Der letzte Rhoell-Ritter (Das Kriegsnachbeben)

GeschichteFamilie, Fantasy / P18
Emiya Kiritsugu Illyasviel von Einzbern Leysritt OC (Own Character) Sella
31.03.2019
30.06.2019
15
19331
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Erich keucht und schnauft. Er hat vor kurzem, seine Wut, an den Möbeln seines Anwesens ausgelassen und nur die Bibliothek verschont. Sein Zorn kennt keine Grenzen mehr und dies geht schon seit einem längeren Zeitraum.
Dennoch ist er nach wie vor in der Lage sich zu beruhigen; besonders jetzt, da sein neuester Gast anfängt zu weinen! Sofort eilt Erich in die Bibliothek! Dort atmet er tief durch und beruhigt sich wieder, bevor er seine Tochter Valerica aus ihrem Kinderbett holt: „Schhhhh. Ist schon gut. Papa war nur wieder wütend. Nicht weinen Valerica.“ Erich hält seine Tochter vorsichtig in den Armen und schaukelt etwas hin und her. Er streichelt ihren Kopf und geht mit ihr durch den Raum.
Schließlich beruhigt sich das Mädchen wieder und Erich setzt sich mit ihr auf das Sofa im Raum.

Während er für seine Tochter, ein Kissen, spielt, erinnert Erich sich an alles noch einmal was in den letzten Monaten passiert ist.

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Nach dem langen Flug aus Fuyuki ist Erich heilfroh wieder in Bukarest zu sein: „Ah. Endlich wieder hier. Japan ist zwar auch schön aber hier fühl ich mich wohler.“ Er schnappt sich seinen Koffer, von der Ausgabe und nimmt den nächsten Bus nach Trifas.
Da die Fahrt dorthin recht lange dauert, ist es bereits Abend, als er dort ankommt. Ohne dass jemand ihn bemerkt hätte, begibt Erich sich ins Umland von Trifas, zu seinem Versteck.
Doch noch bevor er hineingeht, spürt er eine mächtige, unbekannte Quelle in seiner Höhle.
Erich zieht sein Schwert und betritt die Höhle; doch findet er dort niemanden. Alles sieht noch so aus, wie er es hinterlassen hat. Trotzdem lässt er seine Deckung nicht fallen! „Komm schon! Ich weiß das hier wer ist! Zeig dich!“ Erich ist nun sehr tief in der Höhle: „Dort wo ich ausgebildet wurde sieht man seinem Gegner in die Augen….“ Er blickt schwach zurück: „….und ist er zu feige sich zu zeigen; dann….“ Mit einer schnellen Drehung lädt er seine Kreisläufe und tritt gegen einen unsichtbaren Eindringling! „….REIßT MAN IHN AUS DEN SCHATTEN!!!!“
Der Eindringling gibt sich zu erkennen. Es ist eine junge Frau mit langen braunen Haaren und einem blauen Kleid, welches man wohl im Mittelalter getragen hat. „Au! Das tat weh. Begrüßt du immer Frauen auf diese Art?“ Erich sieht sie mit einem stechenden Blick an: „Die siehst nur aus wie eine Frau.“ Die Dame ist sehr überrascht: „Oh du erkennst also höhere Wesen wenn sie vor dir stehen. Beeindruckend. Ich hätte nicht erwartet, dass du so viel Feingefühl hast.“ Bereit sie anzugreifen fragt Erich sie: „Wer bist du und was willst du?!“ Die Frau lächelt verschlagen: „Ach Grünschnabel. Das solltest du die beiden Fragen.“ Erichs Reaktion war nicht gut genug! Er konnte den Angriff mit einem Stab verhindern, bekam aber einen Tritt in sein Gesicht ab und flog nun selbst aus seinem Unterschlupf! Zwar knallte er gegen viele Bäume, konnte sich aber rechtzeitig fangen, bevor er gegen einen Felsen knallte!
Er staunte nicht schlecht, als er sah, dass ihn ein kleines, nacktes, Mädchen, mit langen schwarzen Haaren so weit getreten hatte! „Was fällt dir ein, meine große Schwester Verdandi zu verletzen du Barbar!“ Erich richtet sich wieder auf; zuckt aber kurz zusammen, da ihm, dank des Trittes nun schwindelig ist! Dennoch erkennt er nun, wie sich eine dritte Person den beiden hinzugesellt: „Skuld. Sei still und benimm dich.“ „Aber Urd!“ „Kein aber! Wir haben was wir wollten!“ Schwach kann Erich seinen Homunkulus erkennen, den er den Einzberns gestohlen und an denen er die Transplantationsversuche durchgeführt hat! Die alte Frau neben den Beiden anderen, Urd war ihr Name, schulterte den Homunkulus: „Wir sind hier fertig und er ist zu gefährlich für die Zukunft. Beseitigt ihn und kommt nach.“ Skuld war wegen der Anweisung eingeschnappt aber Verdandi lächelte und streichelte ihrer Schwester den Kopf: „Kein Problem. Wir sehen uns gleich wieder.“ Daraufhin verschwand Urd mit dem Homunkulus. Erich brüllte noch ein „NNNNNEEEEIIIINNNN!!!!!“ entgegen, doch wurde er schnell von den anderen beiden in die Mangel genommen!
Da beide ein hohes Tempo haben, schafft Erich es nicht, sie zu treffen! Schließlich schnappt ihn Verdandi und Skuld schlägt ihm in den Magen, wodurch er kurz ohnmächtig wird!

Als Erich wieder zu sich kommt, bemerkt er den beißenden Geruch von Rauch und Feuer! Ohne groß nachzudenken zeichnet Erich sich eine Rune auf den Boden; dann fällt ihm etwas Wichtiges ein! Mit letzter Kraft eilt er zu seinem Bett und holt aus seinem Kopfkissen ein Buch hervor! Auf dem Weg zu seiner Rune stolpert er und fällt hin!
Nun bemerkt Erich einen bestimmten Geruch; alchimistische Substanzen! Da er mit gefährlichen Substanzen experimentierte, bestand nun bei dem Brand die Gefahr einer Explosion! Da diese Frauen Spuren vernichten sollen war es wohl offensichtlich was gleich geschehen wird!
Mit letzter Kraft kriecht Erich, mit seinem Buch in der Hand, zu seiner Hand; doch dann explodiert sein Labor!


In Trifas gibt es mehrere Alarme, weil es in der Berglandschaft in der Nähe eine gewaltige Explosion gab und die Gefahr eines Flächenbrandes besteht! Viele Rettungskräfte sind vor Ort und versuchen den Feuermassen Herr zu werden. Zudem sieht es so aus als wäre ein teil des Berges in die Luft geflogen, weshalb die Gefahr eines Erdrutsches besteht!

Erich sieht dem treiben, aus sicherer Entfernung zu. Er schaffte es noch gerade so zur Rune, um der Explosion zu entgehen; doch sein Mantel ist dabei verbrannt und auch sein Rücken hat viel Hitze abbekommen weshalb nun ein Teil davon verbrannt ist!
Allerdings hat seine Teleportrune funktioniert, weshalb er noch lebt und auch sein Buch hat es überstanden, auch wenn es, wie er immer sagt, etwas ‚knusprig‘ ist.
Geschwächt von den heftigen Schlägen und dem Feuer ruht Erich sich etwas auf dem kühlen Boden Rumäniens aus; doch seine Gedanken kreisen nur noch um Vergeltung; er will diese Frauen strafen und sich sein Eigentum zurückholen
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