side by side

OneshotAllgemein / P12
Niklaus Mikaelson
27.03.2019
27.03.2019
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Hallo, nicht so fremdes, aber doch irgendwie fremdes Fandom!

Heftiges Throwback gerade in meine aktiven TVD-Zeiten. Hach.
Wie auch immer.
Der OneShot lag schon seit der Verkündung, dass Caroline in der finalen Staffel auftauchen würde, auf meiner Festplatte. Unbeendet. Und weil ich kürzlich darüber gestolpert bin, habe ich ihn jetzt spontan beendet.
Theoretisch ist Klaroline wohl im TVD-Fandom sehr viel stärker vertreten, aber da es nun mal eigentlich um die letzte Staffel von TO geht...
Lebt damit. :D
Völlig spoiler-/plotfrei im Übrigen. Weil man ja nicht wirklich wusste, was in der Staffel abgehen würde, ich aber ab der Ankündigung darüber nachgedacht hatte, wie schön finale Szenen für die Beiden wären.
(Ich beschwere mich im Übrigen nicht darüber, was aus Klaroline in jener Staffel wurde. Es war halt teilweise cheesy af, aber ich fand's gut. xD Ich bin nur insgesamt mit dem Ende der Serie nicht zufrieden, like,,,,,, was war das bitte)

Enjoy!
~ Denny

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   Niklaus Mikaelson & Caroline Forbes
          SIDE BY SIDE


Ihre Schuhe trafen relativ leise auf den Boden des Mikaelson-Anwesens, als sie durch die überwiegend recht offenen Räumlichkeiten lief, immer ihren geschärften Sinnen folgend, bis sie schließlich den Raum erreichte, nach dem sie gesucht hatte.
Die blonde Frau blieb in der Tür stehen und lehnte sich schließlich an den Türrahmen, fixierte mit ihren Augen den ihr so vertrauten Mann, der auf einer Couch saß und mit einem Zeichenblock beschäftigt war.
Ein fast schon amüsiertes Lächeln schob sich auf ihre Lippen, während sie so mit verschränkten Armen zu ihm hinübersah. „Nutzt du etwa die momentane Ruhe so aus?“
„Caroline.“ Er blickte mit einem Lächeln einen Moment von dem Papier und seinen gleichmäßigen Bleistiftstrichen auf, seine blaugrünen Augen sprachen die Freude aus, die er verspürte, wenn er die junge Vampirin in seiner Nähe wusste.
Caroline stieß sich lächelnd vom Türrahmen ab und schlenderte zu der nächsten Karaffe mit Bourbon, um sich ein Glas einzuschenken; der Urhybrid legte unterdessen seinen Zeichenblock beiseite und erhob sich, bewegte sich ebenfalls auf den Alkohol zu und Caroline hielt ihm kommentarlos ein gefülltes Glas entgegen, das er mit einem dankbaren Nicken annahm.
Caroline schlenderte in Richtung der geöffneten Balkontüren hinüber, von wo aus leise die Geräusche eines nächtlichen New Orleans in das Zimmer dringen konnten. „Glaubst du, deine Familie wird überhaupt jemals wirklich Frieden finden?“, fragte sie mit einem Blick über die Schulter zu ihm und nahm einen Schluck von dem Bourbon in ihrer Hand.
„Das kommt darauf an, wie du Frieden definierst, schätze ich“, erwiderte er trocken und sie verdrehte die Augen.
„Klaus. Ich bitte dich.“
Er lachte kurz auf, blickte ihr dann jedoch fast schon provozierend mit hochgezogener Augenbraue entgegen. „Wir sind nach wie vor die Ursprünglichen mit einem Haufen von Feinden an jedem Finger. Das Leben dieser Familie wird niemals wirklich ruhig sein und das weißt du auch, Liebes.“
Caroline erwiderte seinen Blick, der mit jeder Sekunde intensiver zu werden schien, zuckte dann jedoch bloß mit den Schultern und machte kehrt, trat auf den Balkon. Die Straßenlichter verliehen der Stadt eine angenehme Atmosphäre und leise Straßenmusik drang an ihre Ohren, als sie sich an das Geländer lehnte. Sie musste sich nicht erst darauf konzentrieren, um zu merken, dass Klaus ihr gefolgt war und sich kurz darauf links neben ihr am Geländer abstützte.
Die Beiden schwiegen einvernehmlich; Caroline hing ihren eigenen Gedanken einen Moment hinterher, während Klaus lediglich sein Glas mit einer gewissen Ruhe hin und her schwenkte.
„Weißt du“, sagte sie nach einer Weile und musterte die Leute, die auf der nächtlichen Straße unterwegs waren, „ein ruhiges Leben wäre sicherlich ziemlich langweilig, wenn man unsterblich ist.“
Der Urhybrid schnaubte belustigt. „Ich glaube nicht, dass Hope dir da zustimmen würde.“
„Mag sein, aber sie kann sich immerhin noch hinter dem Namen ihrer Mutter verstecken.“ Die Blondine warf ihm einen amüsierten Blick zu. „Stell dir mal vor, ihr wärt nicht ständig in irgendwas verwickelt. Ihr hättet alle furchtbar seltsame Hobbys entwickeln können und niemand hätte mit euch reden wollen.“
„Seltsame Hobbys?“, fragte Klaus mit einem neugierigen Blick und Caroline schwenkte ihr Glas in einer vagen Bewegung vor sich deutend herum.
„Ja! Kol hätte anfangen können, es sich zum Auftrag zu machen, absolut jedem Streiche zu spielen. Elijah hätte einen ganzen Raum voller Bonsais haben können, deren Wachstum er genaustens dokumentiert. Rebekah hätte sich ganze Villen bauen können, die eigentlich nur begehbare Kleiderschränke sind. Solche Dinge.“
Er lachte. „Gut, Elijah kaufe ich dir noch ab, aber was hätte ich machen können?“
„Ich weiß nicht. Vielleicht hättest du Auftragsmörder werden können – oh warte, im Grunde warst du das ja. Nur eben auf deinen eigenen Auftrag hin und völlig unbezahlt.“ Caroline lachte, als er ihr einen finsteren Blick zuwarf, aber ein Lächeln umspielte seine Mundwinkel.
„Sehr witzig.“
Caroline zwinkerte ihm zu und hielt ihr Glas in seine Richtung. „Auf temporären Frieden.“
„Cheers.“ Klaus lächelte und stieß sanft mit ihr an, das Klirren der Gläser hallte leise über die Straße unter ihnen, während sie gemeinsam an der Brüstung des Balkons lehnten.
Seite an Seite, wie es vor einigen Jahren noch undenkbar schien.
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