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[Ghost] See the light

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
18.03.2019
25.07.2019
3
2.219
 
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18.03.2019 815
 
*** Vorab: Diese FF ist mein eigenes geistiges Eigentum und basiert nur auf meiner Fantasie.
Die Protagonisten (bis auf Ghost) sind rein fiktional, irgendwelche Ähnlichkeiten sind reiner Zufall!
Das Copyright dieser Geschichte liegt damit bei mir.
Ghost gehören nicht mir, ich habe sie mir nur ausgeliehen.
Die Geschichte ist noch in Arbeit und nicht Betagelesen.
Spoilerwarnung: Es werden die echten Namen der Bandmitglieder genannt.
Wer diese nicht wissen will und / oder einfache Romanzen nicht mag: Don't like don't read! ;-) ***

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Kapitel 1

Das Konzert war gerade erst vorbei, die Massen sangen noch „Monstrance Clock“. Erschöpft kam Tobias Forge die Treppen hinter der Bühne hinunter und schon half ihm sein persönlicher Assistent George aus der Cardinal Copia Maske. Der Schweiß rann über die Wangen des Sängers. Mit den großen schwarz geschminkten Kreisen um die Augen erinnerte Tobias Gesicht stark an einen Pandabär. George grinste und reichte ihm ein Handtuch. „Was ist so lustig, George?“, fragte Tobias ihn auf dem Weg in seine Garderobe. „Nichts Boss! Gar nichts.“, antwortete er. Tobias sah in kurz an und musste auch grinsen, wenn er auch nicht so Recht wusste, worüber. Er schätze George als einen seiner engsten Vertrauten und war froh, dass er schon so viele Jahre an seiner Seite war.

In der Garderobe half George ihm noch dabei, sich von dem schwarzen Anzug (wenngleich es ein Kostüm und kein richtiger Anzug war) zu befreien. Tobias verspürte den Drang, Georg erneut zum Grinsen oder sogar Lachen zu bringen. Er liebte es ungemein, Menschen zum Lachen zu bringen. Schließlich verstellte er seine Stimme, so wie er es auch auf der Bühne stets tat, wenn er die Figur „Cardinal Copia“ spielte, und sagte: „Kannst du dir vorstellen, wie eng diese Hosen sind?! Nein! Natürlich nicht!“ – George grinste bereits: „Doch Boss, ich weiß schon. Es braucht schließlich zwei erwachsene Männer, um sie wieder auszuziehen.“ – Tobias versuchte gar nicht erst, sein Kichern zu unterdrücken und sagte (wieder in seiner normalen Stimme): „Richtig! DAS sollte ich meinen Fans auf der Bühne erzählen! Aber stell dir vor, was mich heute ein Fan beim Meet & Greet gefragt hat: Sie fragte, ob ihr mich vor der Show in die Hosen einnäht und hinterher wieder raus schneidet! Das ist doch eine tolle Idee. So grundsätzlich. Dann könnten wir sie NOCH ENGER machen, George!“ – Tobias hatte es geschafft, der sonst so ernste George konnte sich nicht länger beherrschen und lachte schallend los. Als er sich wieder gefangen hatte, meinte er: „Alles klar, Boss. Schlagen Sie es der Schneiderin vor. Sie wird die Idee lieben.“ Tobias hielt einen Daumen nach oben, antwortete wieder in seiner Copia-Stimme und mit italienischem Akzent: „Und meine weiblichen Fans erst Recht. Vergiss nicht die Ladies!“ - „Richtig, Boss, die Ladies“, lachte George und streckte ebenfalls seinen Daumen nach oben.

Beide mussten lachen und Tobias kehrte ganz zu seiner echten Stimme zurück: „Generell bringen mich die Fans immer auf die besten Ideen. Sie sind so kreativ und leidenschaftlich! Sie bedeuten mir alles. Ich bin schon gespannt, was sie zu unserem Auftritt heute zu sagen haben. Wenn ich aus der Dusche komme, checke ich die allgemeinen Reaktionen in den sozialen Netzwerken. Und meine anderen Sachen. Wo hast du die Briefe und Geschenke hingestellt? Ah! Ich sehe schon. Hier auf dem Tisch.“ – „Sie sollten dann etwas essen, Boss, ja?“ – „Ach, ich habe keinen Hunger“ – „Der kommt vielleicht noch, ich sage dem Catering Bescheid und bringe etwas her.“ – „Also schön, wenn du meinst, George. Danke!“ – „Na, klar, dafür bin ich doch da. Okay, dann bis später.“, antwortete er und verließ die Garderobe.

Kaum hatte George die Tür hinter sich geschlossen, kam eine attraktive Frau auf ihn zu. Sie trug eine Kopfbedeckung, die an eine Nonne erinnerte, dazu ein Korsagenoberteil, High Heels und einen Minirock. An ihrem sehr tiefen Ausschnitt funkelte eine Kette mit silbernem Grucifix-Anhänger, eines der Bandlogos, der Buchstabe „G“, eingefasst in ein umgedrehtes Kreuz. Als sie George erblickte, flüsterte sie ihm zu: „Hey, ist das die Garderobe von Cardi C?“ – „Ja und er duscht gerade.“ – „Perfekt! Kann ich jetzt zu ihm?“ – „Nein! Bestimmt nicht!“ – „Oh, wieso denn nicht?“ – „Alles klar, junge Dame, wer sind Sie und was machen Sie hier?“, fragte George in ernstem Tonfall. „Ich bin hier, um mir von ihm die Beichte abnehmen zu lassen“, hauchte sie, fuhr sich ganz leicht mit der Zunge über die roten Lippen und zwinkerte George dabei zu. „Tut mir leid, aber daraus wird nichts. Ich werde Sie jetzt wieder nach draußen begleiten.“ – „Aber wollen Sie ihn denn nicht wenigstens fragen, ob er nicht doch…“ – „Nein, glauben Sie mir, das wird nicht nötig sein, ich kenne Herrn Forge jetzt schon seit vielen Jahren und er hat keinerlei Interesse an Gesellschaft dieser Art.“, sagte George und schob das Mädchen sanft in Richtung Ausgang. Sie protestierte noch ein wenig und versuchte dann auch ihn zu bezirzen, doch George blieb standhaft und warf sie höflich aber bestimmt hinaus.
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