Welcome in Freddy Fazbear!

GeschichteMystery, Horror / P16
15.03.2019
15.03.2019
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,,Serina! Es ist jetzt 2 Monate her das du die Schule abgeschlossen hast und seitdem sitzt du hier nur noch faul herrum!'' meckerte meine Mutter mich mal wieder an. Es war ja nicht so, dass ich nicht arbeiten wollte...es war halt das Problem, dass ich nichts gescheites fand. Ich seufzte und versuchte die nervige Stimme meiner ,,ach - so - tollen -Mutter'' auszublenden, wurde dann aber hellhörig als sie mir eine Zeitung mit einer Stellenanzeige auf den Tisch warf und meinte:,,Die Pizzaria sucht einen Nachtwächter oder Nachtwächterin, ich war so frei und habe dich dort vorgestellt. Du fängst sogar heute Nacht an! Deine Schicht wird von 12:00 Uhr nachts bis 06:00 Uhr morgens gehen. Ich schaute sie mit offenen Mund an und versuchte, dass ganze erstmal zu verarbeiten, denn ich wusste durch Erzählungen was diese Pizzaria besonderes zu bieten hatte. Nachdem ich mich wieder etwas gefasst hatte stotterte ich: ,,Warte...warte. D...du meinst ernsthaft ich soll Nachts in einer Pizzaria auf lebensgroße Blechbüchsen au...aufpassen?!'' Meine Mutter nickte und jegliche Hoffnung das es sich dabei nur um einen dummen Scherz von ihr handelte ging verloren. Sie verschränkte die Arme, musterte mich von oben bis unten und fügte dann noch hinzu: ,,Außerdem sind das keine Blechbüchsten, wie du sie nennst sondern heißen Animatronics.'' Doch bevor ich noch etwas erwidern konnte machte sie auf den Absatz kehrt und verließ das Zimmer. ,,Mir doch egal wie diese Dinger heißen!'' murrte ich und starrte die Zeitung mit der Stellenanzeige feindselig an. Nach einer Weile seufze ich und musste mich wohl oder übel meinem Schicksal ergeben. ,,Wenn ich schon dahin muss, dann mach ich mich wenigstens vorher schlau!'' murmelte ich zu mir selbst und startete meinen Computer. Er war nicht mehr der neuste, weshalb das Hochfahren eine halbe Ewigkeit dauerte, aber als er dann endlich soweit war suchte ich mal nach dieser Pizzaria und wurde auch recht schnell fündig. Erst fand ich nichts auffälliges...Eltern hatten nichts gegen sie, Kinder fanden sie toll und mochten die 4 Roboter , die wohl Tiere dastellen sollten am meisten. Die Namen der Roboter wurden auch mehrfach erwähnt: Bonnie, Chica, Foxy und der Namensgeber der Pizzaria Freddy Fazbear. Auf der nächsten Seite waren dann auch die Bilder von ihnen eingeblendet worden. Freddy war ein Bär mit blauen Augen, einen Zylinder auf dem Kopf und einen Mikrofon in der rechten Tatze. Dann gab es dort Bonnie, sie war ein lilaner Hase mit einer roten Rockstargitarre im Arm. Chica war ein gelbes Küken und sie trug ein Lätzchen mit der Aufschrift ''Let's Eat'', wärend sie in der rechten Hand einen Teller hielt auf dem ein Cupcake mit pinker Glasur trohnte, ich fande es irgendwie gruselig das dieser 2 Augen und 2 Zähne besitzte, außerdem schmückte eine einzelne Kerze sein Haupt. Der letzte war Foxy, er war ein dunkelroter Fuchs der wohl als Pirat verkleidet war, denn er trug eine Augenklappe und anstelle seiner rechten Pfote zierte ein Hacken das ende seines Armes. Alles schien perfekt zu sein... und genau das machte mich stutzig...es schien einfach zu perfekt...zu fröhlich...zu reibungslos, also suchte ich weiter. Erst fand ich nichts, weshalb ich kurz vor dem Aufgeben stand, stockte dann aber als ein versteckter Link, denn ich durchs rumklicken auf der Seite fande, eine andere, düster wirkende Seite öffnete. Eine Seite voller alter Zeitungsartikel... zögernd überflog ich ein paar davon und merkte kurz darauf wie mir ein eiskalter Schauer denn Rücken herrunterkroch. Morde...vermisste Personen die nie gefunden wurden...sogar 2 Leichen...und auf jeden einzelnen Foto war mindestens einer dieser Blechbüchsen mit zu sehen. Schnell schloß ich die Seiten wieder und lehnte mich zurück. Jetzt hatte ich ein noch schlechteres Gefühl als ohne hin schon...ich schaute auf die Uhr, die Zeit kroch unbarmherzig vorran. Schon kurz danach wurde es Zeit loszugehen, mit mulmigen Gefühl warf ich mir meinen Rucksack über die Schulter und machte mich auf auf den Weg. Der Weg war kurz ...viel zu schnell stand ich vor den Türen, des in dunkelheit gehüllten Gebäudes. Jetzt gab es kein zurück mehr. Zögernd holte ich den Schlüssel, denn meine Mutter fast vergessen hatte mir zu geben aus der Hosentasche und schloss die Tür auf, quitschend schwang diese auf. Ich atmete ein paar mal tief durch und betratt dann das Gebäude. Ich ging einen Gang entlang, bis ich schließlich in einen großen Raum ankam, diese sah aus wie ein riesiger Partyraum. Überall standen, mit Konfetti bestreute und mit bunten Partyhütten geschmückte Tische mit den passenden Stühlen herrum. Etwas abseits davon stand etwas das aussah wie eine kleine Bühne, der Vorhang war zugezogen und ein Schild stand davor. Um besser sehen zu können was auf den Schild stand holte ich meine Taschenlampe herraus und richtete den Lichstrahl auf das Schild. Dort stand einfach nur ,,Außer Betrieb''. Danach ließ ich den Strahl der Taschenlampe durch den großen Raum schweifen. Bei der großen Bühne, die am ende des Raumes aufgebaut war stockte ich, denn dort standen sie...ganz still und starr, die Animatronics. Ein Schauer durchlief meinen ganzen Körper und ich machte mich schnell auf zum Büro. Das Büro war ein nicht grade großer viereckiger Raum. Auf beiden Seiten, war jeweils eine elektronische Tür, mit jeweils 2 Schaltern. Einen um die Tür auf und zu zumachen und einen für das Licht, wie ich nach kurzen ausprobieren feststellte. Der Schreibtisch nahm die komplette Wand des Raumes ein und dieser war einfach nur das reinste Chaos. Ein Ventilator surrte leise zwischen Elektronik vor sich hin, wärend Müll und anderer Kram verstreut auf den Schreibtisch lagen. Ich bemerkte ein Tablett auf einer Ecke des Schreibtisches liegen, nahm es hoch, setzte mich auf den Stuhl und versuchte es einzuschalten. Zu meiner Überraschung klappte es auf anhieb. ,,Die verschiedenen Kameraperspektiven'' murmelte ich und ging einmal jede einzelne Perspektive durch. Unten links in der Ecke entdeckte ich dabei eine Stromanzeige. ,,Na toll...auch noch mit denn Strom musste man hier sparsam sein.'' murrte ich düster und lehnte mich auf den Stuhl zurück. Mein Blick wanderte zu einer Uhr die an der Wand hing, sie schlug genau in denn Augenblick auf 12:00 Uhr nachts um. Die erste Nacht hatte somit begonnen.
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