Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

All Hope is gone (Tour 1)

von JaneS
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Chris Fehn Joey Jordison OC (Own Character) Paul Gray Shawn "Clown" Crahan Sid Wilson
29.03.2019
20.06.2019
150
419.757
4
Alle Kapitel
190 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
29.03.2019 2.934
 
Moinsen Leute, das hier wird wieder etwas längeres, denke ich. Da ich aber in der Prüfungsvorbereitung stecke und auch noch 2 kleine Kids hab, weiß ich nicht, ob ich regelmäßig zum Schreiben komme.
Meine Stories sind nicht Beta gelesen und ich überfliege die Chaps alle einzeln. Sollte ich was übersehen, seht es als liebevolles Fehlerchen einer ambitionierten Schreiberin :-D



Tourauftakt in Auburn




2008. All Hope is Gone war in aller Munde, als das Monster aus Iowa sich darauf vorbereitete, eine große Welttour zu starten. Alle hatten hart an diesem Stück Musik gearbeitet, jeder hatte für sich selbst neue Dinge ausprobiert und herumexperimentiert, um den besten und geilsten Klang aus den Instrumenten herauszuholen und nun war das Baby fertig und bereit, die Welt zu erobern. Jeden Tag traf man sich und besprach die kommende Tour, es wurden Anproben für die Klamotten durchgeführt und irgendwie war alles anders dieses Mal, die ganze Band war unruhig vor der Veröffentlichung dieser LP. Es war jetzt 4 Jahre her, dass sie Vol. 3 veröffentlicht hatten und alle hatten sich privat zurückgezogen und verändert, Joey hatte eine neue Frau an seiner Seite und brachte sie öfter mit. Corey schwärmte in den höchsten Tönen von seiner Freundin Stephanie, die diese Tour auch begleiten würde und tja, wie das halt so war, wenn man ein normales Leben leben konnte, hatte auch Craig seine Lebensgefährtin geheiratet und Chris war nicht verwundert, dass einige der Frauen diese Tour auch begleiteten. Das war ein bisschen nervig, denn untereinander in der Gruppe konnte man sich frei bewegen und brauchte keine Scham voreinander zu haben, nun aber wäre immer irgendwo ein neugieriges Paar Augen, welches alles beobachtete und tratschen würde. Seine eigene Freundin war heute in Omaha auf der Arbeit und hatte ihm per SMS auf Wiedersehen gesagt, aber das war okay, sie musste sich ja ein Leben hier irgendwie leisten können und auch, wenn er ihr gern einen Abschiedskuss gegeben hätte, so wie Corey das hir gerade ausgiebig mit Stephanie tat, so fand er sich damit ab, dass es im Leben nicht immer nach Plan lief. "Herr im Himmel, nehmt euch ein Zimmer.", flötete er gut gelaunt Corey beim Betreten des Busses zu und ließ sich den Mittelfinger zeigen, Stephanie ging ja schließlich mit auf Tour und übernahm einen Teil der privaten Organisation. Im Tourbus lief er schnurstracks zu seinem Bett, verstaute sein Hab und Gut in den kleinen Netzen und legte seinen Zipper auf die Decke, die noch ganz frisch gewaschen duftete. Ja, das würde eine harte Tour werden, anstengend und kräftezehrend, aber es war ja nicht die erste Tour mit diesen Chaoten und wahrscheinlich auch nicht die letzte, deshalb lief Chris weiter zur Durchgangstür und betrat den Aufenthaltsbereich des Busses, wo mehrere Sitzecken im hinteren Ende verteilt waren, wo man Musik hören und Games zocken konnte. "Wo ist Corey? Frisst der Kerl immernoch seine Freundin da