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schleimig

Kurzbeschreibung
OneshotAllgemein / P12 / Gen
31.03.2019
31.03.2019
1
2.084
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31.03.2019 2.084
 
Hi :)
Die Geschichte war einfach eine spontane Idee und vielleicht gefällt sie dem einen oder anderen, auch wenn es etwas gruselig ist xD Naja, sonst wäre es ja langweilig.

Grüße DarthSokratis

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Die Enterprise NX-01 flog durch das All, sie hatten keinen besonderen Auftrag und ließen die Abenteuer auf sich zukommen.
Malcolm Reed schritt den Gang entlang Richtung Mannschaftsmesse, er trug Privatklamotten.
Er hatte heute frei und wollte sich einen entspannenden Tag machen und hoffte schon mal auf ein gutes Essen des Kochs. Danach würde er sich faul ins Quartier legen, einfach mal gar nichts machen und den Kopf ausschalten.
Der Lieutenant blieb stehen als er was hörte, blickte sich kurz um. Aber außer ihm selbst war keiner in Gang. Reed zuckte mit den Schultern und lief weiter als er erneut das gleiche Geräusch wahrnahm, erneut schaute er sich um und dann tropfte was auf seine Schulter. Er fasste dran, es fühlte sich ziemlich schleimig an. Er wischte etwas angewidert die Hand an seinem Hemd ab. Sein Blick ging anschließend langsam nach oben.
Als er das Etwas, was diesen Schleim verloren hatte erblickte, schrie er auf, da er direkt davon zu Boden gerammt wurde. Tentakel wickelten sich um seinen Körper und er versuchte zappelnd es loszuwerden. Schleim versiegelte seinen Mund, sodass er nicht um Hilfe rufen konnte. Er strampelte verbissen, allerdings verlor er immer mehr die Bewegungsfreiheit durch dieses schleimige Zeug. Er petzte die Augen zusammen als er die Tentakel an seinem Nacken spürte und schrie gedämpft auf als Schmerzen in seinen Hals schossen und sein Bewusstsein verloren ging. Sein Körper zuckte als das Wesen die Kontrolle über die motorischen Aktivitäten bekam.

“Hey Malcolm, was tust du an deinem freien Tag hier?”, rief Trip Tucker als er dem eben aufgetauchten taktischen Offizier einen kurzen Blick schenkte während er weiter an dem Warpantrieb arbeitete.
“C-commander!”, ertönte dann eine panische Frauenstimme und er blickte in die Richtung. Zittrig zeigte die Ingenieurin auf Reed und jetzt bemerkte Tucker auch, dass etwas überhaupt nicht stimmte.
Zwei Tentakel hatten den Oberkörper des Lieutenants umschlungen, Teile seiner Kleidung waren nass und um seinen Mund glänzte es. Trip stieg die Leiter hinab, baute erstmal eine Verbindung zur Brücke auf.
“Tucker an Brücke. Captain, könnten Sie kurz in den Maschinenraum kommen? Es ist wichtig”, fragte er und bekam kurz darauf die Zustimmung von Archer. Dann näherte er sich dem taktischen Offizier.
“Malcolm?”, fragte er und der Angesprochene drehte den Kopf zu ihm. Sein Blick war sehr trüb und leer, für den Chefingenieuren kein gutes Zeichen.
Er umrundete den Lieutenant etwas und sah dann etwas, was seinen halben Rücken bedeckte. Es sah aus wie eine riesige Nacktschnecke und es bereitete ihm ein ekliges Gefühl. Schleim bedeckte Teile der Kleidung und tropfte auch zu Boden, nicht wirklich schön mit anzusehen.

