Prinzen 2er Länder

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
31.03.2019
03.09.2019
20
61507
18
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Dieses Kapitel
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Hallo ihr Lieben : )
… eigentlich wollte ich das Kapitel schon gestern online stellen, allerdings habe ich es leider nicht fertigbekommen … aber nun ist es endlich fertig! *freu*

Auch heute machen wir einen weiteren Abstecher ins Königreich Fai und erleben neben einem sehr schönen Augenblick, leider auch einen nicht so schönen Moment … und ich möchte an dieser Stelle einmal sagen, dass mir eben dieser Abschnitt nicht im geringsten leicht über die Finger ging – ich liebe Tiere und habe lange überlegt, ob ich diesen nicht doch rausnehme … leider würde das den Verlauf der Geschichte verändern und daher ist es nun so, wie es ist. *an alle tierliebenden LeserInnen, wie mich – ich möchte mich schon einmal jetzt entschuldigen*

Nun möchte ich aber erst einmal meine Danksagungen an Euch richten – denn das letzte Kapitel ist, laut der vielen Aufrufe, wieder super angekommen … dafür möchte ich mich bedanken! Danke, Danke, Danke! <3
Auch möchte ich mich für die drei weiteren Favoriten-Einträge bedanken – das hat mich sehr, sehr gefreut! Habt lieben Dank! <3

Und dann … möchte ich mich bei meinen fleißigen Review-Bienchen Maja32, summer2011 und Phoenix86 bedanken! Ich habe mich wieder sehr über Eure wunderbaren Worte gefreut und ich bin sehr froh, dass Euch das letzte und/oder ältere Kapitel gefallen haben. Bitte macht weiter so, ich freue mich und bin sehr gespannt auf Eure weiteren Gedanken! <3<3

Einen weiteren Dank möchte ich dann noch an Phoenix86 für meine 17te Empfehlung los werden – lieben, lieben, lieben Dank dafür! Jedes Sternchen das kommt, machte mich einfach nur glücklich! <3

Und nun wünsche ich Euch viel Unterhaltung mit dem neusten Kapitel!
Hab eine schöne Zeit, bis bald und zum nächsten Kapitel,
eure Anni


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Kapitel   N E U N Z E H N




K Ö N I G R E I C H  'F A I'

DANIEL

„Daniel … du musst dich nicht erklären. Wenn du mich nackt neben dir willst, dann bin ich der letzte, der das nicht wollen würde. Nur nicht in der Öffentlichkeit, denn wir als Prinzen sollten etwas die Contenance wahren“, hörte ich Bash grinsen und lächelte ihn an. „Hilf mir, mich weiter auszuziehen“, bat mich Bash sanft und ich kam den nur zu gerne nach, denn ich wollte meinen Gemahl unbedingt nackt sehen.

Beinahe schüchtern zog ich ihm auch die letzten Kleidungsstücke aus und hatte wahrlich starke Mühen, da meine Hände vor verlangen zitterten. 'Aber ich konnte doch nicht schon wieder … das würde für Bash eindeutig zu viel werden.'

„D-a-n-i-e-l … bist du tatsächlich nervös, wegen mir?“, hörte ich Bash und grinste schief. 'War das so eindeutig?', schaute ich verlegen zurück. „Sieht man das so sehr?“, fragte ich, denn ich wollte keine Geheimnisse haben.

„Ja Daniel … und wie. Deine Gesichtsfarbe verrät dich. Deine Hände erzählen beinahe eine Geschichte und wenn du besonders nervös bist, zuckt deine Unterlippe total süß“, sagte Bash und küsste mir die Nervosität weg. „Komm … lass uns, uns in die Decken kuscheln“, sagte er und zog die Decken über uns. 'Zum Glück hatte ich das Bett frisch beziehen lassen. So kamen wir in den Genuss frischer Bettwäsche.'

„Daniel … bist du noch nervös?“, hörte ich Bashs stimme und schüttelte den Kopf. 'Ich wusste ja selbst nicht, wieso ich das war.' „Nein … ich weiß auch nicht, wieso das auf einmal so war.“, sagte ich wahrheitsgemäß und lächelte Bash an.

„Mach dir einfach keine Gedanken mehr darüber. Manchmal, da ist das halt so“, sagte er stattdessen und kuschelte sich an mich, ließ seine Finger über meine Brust gleiten und verhakte sie mit meinen Fingern, die auf meinem Bauch lagen.

