Was sich liebt das neckt sich

GeschichteDrama, Romanze / P18
22.03.2019
13.04.2020
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22.03.2019 5.458
 
Was sich liebt, das neckt sich


„Josh“, fuhr es ihr im Kopf herum, was für ein doofer Name! Und was für ein noch blöderer Kerl, der sich hinter diesem Namen verbirgt! Alice mochte ihn einfach nicht, ihren neuen, zwei Jahre älteren Stiefbruder, „Josh“. Sie mochte wenn sie ehrlich war die ganze neue Situation nicht, mochte es nicht, dass sie ihre Mutter nun plötzlich teilen musste, wo sie doch Jahre lang nur ihr alleine gehört hatte, mochte es nicht, dass sie umziehen mussten, mochte es nicht, dass sie zusammenzogen und nun vier statt nur zwei Personen im Haushalt waren, mochte denn neuen Mann an der Seite ihrer Mutter nicht. Doch von allen Dingen, die ihr in diesem Zusammenhang sauer aufstießen, mochte sie am wenigsten: Josh.

So einfach war das.


Als sie sich das erste Mal Gedanken über ihn gemacht hatte, waren sie fast noch Kinder, nun ja, sie waren schon aus dem Gröbsten raus, doch wenn man die beiden Streithähne betrachtete, musste man glauben, dass sie noch Kinder seien. Damals war sie gerade 14 und er 16 Jahre jung. So sehr sich die Eltern es auch gewünscht hätten, dass ihre Kinder sich zumindest auch nur vertrugen, dieser Wunsch blieb ihnen verwehrt, auch über all die Jahre hinweg.

Einmal wollte die Mutter von Alice den Grund genannt bekommen, warum ihre Tochter Josh gegenüber so sehr abgeneigt war. Alice dachte lange nach, es musste so ausgesehen haben, als ob sie zögern würde, als ob sie keine echte Antwort hätte, dabei wusste sie schon lange, was sie so sehr an ihm hasste, und überlegte nur angestrengt womit sie beginnen könnte. Schließlich und letztendlich sprudelte es aus Alice nur so heraus:

„Josh ist ein eingebildeter Schönling, der alles in den Arsch geschoben bekommt. Außerdem ist er verwöhnt, er hat noch nie erfahren, was es heißt für etwas einzustehen, für etwas sich anstrengen, oder gar kämpfen zu müssen, sein Vater hatte immer genug Geld um ihn so frei zu kaufen. Und das schlimmste an ihm: Er hat weder Charakter noch Herz, und ich hasse den Gedanken mit ihm auf engem Raum zusammen leben zu müssen. Und wenn ich eine Wahl hätte, würde ich lieber mit einem Penner mit Herz unter einer Brücke wohnen, anstatt mit diesem Typen in einem Haus, einem ach so großem Haus, dass niemand braucht.“ Alice holte erst nach dieser Ansprache Luft, es tat gut ihren Gedanken einmal Ausdruck zu verleihen, und sie hätte sogar noch mehr zu diesem Thema zu sagen gehabt, doch Alice' Mutter hatte sie geschockt angestarrt, solche Worte war sie nicht von ihrer Tochter gewöhnt, dann machte sie wortlos kehrt auf ihrem Absatz und ging ohne jede weitere Reaktion aus dem Zimmer und ließ Alice zurück.


Dabei war Alice schon immer anders veranlagt. Sie mochte es nie mit den „Coolen“ abzuhängen, sie war lieber mit denen zusammen, die ansonsten nicht zur Allgemeinheit passten. Zu denen, die die anderen meistens komisch fanden, doch Alice nahm sich immer genau ihrer an. So war das schon immer gewesen, und so würde es auch immer sein. Und immer wenn sie sich wieder an diese Sorte von Menschen kettete, und die anderen übersah, wurde sie selbst zu einem Sonderling, denn in gewisser Weise, war sie eben auch genau das.

So kam es, dass sie Jahre später nach ihrem Studium der Umweltwissenschaften einem Job nachging, in dem sie kaum etwas verdiente, aber der Umwelt ganz viel zurückgeben konnte.

Im Gegensatz zu ihrem Bruder, denn sie bis zu diesem Zeitpunkt immer noch verabscheute, auch wenn sie erwachsen geworden waren, und Alice selbst nicht mehr so viel jugendlichen Groll gegen ihn in sich trug. Dennoch war die Abneigung ihm gegenüber immer allgegenwärtig spürbar.

