Die Erbin der Volturi

GeschichteRomanze, Familie / P18
Aro Athenodora Caius Felix Marcus Sulpicia
05.04.2019
15.06.2019
16
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Die Geschichte „Die Erbin der Volturi“ wird komplett von Grundauf überarbeitet, es werden alle vorhanden Kapitel Schritt für Schritt erneuert. Die Handlung spielt im modernen Zeitalter (Vampire können schwanger werden, der Genuss von alkoholischen Getränken ohne diese zu erbrechen und sie können schlafen wie normale Menschen wenn es nötig ist.) Bevor es zur eigentlichen Geschichte geht. Möchte ich euch gerne den Weg der Volturi näher bringen, Angefang mit Aros Erschafftung, Sulpicias Verwandlung, Die Vernichtung des rumänischen Zirkels und Die unsterblichen Kinder.

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„Mein Todestag begann schon schlecht und wurde leider auch nicht besser.“ Betsy Taylor , Weiblich ledig untot von Mary Janice Davidison
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Griechenland um 1280 v. Chr.
„Weiter fort in einem kleinen Dorf in näher der Stadt Ioannina lag nun der ehemalige Kaufmann Aro in einem kleinen Bach. An seiner Seite ein junger, schöner Mann. Seine Haut war bleich, die Augen rot. Genauso wie die von Aro
„Steh auf.“,
befahl der Fremde. Mit einem Ruck stand Aro. Seine schwarzen, langen Haare fielen sanft über seine Schulter, einzelne Strähnen landeten in seinem Gesicht. Erstaunt betrachtete der junge Vampir seine Hände. Er spürte seine neue Schnelligkeit und seine Kraft. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht. Ein Kaufmann zu sein war in seiner Zeit kein ehrenvoller Beruf. Man musste täglich viele Stunden arbeiten, um über den nächsten Tag zu kommen. Seit Arteus König wurde schlugen viele ihr berufliche Richtung um und arbeiteten in der kaufmännischen Branche, da das Gerücht rum ging, dass der König aus vielen verschiedenen Teilen des Landes Kaufmänner als seine Berater aussuchte. Diese hatten am meisten Erfahrung in Sachen Geld, was für den neuen König ein Zeichen von Macht darstellte. Aro glaubte nie an diesen Gerücht. Sonst würde die Leute der Berufsgruppe anders behandelt werden. Sie hatten einen ziemlich niedrigen Stand. Doch nun war dieses Leben für Aro zu Ende. Ungefähr drei Tage musste er voller Schmerzen aushalten. Das Gefühl lebendig zu verbrennen hatte sich in seinem Gedächtnis geprägt. Und eins war ihm klar ohne zu wissen was er jetzt eigentlich genau war: Nichts konnte ihn endgültig zerstören. Außer Feuer. Weshalb sonst sollte gerade dieser Schmerz einen drei Tage lang ereilen? Trotz seines jungen Alters war Aro klug und gerissen. Er konnte gut hinter den Fassaden blicken und kluge Entscheidungen treffen. Bislang hatte er dafür jedoch keine Anerkennung erhalten.
