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The beginning of the end

GeschichteAllgemein / P16
Batman OC (Own Character) Superman Wonder Woman
17.03.2019
25.03.2019
6
12.158
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17.03.2019 1.543
 
„Batman! Hinter dir!“, schrie Superman seinem Freund zu. Dieser drehte sich ruckartig um, als ihn ein bahnbrechender Schmerz direkt durch Mark und Bein ging. Keuchend holte er Luft, als seine Vision für einen Moment zu verschwimmen drohte. Sein ganzer Körper schmerzte, besonders seine Bauchpartie. Seine Augen waren unter der Maske geweitet, die Pupillen ganz klein. Ganz langsam blickte er an sich runter, als sein Stand zunehmend wackliger wurde. Blut floss ihm von dort hinunter und tropfte auf den Boden. Eine Pfütze hatte sich mittlerweile schon um ihn herum gebildet.

„Das ist nun dein Ende. Ritter in schwarz.“, zischte ihm die Gestalt vor ihm zu. Doch die Worte schienen Batman gar nicht mehr richtig zu erreichen. Sein Blick wurde immer unfokusierter. Sein ganzer Körper fing an unkontrolliert zu zittern. Die Kraft in ihm war am Limit. Mit einem Grinsen zog der Feind sein Schwert aus dem dunklen Ritter heraus. Dieser brach augenblicklich zusammen und konnte sich nur knapp auf allen Vieren aufrecht halten. Blut lief ihm an den Mundwinkeln hinunter.

„Stirb elendlich. Mensch!“ Die Gestalt holte zum letzten Schlag mit ihrem Schwert aus, als sie ein Laserstrahl in das nächste Gebäude schleuderte. Wenige Sekunden darauf erschien Superman neben Batman. Mit zunehmender Sorge bedachte er seinen Freund. Die Verletzung sieht nicht gut aus. Wenn er nicht schnell behandelt wird, könnte er verbluten. Einen Moment schaute er noch zum Feind, der gerade von Wonder Woman, Flash und Green Lantern beschäftigt wurde, bevor er sich zu dem schwarzen Ritter hinunter kniete. „Bruce. Ich bringe dich sofort zu einem Krankenhaus. Wenn du-“ Ein leises Lachen unterbrach ihn. Mit einem leichten, kaum merklichen Lächeln sah Batman ihn an. „Sie werden mir nicht mehr helfen können. Das kann niemand.“ sagte der dunkle Ritter seinem Freund mit kratziger Stimme. „Du kannst es doch bestimmt hören. Wie mein Herz immer langsamer schlägt…“ Mit einem Zischen verkrampft sich der dunkle Ritter und brach zusammen. Seine Augen flatterten unter seiner Maske. Er hatte keine Kraft mehr sie aufzuhalten. Seine Glieder gehorchen ihm auch schon nicht mehr. Und vor allem erschöpfte ihn die aufkommende Müdigkeit.

Zwei starke Arme hoben ihn hoch. Besorgt und gleichzeitig ängstlich sah ihn Clark an. „Bitte. Du darfst nicht aufgeben.“, flüsterte er seinem Freund zu. „Verzeih…“ aber ich kann nicht mehr. „Danke…“ für alles. Das waren die letzten Gedanken Batmans, bevor er kraftlos in den Armen Supermans zusammensank. Seine Augen schlossen sich nun unter seiner Maske. Für immer.

Geschockt starrte Clark auf den toten Körper seines Freundes. Sein Herz hatte aufgehört zu schlagen. Er konnte das Geräusch des für ihn sonst so beruhigenden Schlagens nicht mehr hören. Das kann nicht sein… Tränen bildeten sich in seinen Augen, die ihm ungehindert den Wangen hinunterliefen. Bitte nicht…! Zittern legte er den Leichnam von seinem Freund auf den Boden und schaute dann mit einer flammenden Wut zu seinem Feind. Dieser sah grinsend zurück, wissend was er getan hatte.