„Weißt du eigentlich, wie wunderschön du bist?“, hörte ich leise Bashs Stimme und schaute ihn an. „Wie kommst du denn nun darauf?“, fragte ich ihn und lächelte trotzdem, denn es war für mich eine Ehre, dass von einem so hübschen Mann zu hören.

„Weil es so ist. Aber ich meine das nicht nur äußerlich. Du bist im Charakter wunderbar und ehrlich … nichts verheimlichst du. Du bist so fürsorglich, obwohl du das nicht müsstest“, sagte Bash und fügte hinzu, „… du hättest mich von dir stoßen können. Aber das hast du nicht getan.“

'Ja, das hatte ich nicht und das wollte ich gar nicht mehr. Früher, als ich ihn noch nicht kannte, da entschied ich, es zu tun. Ich dachte gar darüber nach ihn zu töten, wenn er mir zu nahekam. Ich wollte wegrennen. Aber jetzt … in diesen wenigen Tagen, hatte ich etwas Wunderbares erlebt und ich betete zu allen Göttern dieser Welt, dass meine Liebe zu diesem Mann niemals enden würde.'

„Damit hast du wohl Recht … aber ich muss zugeben, dass ich darüber nachgedacht habe, dieser Ehe zu entkommen. Ich konnte mir nicht vorstellen, mit einem Mann in ehelicher Verbindung zu stehen und mit ihm … nun, zu schlafen. Aber du … bist anders. Du bist etwas besonders, Bash. Du hast es geschafft, dass ich mich auf dich einlasse und nun sorgst du dafür, dass jeder Tag immer besser wird“, sagte ich und schluckte kurz, kam meine Aussage irgendwie einer Liebeserklärung gleich.

„Weißt du eigentlich, wie glücklich du mich machst?“, hörte ich die brüchige Stimme meines Gemahls und drückte ihn an mich. „D-du … machst mich glücklich, Bash“, sagte ich wiederrum.

Allerdings schoss mir dann jene Frage durch den Kopf, die ich mich nicht getraute auszusprechen. Aber ich wollte sie unbedingt wissen. 'Was würde Bash alles mit mir machen? Würde er mich auch fesseln, wenn ich das wollte? Ich selbst hatte das einmal mit einer Magd ausprobieren wollen, doch diese war so erschrocken, dass sie schreiend wegrannte, als ich mit der Idee aufwartete', erinnerte ich mich ungern zurück und beschloss all meinen Mut zusammen zu nehmen und ihn darauf anzusprechen.

„Bash?“, fragte ich also leise und hörte wie er mir antwortete, mich fragte, was war. „Ich … a-also ich … da ist diese eine Frage, weißt du“, sagte ich verlegen und traute mich nicht, Bash in die Augen zu sehen. „Dann stell sie mir einfach. So schlimm kann sie gar nicht sein“, hörte ich meinen Gemahl und überlegte, ob er sie bereits ahnte?

„Na ja … also. Ok, ich …“, druckste ich herum und schmetterte sie beinahe hinaus. Fast, als würde ich sie hinter mich bringen wollen. „… w-was. Also was würdest du alles mit mir machen? E-es heißt doch immer, dass man sich in die Hände des Partners begeben sollte, um alles Wunderbare zu erleben. Also … was würdest du mich fühlen lassen? W-was … würdest du mit mir machen, wenn … a-also beim Sex, weißt du doch … also …?“, fragte ich beinahe eingeschüchtert, denn laut Kirche sprach man nicht über Sex.

„Oh Daniel. Du weißt gar nicht, was du da sagst. Ich würde dich alles fühlen lassen. Du solltest eines wissen … ich bin nicht unbedingt ein Kind von Traurigkeit und ich sehne mich jede Sekunde des Tages nach dir. Nach deinem Körper, deinen Lippen, deiner Liebe, deiner Seele und … ich will einfach so viel mit dir erleben“, fing er an, beinahe selbst verlegen zu erzählen und kam trotz allem sehr schnell zum Punkt.