Ihr Bruder war zu einem wichtigen Mann geworden, für irgendeinen Konzern, sie wusste nicht viel über seine eigentlich Position, nur dass er unglaublich viel Geld verdienen musste, denn er besaß immer den neusten Porsche, während Alice nicht einmal den Unterschied zwischen den Modellen sah, dazu ein schickes Loft mit Blick über die Stadt. Dieses hatte Alice jedoch noch nie von Innen gesehen, denn so tief sinken wollte sie nie und ihre Verbindung war nie so eng gewesen, als dass die beiden sich einander mehr als nötig begegnet wären. Denn wenn sie eines darüber wusste, wie ihr Bruder sein Geld verdiente, dann dass es in der Firma, in der er arbeitete, absolut nicht mit rechten Dingen vor sich gehen konnte, und dafür hasste sie Josh noch viel mehr, als sie es damals schon getan hatte, als sie das erste Mal bei der Familienzusammenführung zusammengesessen hatten.


Aber es konnte ihr an sich egal sein, was er macht und wozu er was machte und so weiter. Doch es war ihr nicht egal, sie war jemand der sich Gedanken machte, viele, die es nicht leiden konnte, wenn jemand zum Wohlbefinden eines anderen verletzt wurde, oder andere Dinge ertragen musste. Sie musste keinen Porsche fahren, ihr reichte ein umweltschonendes Fahrrad, sie brauchte keine mehrwöchigen Flugreisen im Jahr um zu erholen, ihr reichte der Wald zum regenerieren. Sie brauchte so viel von dem Luxus nicht, den andere als alltäglich sehen, und noch weniger von dem Luxus ihres verwöhnten Bruders. Das Einzige was sie je an Josh und seiner Karriere verwundert hatte, war die Tatsache, dass er nicht in der Firma seines Vaters arbeitete, denn davon war sie stark ausgegangen, dass er es nicht für nötig halten würde seinen eigenen Weg zu gehen und lieber in das gemachte Nest einsteigen würde, aber vielleicht würde der Tag ja noch eines Tages kommen, oder er führte noch etwas ganz anderes im Schilde, wer wusste das schon.


Sie jedenfalls führte das für sie selbst perfekte Leben, sie genoss es in einer Position zu arbeiten, in der sie für das eintreten konnte, was ihr wichtig war, dass sie damit auch noch ihren Lebensunterhalt verdienen konnte, war ein Extrabonus der sie noch zufriedener machte. Sie verdiente zwar wirklich nicht die Welt, aber ihren Ansprüchen genügte es, und genügte sie sich selbst. Zu dem hatte sie einen Partner gefunden, der wie sie selbst zu denken schien. Sie hatten die gleichen Ansichten in vielen Dingen, auch er verzichtete gerne aufs Auto und andere kleine Luxusgüter, zum Wohlbefinden der Natur und der Umwelt. Kennengelernt hatten sie sich, als sie einen Aufklärungsvortrag an einem Unternehmen hielt, zum Thema Umweltbelastungen, und wie man die Firma ein wenig umstrukturieren konnte, so dass der Negativeinfluss der Produktion abgelenkt werden konnte. Er, Eduard, war ein Zuhörer, der mehr zwischen ihren Zeilen gelesen hatte, den das Thema zu packen schien, der mehr wissen wollte, und sie nach ihrer Präsentation beiseite gezogen hatte, um sich weiter und mehr mit ihre darüber auszutauschen.

Es hatte gefunkt. Nicht beim ersten Treffen, doch es funkte mit jedem Treffen mehr, mit jedem Satz den sie tauschten und einander mehr und mehr Recht beipflichteten, mit jedem einzelnen Wort hatte es mehr und mehr gefunkt bei ihnen. Drei Monate nach ihrem Vortrag war es so weit, sie zogen zusammen. Eduard hatte seinen Job mittlerweile aufgegeben, und war zu ihr getreten und hielt nun selbst Vorträge und machte sich für die Umwelt stark. Alles war perfekt, sie lebten nun bereits seit einem halben Jahr zusammen, er hatte sie erst neulich auf eine Hochzeit begleitet, und es schien ganz danach als würde die nächste Trauung ihre eigene sein.

Alice war mittlerweile 28 Jahre jung, sie fand es war genau die richtige Zeit, sich ein Versprechen zu geben, und zu ihrem Glück hatte Eduard offenbar den gleichen Gedanken, denn er hatte erst vor einer Woche mit einem Strauß von Feldblumen und einem Ring, im beisein ihrer besten Freundin, um ihre Hand angehalten.

Ihr Glück hätte nicht perfekter sein können, so glaubte sie sich in ihrer Situation zumindest.


