Before I die alone...

von theSinner
GeschichteKrimi / P16
Kensi Blye
21.03.2019
14.07.2019
5
7028
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Hellooooo ^^
Da bin ich wieder... Scheiße, hab ich lang nichts mehr hochgeladen. Ich freu mich gerade wie ein kleines Kind über mein eigenen Comeback...

Jahaaa... ich hab wieder was für euch :) (Weil ich im Moment ja auch nicht genug anderes *hust hust Abi hust* zu tun habe, dachte ich wieso nicht wieder zurück kommen ^^)

Ich hoffe euch gefällt mein neuer Kram hier :)
Bin gespannt und würde mich freuen den ein oder anderen alten Bekannten wieder zurück zu begrüßen :)

Ich weiß der Prolog ist etwas kurz, aber die normalen Kapitel werden auf jeden Fall länger :) Das nur schon mal vorab... (Wer meine anderen beiden Storys in dieser Kategorie gelesen hat kennt das Prozedere schon :'D)

Naja, jetzt wünsch ich euch erstmal ganz viel Spaß beim Lesen :)
Man liest sich :)

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Before I die alone...

Der Kaffee schmeckte furchtbar. Aber manchmal musste man solche Kleinigkeiten für ein höheres Ziel auf sich nehmen. Kensi blickte abwechselnd auf den schäbigen Eingang der Lagerhalle, zu ihrem Partner und ihren anderen Kollegen. Mit geschultem Blick, routiniert, ganz die scharfsinnige, selbstbewusste Kämpfernatur. Charakterzüge, die sie an sich selbst sehr schätzte. Ihre Entschlossenheit, ihren Mut… Sie war stolz darauf zu sein, wer sie war und sie stellte sich selbst so gut wie nie in Frage. Jedes Vorgehen war einstudiert, jeder Handgriff Routine, die Stimmen in ihrem Ohr schon fast ein Teil von ihr. Ihr Leben war alles andere als geregelt, aber eine gewisse Routine war vorhanden. Vielleicht war es auch mehr ein antrainierter Instinkt, wenn man genauer darüber nachdachte. Jeder Tag lief anders ab. Einen gleichmäßigen Tagesablauf konnte sie sich nicht leisten. So etwas konnte zum Tod führen… Ihrem Partner war ein solcher Tagesablauf bereits einmal zum Verhängnis geworden. Kensi war die Art von Agentin, die sich selbst solche Fehler nicht erlaubte… Nicht erlaubt hatte… Aber war sie die Art von Agentin, die sich solche Fehler selbst eingestand? Ein Schluck Kaffee. Ein leises Murmeln in die Tasse. Eine gedämpfte Antwort in ihrem Ohr. Das stundenlange Warten und Beobachten, das manchmal schier kein Ende nehmen wollte, all das war Teil ihres Lebens und nicht mehr daraus wegzudenken. Das war es was sie ausmachte. Kensi Blye. Die starke, schöne, mutige, entschlossene Kensi Blye. Fassung. Entschlossenheit. Mut. Treue. All das konnte man sehen, wenn man sie ansah. Ein weiterer Schluck Kaffee. Ein weiterer gemurmelter Austausch über die aktuelle Situation, dann ein kurzes Kopfnicken. Mit wenigen Worten war eine Abmachung über das anstehende Vorgehen getroffen. Ein kurzes Heben der Hand, das dem Kellner signalisierte, das die dunkelhaarige Frau das schmuddelige Kaffee, in dem er arbeitete, verlassen wollte. Alles geschah so fließend und unkompliziert, als hätte sie ihr ganzes Leben noch nichts Anderes getan. Angeborene Instinkte, antrainierte Reflexe. Im Grunde war es nicht schwer, denn einem solchen Einsatz lagen immer ähnliche Denkmuster zu Grunde. Jeder Einsatz wurde kategorisiert, nach Gefahr abgeschätzt und in eine ganz bestimmte „Kartei“ eingeordnet. Und an Hand dieser Kategorisierung war es ein Leichtes, einen Einsatz erfolgreich zu Ende zu bringen. Alles war bedacht, alles war einkalkuliert. Nur selten ging etwas schief. Und genau deshalb gehörte sie zu der besten Truppe, die der NCIS in Los Angeles seit lagem hervorgebracht hatte. Egal wie verzwickt oder aussichtslos die Situation schien, aus Erfahrung wusste sie, dass es am Ende des Tages gut ausgehen würde. Bis zu dem Zeitpunkt an dem alles enden würden. Aber sie rechnete nicht mit einem baldigen Ende. Wer rechnete auch schon ununterbrochen damit? Sie arbeitete in einem gefährlichen Job, da musste man immer mit dem Ende rechnen. Aber man durfte in einem gefährlichen Job nicht daran denken. Das lenkte ab. Nachdem sie gezahlt hatte stand sie auf, nahm ihre Lederjacke von der Lehne des Stuhls auf dem sie gesessen hatte und machte sie auf den Weg. Einmal nach links, dann nach rechts. Ein schwarzes Auto parkte direkt vor der Einfahrt zum Hinterhof der Lagerhalle. Der Fahrer des Wagens lächelte ihr zu. Sie straffte die Schultern und unterdrückte ein Lächeln. Aber da war noch wer anders der lächelte. Kensis Partner stieg aus dem Wagen aus. Beide zogen ihre Waffen und machten sich auf den Weg zu der Lagerhalle, in der sie einen ihrer Kollegen vermuteten. Die Augen, die die dunkelhaarige Agentin bis zu diesem Zeitpunkt nicht einmal unbeobachtete gelassen hatten, verloren nun den Kontakt zu ihr. Aber das war nicht so tragisch. Ein leichtes Lächeln bildete sich, umrahmt von langem, dunklem Haar. Der stille Beobachteter lächelte und folgte entspannt der Straße, die von der Lagerhalle wegführte. Sie rechnete nicht mit dem Ende. Keiner tat das. Es lenkte ab. Aber es würde kommen. Und ich würde dafür sorgen!
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