„Bitte sage mir was ich bin.“
bat er, immer noch fasziniert von seinem schönen bleichen Körper, der als aus den Wolken die Sonne heraustrat, anfing zu glitzern als ob tausende Glasstücke in ihm eingesetzt worden wären. Erst jetzt merkte er wie sein Hals brannte. Die Begeisterung hatte ihn ziemlich eingenommen gehabt. Ohne auf eine Antwort abzuwarten formte er seine Hände zu einer Schale und tauchte sie unter das Wassers des Baches ein. Alles schien sich verändert zu haben und doch war es wie zuvor. Er konnte die kleinsten Steinchen in den Bach ausmachen. Als ob sich seine Augen verschärft hatten. Doch war es der selbe Bach wie zuvor. Gierig trank er das Wasser in seinen Händen, spuckte es aber sofort wieder aus. Angeekelt wich er paar Schritte von den Bach zurück. Was war bloß passiert? Von diesem Bach holte er seit Jahren frisches Wasser. Wieso schmeckte es plötzlich nicht mehr? Zum ersten Mal verspürte er Misstrauen. Was auch immer mit ihm passiert war, die neue Schönheit, die Schärfe seines Sehens, die Schnelligkeit, alles gefiel ihm außer das Gefühl, dass sein Geschmacksinn verändert hatte. Sein Blick huschte Richtung des Dorfes. Erschrocken wich er auch davon zurück. Kaum berührten seine nackten Füße das Wasser geriet sein Gleichgewichts aufgrund seines Schocks und er fiel. Er konnte in das Dorf hineinsehen bis hin zu seiner kleinen Schwester die bestimmt 1 km entfernt mit der Nachbarstochter sprach. Sein Hals brannte wie Feuer als er die Nachbarstochter näher betrachtete. Seine Sehschärfer schien sich stärker als gedacht verbessert zu haben. Die gebräunte Haut des Mädchens konnte nicht die Ader in ihrem Hals Kaschieren. Aro wäre am liebsten los gelaufen und hätte das Leben von seiner neu entdeckten Mahlzeit ausgelöscht. Doch der Anblick seiner Schwester gleich neben ihr gab ihn Anlass es zu überdenken. Seiner Schwester konnte er nichts tun. Widerwillig löste er seinen Blick und schaute den blonden Vampir an.
„Du bist sonderbar.“,
sagte Aros Schöpfer. Aro schaut verwirrt zu ihm. Hatte er etwa etwas falsch gemacht?
„Wieso meinen Sie das? Was bin ich?“,
fragte er vom neuen. Der alte Vampir seufzte und setzte sich am Rand des Baches. Auch Aro setzte sich nun auf.
„Wir sind blutsaugende Dämonen. Und sonderbar bist du, da ich nicht verstehen kann wie das Dorf noch stehen kann. Das sollte als Erklärung genügen.“
Er lachte. Aros Augen zuckten. Dach lachen klang wie eine Beleidigung. Wie konnte dieser Mann es nur wagen ihn auszulachen? Und wie er mit ihm sprach. Ohne Respekt. Der blonde Vampir erhob sich und drehte sich von ihm weg. Außer sich vor Wut sprang Aro auf und ergriff den Arm des Vampires vor ihm. Noch bevor Aro einen Ton sprechen konnte, ließ er ihn wieder los. Wie ein Blitz schossen ihm Gedanken in den Kopf. Gedanken, die nicht zu ihm gehörten. Schnell wurde Aro bewusst, dass er was mit der Berührung zu tun hatte. Sein Schöpfer fuhr herum und fauchte wie ein Raubtier den schwarzhaarigen Vampir an. Doch der Blick Aros ließ den Mann verstummen.
„Was hast du? Akzeptiere für den Anfang was ich gesagt habe. Ob du das Dorf abschlachten möchtest oder nicht ist dir überlassen. Ich werde dich nicht zurück halten. Ich verspreche dir nur eins; der Durst wird schlimmer umso länger du wartest. Wir haben etwas zu tun. Also komm mit.“
Er drehte sich von Aro weg ohne ihn noch eines Blickes zu würdigen. Aros Augen wurden schmal. Schnell ließ er seine Gedanken Revue passieren. Er war nun ein blutdurstiges Monster. Agammemon, so hieß sein Schöpfer, hatte ihn verwandelt damit er ihm half ein Dorf zu überfallen. Ein Dorf, dass er sich ausgesucht hat als Ruhestätte in der Nähe von Komotini. Eine Vampirin namens Heidi hatte ihm das Dorf weggenommen. Aro sollte nun die Vampirdame töten. Er kannte all seine neuen Fähigkeiten, die sein neues Leben mit sich brachte. Aro schien außergewöhnlich zu sein. Zum einen, weil er sein Schicksal sogar als gut empfand. Und nicht als Fluch wie sein Schöpfer. Er spürte, dass er zu etwas