Geschichte: Fanfiction / Prominente / Musik / K-Pop / EXO / Hypnotic

Hypnotic

GeschichteRomanze, Übernatürlich / P18 Slash
Byun Baekhyun Park Chanyeol
19.03.2019
07.06.2019
11
32271
7
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Kapitel VII: Chardonnay

Park Chanyeol

Es war Sonntagmorgen. Chanyeol war tatsächlich auf dem Sofa eingeschlafen, während er ein K-Drama angesehen hatte. Dementsprechend hatte er auch leichte Rücken- und Nackenschmerzen gehabt, als er aufgewacht war. Es war aber nichts, was nicht mit einer heißen Dusche und einer modifizierten Schmerztablette wieder hinbekommen werden konnte. Sowieso war die Toleranz gegenüber Medikamenten mittlerweile recht niedrig. Im Jahre 2060 war die Forschung bereits soweit, dass es keine Nebenwirkungen oder ähnliches gab. Zumindest die wohlhabenderen Menschen kannten dauerhafte Schmerzen und den Tod nicht, dafür aber die ärmere Bevölkerung, die sich so einen Luxus nicht leisten konnte.

Chanyeol war ein herzensguter Mensch und bekam oft Mitleid mit diesen Leuten. Wie konnte es sein, dass sie in so einer hochmodernen Zeit lebten und es immer noch Armut gab? Er schüttelte leicht seinen Kopf, während er diese Bewegung gleich ausnutzte und seine nassen Haare an dem Badetuch trocken rubbelte.

Nach einem Kaffee und einem üppigen Frühstück entschied er sich dazu mal wieder etwas Sport zu treiben und seinen Kopf freizubekommen. Außerdem war es Sonntag, da ging nicht so viel ab in der Stadt. Das Wetter war in Ordnung. Also zog er sich um und startete kurze Zeit später seine Jogging-Tour. Irgendwie musste man sich ja fit halten und so einen Körper bekam man nun auch nicht ausschließlich durch Krafttraining. Es ging ja auch um die Ausdauer. Aus äußerst seltsamen Gründen, -er verbrachte zu viel Zeit mit Sehun-, dachte er daran, dass man Ausdauer auch bei etwas ganz anderem benötigte. Chanyeol musste die zweideutigen Gedanken unbedingt los werden, sonst würde sein Kopf wieder zu den Erinnerungen von vor einer Woche mit Baekhyun zurückwandern und das bräuchte er gerade gar nicht.

Chanyeol’s Lauftraining verlagerte sich schnell in den großen Park, welcher in der Nähe zu seiner Wohnung lag. Neugierig beobachtete er die Leute, an denen er vorbeilief. Familien tummelten sich auf den großen Wiesen oder dem Spielplatz. Der ein oder andere Jogger lief an ihm vorbei und man nickte sich stumm zu, da man zumindest eine Gemeinsamkeit mit einer fremden Person teilte.

Kinder hatten ihre Fernbedienungen in den Händen und versuchten herauszufinden, wer mit seiner Drohne den besseren Backflip schaffte. Chanyeol musste leicht grinsen. Das hatten Sehun und er früher auch gemacht, während Yoora immer danebengestanden hatte und sich aufgeregt hatte, dass das ja nur etwas für Jungs wäre. Meistens folgte dann die Aussage, dass Jungs sowieso sehr primitiv wären. Sehun hatte dann immer wieder gefragt gehabt, was primitiv wäre, bis er es in eine Suchmaschine eingegeben hatte. Er war danach eine Woche lang beleidigt gewesen und hatte mit Yoora kein Wort gesprochen. Das waren noch witzige Zeiten…

So lief Chanyeol einmal quer den Park ab und blieb für eine kurze Pause bei dem großen See stehen. Tief holte er Luft, während der angenehme Wind ihm in den Rücken wehte. Es wirkte auf ihn recht entspannend. Dann entschied er sich wieder zurück zu laufen und den Weg nach Hause einzuschlagen.