Dann hob Reed einen Arm und hielt ihm etwas hin, Schleim tropfte hinab. Er nahm den Chip entgegen und ließ ihn einlesen, dabei behielt er den Lieutenant genau im Auge. Er wischte die Hand an seiner Uniform sauber und musste die Übelkeit zurückhalten.
Die Ingenieurin hatte sich zurückgezogen, dafür standen jetzt zwei Männer in der Nähe um einzugreifen, falls dieses Ding irgendwas im Schilde führen sollte.
Tucker blickte auf den Bildschirm als ein Planet erschien, er konnte nicht sagen, was es für einer war.
“Heim… “, krächzte Malcolm langsam und gedehnt. Der Commander blickte ihn fragend an.
“Was?”, fragte er.
“Heim…”, krächzte er erneut und zeigte auf sich selbst. Trip schaute kurz zu seinen Kollegen als Captain Archer den Maschinenraum betrat und einen Schock bekam als er Reed erblickte.
“W-was ist hier los?”, fragte er und sah den Lieutenant entsetzt an, hatte aber auch eine Stellung des Ekels.
“Lieutenant Reed ist eben in den Maschinenraum gekommen und ist vermutlich von diesem Wesen besetzt worden, aber er ist friedlich”, erklärte Tucker kurz. Jon sah ihn an und nickte nur, er richtete den Blick wieder auf Malcolm. Diesmal ruhiger und gelassener.
“Ich bin Captain Archer. Sie befinden sich an Bord der USS Enterprise. Was wollen Sie hier?”, fragte er.

Der Lieutenant sah ihn eine Weile schweigend an mit dem leeren Blick.
“Heim… “, krächzte er dann und zeigte auf den Planeten, der auf dem Bildschirm zu sehen war.
“Langsam vermute ich, dass dieser Planet seine Heimat ist”, sagte Tucker, war sich dabei aber nicht ziemlich sicher.
“Ist das eure Heimat?”, fragte Archer und zeigte ebenfalls auf den Bildschirm genauso wie Reed.
“Euer Zuhause?”, fragte er und es gab noch eine kurze Stille bevor der taktische Offizier nickte.
“Ja. Heim… “, krächzte er und Schleim tropfte zu Boden.
Der Captain nickte.
“Wir bringen euch Heim, wenn ihr meinen Lieutenant dann in Ruhe lässt”, sagte er.
“Heim… “, krächzte Malcolm wieder nur und Archer tauschte einen kurzen Blick mit Trip.
“Ich glaube nicht, dass er dich versteht. Ich rufe mal Hoshi”, sagte Tucker und tat es direkt nach dem zustimmenden Nicken des Captain.
“Ja Heim. Wie heißt euer Planet?”, fragte er diesmal, aber er bekam wieder dieselbe Antwort. So musste er nun auf seinen Kommunikationsoffizier warten. Sie kam auch kurz darauf mit dem Übersetzer in der Hand. Sie war auch erstmal erschrocken als sie ihren Kollegen sah, fasste sich aber kurz darauf wieder.

“Hallo. Ich bin Hoshi, das hier ist ein Übersetzer, damit wir dich verstehen können”, erklärte sie.
“Heim… “, krächzte Reed nur und sah sie ausdruckslos an.
“Ja, ich weiß du willst Heim, aber kommuniziere mit deiner Sprache”, versuchte sie es, aber es brachte nichts.
“Heim… “, krächzte der Lieutenant erneut und Trip seufzte.
“Ich glaube, er hat sich Malcolm geschnappt um etwas mit uns zu sprechen, auch wenn es nur zwei Worte sind. Der Planet auf dem Schirm, vielleicht kennt T’Pol ihn und dann müssten wir nur hoffen, dass er in der Nähe ist”, sagte Tucker und Archer fand diese Idee direkt gut.
“Machen wir es so. Achtet bitte auf Malcolm Commander”, sagte der Captain, nahm sich das Teil aus der Konsole mit und verschwand mit Hoshi zur Brücke.
Lieutenant Reed richtete den Blick wieder auf ihn, es war doch irgendwie etwas gruselig. Tucker grinste schief.
“Äh… Hi… “, meinte er nur.
"Bleib mir bloß vom Leib mit deinem Schleim", dachte er sich noch und ging zum Warpantrieb zurück.