Mit einem Kampfschrei flog Superman auf ihn zu, um ihn ein für alle Mal zu erledigen. Dies ahnend wich die Gestalt elegant zur Seite aus und wartete nun auf einen erneuten Angriff des Kryptonier. „Ich habe deinen Freund getötet. Und das ist alles was du dazu zu sagen hast? Konntest ihn wohl nicht wirklich leiden wie…? Naja, ist ja jetzt auch egal. Mein Ziel ist erfüllt. Vielleicht sieht man sich eines Tages ja wieder.“, rief die Gestalt Clark zu, bevor es mit einem Grinsen in die Dunkelheit des Himmels verschwand.

Wütend starrte Superman ihm nach, besann sich dann aber eines Besseren und flog zurück an die Seite seines ehemaligen Partners. Jetzt wo die Wut begann sich aufzulösen, kam die Traurigkeit wieder an die Oberfläche. Langsam kniete er sich zu Bruce, nun kalten Körper hinunter und nahm ihn sanft in den Arm. Erneut liefen ihm Tränen über den Wangen. Wieso er? Wieso musste er sterben? Eine warme Hand legte sich auf seine Schulter, die er als die von Wonder Woman identifizierte. „Der Kampf ist vorbei. Wir müssen gehen.“ Kopfschütteln verstärkte Superman seinen Griff um Bruce. Ich kann doch jetzt nicht gehen!

Letztendlich mussten sie ihn mit Gewalt von dem toten Körper seines Freundes trennen. Dies schafften sie unter anderem auch nur durch Gutes zu reden.

Nun saß Superman in Gedanken versunken an dem Tisch zu den Versammlungen im Hauptquartier der Justice League. Er bekam das Bild einfach nicht mehr aus dem Kopf. Der Moment, der das Schicksal Batman und Bruce besiegelte. Seinen Tod. „Einer von uns sollte Alfred und Damien besuchen gehen. Willst du das übernehmen Clark?“, fragte Diana ihren Kollegen und schaute Clark dabei besorgt an. Abwesend nickte er ihr zu, bevor er aufstand und sich auf den Weg machte. Er wusste das, dass wichtig war. Auch wenn beide es vermutlich schon wissen…

Mit einem mulmigen Gefühl kam er von dem großen Gebäude, dem Wohnsitz der Waynes zum Stehen. Du schaffst das Clark. Tief einatmend klopfte er an die Tür. Eine. Zwei. Drei… Es vergingen an die fünf Minuten, bevor die Tür geöffnet wurde und der Diener ihn hereinließ. Ohne ein Wort zu sagen folgte Superman ihm in das Arbeitszimmer im zweiten Stock. Dort stand Damien am Fenster und sah hinaus. Er schien in seiner eigenen Welt gefangen zu sein. Leise räusperte sich Alfred. „Master Damien. Superman ist hier.“ Augenblicklich drehte sich der junge Wanye zu ihm um. Das Bild erschreckte ihn zunehmest. Die Augen Damiens waren vom Weinen schon ganz rot angeschwollen. Die Nase ebenso.

Sofort trat Clark auf ihn zu und zog ihn in eine feste Umarmung. „Es tut mir leid. Es tut mir so leid.“, flüsterte er ihm immer wieder zu. Ich konnte ihn nicht retten. Verzeih mir bitte. Nach ein paar Minuten trennten sich die beiden Männer wieder voneinander und sahen sich schweigend an. „Sir. Kann ich ihnen etwas bringen?“, durchbrach Alfred die Stille. Mit einem leichten Stirnrunzeln blickte Superman zu ihm. Der Tod von Bruce muss ihm auch schwer zu Herzen fallen. Nur zeigt er es nicht offen. Was für ein starker Mann. Danke Alfred. Wir brauchen nichts.“, meinte Damien zu ihm.