draußen?", wollte Paul gut gelaunt wissen und spitzte zur Tür, Craig grunzte und schien sich darüber zu amüsieren. "Japp, ich hab ihm geraten, sich ein Zimmer zu organisieren. Muss es wirklich sein, dass er mit seiner kleinen Maus hier im Bus pennt? Die Pärchen könnten sich doch den anderen Bus teilen.", schlug Chris nun vor, ließ sich neben Sid auf das Polster fallen und seufzte. "Ach, das ist doch nicht schlimm. Wir haben eine Frau an Bord, darüber sollten wir uns nicht beschweren.", antwortete Paul und alles sah zu Craig, der sich räusperte. "Auf hoher See hatten Matrosen einst Angst davor, eine Frau an Bord zu haben, die Weibsbilder bringen nur Unglück mit sich. Eifersucht, Streit, Zank. Und renn du mal morgens mit einer Latte an ihr vorbei zum Klo, dein Gesicht will ich sehen.", meinte der Sampler und darüber glucksten sie alle, ja, ohne Frau an Bord war das Leben untereinander wesentlich einfacher. "Juckt mich nicht, wenn sie mich sieht. Und wenn sie sich beschwert, dass wir nur in Boxershorts herumrennen oder mit offener Tür pinkeln, kann sie sich zu Stacy in den anderen Bus verpissen.", murmelte Sid hier neben ihm und tippte an seinem Handy herum, ehe der DJ aufsah und Paul gebutachtete, der wieder nur seufzte. "Die beiden sind doch ach so verknallt. Vermutlich werden wir sie kaum zu Gesicht kriegen.", konterte der Bassist und darüber glucksten sie wieder alle. "Ja, genau, Paul. Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass das hier eine stressige Tour für uns alle wird. Ob Frauen dabei hilfreich sein werden, ich wage es zu bezweifeln. Keine Abenteuer mehr für Sid und ständig eine Mama, die dich daran erinnert, nicht zuviel zu rauchen und immer muss einer aufs Klo...", sagte er nun selbst dazu, sah Sid in die Augen und lachte, weil der DJ nur beide Augenbrauen gehoben hatte. "Keine Abenteuer für mich? Alter, vergiss es. Wenn Steph mir blöd kommt, kriegt sie einen Zug von meiner Kippe. Oder ich schnapp mir ihre Freundin. Wir sind fucking Slipknot, uns wird auch keine Frau an die Leine legen.", brummte der DJ sich an die Stirn tippend und Chris nickte, die Realität aber sah doch ganz anders aus. "Sid hat Recht, auf Tour gelten andere Regeln als zuhause im eigenen Wohnzimmer. Wir sind jetzt zu sechst in diesem Bus, während der Rest sich den zweiten Bus teilt. Wenn das hier nicht funktioniert, holen wir Jim und Joey hier in unseren Bus und Corey kann seine Freundin im anderen Nightliner in den Schlaf schaukeln.", murmelte Craig und sah auf sein Telefon, Paul lachte darüber und Sid grinste dämlich. "Ob das die bessere Alternative ist? Joey hierher zu holen, die Quasselstrippe?", fragte der Bassist nun und auch darüber glucksten sie alle, doch die Tür wurde geöffnet und somit verstummten die Gespräche über die Anwesenheit dieser Frau, die sich nun mit voller Absicht zwischen Craig und Paul drückte und breit grinsend zu Corey sah, der ihr ein Glas mit Wasser reichte. "Also Jungs, alle sind an Bord, es geht los. Auf die Tour, Leute. Und auf dich, Baby.", flötete Corey gut gelaunt in die Runde, ließ sich neben Sid in das Sofa sinken und prostete Stephanie zu. "Genau, auf dich, Baby.", wiederholte Sid sarkastisch und machte einen Kussmund, als würde er Corey dafür küssen wollen, dass der Fronter seine Freundin mitschleppen musste.