Auf der Brücke steckte Archer den Chip ein und zeigte T’Pol den Planeten.
“Kennen Sie den?”, fragte er sie direkt.
“Das ist Amalis, ich habe von dem Planeten gehört, jedoch war ich noch nie dort. Wieso Captain?”, erwiderte die Vulkanierin.
“Naja, so ein Wesen hat Besitz von Lieutenant Reed ergriffen und sagt als Heim, zeigt auf diesen Planeten”, erklärte er kurz.
“Die Amalisianer haben die Fähigkeit einen Körper zu beschlagnahmen wie Sie es gerade gesagt haben”, sagte T’Pol.
“Wunderbar… aber wie kam es aufs Schiff?”, murmelte Archer.
“Vielleicht hat es auf der Außenhülle geklebt Sir und ist bei nem Planeten oder so drauf gekommen”, schlug Hoshi vor.
“Möglich wäre es”, murmelte Archer und lief dann zu Mayweather.
“Lieutenant, wir nehmen Kurs aus Amalis. Wie weit ist er entfernt?”, fragte er während der Offizier die Koordinaten eingab.
“1 Stunde und 36 Minuten Sir”, sagte Travis und der Captain setzte sich auf seinen Platz.
“Solange muss Malcolm noch aushalten… armer Kerl”, meinte Archer und sah auf den Schirm. Eklig fand er es nämlich schon.

Tucker fühlte sich beobachtet und zwar ununterbrochen beobachtet! Er hatte seine Arbeit am Warpantrieb wieder aufgenommen und Malcolm oder was er auch gerade war, sah ihm die ganze Zeit zu. Er mochte den Kerl zwar, aber nicht in so einem Zustand. Und sprechen konnte er net, konnte ja nur zwei, drei Wörter und die Stimme hörte sich auch an wie aus einem Horrorfilm.
Dem Commander entkam ein Seufzen und arbeitete einfach weiter mit der Hoffnung nicht so bis zum Abend verweilen zu müssen.

Die Enterprise trat aus dem Warp aus und auf dem Schirm konnte man den dunkelgrünen Planeten sehen.
“Archer an Maschinenraum”, sagte der Captain.
“Hier Maschinenraum”, ertönte die Stimme von Tucker.
“Kommen Sie mit dem Lieutenant zum Hangar 2. Wir sind da”, sagte er und bestellte ebenso Dr. Phlox zur Fähre. Der Denobulaner war etwas erstaunt als er Tucker und Reed kommen sah. Trip schien sich zu beherrschen nicht davonzulaufen während er den Arm von Malcolm hielt und ihn so mit sich zog. Konzentriert darauf achtend, nicht so ein Tentakel zu berühren. Bei der Vorstellung wurde es ihm schon übel dabei.
“Wieso habt ihr mir nichts gesagt Captain?”, fragte der Arzt.
“Ist wohl untergegangen”, sagte Archer darauf.
“Ich muss über sowas informiert werden”, meinte Phlox und holte seinen Tricorder raus, scannte den Mann, aber behielt Abstand.
“Lieutenant Reeds Werte sind stabil. Er ist in einer Art Ruhephase”, sagte er bevor die Vier ins Shuttle stiegen und die Enterprise verließen.
Während des Fluges versuchte Trip unauffällig den Schleim an seiner Hand wegzuwischen und war ziemlich angeekelt.
Malcolm bzw. das Wesen sah die ganze Zeit aufs Fenster.
“Heim… “, krächzte er.
“Ja, du bist gleich daheim”, meinte Tucker und wollte das Vieh so schnell wie möglich weit entfernt von sich haben.

