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Rennfahrerfamilie

von NOS26
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
OC (Own Character)
31.03.2019
20.05.2019
24
21.957
 
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01.04.2019 871
 
Svenja war mittlerweile 21. Sie war jetzt etwa 2,5 Jahre mit Christian zusammen und immer noch glücklich. Ihre Ausbildung hatte sie beendet und arbeite jetzt in der Firma ihres Opas. So hatte sie mehr Zeit für die Rennen und auch für Christian. Niemand hatte gedacht, dass die Beziehung der beiden so lange halten würde. Werder Svenjas Familie noch Christians Familie.
Zum Ende der Saison machte Svenja ihre Identität öffentlich. Sie legte in einer Pressekonferenz offen, wer sie ist. Das gab mächtige Schlagzeilen. Christian war froh, dass sie das tat, denn so konnten die beiden auch endlich ihre Beziehung öffentlich machen. Christian hatte nämlich bereits genaue Vorstellungen vom weiteren, gemeinsamen Leben mit Svenja.
Nach der Pressekonferenz fuhr Svenja mit Christian nach Gießen. Als Angelika am nächsten Morgen sah, dass die beiden da waren, war sie verwirrt. Eigentlich hatten die beiden sich ein Hotelzimmer genommen. Aber Svenja wollte dann doch lieber nach Hause. Angelika ging nach oben in Svenjas Zimmer, um die beiden zu wecken. Svenja wurde wach, als ihre Mutter ins Zimmer kam. Sie wollte sich zu Christian umdrehen, aber der lag nicht mehr im Bett. Er hatte sich auf das Sofa am anderen Ende vom Zimmer gelegt.
"Frühstück ist fertig. Kommt ihr runter?"
Svenja nickte nur und Angelika ging wieder. Dann stand Svenja auf und ging zum Sofa. Sie gab Christian einen Kuss auf die Backe. Er wurde wach.
"Warum liegst du auf der Couch?"
Christian streckte sich kurz und grinste seine Freundin an.
"Ganz einfach." Dann setzte er sich hin. "Neben dir kann man nicht besonders gut schlafen." Dann gab er ihr einen Kuss.
"Das Frühstück ist fertig. Wir sollen runter kommen." Svenja stand wieder auf und ging nach unten. Christian zog sich ein T-Shirt über und folgte ihr. Nach dem Frühstück ging Svenja sich anziehen. Dann verließ sie unbemerkt das Haus. Sie nahm Christians Auto und fuhr zum Friedhof, auf dem sich das Grab ihres Vaters befand. Als Christian merkte, dass sein Auto weg war, suchte er nach Svenja. Er fand sie nicht. Also ging er zu Angelika und Harald.
"Weiß einer von euch, wo Svenja hingefahren sein könnte?"
Die beiden waren verwirrt. Sie wussten nicht wirklich, was Christian von ihnen wollte.
"Was meinst du?"
"Mein Auto ist weg und Svenja auch. Aber mir hat sie nichts gesagt. Normalerweise sagt sie mir was, wenn sie mein Auto nimmt."
Angelika wurde etwas panisch. "Chris, wie viel hat sie gestern Abend getrunken, nachdem wir weg waren?"
"Also sie hat schon einiges getrunken. Auf dem Rückweg war sie schon gut betrunken. Aber wieso? Was hat das mit meinem Auto zu tun? Fahren darf sie bestimmt wieder."
"Sie ist bestimmt zum Friedhof gefahren. Da ist sie früher auch immer hin, wenn sie wieder einen Rausch durch hatte. Und dann war es ihr auch egal, wie sie dahin kam. Dann wurde auch mit 15 Jahren schon mal irgendein Auto genommen."
Christian stand auf. "Ich fahre ihr nach. Kann ich ein Auto haben?"
Harald gab Christian sein Auto. Christian beeilte sich. Als er auf dem Friedhof ankam, saß Svenja neben dem Grab ihres Vaters. Sie weinte. Christian ging zu ihr und nahm sie in dem Arm.
"Was ist los?"
"Nichts. Ich musste einfach hierher kommen, nachdem was gestern alles war."
"Deine Mutter macht sich Sorgen."
"Warum? Ich kann ja wohl auf den Friedhof fahren, wann ich will."
"Weil du einfach gefahren bist, ohne was zu sagen und dann auch  noch mein Auto genommen hast."
"Ja mit meinem konnte ich ja nicht weg. Du hattest mich ja heute Nacht zugeparkt. Und mit 21 Jahren muss ich mich jawohl nicht immer abmelden."
"Sie hatte glaube auch eher Angst, weil du gestern Abend so viel getrunken hast."
Svenja guckte genervt zu Christian. "Also bitte. Auch wenn ich in meinem Leben schon eine Menge Mist gemacht habe, heißt das ja nicht, dass alles wieder von vorne anfängt, nur weil ich etwas viel getrunken habe und am nächsten Tag auf den Friedhof fahre."
"Keine Ahnung. Ich war damals nicht dabei. Aber jetzt lass uns wieder fahren."
Die beiden standen auf und gingen zu den Autos. Sie fuhren zurück zu Angelika und Harald. Als Svenja zur Haustür rein kam, nahm Angelika sie sofort in den Arm.
"Alles gut?"
"Ja Mama." Svenja war genervt. "Es ist alles in Ordnung. Ich wollte nur, nach allem was gestern passiert ist, gerne mal auf den Friedhof."
"Dann sag das nächste Mal doch bitte Bescheid. Ich mache mir Sorgen."
"Mama, ich bin 21. Ich muss mich nicht immer abmelden." Svenja ging nach oben in ihr Zimmer und packte ihre und Christians Sachen. Als sie wieder runter kam, gab sie Christian seine Tasche.
"Lass uns fahren."
Christian verabschiedete sich noch von Harald und Angelika und folgte dann seiner Freundin nach draußen. Die beiden fuhren los. Svenja hatte eine Woche Urlaub. Ihr Opa und ihr Onkel waren der Meinung gewesen, dass das am Besten sei, nach dem Pressetermin am Samstag.
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