Ein wenig später hatte sich die kleine Gruppe dann in alle Winde zerstreut, soweit es in diesem Bus eben möglich war. Chris hatte einige Zeit mit Paul über das Bassriff in einem der neuen Songs geredet und sie hatten sich Ideen vorgemerkt, nun aber lag er in seiner Nische und relaxte. Bis Washington waren sie einen guten Tag lang unterwegs und die Tour sollte ja nicht direkt mit Stress beginnen, deshalb hatte er sich bequem zurückgezogen und blätterte nun in einem Buch, welches seine Freundin ihm mitgegeben hatte. Es war ein Buch über Selbstfindung und wie man schwierige Situationen meistern konnte, so ein Bullshit. Naja, da er aber nichts anderes zur Hand hatte, was ihn beschäftigen würde, blätterte er halt lose darin herum und betrachtete gerade eine Tafel mit Statistiken, als Stephanie neben ihm den Vorhang aufriss und ihn grinsend ansah. "Hallöchen?", fragte er erschrocken nach und blinzelte, weil Steph ihm mehrere Patches auf die Decke hier legte. "Die kommen an deine Jacke, sorg dafür, dass sie festgenähnt werden. Notfalls mach das selbst.", sagte sie und besah sich sein Bett hier sehr genau. "Eh, Danke? Von Privatsphäre hast du schon mal was gehört, oder?", fragte er, nahm die Patches und betrachtete die roten Stoffaufnäher, während Steph nur leise lachte. "Ach, stell dich nicht so an, Prinzesschen. Du hast nichts, was ich noch nicht gesehen hätte. Außerdem leben wir nun auf engstem Raum zusammen, gewöhnen wir uns also dran.", meinte die dunkelhaarige Frau und griff nach dem Buch, Chris hingegen klappte der Mund auf. "Also, erstens hab ich sehr viel, was du noch nicht gesehen hast und auch nicht sehen wirst und zweitens willst du auch nicht, dass ich einfach deinen Vorhang wegziehe, wenn du in deinem Bett liegst. Drittens und das ist das Wichtigste: ja, wir leben auf engstem Raum zusammen, da ist jedes bisschen Freiheit sehr willkommen. Du wirst sehen, was ich meine, wenn du in 4 Wochen mal eine Auszeit brauchst. Nimm das Buch mit, wenn es dich interessiert, ich lese es nicht.", erklärte er, grinste und zog seinen Vorhang wieder zu, ohne auf eine Antwort von Steph zu warten. Es war ihre erste Tour mit der Band und natürlich kannte sie sich noch nicht so aus, sie würde diese Dinge auch noch lernen, zur Not auf die harte Tour. Mit Sid würde sie sich herumschlagen, mit Paul wahrscheinlich auch, die beiden kannten ja kaum Grenzen und Steph war da nur ein kleines Licht. Sich wieder in das Kissen legend dachte er an Melissa, wie es ihr wohl gerade ging? Sie hatten sich vorgestern das letzte Mal gesehen und das auch nur kurz, weil er am Packen war und sie zur Arbeit gemusst hatte, irgendwie vermisste er seine Freundin jetzt schon. Ihr glucksendes Lachen, bei dem sie keinen Ton herausbekam. Oder wie sie morgens aussah, wenn ihre Haare ganz durcheinander geraten in alle Richtungen abstanden. Mit einem Lächeln griff er wieder die Patches hier und strich mit dem Finger über die 3, es war seine Zahl und er war stolz darauf, Teil dieses Monsters zu sein, welches schon morgen Abend in Auburn den Tourauftakt rocken würde. Sie hatten abgemacht, dass sie jeden zweiten oder dritten Tag miteinander telefonieren oder skypen würden, immerhin war ihre Beziehung ja noch recht frisch. Wenn sie dann in Atlanta spielen würden, würde Melissa ihn besuchen kommen, darauf freute er sich sehr! Auch wenn sie nur wenige Stunden Zeit miteinander vor und etwas mehr als eine Stunde nach dem Konzert verbringen konnten, jede Minute war kostbar. Und bis zu dem Konzert in Atlanta war es immerhin noch etwas mehr als einen Monat hin, das war eine lange, einsame Zeit, die vollgepackt