Eduard war ein Mann wie er im Buche stand, rücksichtsvoll und zärtlich, konnte aber auch mal auf den Tisch hauen wenn ihm etwas nicht passte. Er machte sich Gedanken und reflektierte viel, gerade das machte ihn für Alice aus. Er war so ganz anders als Josh, eigentlich war er absolut komplementär zu Josh, vielleicht mochte sie ihn deshalb so sehr. Josh würde niemals seinen gute bezahlten Job aufgeben, nur um der Umwelt etwas zurückzugeben, ebenso wenig würde Josh je auf sein schickes Auto und sein schickes Loft verzichten. Ihrem Stiefbruder ging es immer nur um Ansehen, sehen und gesehen werden, Geld, Macht und Einfluss. Schon immer wechselte er die Frauen, an keinem Familienfest erschien er zweimal mit der selben Frau. Alice konnte darüber nur den Kopf immer wieder schütteln, auch wenn sie zugegebener Maßen, selbst auch etwas länger gebraucht hatte bis sie Eduard begegnet war, und selbst auch mehrere Partner gehabt hatte, nur hatte sie nur die wichtigen ihren Eltern vorgestellt, und nicht jeden x-beliebigen. Ihr sollte es recht sein, jedes Mal wenn sie ihrem Bruder und dessen neuen Spielzeug begegnete, freute sie sich, wenn es nicht mehr das Püppchen im Pelz vom letzten Mal war, doch meist stellte sich die Neue als Ebenbild der Letzten dar, und die Variation in seinen Liebschaften machte wohl ehr die Haarfarbe als etwas anderes aus. Denn sie waren alle gleich, seine Frauen, alles waren sie große, schlanke Frauen und meist mit gemachten Brüsten behangen.

Alice selbst konnte nicht über ihre eigene Figur meckern, ihr Hintern war fest vom Fahrrad fahren, ihre Figur schlank weil sie sich sehr gesund ernährte, und ihre Brüste waren schon immer sehr prall und voll gewesen. Mit heimlichen Stolz schaute sie in den Spiegel und klopfte sich selbst auf die Schultern
, denn sie konnte auch ohne Brustkorrektur ein volles C-Körbchen ausfüllen, ohne wenn und aber. In gewisser weise passten diese Art von Frauen, wie Josh sie sich nun mal aussuchte, auch zu ihm, denn er war eben so ein oberflächlicher Mann.


Manchmal fragte Alice sich, ob es an der Erziehung seiner Eltern gelegen haben mag, dass er so geworden war, wie er nun mal war, oder was bei ihm den Wundenpunkt ausgemacht hatte.

Seine Eltern, vor allem sein Vater war jemand der ebenfalls wusste wer er ist, doch er hatte sich alles hart erarbeitet und seine edle Haltung war die eines Mannes der auferstanden war, der wusste was er erreicht hatte und zurecht auch stolz darauf sein konnte. Vielleicht wollte Josh diesem Mann einfach immer nur gerecht werden? Vielleicht war sein Ergeiz in der Schule und im Leben allgemein genau darauf begründet, dem Wunsch so zu werden wie man es vom Vater nun mal hat vorgelebt bekommen, aber es ist nun mal nicht so einfach jemandem nachzukommen, der so viel geleistet hat.

Alice schüttelte den Kopf, warum dachte sie gerade so viel über Josh nach? Sie hatte ihn lange nicht gesehen, vielleicht lag es daran. In letzter Zeit verglich sie immer und immer wieder zwischen den beiden Männer, also ihrem Verlobten und ihrem Stiefbruder. Vielleicht um immer wieder festzustellen, dass ihr zukünftiger Mann ihr so viel besser gefiel, als Josh es je könnte. Vielleicht war dieser Vergleich einfach nur der Versuch ihren Eduard immer wieder vor ihrem Auge ein Stückchen noch zu erhöhen, als er eh bereits schon war.


Sie musste lächeln, heute war ein besonderer Tag, es war sein Geburtstag. Der Geburtstag ihres zukünftigen Mannes, es war erst der Zweite den sie zusammen verbrachten, und das machte es noch zu etwas Besonderem für sie. Er hatte heute nur einen belegten Vormittag gehabt, und sie hatte sich ohne sein Wissen frei genommen, um es in die Stadt zu schaffen, sie hatte extra für ihn einen Kuchen backen lassen, war einkaufen gewesen und beim Friseur, nur um sich für ihn heute ein wenig hübsch machen zu lassen. Zuerst hatte sie sich ein neues Kleidchen für diesen Tag gekauft, ein Schickes aus einem Secondhandladen um die Ecke, dann hatte sie sich mal etwas gegönnt, und war in einen dieser angesagten Unterwäscheläden gelandet und hatte sich dort in Spitze eindecken lassen. Sie gefiel sich im Spiegel, ungewohnter Weise, denn sie hatte sich nicht erinnern können je auf ihre Unterwäsche geachtet zu haben, meist trug sie diese normalen Stoffhöschen, aus Bequemlichkeit, nun musste sie zugeben, dass es sich für den Anblick ihrer Selbst sich wirklich lohnte, etwas tiefer in den Geldbeutel zu greifen. Und Eduard würde es auf jeden Fall gefallen, ohne wenn und aber! Zu guter Letzt, war sie sogar beim Friseur gewesen, hatte sich die Haare frisch schneiden lassen und sogar in Form bringen, und zur absoluten Feier des Tages, legte ihr der Meister persönlich auch noch ein feines Make-Up auf. Es fühlte sich komisch für sie an, denn sie war es nicht gewohnt geschminkt zu sein, normalerweise war ihr das alles einfach viel zu oberflächlich, aber heute sollte das alles anderes sein. Denn heute wollte sie hübsch sein, für ihn, ihren zukünftigen Ehemann, ein bisschen wollte sie etwas von seinem Antrag an ihn zurückgeben, so doof das auch klang.