Ein wenig aus der Puste und verschwitzt nahm er die Treppe statt den Fahrstuhl nach oben zu seiner Wohnung. Im Grunde genommen war es ziemlich unpraktisch gewesen am Morgen zu duschen, wenn er nun doch wieder total verschwitzt war. Chanyeol verdrehte seine Augen und gab den Code an seiner Wohnungstür ein. Schnell trat er ein und entdeckte sofort die Sneakers im Flur. Leise seufzte er. Chanyeol liebte Sehun (als Bruder), aber manchmal könnte er auch seine Ruhe vor ihm gebrauchen.

Langsam betrat er das große Wohnzimmer und erspähte seinen Bruder in dem Sessel sitzend, während er durch irgendeine Zeitschrift blätterte und an einem Eis nuckelte. Chanyeol’s Augen verengten sich zu Schlitzen.

„Ist das mein letztes Milcheis aus dem Gefrierfach?“, nörgelte er Sehun fragend an und der Jüngere zog das Eis aus seinem Mund, um damit auf seinen älteren Bruder zu zeigen.

„Tatsächlich ist es das. Ich wollte dir helfen dein Gefrierfach zu leeren, damit du neues Eis besorgen kannst.“, gab Sehun keck von sich und grinste leicht. Chanyeol holte tief Luft. Bloß nicht aufregen…

„Was machst du hier überhaupt?“

„Schon vergessen, was ich gestern gesagt habe. Nymphen-Crashkurs.“, meinte Sehun und zwinkerte Chanyeol zu. Leise seufzte er und entgegnete, dass er noch schnell sich umziehen und eine kleine Katzenwäsche machen würde.

ƸӜƷ ƸӜƷ ƸӜƷ

Neugierig betrachtete Chanyeol wie Sehun tatsächlich einen zusammengefalteten Zettel aus seiner Hosentasche fischte.

„Sag bloß, du hast dir notiert, was du mir alles erzählen willst.“, hakte der Ältere nach und setzte sich im Schneidersitz auf sein Sofa gegenüber von Sehun.

„Oh ja, das habe ich. Ich fühle mich gerade wie damals, als ich dir Nachhilfe im Mythologie-Unterricht gegeben habe.“, sagte der Jüngere und klappte den Zettel auf, „Also… Dank meiner ausreichenden Erfahrung in diesem Gebiet war es mir möglich einige wichtige Punkte bezüglich Nymphen, insbesondere Männchen, herauszufiltern.“

„Das klang gerade sehr klugscheißerisch.“

„Halts Maul. Ich habe Erfahrung, glaub’s mir.“

Chanyeol verdrehte seine Augen und musste sich dabei zurückhalten, seinen Bruder nicht als Streber zu betiteln. Als ob Sehun kurz aus dem Konzept gekommen wäre, fuhr er suchend mit seinem Zeigefinger über den Zettel.

„Okay, legen wir mal los.“, begann er und sah zu dem Älteren hinauf, „Da du ja gestern schon erwähnt hattest, dass du dich darüber gewundert hattest, dass männliche Nymphen, genauso wie weibliche Nymphen und Frauen, feucht werden können… Fangen wir da doch einfach gleich an.“

„Was soll denn jetzt daran wissenswert sein? Dann flutscht es halt besser… Oh Gott, ich fühle mich gerade wie bei einem Aufklärungsgespräch…“, meinte Chanyeol verwirrt und schüttelte seinen Kopf, um diesen Gedanken los zu werden. Sehun lachte ihn nur leise aus.

„Glaub’s mir… Da gibt es einiges wissenswertes darüber. Das ist das sogenannte Lustserum. Diese Bezeichnung wird auch nur mit männlichen Nymphen in Verbindung gebracht, weil weibliche Nymphen das so wie bei gewöhnlichen Frauen haben, aber es riecht bloß besser. Aber das Lustserum unterscheidet sich… Die Wirkungen sind noch nicht wirklich komplett absehbar. Es soll sehr gut und betörend riechen und der Geschmack soll süßlich und unvergleichlich sein. Es wird davon abgeraten, es in irgendeiner Weise oral aufzunehmen…“

„Ehmmm…“, murmelte Chanyeol leise und vermied den Blickkontakt zu seinem Bruder.

