Milah Lionheart

GeschichteFantasy / P12
15.03.2019
15.03.2019
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Es ist wieder diese besondere Zeit im Jahr, die die ich über alles liebe, genauer gesagt das Jahr 2097. Die Große Halle ist festlich geschmückt, die Decke verzaubert, sodass sie aussieht wie der Himmel draußen, Kerzen schweben leuchtend durch die Luft, die Tische sind bereits mit feinstem Geschirr gedeckt und lassen nur erahnen welche Köstlichkeiten dort bald ihre Plätze finden werden.

In den letzten hundert Jahren hat sich nur wenig verändert, da wir selbst in der modernen Zeit noch die alten Traditionen bewahren wollen, damit diese nie in Vergessenheit geraten werden. Auch wenn einige Schüler ihr modernes Leben außerhalb der Schule teilweise vermissen, haben sie doch ihren Spaß in dem alten Schloss, das noch immer voller Geheimnisse steckt.

Ich blicke durch die Reihen und bin in Gedanken. Wie viele Schüler habe ich heranwachsen sehen? Generationen saßen schon dort, vom Enkel bis zu den Großeltern, sie alle hatte ich unterrichtet. Es waren tausende und niemand ist je in Vergessenheit geraten, denn sie alle hatten etwas besonderes an sich und das machte sie einzigartig für sich.

Für die neuen Generationen ist es eine Zeit ohne Sorgen und Krieg. Wie gerne hätte ich so eine Zeit auch gehabt, eine unbeschwerte Kindheit, nur den Stress in der Schule und keine Angst vor der Zukunft. Das Schicksal hatte sehr früh etwas anderes für mich geplant und das wurde alles in einer einzigen Nacht entschieden.

Plötzlich merke ich, wie mich alle erwartungsvoll anschauen. War ich wirklich so in Gedanken? Ich stehe auf aus meinem Stuhl, der mehr einem Thron gleicht als etwas anderem, auf und stelle mich vor die versammelten Schüler.

„Willkommen. Willkommen zu einem neuen Jahr in Hogwarts! Bevor wir mit unserem Bankett beginnen, möchte ich ein paar Worte sagen. Und hier sind sie: ... Schwachkopf! Schwabbelspeck! Krimskrams! Quiek! Danke sehr!" nachdem ich wieder sitze, erscheint das Essen auf den Tischen. Viele Leckereien, um die Schüler nach einer langen Fahrt zu stärken. Vor ihnen stehen Roastbeef, Brathähnchen, Schweine- und Lammkoteletts, Würste, Schinken, Steaks, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Pommes, Yorkshire-Pudding, Erbsen, Karotten, Ketchup und aus alter Tradition, und in Gedenken an einen der größten Zauberer, Albus Dumbledore, Pfefferminzbonbons. Im Laufe der Jahre fügte ich noch Ingwerkekse hinzu, um an die Schulleiterin Minerva McGonagall zu erinnern.

Gerade als die Kinder nach dem Essen greifen wollen, erscheinen die Geister urplötzlich aus den Wänden und dem Boden. Einige der Erstklässler erschrecken sich, weil sie die Geister noch nie gesehen haben, was zur Belustigung seitens der älteren Schüler, der Lehrer und den Geistern selbst führt. Natürlich komme ich nicht drum herum leise zu lachen und zu meinem Stellvertreter neben mir zu schauen, Neville Longbottom, Professor für Kräuterkunde, Kriegsheld der großen Schlacht von Hogwarts und guter Freund seit vielen Jahren. Wir lernten uns in seinem ersten Schuljahr kennen, damals war er noch recht schüchtern. Es ist immer noch kaum zu glauben wie sehr er sich doch gemausert hat. In seinem Fall war es eine Verwandlung vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan, was nie jemand gedacht hätte.

„Kaum zu glauben, dass es schon 100 Jahre her ist, mir kommt es vor als wäre es erst gestern gewesen" darauf muss ich lachen und grinse frech „Dann bist du aber in den letzten 24h ganz schön gealtert man Lieber" erst schaut er mich verdutzt an und lacht dann auch. „Du siehst keinen Tag älter aus wie 21." Jetzt bin ich an der Reihe verdutzt zu schauen. „Du alter Charmeur, pass bloß auf, dass Hannah das nicht mitbekommt, sonst kann ich mich gleich nach einem sicheren Versteck umschauen" wir lachen herzhaft und essen.

Immer wieder schweift mein Blick über die Tische, vereinzelt blicken die Schüler zu uns hoch und schauen dann blitzschnell wieder weg, als sich die Blicke mit mir oder einem meiner Kollegen kreuzen.

Nachdem alle so viel gegessen haben wie sie können, verschwinden die Reste von den Tellern und hinterlassen sie so funkelnd sauber, als hätte nie jemand davon gegessen. Einen Augenblick später erscheint der Nachtisch: ganze Blöcke von Eiskrem in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen, Apfelkuchen, Zuckergusstorten, Schoko-Eclairs und marmeladegefüllte Donuts, Biskuits, Erdbeeren, Wackelpeter, Reispudding und noch vieles mehr. Die Erstklässler machen große Augen und beginnen auch gleich zu essen.

Plötzlich schwebt der Geist von Helena Ravenclaw, dem Hausgeist von Ravenclaw, zu unserem Tisch herauf. „Guten Abend Schulleiterin" begrüßt sie mich freundlich und lächelt. Sie hat früher nur sehr selten gelächelt, was eine Schande war, denn mit einem Lächeln im Gesicht, sieht sie gleich noch schöner aus. „Guten Abend Helena. Dieses Jahr gibt es wieder vielversprechende neue Ravenclaw Schützlinge." Sie schaut zu dem Tisch und beobachtet die neuen Kinder, die sie die ganze Zeit anschauen. „Ihr solltet vielleicht lieber essen, sonst schmilzt euch das Essen noch vor der Nase weg" Die Kinder schauen mich leicht verlegen an und als ich lache, fangen sie auch an zu kichern. Wir unterhalten uns noch eine Weile, bis sie sich dann schließlich verabschiedet und davon schwebt.