Als sie so den Ausgang des großen Einkaufszentrums suchte, in welches sie heute erst zum zweiten Mal einen Fuß gesetzt hatte, erblickte sie sich selbst in den vielen reflektierenden Schaufenstern der Läden. Was sie dort erblickte, war ihr fremd. Sie kannte sich selbst nicht so, und erkannte sich kaum. Vor ihr stand eine junge, unglaublich attraktive Frau, mit einem Lächeln auf ihren rot geschminkten Lippen, und den dunkel hervorgehobenen Augen. Es war eine unglaublich selbstbewusste Frau ihr gegenüber, eine von der Sorte, die ihr Bruder vielleicht einmal zu einem Familientreffen mitbringen würde, na ja vielleicht auch nicht, dazu fehlten ihr mindestens noch die hohen Pumps und das kleine Glitzertäschchen, aber vor allem dieses laute, schrille und unnatürliche Lachen, dass jede von ihnen beherbergte. Sie sah sich länger an, und für einen Moment war sie versucht sich selbst eben als solche Frau vorzustellen. Sie selbst mochte ihre langen, dünnen Beine, ein wenig interessierte sie es schon, wie sie sich auf hohen Schuhen machen würde, doch bisher hatte sie noch nie welche angezogen, sie war einfach immer lieber auf Nummer sicher gegangen, und in flachen Schuhen passierte es weniger, dass man sich der Nase nach auf den Boden legte, vor allem wenn man vor einem großen Publikum sprach, und dann auch noch zu einem so heiklen Thema wie dem, dem sie ihre gesamtes Leben verschrieben hatte.

In Gedanken neigte sie ihren Kopf zu einer Seite, während sie ihr eigenes Bild in der Spiegelung verfolgte, ein anderes Bild schlich sich in ihren Kopf, eines das nicht ganz so sehr trügte, eines was die Zukunft zeigte: Sie als junge Braut, in einem schönen, weißem Kleid, mit hochgestecktem Haar, und einem Make-Up wie sie es gerade verpasst bekommen hatte. Das war ihre Zukunft! Und sie freute sich darauf! Mit jeder einzelnen Faser ihres Körpers.

Mit einem Mal bemerkte sie, dass sie Verkäuferin aus dem Inneren des Ladens sie musterte, sie fand es wohl komisch, wie Alice sich bereits Minuten lang direkt vor dem Schaufenster verhalten hatte, und Alice zog sofort ihren Kopf beschämt zwischen die Schultern zurück.


Nach ihrem Verwandlungsmarathon kam sie letztendlich zurück nach Hause. Sie war mit dem Fahrrad gefahren, ihr Kleid wehte im Wind, und mit ihm schwangen Glücksgefühle in voller Vorfreude mit. Das war ihr Tag! Nein, eigentlich war es der von Eduard, sie durfte nicht so egoistisch und selbstsüchtig sein. Auf der anderen Seite wollten sie zusammen ihr Leben teilen! Es war also ihr gemeinsamer Tag, und er würde gut werden! Er konnte nur gut werden, so viel Aufwand wie sie für ihn betrieben hatte. Ein Porsche mit getönten Scheiben fuhr an ihr vorbei. Sofort dachte sie an ihren Stiefbruder, doch er war zu schnell gekommen und gegangen, als dass sie sein Nummernschild hätte lesen können, um zu wissen ob es sich dabei tatsächlich um ihren Bruder gehandelt hatte, und es war ihr egal. Sie war gerade einfach nur die glücklichste Frau auf der Welt! Und mit Sicherheit glücklicher, als die ganzen Hühner ihres Bruders!


Sie schloss ihr Fahrrad ab, nahm den Helm von ihrem Kopf, in der Spiegelung der Eingangstüre, kontrollierte sie ihre etwas plattgedrückten Haare, aber der Friseur hatte ihr so viel Volumen in den Ansatz gezaubert, dass man immer noch genug von ihrem teuren Besuch sah. Sie nahm den Kuchen, begann zu strahlen und trat ein.


Wäre sie auch nur eine viertel Stunde früher nach Hause gekommen, wären die beide noch angezogen gewesen, dann hätte sie die beiden nicht in flagranti erwischt, und ihr wäre der liebevoll dekorierte Kuchen nicht aus den Händen gerutscht, und sie wäre nicht in Tränen ausgebrochen aus der Wohnung gestürmt. Aber das Schicksal wollte wohl das Spielchen ihres Verlobten und ihrer besten Freundin nicht länger für sich behalten. Das Schicksal wollte sich zeigen, und das Schicksal schien ihr übel mitzuspielen. Sehr übel.