„Chanyeol!“, schrie dieser ihn anklagend an.

„Ups… Werde ich jetzt sterben oder krank davon?“

Sehun schüttelte ungläubig seinen Kopf und starrte den Älteren an.

„Ich glaube ausnahmsweise möchte ich nicht mal nachfragen, was du mit Baekhyun angestellt hattest. Aber um auf deine Frage zurückzukommen… Nein, davon stirbt man nicht und man wird nicht krank, aber wenn es zu oft und auch noch mit derselben Nymphe vorkommt, kann das Lustserum süchtig machen. Es ist wie eine Droge. Es gibt tatsächlich einige Unternehmen oder Forschungszentren, die dafür morden würden, um herauszufinden, was da für Inhaltsstoffe drin sind. Aber jede Nymphe hat ein individuelles Lustserum, weshalb es nicht möglich ist das so genau zu erforschen. Außerdem sollte man damit immer aufpassen… Wenn ein Mensch oder eine andere Nymphe vom Lustserum abhängig wird, will die Person immer in der Nähe der Nymphe sein und manche davon wollen einfach nicht ständig mit ein- und derselben Person zusammen sein. Sie sind sowieso meist sehr sprunghaft, was ihre Bettgefährtenwahl betrifft, da wollen die ganz bestimmt niemanden haben, der ständig an ihrem Arsch nuckeln will. Bei Paaren ist es etwas anderes… Da gilt der Austausch des Lustserums als ein sehr großer und intimer Liebesbeweis.“

„Warum hat Baekhyun mich dann davon nicht abgehalten?“

„Chanyeol? Hallo? Ihr wart dabei Sex zu haben. Sein Schalter war von Verstand auf Trieb umgeschaltet. Meinst du, da denkt er noch an so etwas?“, fragte Sehun mit erhobener Augenbraue. Da hatte er wohl recht. Chanyeol hätte in diesem Moment auch an nichts anderes als Befriedigung gedacht.

„Okay, dann weiß ich Bescheid. Ich wusste nicht, dass das so ein großes Ding bei den Nymphen ist.“, entgegnete Chanyeol verblüfft. Sehun zuckte nur leicht mit seinen Schultern und begann eine neue Sache zu erklären. Chanyeol hörte ihm gespannt zu, so sehr er sich anfangs gesträubt hatte, fand er es jetzt besonders interessant, das alles zu lernen.

„Kommen wir zum Lustzyklus.“, sagte Sehun nachdem er einen Blick auf seine Liste geworfen hatte, „Das ist die Zeit, wenn Nymphen Schmerzen haben und ihr Körper ihnen so signalisiert, dass sie dringend Sex brauchen. Wenn sie drei Tage nach Einsetzen der Schmerzen immer noch kein Sex gehabt haben, beginnen stärkere Symptome, wie hohes Fieber. Es wird dann immer schlimmer bis hin zum Organversagen und Tod. Das kann sich ein Monat ziehen. Normalerweise merken Nymphen schon einige Tag vorher, wenn sie Sex brauchen. Nur wenn ihre Lustzyklus sich verändert und die Abstände geringer als 14 Tage werden, merken sie es nicht mehr. So ein Zyklus kann nur durch zwei Sachen durcheinandergebracht werden, durch Schwangerschaft oder durch Prophezeiungen. Nymphen merken es selbst, wenn sie schwanger werden. Wenn dies aber nicht der Fall ist, dann kündigt sich eine Prophezeiung an, die meistens positiv ist und zeigt, dass in naher Zukunft etwas Großes und Wichtiges im Leben der Nymphe geschehen wird.“

„Krass. Das ist ja schon so ein Hocus-Pocus-Kram mit Prophezeiungen und so.“, meinte Chanyeol total erstaunt. Er konnte es nicht fassen, dass er das alles nicht gewusst hatte.

