Meine Schwester

GedichtPoesie, Tragödie / P12
20.03.2019
20.03.2019
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Die Lider fallen müde und schließen sich zum Schluss,
Das ist der letzte Tag, den ich ertragen muss,
Zwar strahle ich ein Lächeln, das dem der Sonne gleicht,
Doch in mir ist es dunkel, mein Lebenswille weicht.

Wie kann ich nur so schlecht und auch so grausam sein?
So lass ich meine Liebe im Hier und Jetzt allein,
Ich stell mir immer vor, dass sie voll Trauer ist,
Schwester, sage mir, ob du mir böse bist.

Schrei es raus und schlag mich und mit ein bisschen Glück,
Stürz ich aus dem Fenster und kehr ins Licht zurück,
Ich weiß, du wärst die Eine, allein an meinem Grab,
Und deshalb, liebste Schwester, höre, was ich sag:

Komm nicht zu meiner Feier und tritt nicht an mich ran,
Was du im Leben tatst, ist, was ich nicht mal kann,
Du warst mir diese Mutter, die meine niemals war,
Zum Anfang meines Lebens bis hin zum Ende da.
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