So rannte sie davon, hinaus, in eine böse Welt, in eine Welt die sie nicht mehr verstand. Ihr Verlobter mit ihrer eigenen besten Freundin. Niemals, nie, wirklich nie in ihrem Leben hätte sie hinter diesen beiden Menschen so einen Abgrund vermuten können, hätte sie nie verdächtigt, dass sie ihr so etwas antun würden oder auch nur daran dachten es tun zu können. Vor allem jetzt nicht, so kurz nach ihrer Verlobung und dicht vor der eigentlichen Zeremonie. Doch es bestand kein Zweifel, sie hatte auch nichts falsch verstanden, oder dergleichen, denn sie hatte die beiden gesehen.

Zuerst hatte sie nur ein immer schriller werdendes Stöhnen, aus ihrem eigenen Schlafzimmer gehört, dazu das Knarren des Holzgestells auf dem Parkett. Je näher sie kam, umso mehr brachte es ihr eigenes Herz in Wallung, es raste, sie wusste was sie sehen würde, noch ehe sie die Türe zu ihrem Schlafzimmer aufgestoßen hatte. Sie erkannte die Stimme ihrer besten Freundin in den verzogenen Lauten, und sie hörte das laute Knurren ihres Verlobten, dass sie kannte, denn er machte es wenn er versuchte nicht sofort zu kommen. Und dann hatte sie es gesehen, wie ihr Verlobter ihre beste Freundin auf dem Bett nahm, von Hinten, in Hündchenstellung.


Alice schüttelte ihren Kopf, als könnte sie dadurch die Erinnerungen loswerden, doch es klappte nicht. Sie lief und lief, und irgendwann wurde es langsam dunkel, sie wusste schon längst nicht mehr wo sie war. Ihre Tränen hatten sie ebenfalls verlassen. Sie war einfach nur noch da, um zu sein. Trug keine Gedanken mehr in sich und nahm auch nichts mehr um sich herum war. Alles war bedeutungslos geworden, einfach alles. Ausgerechnet die beiden Menschen, denen sie am meisten vertraut hatte, hatten sie hintergangen, in ihrer eigenen Wohnung, in ihrem eigenen Bett.

Sie wusste, dass sie langsam sich überlegen musste, was sie nun als nächstes tun wollte, sie hatte morgen einen Vortrag bei einem ganz großen Fisch, dort etwas im Sinne der Umwelt zu bewegen, lag ihr gerade wegen der Anzahl der Leute die sie erreichen konnte sehr am Herzen, sie hatte lange verhandelt um diesen Termin überhaupt zu bekommen, doch gerade war er ihr einfach egal. Sie würde absagen, ihn verschieben oder ganz verlieren, es war ihr absolut egal geworden. Jetzt bereute sie es, dass sie kein Handy besaß, dann hätte sie fairerweise direkt Bescheid geben können. Zumal sie auch keine Vertretung konsultieren konnte, denn die einzigen beiden Menschen, die dazu fähig waren neben ihr einen ähnlich guten und großen Vortrag zu halten, die hier in dieser Stadt lebten, hatten sich heute morgen gegenseitig das Hirn heraus gefickt.

Aber es war nicht nur das Berufliche, was sie gerade einsam machte, auch das Wissen, dass es sich dabei genau um die beiden Menschen handelte, mit denen sie über alles redete. Sie hatte ansonsten niemanden, sie war alleine. Sie hätte zu ihrer Mutter gehen können, doch sie wusste, dass diese mit ihrem Stiefvater verreist war, noch für etwa eine Woche. Sie war also alleine, in ihre Wohnung wollte sie nicht zurück, denn sie hatte Angst davor, was sie dort erwarten würde. Vermutlich irgendwelche sinnlosen Erklärungen und Entschuldigungen, über Dinge die sie nicht hören wollte und auch niemals glauben würde. Eduard war bei ihr in die Wohnung mit eingezogen, als sie zusammengekommen waren, dies hieß das es gut möglich war, dass er da war wenn sie nach Hause kommen würde und dass dann genau das passieren würde, was sie nicht hören konnte und wollte.