„Jetzt, da wir alle gefüttert und gewässert sind, nur noch ein paar Worte. Ich habe ein paar Mitteilungen zum Schuljahresbeginn. Die Erstklässler sollten beachten, dass der
Wald auf unseren Ländereien für alle Schüler verboten ist. Und einigen von den älteren Schülern möchte ich nahe legen, sich daran zu erinnern, dass sich auch diesbezüglich die Regeln dieses Jahr nicht ändern werden. Außerdem hat mich Mr. Rowe, der Hausmeister, gebeten, euch daran zu erinnern, dass in den Pausen auf den Gängen nicht gezaubert werden darf, tut dies bitte vorwiegend in den Klassenzimmer, aber hinterlasst bitte die Möbel in ihrem alten zustand, nicht dass wir bald eine Herde galoppierender Tische im Schloss haben." ich zwinkere schmunzelnd zu den Schülern, als diese anfangen zu lachen.

„Des weiteren findet die Quidditch-Auswahl in der zweiten Woche des Schuljahrs statt. Alle, die gerne in den Hausmannschaften spielen wollen, mögen sich an Madam Faulkner wenden. Und schließlich will ich euch mitteilen, dass sich in diesem Schuljahr die erlösende Schlacht von Hogwarts zum 100ten mal jährt. Wir möchten den 1. und 2. Mai nächsten Jahres also nutzen, um unsere Helden zu feiern, sowohl diejenigen die überlebt haben, als auch diejenigen, die in jener Nacht ihr Leben ließen. Sie sind ebenfalls unsere Helden, die die Zaubererwelt aus den Händen von Lord Voldemort befreit haben."

Die Kinder beginnen zu klatschen. „Nun ist es Zeit euch auszuruhen und auf eure Zimmer zu gehen. Die Erstklässler halten sich bitte an die Vertrauensschüler, diese erkennt ihr an ihren Ansteckern, hört auf sie und befolgt ihre Anweisungen. Des weiteren bitte ich euch, die Passwörter gut im Gedächtnis zu behalten und diese nicht aufzuschreiben." Schmunzelnd stelle ich fest, wie ein leises lachen durch die Reihe der Lehrer geht, selbst Neville, der mit roten Ohren und Wangen da sitzt, lacht leise. Oh ja daran können wir uns noch gut erinnern. „Hier mit wünschen wir euch eine gute Nacht, schläft gut und träum etwas schönes." Damit stehen die Schüler auf und begeben sich in ihre Häuser, während die Lehrer und ich noch sitzen bleiben und uns unterhalten.

Wir reden über die neuesten Entwicklungen in der Zaubererwelt und was wir in den Ferien alles erledigt haben. Nach etwa einer Stunde ziehe ich mich in meine Gemächer zurück und entledigen mich meiner schweren Außenrobe, um es mir noch am Kamin bei einem Gläschen Elfenwein gemütlich zu machen. Meine Gedanken kreisen um die vergangenen Jahre, die große Schlacht, den Gewinn und die Verluste die sie mit sich brachte. Viele haben damals ihr Leben gelassen und jeder ist noch bist heute in Erinnerung geblieben. „Hundert Jahre.... Ich werde langsam wirklich alt."

Mit der Zeit wird mein Glas leer und das ist ein Zeichen für mich, mich ebenfalls schlafen zu legen. Langsam stehe ich auf und gehe in mein Zimmer. „Morgen beginnt die erste Woche, auf das sich die Schüler gut Einleben" damit ziehe ich mich um, lege mich schlafen und trifft auch bald in einen Schlaf, heimgesucht von Albträume, die mehr Erinnerungen an vergangene Zeiten sind.

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Ich hoffe euch hat mein Prolog gefallen meine kleinen Kürbispasteten oder wollt ihr liber Schokofrösche sein? XD
Leider habe ich für die nächsten Kapitel ein Problem... Was für Lehrer lasse ich jetzt unterrichten? Die meisten sind im Ruhestand oder bereits verstorben. Wenn ihr mir helfen wollt einige neue Lehrer unterrichtenzu lassen, schaut in meine andere Story, in der ich um Hilfe bitte. Das größte Problem ergibt sich, wenn wir in der Vergangenheit sind. Zu viele Lehrer für VgddK. Warum musste Voldi auch die Stelle verfluchen? es wäre schön wenn ihr mit helfen könnten diese Geschichte wachsen zu lassen.
Sie wird neben der original Harry Potter Geschichte verlaufen, aber aus einer anderen Sicht und mit einigen Veränderungen. Natürlich werde ich nicht alles was in den Büchern vorkommt erzählen, weil es ja die Geschichte von Milah sein wird und nicht von Harry. Also ich wünsche euch viel Spaß beim weiter lesen. Aber bitte seid nicht böse wenn die Kapitel unregelmäßig erscheinen. Es muss noch einiges recherchiert werden, aber ich wollte euch den Prolog nicht verwehren.
Es kann auch sein, dass ich zwischendurch Pause machen werde um an meiner anderen Geschichte weiter zu schreiben. Bitte nehmt mir das nicht übel, ich versuche Kapitel zu erschaffen, die nicht einfach nur ein paar hundert Wörter lang sind, sondern etwa der normalen Kapitellänge bzw. der Folgenlänge entsprechen. Dann habt ihr mehr davon .
So und hiermit verabschiede ich mich mit einem Knall BAAAAMM
Eure Golden_Lioness
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