war mit Arbeit und Stress. "Hey Chris, bist du wach?", fragte jemand vor dem Vorhang und lenkte seine Gedanken nun von Melissa weg, deshalb steckte er die Patches in seine kleinen Fächer hier und öffnete den Vorhang wieder, um Paul in die Augen sehen zu können. "Ja, was gibts?", fragte er nach und hörte nun auch den Tumult hinten im Bus. "Du hast Steph den Vorhang vor der Nase zugezogen? Du böser Junge.", murmelte Paul leise und grinste, Chris hingegen ließ nun die Beine aus der Nische hängen und sah an Paul vorbei zu der Tür da hinten. "Sie kam hierher und riss den Stoff einfach weg, ohne mir zu sagen, dass sie hier ist. Ich hätte hier sonst was treiben können, das hat sie nicht interessiert.", erklärte er, nahm eine Kippe entgegen und verdrehte die Augen, weil Paul zur vorderen kleinen Sitzecke nickte. "Corey hat ihr versucht zu erklären, dass wir alle unseren Rückzugsort brauchen, sie hat sich darüber aufgeregt, dass du unhöflich warst und heult jetzt rum wie ein Mädchen. Ach nee, warte, sie ist ja ein Mädchen. Naja, ignorieren wir das. Setz dich zu mir, erzähl mir, wie es dir geht. Was macht die Liebe?", fragte der Bassist neugierig, steckte sich trotz Rauchverbot die Kippe an und gab ihm ebenfalls Feuer. "Bestens geht es mir, auch wenn ich mir jetzt tatsächlich Joeys Klappe hierher wünsche.", gab er zu und grinste, weil Paul leise auflachte. "Sie ist noch neu, gib ihr mal 4 Wochen in diesem Bus. Spätenstens, wenn Sid das zweite Mal morgens an ihr vorbeitrottet und die Klotür auflässt wird sie schnell merken, dass sie hier ihren Nagellack in ihrer Tasche lassen kann.", brummte der Bassist leise und zog an seiner Kippe. "Eh, was freu ich mich drauf. Mir gehts ganz gut, das Leben läuft entspannt vor sich hin. Mein Dad ist krank, aber ist in guter Behandlung. Mit Melissa läuft es auch super, wir verstehen uns blind. Ich denke, dass wir nach der Tour noch ein bisschen Zeit verstreichen lassen und dann zusammenziehen werden, wenn sie es so lange ohne mich aushalten kann.", antwortete Chris nun und zog ebenfalls an seiner Kippe, sah Paul in die Augen und zwinkerte. "Hach ja, die Liebe. Warum war sie denn heute nicht da?", wollte der Bassist wissen, Chris hingegen lächelte. "Arbeit, Paul. Sie hat Verpflichtungen und muss ja auch leben können, nicht? Wir sehen uns in Atlanta, bis dahin werden wir miteinander telefonieren oder skypen, keine Ahnung. Und wenn ich eine Frau zetern hören will, zieh ich einfach meinen Vorhang vor Stephs Nase zu.", erklärte er leise und nun lachten sie darüber, das war ja blödsinnig.

Nach einer eher unruhigen ersten Nacht im Bus und einem recht bescheidenen Morgen in der hinteren Sitzecke stand er nun auf dem Parkplatz und besah sich das Gewusel aus Menschen hier. Es war noch recht früh am Tag und trotzdem herrschte schon totale Hektik. Roadies schafften die Kisten in die Halle, die Jacken und Overalls der Band wurden nun von einem Schneider mit den entsprechenden Patches bestickt, die Band selbst lief hier frei rum und machte sich mit allem vertraut. Es war ein sonniger Julitag und der Tourauftakt war seit Wochen das Gesprächsthema schlechthin, das würde heute Abend mächtig Krawumm machen. Mit der Kippe in den Fingern spazierte er hier ein wenig auf und ab, genoss das bisschen Sonnenlicht und versuchte, die Setlist in Gedanken noch einmal durchzugehen, um auch nicht durcheinander zu kommen. Dabei fiel ihm eine junge Frau auf, die in schwarzen Klamotten und einem schwarzen Basecap am Lastwagen stand, indem die Kisten der Instrumente transportiert wurden und sich dort fast einen Bruch hob, weil sie die Kiste nicht packte. "Hey, langsam, das