„… ich würde dich lieben Daniel. Ich würde alles machen, worum du mich bittest! Wenn wir erst einmal an dem Punkt sind, an dem du dich fallen lassen kannst und keine Angst mehr hast, dann würde ich dich wirklich um Sinn und Verstand lieben. Ich möchte dir so vieles zeigen, so vieles erleben lassen … Daniel. Ich möchte dich allein durch meine Lippen zum Höhepunkt bringen können … deine Gedanken sollen sich völlig, während wir uns lieben, abschalten und dich alles erleben lassen, was ich dir zeigen will. Ich will dich auf so viele verschiedene Arten lieben, Daniel!“

'Oh fuck, Bash ist ein Mann, der mir die röte ins Gesicht treibt. Ihn zu haben, ist das Beste was mir passieren konnte.' „Und … was würdest du genau … mit mir machen?“, frage ich, aber hörte ich Bash, der mich lächelnd anblickte und sagte eben, dass er mir genau das nicht verraten würde, denn sonst wäre es keine Überraschung mehr. 'Na toll!', dachte ich.

DIMITRI
Der Ausritt verlief total ruhig und ich war mehr als zufrieden damit, wie gut sich Bogus führen ließ … aber dann kam der Moment, in dem ich diesen Ausritt verfluchte. Denn Bogus geriet mit seinem Vorderbein in ein kleines Loch, dass ich hätte sehen müssen … und kam dadurch so ins Stolpern, dass er gegen seine Schwester geriet, die panisch reagierte und die Böschung hinunterstürzte, mich dabei mitriss und selbst Bogus zum Sturz brachte.

„Verdammt!“, schrie ich unten angekommen und versuchte Kitana zu beruhigen. Bogus lag noch immer auf dem Boden und bewegte sich nicht. „Nein …!“, rief ich ihm zu und erkannte, dass er sich endlich aufrappelte. 'Wie konnte das nur passieren?', überlegte ich und versucht alles, damit Kitana sich beruhigte.

Doch diese stieg immer wieder aufgebracht in die Höhe, sodass ich die Zügel loslassen musste, damit nicht noch ein Unglück passieren würde. So kam es auch, dass ich Kitana dabei zusah, wie sie panisch davonrannte und sich nicht aufhalten ließ. „Verdammter Mist!“, schrie ich und sah zu Bogus, der noch unsicher auf den Beinen stand.

'Er ist verletzt', dachte ich. Das würde ich selbst im blinden Zustand herausfinden. Nicht nur wegen den Verletzungen, die offensichtlich waren … sondern auch an seinem Verhalten. Ich befürchtete gar, dass er eine Kopfverletzung hatte, denn er blutete aus dem Ohr und hatte eine klaffende Verletzung am Kopf.

„Ruuuuhig, mein Guter“, sagte ich und ging langsam auf ihn zu. Noch immer machte er nicht den Eindruck, als würde er irgendwie reagieren wollen. „Geht es dir gut?“, fragte ich und nahm die Zügel in die Hände.

Bogus schien mich kurz anzusehen und ließ im Anschluss einfach den Kopf hängen. 'Hatte er Schmerzen?', fragte ich mich und überlegte, was ich tun sollte. Ihn hierlassen und alleine zurück oder ihn mitnehmen und direkt von den Dienern und dem Arzt untersuchen lassen.

„Komm. Ich bringe dich nach Hause und dann suche ich nach Kitana“, sagte ich zu Bogus und führte ihn vorsichtig und langsam den kleinen Hang hinauf. Dabei beobachtete ich ihn ganz genau und erkannte, dass er wirklich einiges abgekommen haben musste … denn er ließ sein rechtes Hinterbein beinahe über den Boden schleifen, wenn er in Bewegung war und sein Kopf hatte eine leichte Schräglage. 'Ich war total erstaunt, wie er überhaupt laufen konnte. Er musste doch totale Schmerzen haben. Jeder Mensch würde nun auf dem Boden sitzen und vor Schmerzen schreien.'

„Verdammt … wie konnte das nur passieren?“, fragte ich mich und sprach weiter beruhigend auf Bogus ein. Hoffte ständig, dass er nicht so schlimm verletzt war, dass man ihn erlösen müsse. 'Bitte nicht!', dachte ich beängstigt und sah endlich das Schloss.

Allerdings waren es noch einige hundert Meter und Bogus wurde immer langsamer. „Komm Großer … wir sind gleich da. Dann bekommst du eine ordentliche Ladung Möhren, wenn du magst oder du ruhst dich einmal aus“, sagte ich und war froh, als ich endlich einen der Diener sah.

Ich rief sofort nach ihm und befahl, dass er den Arzt rufen lassen und mir danach ein neues Pferd satteln sollte. Soweit kam ich leider gar nicht, denn nicht nur der Arzt kam in die Stallungen geeilt, sondern auch mein Vater und der Berater des Königs von Basfia waren schlagartig an meiner Seite.

