Alles zu seiner Zeit

GeschichteDrama, Familie / P12
15.03.2019
19.03.2019
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Sherlock und John sind mit Rosie zusammen nach Washington DC gezogen um ihrer Nichte Lena Cathrine Gibbs näher zu sein, diese hatte vor 6 Monaten unglücklicherweise ihren Vater verloren. Mycroft, Sherlocks älterer Bruder, und sein Mann Greg Lestrade-Holmes sind ebenfalls mit ihrem Kindern Sabrina und Lucas nach Washington DC gezogen, um Lena ebenfalls näher zu sein und das sie mehr mit ihrer gleich altrigen Cousine mehr zu tun hat.
Lena lebt seit dem Tot ihres Vater bei ihrem Onkel Leroy Jethro Gibbs.

„Gibbs? Warum? Warum Afghanistan? Sag es mir bitte!“, heulte Lena. Heute war der Tag, an dem sie am Flughafen standen und ich verabschieden mussten, Gibbs musste für 1 ganzes Jahr nach Afghanistan fliegen da er Scharfschütze bei der Army ist und vom Vizepräsident der USA persönlich beauftrag wurde dort hin zu fliegen.
„Bitte verrate es mir! Ich will dich nicht verlieren!“, sprach sie weiterhin weinend auf ihn ein.
„Du wirst mich nicht verlieren, ich verspreche es dir! Du wirst dieses eine Jahr ohne mich klar kommen, Große. Sherlock und John werden sich gut um dich kümmern, wenn es dir schlecht geht.“, sprach er zu ihr und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Wenn nicht bringe ich die beiden um.“, fügte er sarkastisch hinzu und grinste sie an. ER umarmte sie, nach kurzer Zeit löste er die Umarmung und ging. Richtung Flugzeug.
„GIBBS! WARTE KURZ, BITTE!!“, schrie sie und lief auf ihn zu.
„Peredayte, pozhaluysta, vas! (Pass bitte auf dich auf!)“, sagte sie auf Russisch zu ihm und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Lena beherrschte zu ihrem eigenen überraschen 6 Sprach und von diesen sprach sie 3 davon fließend.
„YA budu Na delay glupostey! YA budu pisat‘ tebe raz v nedelyu, obeshchayu. (Das werde ich. Mach ja keinen Blödsinn! Ich schreibe dir einmal die Woche, versprochen.)“, antwortete und gingohne ein weiteres Wort

>Einige Wochen später<
Lena saß bei ihren Onkels John und Sherlock auf dem Sofa, als ihre Cousine und ihr Cousin hörte die nach ihren Vätern ruften. Sie machte abrupt einen traurigen Gesichtsausdruck und dachte kurz nach *Was wäre wenn Stephanie (ihre Mutter) ihren Väter nicht umgebracht hätte? Was wäre wenn Gibbs nicht nach Afghanistan gegangen wäre?*
„Alles okay bei dir Lena? Du machst so einen komischen Gesichtsausdruck.“
„I-ich denke schon, Greg.“, sagte sie ein wenig stotternd und sah zu ihren anderen drei Onkels die versuchten den Streit, zwischen Lucas und Rosie, zu schlichten. Die beiden waren gerade einmal 5 Jahre alt und Rosie hatte ihn einfach so geschlagen so das er blutete.
„HÖRT AUF DAMIT!!!!“, schrie Lena auf einmal Tränen übergossen auf. Es wurde Still im Hause Watson-Holmes und alle starten Lena an.
„Hört auf damit!“, ihre Stimme wurde wieder ruhiger, „Hört auf damit!“
Lena fing an sich zu wiederholen, sie sagte fast ein duzend mal HÖERT AUF DAMIT. Greg legte einen Arm um Lena das sie sich beruhigte.
„Was ist los?“, fragte er vorsichtig.
„W-weißt D-du e-es i-ist so, a-alle m-meiner C-cousinen und C-cousins ha-haben ei-einen o-oder s-sogar zw-zwei V-väter…“, sie pausierte, „Und ich, ich habe nur meine Onkels, nur meine sechs Onkels.“, führte sie zu Ende ohne ihre Cousine und ihren Cousin anzuschauen, stattdessen schaute sie auf ihre Onkels und weinte.