So fand sie sich wenig später wieder, alleine an einem Straßenrand, sitzend mit einer Buddel weißem Rum in der Hand und trank daraus. Sie mochte keinen Alkohol, vertrug keinen, und es hatte ihr auch nie geschmeckt, doch gerade spürte sie nicht einmal, wie das Zeug ihr die Kehle runter brannte. Sie hatte sich verlaufen, in ihren eigenen Gedanken, weit weg von der Realität, als ein Schatten sich über den Fleck des grauen Asphaltes legte, auf den sie starrte. „Was ist denn mit dir passiert?“, sie erkannte die Stimme sofort, und erschrak gleich mehrfach dabei: Wie hatte er sie gefunden? Wo war sie? Warum war er hier? Sie antwortete nicht, in ihrem Hirn flogen zu viele Wörter umher und sie hatte das Gefühl ihr Mund sei verklebt und unendlich schwer zu öffnen. Josh ging vor ihr in die Knie, sie spürte seinen Blick auf ihrem Kopf, sie hatte ihren zum Boden geneigt, wollte ihn nicht ansehen: „Was willst du von mir?“ - „Dass du mich ansiehst.“, antwortete er mit einer Sanftmut die sie nicht von ihm kannte. Doch sie sah ihn nicht an, als er bemerkte, dass sie seinem Wunsch nicht nach kam, hob er eine Hand, und strich ihr mit dem Hauch einer Berührung über ihre Haare. Sie konnte sich nicht erinnern, wann sie beide einander das letzte Mal so nahe gewesen waren, doch seine Berührung löste bei ihr ein Kribbeln aus, auch wenn sie versuchte es nicht wahrzunehmen, wie den Rest den sie nicht wahrnehmen wollte. Er strich ihr über die frisierten Haare bis zu ihrer Schulter, dort legte er seine Hand ab, und drückte mit seinen Fingern und etwas Druck ihren Trapezmuskel. Ohne dass sie es verhindern konnte, tat es ihr gut, und sie sah auf. Und sah ihm direkt in sein Schönlinggesicht, was sie sonst immer so sehr verabscheut hatte, und auch ihr Verlobter hatte ihn immer verabscheut, doch nun entbrannte sie.


Sie sagten nichts, er half ihr auf:

    „Ich wusste gar nicht, dass du weißt wo ich wohne.“ -

    „Das weiß ich auch nicht.“ Er lachte auf, das selbe Lachen welches Alice kannte, wenn er neben seinen Tussen stand, doch es machte ihr nichts aus, gerade machte ihr gar nichts etwas aus.

    „Dafür hast du mein Haus aber ziemlich gut getroffen, ich meine du saßt direkt vor meiner Haustüre!“ Erst jetzt nahm Alice ihre Umgebung war, doch es drehte sich und sie war sich nicht sicher was sie wirklich wahrnahm, und was nicht. Sie verlor das Gleichgewicht, doch Josh bewahrte sie vor dem Fallen. Er roch gut, nach Mann und frisch geduscht, es roch nach Josh. Warum ließ sie gerade zu, dass gerade er sie in diesem Zustand zu Gesicht bekam? Sie fragte sich selbst und wusste keine Antwort darauf zu finden. Im Fahrstuhl, stand er dicht neben ihr und hielt sie fest, damit sie nicht schwankte. Das Fahrstuhl endete direkt in seiner Wohnung und er musste einen Code eingeben, damit sich die Türen öffneten, ließ seine Stiefschwester dabei aber nicht los. Was sich nun vor ihr erstreckte, war der atemberaubenste Blick den sie je in einer Wohnung erhascht hatte: Die gesamte Wohnung war offen und frei, und rundum verglast, man sah in die Nacht hinein und aus dieser Höhe hatte man den perfekten Blick über die Skyline der Stadt, in 360 Grad, den die Verkleidung der Wohnung schien nur aus Glas zu bestehen. Wäre sie noch sie selbst gewesen, dann hätte sie ihm jetzt einen Vortrag über Wärmeisolierung und erneuerbare Energien gehalten, doch so machte sie sich aus seinen Armen frei und rannte durch seine Wohnung zu der unglaublichen Fensterfront.



Sie fühlte sich wie ein kleines Kind, das gerade den Weihnachtsmann entdeckt hatte, so faszinierte sie dieser unglaubliche Anblick. Ihr Bruder trat neben sie, sie erkannte sein Profil in ihren Augenwinkeln, war er schon immer so unglaublich attraktiv gewesen? Sie blickte ihn nun direkt an, sie konnte ihre Augen kaum von ihm abwenden, sie wusste nun ganz genau, was die vielen Frauen verspürten, wenn er sie mit hierher nahm, und sie spürte es auch. Sie wollte ihn haben, ihn ihren verhassten Bruder. Er hatte seinen Blick noch nach draußen gerichtet:

     „Gefällt dir was du siehst?“ -

    „Ja.“, antwortete sie ihm, ohne nach Draußen zu sehen, denn sie meinte etwas anderes.