„Was ist passiert, mein Sohn?“, hörte ich meinen Vater aufgeregt und wurde in die Arme genommen. „Geht es dir gut? Bist du verletzt?“, fragte er besorgt und ließ mich nicht ausreden, sagte augenblicklich weiter, „… du bist verletzt.“

Mir selbst fiel gar nicht auf, dass ich verletzt war und ich spürte auch nichts. Außerdem wollte ich nach Kitana suchen, denn die war noch immer dort draußen. „Nein … mein Vater. I-ich muss Kitana finden. Sie ist da draußen und verletzt“, erklärte ich also und hörte tatsächlich, dass mein Vater mir verbot, nach Kitana zu suchen.

„Nein, mein Sohn. Bringt den Prinzen von Fai in seine Gemächer und ruft augenblicklich nach dem zweiten Arzt. Er soll sofort die bestmögliche Behandlung bekommen“, hörte ich meinen Vater und wurde schon von den Bediensteten beinahe abgeführt. „A-aber … aber was ist mit Kitana und Bogus?“, fragte ich und hörte, wie mein König sagte, dass das nicht länger meine Aufgabe sei. „Aber?!“, war das einzige Wort, dass ich noch sagen konnte, bevor ich ihn aus den Augen verlor.

BASH
Daniel in meinen Armen zu halten und ihm beim Schlafen zuzusehen, war etwas ganz besonderes und ich glaubte schon lange nicht mehr daran, dass ich eines Tages wirklich einen Menschen in meinen Armen halten würde, mit dem ich meine Liebe teilen durfte. „Oh Daniel … du weist gar nicht, wie glücklich zu mich machst“, sagte ich sachte und drehte mich mit ihm, sodass er noch ein kleines Stückchen mehr in meine Arme fiel.

Ich kam aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus, wenn ich darüber nachdachte, was er mich vorhin fragte. Das Daniel überhaupt so offen über das Thema sprach, verwunderte mich. Aber es macht mich sehr glücklich, denn es zeugte davon, dass Daniel fiel mehr mit mir erleben wollte, als ich mir zu Anfang überhaupt hätten wünschen können.

'Oh Daniel! Wenn du erst einmal so weit bist, dann werde ich dich dermaßen lieben, dass du danach tagelang nicht laufen und sitzen kannst. Ich werde dich so vieles fühlen lassen!', dachte ich und strich ihm immer wieder durch die zerwühlten Haare.

„Du bist das wunderbarste, was mir dieses Leben schenken konnte. Bitte bleib, wie du bist“, sagte ich leise und küsste ihn auf die Stirn, wollte ich ihn doch nicht wach machen. Die letzten Tage hatte er sich rührend um mich gekümmert und dabei seine eigene Gesundheit hintenangestellt.

„Ich hoffe nur, du wirst nicht auch krank“, sagte ich leise und küsste ihn erneut. 'Ich konnte es einfach nicht lassen … auch wenn ich sollte. Aber wir waren uns sowieso schon viel zu nahegekommen und wenn, dann hätte er sich schon längst angesteckt', überlegte ich und hörte ein aufgeregtes Durcheinander auf dem Flur.

Da ich aber immer noch ein Gast war und Daniel schlief, würde ich die Geräusche ignorieren müssen und versuchen selbst wieder Schlaf zu finden. Aber, je mehr ich versuchte, mich diesen Geräuschen zu erwehren, umso deutlicher wurde es, dass etwas passiert sein musste, denn ich konnte eine richtige Hektik vernehmen.

Also überlegte ich kurz, nachzusehen und stand Vorsicht vom Bett auf, suchte nach meiner Hose und zog mich langsam an, ging zur Tür und öffnete diese leise, um Daniel nicht zu wecken. 'Es war etwas passiert. Eindeutig!', dachte ich und sah einigen Bediensteten dabei zu, wie sie hektisch in einem Zimmer verschwanden.

„Ist das nicht das von Dimitri? Daniels kleinem Bruder?“, fragte ich mich leise und beschloss Daniel zu wecken. 'Was auch immer war, Daniel musste es erfahren', entschied ich und ging zügig zum Bett zurück, machte Daniel wach und sagte ihm, was ich gesehen hatte.

