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Ghost

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
OC (Own Character) Walter O'Brien
03.04.2019
24.07.2020
16
19.010
7
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
05.04.2019 589
 
Da bin ich schon wieder ^-^ Ich werde ab bald versuchen, einen regelmäßigen Rythmus zu bekommen, in dem ich hochlade. bis dahin, erst mal kreuz und quer immer druff. :D Viel spaß mit dem Kapitel ^-^






1 Woche später

Sarissara wohnte in der Werkstatt.
Die Teammitglieder hatten sich ihr vorgestellt, doch seit dem redeten sie nicht mehr mit Sari, als es unbedingt nötig war.
So hielt sie es auch selbst.
In vieler Hinsicht, waren ihre sozialen Fähigkeiten noch weiter unterentwickelt, als es bei den Genies der Fall war.
Es war Walter, der als erstes ein Gespräch mit ihr begann.
Es war Sonntag morgen, außer ihr und Walter war niemand in der Werkstatt.
Happy schraubte zuhause an ihrem Bike, Tobi war auf der Pferderennbahn und Sly war mit seinem Rollenspiel beschäftigt.
Nur Walter arbeitete weiter an seinen Projekten.
Sie trafen sich an der Kaffeemaschine.
„Und? Kaffee?“ begann er das Gespräch, wenig geistreich.
Sari sah ihn eine Weile musternd an, was dazu führte, das Walter sich offensichtlich unbehaglich fühlte.
„Ja.“ antwortete sie knapp und ging an ihm vorbei. Ihr Gang war federnd, leicht und ihre Hüften schwangen ein wenig hin und her, während ihre Locken locker hüpften.
„Du kannst es uns nicht verübeln, das wir dir nicht vertrauen.“ warf Walter plötzlich in den Raum, was Sarissara dazu veranlasste, stehen zu bleiben und sich langsam zu ihm umzudrehen.
„Mr. O´Brien, ich verstehe wohl besser als jeder andere, das man mir nicht mal seinen Kaffee anvertraut. Immerhin könnte ich ihn vergiften und was würde schon dagegen sprechen? Ich bin schließlich ein Herzloser Killer.“ ein Hauch von Provokation schwang in ihrer Stimme mit.
Walter stellte seinen Kaffee zur Seite.
„So...so meinte ich das ni...“
„Doch genauso meintest du das. Ich habe Menschen für Geld getötet, also was hält mich davon ab, euch alle auch noch zu töten? Macht ja schließlich Spaß und wer weiß, vielleicht kassier ich dann noch ein nettes Sümmchen. Es gibt genug Leute, die eure Köpfe rollen sehen wollen.“
Ihre Augen funkelten und blitzten.
„Sarissara, du verhältst dich irrational emotional.“ offensichtlich war Walter überfordert.
„Nein Walter. Meine Emotionen sind völlig rational. Du kennst mich nicht. Keiner von euch kennt mich und trotzdem bildet ihr euch ein, ihr könntet euch ein Urteil über mich bilden.
Keiner von euch weiß, warum ich zum Killer wurde.
Keiner von euch weiß, das ich es bin, die die anderen davon abhält, euch umzubringen.
Und keiner von euch weiß, das es mir das Herz zerreißt, wenn Unschuldige getötet werden, von denen, die auf meiner Liste stehen, bevor ich an sie heran komme.
Du kennst weder mich, noch meine Vergangenheit, meine Beweggründe oder sonst etwas was mich betrifft, also wage es dich nie wieder mir zu sagen, ich sei irrational emotional, hast du mich verstanden?“ Sie hatte nicht gemerkt, das sie mit jedem Satz näher an Walter herangetreten war und ihm nun so nah war, das sie seinen Atem auf ihrer Stirn spüren konnte.

Das war ihr erster Gefühlsausbruch, seit sie 10 Jahre alt war.
Etwas perplex sah Walter auf die junge Frau hinab. Er war keinen Schritt zurück gewichen.
„Dann... erzähl mir von dir.“ schlug er vor. Für Walter war es die einzig logische Konsequenz aus dem, was Sarissara gesagt hatte, doch das schien sie anders zu sehen.
Sie ging ein paar Schritte zurück und ihr Gesicht wurde wieder zu einer Maske.
„Es ist völlig egal, wer ich bin.“
Und das war es, mit dem Gespräch.

Sarissara dachte, sie hätte das jetzt hinter sich, doch am Montag zeigte sich, sie hatte falsch gedacht.
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