„Tja… Da eröffnen sich dir ganz neue Türen, was?“, grinste Sehun ihn an und freute sich, dass er seinen Bruder so begeistern konnte, „Weiter geht’s mit der Wahrnehmung von Nymphen. Sie können besser riechen als Menschen. Düfte können sie von mehreren Metern wahrnehmen. Berührungen fühlen sie viel intensiver. Es ist echt verrückt. Eigentlich geht das alles noch viel weiter, aber da habe selbst ich bisher noch nicht alles herausgefunden. Viele Nymphen wissen nicht mal genau, was sie noch alles können.“

„Das ist wirklich ziemlich mysteriös. Wird wirklich so viel von der griechischen Mythologie hergenommen?“, erkundigte Chanyeol sich neugierig.

„Ja klar, schließlich sind Nymphen immer noch Naturgötter. Wenn man einmal im Nymphäum gewesen war, weiß man das sich dort fast alles nur um die griechischen Götter dreht.“, meinte Sehun und faltete seinen Zettel wiederzusammen. Er stopfte diesen wieder mühselig in seine Hosentasche. Fragend blickte Chanyeol seinen Adoptivbruder an.

„Woher weißt du das?“

„Ich war dort schon einige Male.“

„Was?! Menschen kommen da einfach so rein?“, hakte Chanyeol sofort überrascht nach.

„Klar, aber dafür muss man von einer Nymphe eingeladen werden, sonst nicht.“

„Lass mich raten. Luhan hatte dich mitgeschleppt.“

Sehun nickte anschließend und machte den Älteren noch neugieriger.

„Wie ist es dort so? Was wird dort gemacht?“, fragte er nach. Der Jüngere gluckste leise, als er die Begeisterung in der Stimme von Chanyeol hörte und erzählte ihm alles was er wusste.

„Also im Nymphäum müssen Menschen immer am Rand stehen und dürfen nicht bei den Ritualen mitmachen. Bei speziellen Dingen müssen ihnen sogar die Augen verbunden werden, weil das nur für Nymphen gedacht ist. Einmal die Woche gibt es im Nymphäum Versammlungen, bei denen Rituale und Opfergaben stattfinden.“

„Was? Opfergaben? So mit toten Tieren?“, hakte Chanyeol erschrocken nach, woraufhin Sehun sich seine Hand gegen die Stirn schlug.

„Nein, man… Chanyeol, was denkst du bloß? Es sind meistens ganz gewöhnliche Opfergaben. Zum Beispiel erhält Poseidon eine Schale mit Fluss- oder Seewasser. Zeus bekommt ein Zepter. Die Hauptgötter der Griechen bekommen oft Opfergaben, aber nicht alle auf einmal in einer Versammlung. Einmal im Monat erhält auch ein vorolympischer griechischer Gott etwas.“

„Was ist mit Hades?“

„Hades und Persephone bekommen selten Opfergaben. Sie werden etwas außer Acht gelassen. Es gibt auch genug Götter, die bei ihren Opfergaben wählerisch sind. Aphrodite soll da ziemlich herumdrucksen.“, meinte Sehun und brachte Chanyeol damit zum Nachdenken. Er runzelte seine Stirn leicht.

„Woran merkt man, dass einer der Götter die Opfergabe ablehnt und was macht man dann? Warum ist Aphrodite so?“, sprudelten die Fragen nur so aus Chanyeol heraus.