Jetzt sah er sie an, es knisterte in der Luft. Sie spürte eine Spannung die sie so noch nie empfunden hatte, zumindest konnte sie sich gerade in ihrem Zustand nicht daran erinnern jemals so empfunden zu haben, sie wollte ihn so sehr. Sie wollte genommen werden, sie wollte einmal das dumme Mädchen sein, dass sich auf ihn einließ, einmal das Mädchen sein die genommen wurde, die nur sich selbst und ihn spürte, einmal das Mädchen sein, was Josh begehrte. Und hätte sie nicht eine halbe Flasche Rum im Blut gehabt, hätte sie sich vermutlich nicht getraut zu fragen, doch sie tat es:

    „Besteht die Möglichkeit, dass du mich so ran nimmst, wie deine hübschen Dummchen?“

    „Nein. Aber ich kann dir zeigen was ich mit dir gerne machen würde.“ Sie sah ihn an, und verstand nicht. Doch er hatte nicht abgelehnt, glaubte sie zumindest. Ohne den Blick aus ihrem Gesicht zu nehmen, legte er seine Hand auf ihren Rücken und sie zuckte zusammen. Langsam und bedacht fuhr er ihre Wirbelsäule hinunter, und übte dabei leichten Druck aus, so dass sie dazu angehalten war, sich etwas nach vorne zu beugen und stützte sich nur mit den Händen vor ihrer Brust an der Glasscheibe ab. Sie war ihm absoluten Hohlkreuz angekommen, ihr Hintern ragte hinaus, der Stoff ihres schönen Kleides legte sich perfekt um ihr Hinterteil. Es erregte sie den kühlen Blick ihres Stiefbruders zu sehen, der immer noch in ihrem Gesicht lag. Erst als er an ihrem Steißbein angekommen war, folgten seine Augen seiner Hand.

    „Du bist heute sehr hübsch anzusehen, Alice. Besonders dein knackiger Po.“ Er hatte seinen Blick nun gierig auf ihr Gesäß gelegt, den sie ihm so schön entgegen streckte. Er schritt einen Schritt weiter an sie heran, stand nun direkt mit seiner Hüfte frontal zu ihrem Po, sie konnte fast schon die Wärme seiner Nähe spüren, sie spürte wie sehr sie erregt war, es machte sie feucht und gierig und geil. Sie hatte keine Angst vor dem was kommen würde, denn sie konnte dabei nicht verlieren. Er drückte seine Hüfte ihr wenige Zentimeter weiter entgegen, sie spürte etwas hartes, steifes an ihrem Po, doch er streifte nur an ihr entlang, statt ihn ihr mit Kraft dagegen zu drücken und ihr zu zeigen wie geil er den Moment gerade empfand. Fast schon war Alice enttäuscht, sie hatte insgeheim gehofft, er würde sie sofort wie ein Tier zu Boden werfen, ihr die Kleider vom Laib reißen und sie solange reiten bis sie nicht mehr wusste, dass sie ihn nie leiden konnte.

Sie horchte auf, als sie hörte, wie er die Luft scharf einzog, er hielt sich zurück. Noch zwei Mal tastete er ihren Po vorsichtig mit seinem steifen Glied durch die Stofflaken hindurch ab, ohne dabei sich fester an sie zur drücken oder seine Bewegung überhaupt irgendwie zu verändern. Dann entfernte er sich weiter von ihr, und fiel plötzlich direkt vor ihrem Hintern auf die Knie, sah sie an, während sie ihn ansah. Er erfasste den Saum ihres Kleides, und legte ihn sachte auf ihren durchgebogenen Rücken. Sie war unendlich froh, dass sie heute diese teure spitzen Wäsche gekauft hatte, auch ihm schien zu gefallen was er sah. Er streifte an ihren Oberschenkeln entlang, sie stöhnte bei seiner leichten Berührung auf, sie war schon viel zu sehr erregt, als dass sie es hätte unterdrücken können, wie sehr sie die Situation mit ihrem verhassten Stiefbruder sie anmachte, der Alkohol tat sein Übriges. Gleichmäßig fuhr er ihre beiden Beine ab, und schob sie dabei etwas auseinander, so dass sie gezwungen war, sich breitbeiniger zu positionieren. Er rutschte mit seinem Körper direkt zwischen ihre Beine und unter ihr feuchte Mitte. Eine Hand ließ er nach Vorne wandern, an ihrer schmalen Taille entlang, zu ihrem Bauchnabel, und dann etwas weiter abwärts, bis seine Hand auf ihrem Venushügel lag, ohne Druck. Ihre Blicke trafen sich, es war wie eine Bitte, dass er weiter machen sollte, und seine Bestätigung fortzufahren, obwohl sie absolut nicht wusste, was er vor hatte. Sie flehte innerlich um jede seiner weiteren Berührungen, sie wusste, dass sie in guten Händen war. Seine andere Hand fuhr wieder an ihren Beinen hoch, als er die Innenseite ihres Oberschenkels streifte, stöhnte sie gezwungen. Sie musste mittlerweile so feucht sein, dass er sie ohne Probleme stundenlang hätte vögeln können, wenn er es doch nur endlich tun würde.

