Booth und Bones

GeschichteRomanze / P18
Dr. Temperance Brennan Special Agent Seeley Booth
17.03.2019
18.08.2019
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17.03.2019 1.037
 
Der Wagen mit dem Sarg von Nigel Murray fuhr los. Alle gingen nacheinander wieder ins Gebäude. Zuletzt hakte sich Bones bei Booth in den Arm ein und auch sie folgten den anderen.  Alle gingen nach oben. Hier saßen sie zusammen, tranken Tequila und erzählten sich noch mehr Anekdoten über Nigel.
Nach einer Weile beschlossen alle nach Hause zu fahren. Camille wollte sich mit einem Glas Rotwein in der Badewanne entspannen, Angela und Jack fuhren auch los. Booth sagte: „Komm Bones, ich bring dich nach Hause“, dabei lächelte er sie zurückhaltend an. Er wusste nicht, wie sie, nach der vergangene Nacht reagieren würde. Sie hatten bereits einige Male heute telefoniert. Sie hörte sich immer ganz normal an. Und auch ihre Reaktion vorhin war nicht so als ob es ihr Leid tat.
Sie kam seiner Aufforderung nach. „Ich muss noch kurz in mein Büro, meine Sachen holen. Danach können wir gerne Fahren.“ Sie verabschiedeten sich alle voneinander. Die nächsten 3 Tage waren sie alle vom Jeffersonian freigestellt, weil Reparaturarbeiten durchgeführt werden mussten.  Booth hatte ebenfalls ein langes Wochenende. Auf dem Weg zum Wagen, sagte Bones: „Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich gerne mit zu dir kommen. Ich möchte nicht alleine sein. Und so haben wir die Gelegenheit einige Dinge zu besprechen.“ Booth stimmte stillschweigend zu.
In der vergangenen Nacht war Bones über ihren eigenen Schatten gesprungen. Auch wenn die Umstände äußerst widrig waren. Sie hatte erst die Angst empfinden müssen, Booth zu verlieren, bevor sie sich ihm vollends öffnen konnte. Wie leicht hätte die Kugel ihn treffen können. Sie war letztendlich ja auch für ihn, und nicht für Mr. Murray bestimmt gewesen. Darüber durfte sie gar nicht nachdenken.
Sie war sich sicher, dass für beide dieser letzte Schritt nicht einfach gewesen war. Immerhin hatten sie ein freundschaftliches Band, das seinesgleichen suchte. Auch die berufliche Partnerschaft, und die daraus resultierende Verantwortung, nahmen beide sehr ernst. Das ganze für eine einfache Tändelei aufs Spiel zu setzten kam nicht in Frage.  
Aber wie sollte es nun weitergehen? Das waren die Dinge, über die sie mit Booth sprechen wollte. Sie hoffte, dass er ihre logische und praktische Herangehensweise verstand und nachvollziehen konnte. Andererseits kannte er sie wie kein anderer. Je näher sie seiner Wohnung kamen, desto nervöser wurde sie, obwohl das gar nicht ihre Art war.
Einmal dort angekommen, öffnete Booth die Tür. Er ging vor und schaltete das Licht ein. Heute war die Atmosphäre zwischen ihnen eine ganz andere als in der vergangenen Nacht. Gestern schwebten sie in Gefahr. Heute war das Adrenalin nicht mehr vorhanden. Dafür war sie der Traurigkeit, über den Tod Mr. Murrays gewichen. Sie waren natürlich auch aufgeregt, wie man es nun einmal zu Beginn einer neuen Beziehung immer ist, und etwas verunsichert, da keiner genau wusste, was der andere dachte und fühlte.  
Bones setzte sich auf das Sofa, auf dem sie schon hundertmal gesessen hatte, und wartete darauf das Booth sich zu ihrer gesellte. „Möchtest du etwas trinken? Vielleicht einen Rotwein? Oder lieber etwas stärkeres?“ „Ein Rotwein wäre gut, danke“. Booth schenkte ein, und gab ihr das Glas, während er sich neben sie setzte.