„Im Hauptsaal stehen viele angezündete Kerzen. Wenn ein kalter Windhauch durch den Saal weht und dabei die Kerzen löscht, bedeutet es, dass die Opfergabe abgelehnt wurde. Dann muss schnell Ersatz besorgt werden, dafür ist Aphrodite wohl das beste Beispiel. Als Göttin der Schönheit, der Liebe und der sinnlichen Begierde erhält sie meistens Rosen oder Muscheln als Opfergaben, aber wenn sie sie ablehnt, dann heißt es, dass sie ihre liebsten Wesen sehen möchte. Nymphen und am besten nackt und sinnlich. Sie ist einfach nur vernarrt in Nymphen, schließlich sind sie in der Mythologie Begleiter von höheren Göttern wie halt Aphrodite, Artemis oder Dionysos.“ (A/N.: You ready for this? Are you ready to get hyped up? Come on… Ups… Zu viel BTS gepumpt. :D)

Chanyeol’s Mund stand weit offen. So was hatte er nun nicht erwartet… Die Götter waren ganz schön pervers veranlagt, wenn man von Aphrodite ausging. Sehun schien den Gesichtsausdruck dem Älteren besonders amüsant zu finden und lachte leise.

„Keine Sorge. Dort dreht es sich selten um so etwas. Die Rituale sind ein bisschen harmloser, insbesondere wenn es ins Wassertheater geht. Dort tanzen dann einige Nymphen auf Wasser, während einige andere Musikinstrumente spielen, wie zum Beispiel Harfen. Ich sag es dir, Chanyeol, das muss man gesehen und gehört haben. Das ist so wunderschön. Wenn man noch nicht begeistert von Nymphen war, dann ist man es spätestens ab diesem Moment.“, erklärte Sehun und in seinen Augen war ein seltsames Glänzen zu erkennen. Langsam schien Chanyeol die Begeisterung von seinem besten Freund zu verstehen. Die ganze Nymphen-Sache war viel tiefer und komplizierter, als er zuerst vermutet hatte. Er hatte das Gefühl, dass sein Kopf vor lauter Informationen noch explodieren würde. Sehun schien dies auch zu merken und grinste ihn wissend an.

„Scheint für heute genug zu sein.“, meinte der Jüngere und stand vom Sofa aus. Leicht streckte er sich und machte Anstalten gehen zu wollen. Chanyeol sprang ebenfalls auf und musste erstmal wieder sein Gleichgewicht sammeln, weil er so schnell aufgestanden war.

„Warte! Ich wollte dich noch etwas fragen.“, begann Chanyeol und erhielt einen fragenden Blick von dem Jüngeren, „Wie lange läuft das mit Luhan und dir jetzt schon?“

Sehun seufzte leise und antwortete: „Diese Freundschaft plus geht, glaube ich, mittlerweile 3-4 Monate lang. Aber das heißt nicht, dass er daran gebunden ist, nur mit mir Sex zuhaben. Wir haben abgemacht, wenn er jemanden braucht, dann kann er sich immer bei mir melden. Das heißt nicht, dass er es immer getan hat, aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass er schon lange mit niemand anderen als mir geschlafen hat.“

„Ist das nicht seltsam, dass er es nur mit dir treibt? Wenn Nymphen doch so selten mit derselben Person schlafen…“

„Chanyeol, interpretiere da bitte nicht zu viel hinein. Es geht nur darum Bedürfnisse zu stillen.“

Sehun tapste in den Flur und schlüpfte in seine Sneakers, während Chanyeol sich gegen den Türrahmen lehnte. Er wollte eigentlich etwas noch sagen, aber als er etwas bedrücktes in den Augen seines Bruders gesehen hatte, verkniff er es sich Sehun nochmal dieselbe Frage wie am vorherigen Abend zustellen. Was wäre, wenn er sich doch in Luhan verlieben würde, aber dieser nicht in ihn?

„Wir sehen uns dann morgen bei der Arbeit und wenn ich das nächste Mal in deine Wohnung eindringe, bringe ich dir eine Packung Eis mit.“, versprach Sehun und lächelte Chanyeol an.

„Das ist das mindeste, was du tun kannst, nachdem du mein letztes Eis aufgegessen und meinen Kopf mit Informationen vollgepumpt hast.“

„Viel Spaß beim Verarbeiten.“

Damit verschwand Sehun und Chanyeol stand noch eine Weile nachdenklich gegen die Wand gelehnt. Er war müde. Das waren zu viele Informationen für einen gewöhnlichen Sonntag gewesen.
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