„Die Beerdigung von ihm findet morgen statt. Nur im kleinen Kreis. Wenn sie wollen können sie gerne kommen.“, lud der junge Wayne Clark ein, bevor er sich zurück zum Fenster drehte. „Bring doch auch die anderen mit. Ich bin mir sicher das es ihn freuen würde…“, fügte er noch hinzu. „Das werde ich.“

- Am nächsten Morgen -


„… er war ein wirklich gutherziger und zuvorkommender Mann. Wir werden ihn niemals vergessen.“, beendete Dick seine Rede. Mit trauriger Miene blickten alle Anwesenden hinunter auf das Grab vor ihnen, wo groß „BRUCE WAYNE“ draufstand. Ein leises Schluchzen war von Damien zu vernehmen. Nun hatte er nicht nur seine Mutter, sondern auch seinen Vater verloren. Tröstend zog Alfreed ihn in eine Umarmung, während er selbst den Tränen nahe war. Er hatte es nicht geschafft den größten Schatz von seinen früheren Herren zu beschützen. Es tut mir so leid. Ich war zu schwach. Ich hätte ihn davon abhalten sollen! Aber ich konnte nicht… „Wir sollten reingehen.“, meinte er vorsichtig zu seinem neuen Master. Er würde bleiben, solange wie er gebraucht werden würde. So hatte er sich entschieden. Und daran würde er auch festhalten. Mit dem Blick weiter auf dem Grabe haftend, nickte Damien ihm knapp zu.

Zusammen mit den anderen gingen sie in das Gebäude der Waynes hinein. So standen nur noch zwei Personen vor dem Grab Bruce Wayne’s. Clark Kent und Diana Prince. „Mein Freund. Ich hoffe du findest da, wo du jetzt bist deinen Frieden. Das wünschen wir dir alle vom Herzen.“, flüsterte Clark seinem einst besten Freund zu. Tränen liefen ihm ungehindert den Wangen hinunter. Es tat weh. Sogar sehr für den Mann aus Stahl. „Ich wünschte nur, dass ich dich hätte retten können. So war das ganze nämlich nicht geplant gewesen, weißt du…? Dabei haben wir uns doch endlich…“ Schluchzen viel Clark auf die Knie. Sein Herz schmerzte so sehr das er es kaum aushalten konnte. Außerdem fühlte es sich so an, als würde ihn die Luft abgeschnitten werden. Wieso musste das auch passieren?!

Zwei starke feminine Arme zogen ihn in eine feste Umarmung. Sanft fuhr Diana ihm durch seine, in allen Seiten abstehenden Haaren. „Shh… alles wird wieder gut. Du darfst jetzt nicht die Hoffnung verlieren. Komm. Gehen wir zu den anderen hinein.“, redete sie trösten auf ihn ein. Schluchzen stimmte er ihr zu. „J-ja.“ Nach wenigen Minuten folgten sie dann den anderen hinein in das Manor. Es gab viel zu bereden nach dem schrecklichen Ende ihres Freundes.





Weit entfernt, auf einer kleinen Insel, in einer unterirdischen Höhle saß ein älterer Mann grinsend vor seinem Monitor. Mit Freude ließ er die dort stehenden Zeilen immer wieder von neuem durch.

„Batman hat sein Leben bei dem Kampf um die Rettung der Welt verloren. Wir danken ihm und behalten ihn für immer in Erinnerung.“

„Bruce Wayne wird seit der Schlacht um die Welt vermisst.“

„Hahaha!!“, lachte der Mann los. Er ist tot! Endlich! Jetzt ist es soweit! Jetzt kann der wahre Showdown beginnen! Ein neues Kapitel kann aufgeschlagen werden! Grinsend stand er auf und ging auf einen altmodischen Aufzug zu, indem er kurz darauf reinging. Mit einem Knopfdruck brachte ihn der Aufzug nach oben auf den Vorsprung eines Felsen. Von dort aus konnte er die ganze Insel überblicken und noch viel mehr…

„Nun kann die wahre Schlacht beginnen.“
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