>Am nächsten Tag<
Lena saß in der Schule im Physikunterricht bei ihrem Onkel Sherlock Watson-Holmes. Über die Nacht hatte sie sich wieder beruhigt, nach ihrem Ausraster bei ihren Onkels. Sie war in ihnen Gedanken vertieft und scheute auf die Uhr  die sich an ihrem Handgelenk befand *Geil, gleich ist die Stunde zu Ende* dachte sie auf einmal und wurde auch sonst aus den Gedanken von ihrem Erzfeind in der Klasse.

„Na Lena, ist dir mal wieder was anders wichtiger als die Schule? Oder hoffst du das dein dummer Onkel in Afghanistan erschossen wird? Oder daran das dein bescheuerter Vater so blöd war sich von einer Frau töten zulassen?“, äußerte er sich und grinste dumm.
„Pass mal auf du mieses Arschloch! Hast du irgendeine Ahnung was ich in meinem Leben durchmache? Oder durchgemacht habe? Nein, hast du nicht!“, schreite sie Ihn an.
„Keiner von euch, hat irgendeinen Plan, wie ich mich fühle und schon gar nicht du Niklas!!“
Von einem Moment auf den anderen, herrschte Stille in der Klasse, alle Blicke zwischen Lena Cathrin Gibbs und Niklas Mayer hin und her.
„was hast du eigentlich für ein scheiß Problem mit mir? Hab ich dir jemals was getan?“, sprach sie lauter und  ging direkt mit großen Schritten durch die Klasse auf ihn zu.
„Ne das nicht. Aber dein Vater hätte dir mal beibringen können freundlicher zu sein. Bevor er so doof war sich von einer Frau umbringen zu lassen, du Miststück.“

„Hast du irgendeinen Plan wie es ist wenn dein eigener Vater in deinen eigenen Armen stirbt? Nein, hast du nicht. Keiner hat das. Keiner weiß wie es ist im Gerichtssaal zu sitzen bei der Gerichtsverhandlung für den Mord an seinem Vater, den auch noch die eigene Mutter, die man so oder so schon nicht mag, dafür verantwortlich ist.“, ihr stiegen Tränen in ihre wunderschönen dunkelbraunen Augen, die manchmal so aussahen wie die von einem Teddybären, bei den Gedanken an ihren Vater.
Sherlock der das ganze beobachtet hatte sah wie Niklas blasse wurde, der sich in Gedanken vorstellte was Lena da sagte.
„Okay, weißt du was hab ich auch nicht. Aber ich wäre nicht so dumm um zu einem Onkel zu ziehen der bei der Armee ist und jederzeit sterben kann.“, fuhr er sich an.
„Jetzt pass mal auf mein ‚Guter‘ wenn du nicht willst das dir irgendetwas passiert dann hältst du jetzt deine Fresse!! Du kleiner Pisser.“
„Okay Lena, ich glaube das reicht jetzt.“, Sherlock kam auf die beiden zu und legte eine Hand auf ihre Schulter.
„OHHH. Jetzt muss dein Schwuler Onkel auch noch kommen um das kleinen Mädchen zu trösten weil es flennt. Ist ja armselig.“, und lachte schief.
„Du kleiner Wix-“, Sie sprang auf ihn zu und schlug ihm mit der Faust mitten ins Gesicht.

„Lena, das reicht. Du geht’s jetzt mal 5 Minuten vor die Tür! Du musst dringend mal Luft ablassen.“, sprach er und hievte sie von Niklas runter, der jetzt wegen ihren festen Schlag etwas blutete. Lena war eine exzellente Kämpferin und eine sehr gute Schützen was sehr bewundernswert war da sie erst 15 war.
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