Dieser schaute mich total verschlafen an, sprang dann förmlich aus dem Bett, schnappte sich seine Hose und verließ das Zimmer. Ich selbst wusste nicht, was ich machen sollte, doch ich wollte Daniel nicht alleine lassen, sodass ich … eindeutig etwas langsamer, hinterhereilte und von Daniel aufgefangen wurde, als mir leicht schwindelig wurde.

„Bash … was machst du denn hier draußen. Du gehörst ins Bett“, sagte er und stütze mich. „Komm … du gehörst ins Bett“, sagte er und trug mich fast zurück ins Zimmer. Doch ich wollte wissen, was passiert war und fragte nach. Aber Daniel wollte mir weiß machen, dass alles in Ordnung sei und ich mich wieder hinlegen sollte. 'Ich bräuchte Schlaf.'

„Nein … D-a-n-i-e-l! Was ist passiert?“, verlangte ich zu wissen und sah meinen Gemahl, wie er traurig seufzte. „Dimitri war mit unseren Pferden ausreiten und … alle drei … also mein kleiner Bruder, Bogus und Kitana … sie sind alle verletzt. Bogus ist hier … aber K-kitana ist weg. Wenn es dir nichts ausmacht, dann würde ich dich alleine lassen“, sagte Daniel.

„Oh Gott … geht es deinem Bruder gut?“, fragte ich und überlegte, wer diese beiden anderen waren. 'Die Pferde? Bogus und Kitana? Außergewöhnliche Namen', dachte ich und hörte, wie Daniel mir sagte, dass Dimitri nur leicht verletzte war und er unbedingt nach seinem Pferd suchen musste.

„Ja … geh. I-ich bin hier“, sagte ich und ärgerte mich darüber, dass ich ihm nicht helfen konnte. „Ich danke dir, Bash“, hörte ich Daniel und wurde kurz geküsst, bevor Daniel mich alleine lies. 'Wie lange er weg sein wird und wie es weiter gehen würde, wusste ich nicht. Aber eines wusste ich, ich würde nicht schlafen, bis ich wusste, dass es ihm und den anderen gut ging', dachte ich und hoffte, dass er sein Pferd finden würde.

Ich wusste selbst, wie sehr man sich in ein Tier verlieben konnte und fürchtet schlimmes. 'Wenn schon das andere Pferd und sogar Prinz Dimitri verletzt waren.'

DANIEL
'Verdammt, wie konnte das passieren. Dimitri ist doch ein guter Reiter', überlegte ich angestrengt, wollte zu den Stallungen rennen, als ich sie sah. „Kiiitanaaa!“, schrie ich und rannte los, wies die Bediensteten an, mir zu folgen und erschrak, als ich sie sah.

Ihr prächtiges Fell war total verklebt und sie hatte eine schlimme Verletzung an der Schulter. Das Fell und somit die Haut hingen hinunter und man konnte das Fleisch sehen. Die ersten Fliegen flogen ums sie herum ich wies die Diener an, diese von ihr fern zu halten. 'Vor allem aber, von den Verletzungen.'

„Ruuuhhig Mädchen. Ich bin ja da. Schau, du bist gleich zuhause. Nur noch ein paar Meter“, redete ich beruhigend auf sie ein und strich mit meiner Hand über ihre Stirn. Kitana sah fertig aus, aber sie hatte es geschafft zurück zu kommen. 'Doch welche Verletzungen hatte sie noch?', überlegte ich und schaute sie mir genauer an, damit ich einen Eindruck der Verletzungen bekam.

Die Beine schienen nicht schwer verletzt zu sein … einzelne Kratzer, mehr nicht. Doch die Schulter und der Rücken sahen schlimm aus und die Schweifrübe hatte ebenfalls etwas abbekommen. „Seit vorsichtig … sorgt dafür, dass ihre Box komplett sauber ist … es sollte kein Mist mehr drinnen sein oder … macht eine andere Box bereit!“, sagte ich und führte sie sehr langsam zu den Schallungen.

„Du hast es gleich geschafft, Mädchen“, redete ich auf sie ein und war froh, als wir es endlich in die Halle schafften. Dort konnte ich auch Bogus ausmachen und sah, wie fertig er war. Sein Kopf war mit Bänden übersäht und sein Bein war schlimm geschwollen. „Gott … wie ist das nur passiert?“, fragte ich mich laut und sah, wie der Arzt hinzukam.

Diesem sagte ich, dass er alles tun sollte, damit sie durchkam. 'Ein töten kam für mich nicht in Frage.'
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