Many years later and the change

von veve1599
GeschichteRomanze / P16
02.04.2019
20.05.2019
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5 Jahre war es schon her, dass meine Eltern sich getrennt hatten. In diesen 5 Jahren, lebten ich und meine Mutter uns immer mehr auseinander. Wir schrien uns fast nur noch an und wechselten nur ein Wort miteinander wenn es unbedingt sein musste. Seit der Trennung von meinem Vater hatte sie sich stark verändert. Allerdings war ich auch nicht mehr die gleiche wie damals. Auch mich hatte die Trennung mitgenommen und verändert und ich konnte sicher sagen es war nicht zum Guten. Ich wurde rebellisch, aggressiv, stur und schlug mich so gut wie jeden Tag in der Schule mit irgendwelchen Trotteln.
Und früher… früher war ich nett, lieb, brav und hörte sobald meine Eltern etwas sagten. Meiner Meinung nach ist es nur so gekommen, weil meine Mutter sich mir gegenüber einfach nicht durchsetzen konnte. Meinem Dad gegenüber traute ich mich nie, mich seinen Anweisungen zu wiedersetzen. Meine Mum hingegen meint sie hat mich aufgegeben und ist mit den Nerven am Ende.
Es war ein Donnerstagvormittag, wie so oft wurde ich mal wieder früher von der Schule nach Hause geschickt und brachte gleich noch eine 2 Wöchige Suspension mit. Ich hatte mich mal wieder Geschlagen, weshalb ich eine 3 cm lange Platzwunde an der linken Schläfe hatte. In meinen Augen nur halb so wild, mehr als ein Kratzer war das nicht. Meine Mutter und ich schrien uns deshalb mal wieder an. „Ich hab dir schon hundert mal gesagt, dass wenn du dich erneut in der Schule schlägst, schick ich dich zu deinem Onkel nach La Push!“ schrie sie mich an, sie wusste ganz genau, dass ich diesen Ort zutiefst hasste. „Ja das hast schon öfters behauptet, aber durchziehen wirst du es ja doch nicht!“ blaffte ich zurück. „Jetzt zieh ich es durch, ich hab es ein für alle Mal satt. Ich bin durch mit dir! Hätte ich dich nur nie bekommen! Geh in dein Zimmer und pack deine Sachen! In einer Stunde bring ich dich zum Flughafen.“ Mit diesen Worten verschwand in die Küche. Ihre Worte trafen mich tief, auch wenn ich es nie zugeben würde… In meinem Zimmer setzte ich mich auf mein Bett und legte meinen Kopf in meine Hände. Da fiel mir auf das meine Platzwunde immer noch am Bluten war. Schnell zückte ich eine Flasche mit Sprühpflastern und dichtete so meine Wunde ab und fing an zu packen.
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