An ihren Pobacken angekommen, streichelte er sanft über diese und zog dabei wieder scharf Luft ein, dann holte er plötzlich aus und es knallte im nächsten Augenblick, doch so schnell der kurze Schmerz auch gekommen war, so schnell war er wieder weg, und er streichelte sie wieder, dieses Mal mit minimal mehr Druck. Sie wünschte sich, dass er noch einmal ausholte, doch er tat es nicht. Er fuhr ihren Slip entlang, als er ihre noch verhüllte Mitte traf, sackte sie ein wenig in sich zusammen. Er strich mit zwei Fingen entlang ihres Stoffes, sie war sich sicher, er konnte sehen und fühlen dass sie am auslaufen war. Und dann zog er den Slip auf eine Seite und beugte seinen Kopf zu ihrer schmalen kleinen Ritze.

Zuerst ließ er seine Zunge einmal entlang ihrer Spalte gleiten, sie stöhnte und erzitterte. Dann nahm er sie weg, wiederholte das Spiel, leckte noch einmal fast von ihrem Anus in Richtung ihres Venushügels. Seine Hand auf ihrem Hügel auf ihrer Vorderseite bewegte sich, glitt weiter nach unten, bis sein Daumen an ihrem Kitzler lag, gekonnt legte er diesen mit zwei anderen Fingern frei und legte seinen Daumen an. Sanft, ganz sanft war diese Berührung, doch es zerriss sie fast, vor Begierde! Dann spürte sie, wie er seine Zunge spitz fast bis an seinen eigenen Daumen der anderen Hand brachte. Und dann plötzlich drang er mir seiner spitzen Zunge in sie ein, und sie stöhnte lauthals auf. Es war als würde sie kurz vor dem Ausbruch sehen, sie hatte so etwas noch nie erlebt. Er begann seinen Daumen zu bewegen, leicht, nur ganz leicht, doch es reicht ihr nicht mehr, sie presste ihr Unterlaib gegen seinen Daumen, nahm die entgegengesetzte Bewegung auf. Er ließ seine Zunge zeitgleich hinein und heraus aus ihr wandern. Sie wollte mehr, sie wollte es, sie wollte kommen, heftig, auf sein Verschulden.

Sie riss sich kurz von ihm frei, und drehte sich dabei um, so dass nun ihr Rücken zur schönen Aussicht gewandt war, und er ihre Vagina direkt vor Augen hatte. Sie drückte seinen Kopf an ihre Mitte heran, zwang ihn mit seinem Mund an ihrer Perle zu lutschen:

    „Los! Saug daran!“ Er kam ihrer Aufforderung nach, mit Stil, so wie er wohl alles tat, er verlor sich nicht dabei, es störte sie eigentlich, dass er noch so gefasst war, doch es war ihr egal, sie spürte dass es sich nur noch um Bruchteile von Sekunden handelte, bis sie das erste Mal kommen würde. Und drückte ihn nur noch fester an ihre Mitte, und dann kurz bevor sie völlig den Verstand verlor, drang etwas in sie zusätzlich ein. Sie schätzte dass es seine Finger sein mussten, doch sie sah es nicht hatte den Kopf in den Nacken geworfen, versuchte Halt an der glatten Oberfläche der Fensterfront zu finden. Er saugte heftig an ihr und seine Finger drangen in immer kürzeren Intervallen in sie ein. Und dann spürte sie es, wie ihr Körper sich entlud, direkt in und an seinen Mund, den Mund ihres eigenen Stiefbruders, denn sie nie hatte leiden können, der der ihr gerade solche Freude bereitet hatte, und von dem sie noch nicht wusste, was er noch alles konnte.



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Ich genieße es selbst sehr,
wenn ich nebenher beim Lesen einer Geschichten die entsprechende Musik die im Text erwähnt wird hören kann,
daher gibt es von mir hier die Liste der Lieder vorab,
für die die es ebenso interessiert wie mich.

Die Liste ist unvollständig und wird mit den wachsenden Kapiteln erweitert.

Ansonsten wünsche ich euch natürlich weiterhin viel Spaß beim Lesen, falls ihr nach dem 1.Kapitel dabei bleibt :)


Aus der Geschichte


Sara Bareilles - She Used To Be Mine
Das Lied welches Alice für mich am besten beschreibt. Kapitel "Lichtung"


Aerosmith – I don’t wanna miss a thing
Liebeslied zur ersten Jugendliebe von Josh. Kapitel "Tiefgefrorene Babys"


For King and Country - Priceless
Hintergrundmusik für den Moment an dem Alice für die Gala in Joshs Sichtfeld gerät. Kapitel "Anblick"




Musik die ich während dem Schreiben dieser Geschichte gerne höre


Jordan Davis - Made That Way

Eric Ethridhe - If You Met Me First

Madeline Juno - Grund Genug

Chase Rice - Eyes On You