Nach einigen Minuten Flug landeten sie auf dem Planeten und stiegen aus dem Shuttle aus. Reed schaute sich um.
“Wir haben euch hergebracht. Jetzt gebt ihr unseren Freund frei?”, fragte Archer und Malcolm sah ihn an.
“Heim… “, krächzte er nickend und presste die Handflächen aufeinander wie zum Dank. Er hob die Hände von oben nach unten, wollte wohl den Lieutenant zeigen und dann presste er wieder die Handflächen aufeinander.
“Vielleicht tut es ihm Leid, dass er den Lieutenant besetzt hat”, meinte Phlox nachdenklich.
“Schon gut, wenn wir helfen konnten”, sagte Archer, auch wenn er sowas nicht mochte.
Dann zogen sich die Tentakel langsam zurück. Das Wesen löste sich von Malcolms Rücken und kroch an einen Baumstamm. Die Tentakel entfernten sich vom Körper. Als letztes lösten sie sich vom Nacken, wo kleine Verletzungen zum Vorschein kamen.
Der mit Schleim bedeckte Lieutenant kippte um, wurde allerdings von Tucker noch rechtzeitig aufgefangen.
Das Wesen quietschte und verschwand im Wald während Dr. Phlox die Werte von Reed checkte.
“Alles normal, ihm fehlt nichts. Schläft nur”, meinte der Denobulaner. Tucker nickte nur mit angeekelten Gesicht, der Schleim fühlte sich sehr merkwürdig an und schien als würde er die Uniform durchnässen.
Sie brachten Malcolm ins Shuttle und er landete anschließend auf der Krankenstation. Trip zog sich sofort zurück um unter die Dusche zu springen, er fühlte sich dreckig angeekelt.

Malcolm blinzelte als er langsam erwachte, dann fuhr er mit einem Ruck hoch und schaute sich gehetzt um.
“Ganz ruhig Lieutenant Reed. Sie befinden sich auf der Krankenstation”, sagte Dr. Phlox, welcher angelaufen kam.
“W-was ist mit dem Vieh?”, fragte der taktische Offizier und ein Schauer jagte ihm über den Rücken.
“Auf seinem Heimatplaneten. Es hatte sie besetzt um mit uns zu kommunizieren”, erklärte der Doktor und scannte ihn. Malcolm trug Patientenkleidung. Die anderen Klamotten hatte man aufgrund des Schleims recyceln lassen.
“Wenn ich es nie mehr treffen muss, dann ist es gut”, sagte der Brite und schüttelte sich.
“Wie ist es eigentlich dazu gekommen, wenn ich fragen darf”, sagte Phlox und Reed sah ihn an.
“Ich hab Geräusche gehört und dann hat es von der Decke getropft, als ich hoch geschaut habe, hat es mich direkt angesprungen und dieser …. Schleim hat meine Bewegung eingeschränkt, dann hatte ich Schmerzen im Nacken”, erklärte er und strich sich über diesen.
“Das Wesen hat sich über den Nacken mit ihnen verbunden, aber jetzt wollen wir das mal vergessen. Trinken Sie bitte was Lieutenant”, sagte der Denobulaner und gab ihm ein Glas Wasser.

Brav trank der Lieutenant als der Captain sowie der Commander auf die Station kamen.
“Gut, dass Sie wieder der Alte sind Reed”, lächelte Archer und sie blieben bei seinem Biobett stehen.
“Ja, war etwas zu viel Schleim, Malcolm”, grinste Trip und klopfte ihm auf die Schulter.
“Glaub ich”, meinte der Lieutenant darauf.
“Wir erklären ihnen alles in Ruhe, wenn Sie hier runter sind. Morgen haben Sie ebenfalls frei, hat sich ja irgendwie nicht gelohnt heute”, sagte der Captain.
“Stimmt… danke Captain. Und am Besten hofft ihr mit, dass ich nicht wieder so einem Vieh begegne”, meinte Reed leicht grinsend.
“Ach, sonst bekommst du einfach wieder ein Tag frei”, sagte Archer.
“Oder wir schmeißen dich durch die Luftschleuse”, meinte Tucker kühl.
“Hey… “, sagte Malcolm.
“Weißt du wie eklig der Schleim war und dann hast du mich als angestarrt als wenn du… ka… so nen Stalker bist… “, fing Trip an.
“...der dich vergewaltigen will? Siehst zwar gut aus Trip, aber ich angel mir lieber Frauen”, grinste Reed und sie brachen in Gelächter aus. Dr. Phlox schmunzelte nur und ließ die Drei alleine.
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