ist zu schwer.", sagte er und griff nach der Kiste, half dabei, die auf den Boden zu stellen und blinzelte zu dem jungen Ding auf, sie schnaufte entkräftet und ließ sic halb auf die Kiste fallen. "Oh Gott, vielen Dank.", schnaufte sie und zog sich das Cap aus, um ihre Stirn mit dem Unterarm abzustreifen. Lange, blonde Haare fielen ihr im Zopf gebunden über die Schulter, hübsche blaue Augen sahen ihn erleichtert an. "Du bist Roadie? Ist denn niemand anderes da, der das Zeug hier schleppen kann?", fragte Chris neugierig nach und erkannte an dem schwarzen Shirt ihren Ausweis und dass sie zur Crew gehörte. "Ja, doch, aber sei mal neu in einer Gruppe. Die machen sich alle einen Scherz daraus, dass das arme doofe Blondchen nichts packt.", murrte sie angepisst und streckte sich, schnaufte wieder und spitzte in den Flur, ehe sie sich bückte und diese Kiste wieder anheben wollte. "Ja, das Gefühl kenn ich, wenn jeder nur auf dir rumhackt und dich auslacht. Lass es stehen, um Himmels Willen. Hier, schnapp dir das, das ist ein bisschen leichter. Hey Jack, Daniel, helft der jungen Frau!", antwortete Chris nun ehrlich und rief zwei der Security-Leute bei, die groß und breit waren und diese Kisten mit Leichtigkeit heben konnten. "Danke. Wie heißt du eigentlich?", fragte sie und ließ sich einen Koffer mit Joeys Drums in die Hände drücken, sah ihn aufmerksam an und streckte die Hand aus. Erkannte sie ihn nicht? "Chris, und nichts zu danken. Ich muss jetzt mal los, schauen, ob mein Hemd für heute Abend schon fertig ist.", antwortete er und ergriff ihre Hand, schüttelte sie und lächelte. Ihr Gesicht hingegen ließ nun kalte Panik erkennen und fast hätte sie den Koffer fallen lassen. "Oh! Oh fuck, du gehörst zur Band? Scheiße, ja, Hi! Ist das peinlich.", stotterte die junge Frau und wurde ganz leicht rot, Chris aber lachte nur und amüsierte sich darüber, so etwas erlebte man ja auch nicht alle Tage. "Kate. Ja, mein Name ist Kate.", fügte sie peinlich berührt hinzu und schüttelte noch immer seine Hand, vollkommen neben der Spur stehend. "Schön, Kate. Es hat mich gefreut. Hebe dir keinen Bruch und wasch den Kollegen den Kopf, ich muss jetzt wirklich los.", grinste er und betrachtete ihre Hand, auch die junge Frau sah hinab und ließ ihn nun abrupt los. "Mach ich. Alles klar, eh, danke nochmals.", murmelte sie und trat zur Seite, hielt den Koffer mit Joeys Drumbecken nun ganz fest und lief rückwärts, wobei sie fast über eine Kante stolperte und wieder fluchte. Belustigt hob er die Hand und schlenderte zurück zum Hintereingang, wo die Band ein und aus gehen konnte. Paul stand dort, schien ihn zu beobachten und grinste auch dämlich, als er bei der Tür ankam. "Kleiner Flirt am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen?", wollte der Idiot wissen, Chris hingegen schüttelte den Kopf. "Blödsinn. Ich hab gesehen, wie das junge Mädchen diese Kiste anhob und fast fallen ließ. Die Roadies überlassen ihr die schweren Sachen, kannst du dich darum kümmern? Ich muss nach meinem Hemd schauen, dass diese blöden Patches noch angebracht werden. Jack und Daniel von der Security sind hintenund helfen mit dem Stuff.", erklärte er, drückte seine Kippe hier in den Sand des Aschers und lief an Paul vorbei, der ihn nur neugierig ansah und nickte. "Mach ich.", murmelte der Bassist hinter ihm, ehe die Tür zu fiel und die Geräuschkulisse des Parkplatzes ausschloss. Gut, dann würde er sich jetzt mal auf die Suche nach dem Schneider machen und das Hemd zum ersten Mal überstreifen, das konnte ja noch ein langer Tag hier werden.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast