verschlossenen Gesichtsausdruck sah, fuhr sie beschwörend fort. "Julian, du weißt dass es nicht deine Schuld war. Du konntest es nicht verhindern."
"Lass es einfach gut sein, Lina", unterbrach Julian sie harsch. "Vielleicht bin ich ja einfach nur neugierig auf ihre Geschichte und das wars. Und was den Beschützerinstinkt anbelangt - du weißt genauso gut wie ich, dass niemand im Rudel jemals eine Frau oder Kinder absichtlich verletzen würde."
Lina blickt ihn skeptisch an. "Wenn du meinst. Ich kann jetzt nichts weiter für sie tun und werde jetzt nach Hause gehen. Ruf mich an, wenn noch irgendetwas sein sollte." Mit diesen Worten gab sie ihm noch einen Kuss auf die Wange und ging dann hinaus.
Julian starrte weiterhin gedankenverloren auf die fremde Raubkatze, während seine Augen in weiter Ferne ruhten.


Hier lag sie jetzt also und ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Vollkommen allein in einem fremden Rudel. Sie bemerkte eine Bewegung neben sich und machte den schlafenden Julian aus, der auf dem Stuhl mehr hing als saß. Mit seinem auf den Armen gebetteten Kopf schlief er am Ende ihrer Liege. Irgendwie vertraute sie ihm und sein Geruch sowie seine ruhigen Atemzüge beruhigten sie. Obwohl er so groß und gefährlich war, wusste sie irgendwie, dass er ihr nichts tun würde. Trotzdem zitterte sie immer noch. Die letzten Tagen waren einfach zu viel für sie. Langsam kroch sie ein Stück zu ihm heran, so dass sie ihren Kopf auf seiner Schulter ablegen konnte und seine Nähe ihre Ängste vertrieb. Trotzdem dauerte es lange Zeit, bis sie wieder einschlafen konnte.


// Er ging wütend auf und ab. Sie war ihnen tatsächlich entkommen. Wie konnte sie es wagen?! Er hatte sie in seine Familie aufgenommen und sie all die Jahre gut behandelt und jetzt das. Es war eine Katastrophe! Das durfte niemals an die Öffentlichkeit gelangen. Seine Männer mussten sie so schnell wie möglich wieder einfangen. Es gab irgendwo einen Fehler in seinen Berechnungen, er hatte schon damit begonnen weiter zu forschen, aber es kam nicht weiter. Er brauchte sie um zu sehen, ob seine Änderungen genügten. Es stand einfach zu viel auf dem Spiel. Wenn der Rat davon erfuhr... Nein! Er wollte jetzt nicht darüber nachdenken. Er wusste, dass nicht nur seine Existenz, sondern auch sein Leben und das seiner Frau auf dem Spiel stand. //
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