höherem bestimmt war. Zum zweiten schien er unübertroffend den menschlichen Geruch widerstehen zu können. Agammemon sowie dessen Schöpfer waren Bestien gewesen. Sie konnten sich nicht beherrschen und töten über jeden Maß hinaus. Als „Neugeborener“, so nannten beide die erste Zeit des Dämonenlebens, war man nur auf seine Instinkte beschränkt. Aro wusste, dass er schon immer besser war als andere. Während andere sich auf Handwerk oder einfache Dinge beschränkten sah er Dinge viel komplexer. Es überraschte ihn daher nicht, dass das Phänomen die Gedanken seines Erschaffers sehen hatte, kein Regelfall war. Sowas konnte weder Agammemon noch der Mann vor ihm. Alles nur Dank einer Berührung. Eine Fähigkeit, die laut den Schöpfer seines Schöpfers nur wenigen Vampiren zu teil wurde. Die Vampirfrau Heidi hatte auch so eine Fähigkeit. Sie war außergewöhnlich schön, konnte fremde Menschen und Vampire komplett in ihren Bann ziehen. In Aros Augen eine Fähigkeit, die man noch gut ausbauen konnte. Es war kein Wunder das auch Agammemon auf sie reingefallen war, ohne es zu merken konnte sie sich nehmen was sie sich gewünscht hat und hatte ihn fallen lassen. Wenn solche Fähigkeiten zwischendurch zum Vorschein kamen wollte Aro sich mit diesen Vampiren verbünden. Schon jetzt gefiel ihm der Gedanke ein Imperium aufzubauen was alleine ihm gehörte. Was ihm als Mensch vergönnt geblieben ist wollte er nun als Vampir haben. Agammemon sollte vorerst nichts von seinem Talent erfahren. Das würde er für sich behalten bis er für entschieden hatte, ob Agammemon Platz in seinem Imperium hatte oder nicht. Nun musste er eine Fassade aufbauen. Sich benehmen wie ein „normaler“ Neugeborener und dafür Sorgen, das Agammemon ihn zu Heidi brachte. Theoretisch bräuchte er ihn nicht mehr, nun da er alles wusste was Agammemon weiß, aber vielleicht hatte es doch einen Vorteil zu zweit los zu ziehen.
Aro hatte gar nicht gemerkt, dass sich Agammemon in Bewegung gesetzt hatte und er selber ihn still gefolgt war. Sie waren schon drei Dörfer weit weg von seinem Heimatort als Aro sich entschied die nun zu beginnen nach seinen Instinkten zu handeln.
„Ich habe Durst.“
brachte Aro hervor. Agammemon drehte sich zu ihm, öffnete gerade den Mund als Aro urplötzlich verschwand. Der alte Vampir hörte Schreie aus dem nahe liegenden Dorf, ein Lächeln huschte in sein Gesicht. Er hatte schon die Befürchtung gehabt sich eine falsche Person als Handlanger ausgesucht zu haben der seine Drecksarbeit erledigen sollte.
Sobald Heidi tot ist töte ich ihn am besten gleich mit.
Dachte sich Agammemon. Der perfekte Plan. Weshalb hatte er nicht schon vorher dran gedacht? Geduldig wartete er bis Aro nach paar Minuten wieder vor ihm stand. Kein Laut war mehr in dem Dorf zu hören. Beide Vampiren glitzerten in der Sonne. Aros Gesicht war zu Agammemons Überraschung sauber.
„Sehr gut. Du hast kein Tropfen Blut verschwendet.“
Lobte er seinen Schützling. Er drehte sich um und wollte weiter gehen.
„Warte. Müssen wir hier nicht aufräumen?“
Fragte Aro unsicher. Er hatte gerade ein ganzen Dorf niedergemetzelt. Wenn sie die Leichen nicht in irgendeiner Form wegschaffen würden würde jeder ihre Existenz erahnen.
„Warum sollten wir? Wir müssen weiter.“
fuhr der Alte Aro an.
„Wenn wir es so lassen könnte man ahnen, dass es uns gibt. Wäre es nicht besser, wenn unsere Existenz geheim bleiben würde?“
„Das kann und wird uns egal sein.“
Agammemon schaute Aro feindselig an. Er verstand nicht warum sowas wichtig sein sollte. Aro entschied sich dafür Gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Der Schwarzhaarige Vampir lächelte den Blonden freundlich an.
„Sehr wohl“
Sagte Aro und neigte etwas den Kopf. Kaum war Agammemon weitergegangen verengten sich Aros Augen. Eine Sache die er in seinem Imperium sofort einführen würde: Niemand sollte die Existenz von Ihnen wissen. Niemand. “
Die Geschichte der Volturi von  -Sarah- ,Kapitel Aros Erschaffung
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