Verschwörung im Dunkeln

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Albus Dumbledore Jacob Kowalski Newt Scamander Porpentina "Tina" Goldstein
27.03.2019
23.06.2020
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27.03.2019 645
 
Wo war Tina? Hektisch schaute Newt sich um. Überall rannten Hexen und Zauberer durcheinander. Mit grimmigen Mienen und bissigen Beleidigungen gerieten die Fronten aneinander. Flüche durchschnitten die Luft. Schreie – Newt duckte sich weg und parierte einen Zauber, welchen sein Gegenüber wegschleuderte. Der Schweiß brannte förmlich auf seiner Haut. Da war sie. Weiter unten. Sie mussten weg – sofort – so schnell wie möglich. Er musste den Hang hinunter. Bei jedem Schritt schmerzte sein linkes Bein. Tränen rannten seine schmutzigen Wangen hinab. Er konnte das Blut aus der tiefen Schnittwunde  fühlen, wie es sich einen Weg zu seinem Fuß suchte. Wieso mussten manche Zauberer zu Messern greifen, wenn es in den Nahkampf ging?

Die Zauber erhellten den Abhang hinunter zu den steinernen zerfallenden Ruinen, wo sich Grindelwald und seine engsten Anhänger mit den Auroren einen heftigen Kampf boten. Tina war darunter. Angst und Panik waren seine Begleiter gewesen. Queenie kämpfte gegen sie und das zu seinem Leiden sehr gut. Er stolperte und konnte die dunklen Umrisse einer Gestalt, die regungslos auf dem Gras lag, sehen. Fast hätte er seinen Zauberstab fallen gelassen während er einige Meter den Abhang hinunter purzelte. Oben und Unten vermischten sich zu einem Wirrwarr. Füße trafen seinen Körper an schmerzhaft. Schwindelig blieb er liegen. Halb benommen konnten seine Gedanken nur noch Tina denken. Schreiend landete neben ihm eine Hexe. Eine Aurorin. Eine blutende Wunde klaffte an ihrer Stirn. Blut strömte aus der Wunde. Leblose Augen starrten gen seine Richtung. Keuchend rappelte er sich auf, zurückweichend von der toten Frau. Blanke Panik überkam ihn. Der Mörder stand zähnefletschend einige Meter entfernt, in mitten des Chaos und stürzte auf ihn los. Er pariert einige seiner Angriffe, schaffte es aber nie zurück zu schlagen. Er würde ihn ebenso umbringen wie die Hexe. Dann traf den Mann ein Fluch in der Brust, welchen ihn zurück schleuderte und der Mann sich schreiend am Boden wandte. Newt wandte sich ab. Am liebsten würde er sich übergeben. Tina hatte er wieder aus den Augen verloren und er war immer noch nicht unten. Eiligst lief er weiter, so gut es seine Schmerzen es zuließen.

„Newt!“

Er wirbelte herum. Tina stand etwas abseits des Gemetzels und schaute ihn direkt an. Er konnte sehen wie drei Gestalten auf sie los gingen und sie angegriffen. Wie in Zeitlupe bewegte er sich durch das Chaos. Angerempelt von Hexen und Zauberern, kam er immer wieder ins straucheln und stürzte ein zweites Mal. Erschrocken sah er, wie ein Zauber Tina traf und sie zurück geschleudert wurde.  Zu seiner Überraschung stand sie jedoch wieder auf. Ihr linker Arm hing aber einer nur neben ihrem Körper. Irgendwas schlug neben ihm ein. Alle wurden weggeschleudert. Seine Ohren klingelten schmerzhaft. Alles kam gedämpft an. Erde prasselte auf ihn nieder, während er über die Erde kugelte. Verschwommen blickte er wieder zu Tina, welche sich immer noch auf den Beinen hielt. Sein Bein schmerzte nun noch mehr, wie eigentlich sein ganzer Körper. Sie würden alle sterben. Langsam wich die Hoffnung.

Nur ein Teil der Weggeschleuderten stand wieder auf. Schlurften orientierungslos durch die Gegend. Er selbst torkelte weiter, versuchte alles zu verdrängen. Aus dem Augenwinkel konnte er Queenie neben Grindelwald kämpfen sehen, ehe seine Aufmerksamkeit wieder zu Tina wechselte. Nun war er weniger als zwanzig Meter von ihr entfernt und wollte ihr helfen und wandte sich den Angreifern zu. Einen von ihnen schickte er sofort mit einem gezielten Treffer ins Reich der Hölle.

„Tina!“

Sie wandte nur für einen Moment den Kopf. Ihr Gesicht war verschmutzt und ein blutiger Kratzer zog sich über ihre Wange. Sie hatten es fast geschafft. Während er weiter zu Tina ging und sich immer wieder gegen Flüche wehren musste, sah er plötzlich, wie zwei nacheinander folgende Flüche auf sie abgegeben wurden. Neben ihm schrie Tina dann plötzlich schmerzerfüllt auf. Hilflos sah er, wie der Fluch sie zurück schleuderte und sie sich mehrfach am Boden überschlug.

„Tina! Nein!“
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