Beide schwiegen. In dem Moment, wo Bones etwas sagen wollte, begann auch Booth zu reden. „Du zuerst“ meinte er dann, ganz gentlemanlike. „Vor gar nicht so langer Zeit haben wir hier gesessen, und ich habe dir den Unterschied zwischen unangreifbar und Stärke erklärt. Diese Grenze habe ich inzwischen überwunden. Ich bin jetzt bereit, wirklich mit dir zusammen zu sein, wenn du das auch möchtest“.
Booth schaute sie mit glänzenden Augen an. „Natürlich möchte ich das. Ich hatte gehofft, dass du soweit bist. Ich bin auch nicht mehr wütend und ich wäre gerne mit dir zusammen, als Paar.“ Er nahm ihr das Weinglas aus der Hand, und stellte beide auf den Couchtisch. Dann legte er eine Hand in ihren Nacken und eine um ihre Taille. Er zog sie an sich und bewegte sein Gesicht langsam auf sie zu, so langsam, dass er jede ihrer Regungen beurteilen konnte. Sie schien jedoch keine Einwände gegen seine Intimität zu haben. Zärtlich berührten sich ihre Lippen. Er zog sie noch näher an sich. Dann setzte sie sich rittlings auf seinen Schoß und ihre Küsse wurden immer intensiver.
Nach kurzer Zeit fehlte beiden der Atem. Sie berührten sich an der Stirn und erst lächelte Booth, und dann lachte Bones ebenfalls. „Es war ein anstrengender Tag“ sagte Booth „sollen wir schlafen gehen? Wir haben Morgen alle Zeit zu reden.“ „Ja, du hast recht, wir haben 3 Tage, um alles zu besprechen.“ Bones kletterte von seinem Schoss und hielt ihm ihre Hand hin. Booth ergriff sie und zusammen gingen sie ins Schlafzimmer.
„Ich geh kurz Duschen“, sagte Booth und verschwand im Badezimmer. Bones schaute ihm hinterher, stand mitten im Schlafzimmer. Sie war hin und her gerissen. Dann beschloss sie Booth beim Duschen Gesellschaft zu leisten. Sie ging zum Bad. Sie hörte bereits das Wasser rauschen. Leise öffnete sie die Tür. Sie sah ihn durch die Glastür. Er hatte sich mit seinen Händen an der Wand abgestützt und ihr seinen Rücken zugekehrt. Sie merkte das er versuchte unter dem Wasserstrahl zu entspannen.  
Obwohl sie ihn schon oft mit nacktem Oberkörper gesehen hatte, erschrak sie jedes Mal, wenn sie die Foltermale sah. Schnell zog sie sich aus und glitt hinter ihm in die Dusche. Sie legte ihre Arme um seine Hüfte. Er zuckte kurz zusammen, entspannte sich aber sofort wieder. Er genoss ihre Umarmung und die vielen Küsse, mit der sie seinen Rücken bedachte. Als ihre Hände sich langsam nach unten arbeiteten, drehte er sich um und legte seine Lippen leidenschaftlich auf die ihren.
Als nächstes, drehte er sie mit dem Rücken zur Wand, legte seine Hände unter ihrem Po und hob sie hoch. Sofort umschlang sie ihn mit ihren Beinen. Er glitt mit seiner Hand zwischen ihren Beinen und merkte das sie ihn wollte. Vorsichtig drang er in Sie ein und schnell hatten sie einen gemeinsamen Rhythmus gefunden. Bones hatte noch nie solch eine Ekstase erlebt. Sicher die vergangene Nacht war schon außergewöhnlich gewesen, aber was sie jetzt erlebte lies alles körperliche, dass sie vorher mit anderen Männern kennengelernt hatte, als leichte Aufwärmübungen erscheinen. Sie hatte recht, der Sex mit Booth war mehr als befriedigend.
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