Sunny McLane

von KCSparks
GeschichteRomanze, Familie / P18
Clay Bennett Kit Lucas Hunter OC (Own Character) Talin McKade
12.03.2019
12.12.2019
19
58858
9
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Hi :)
Normalerweise schreibe ich eher selten Fanfiktions sondern eher eigenes. Aber ich wollte wissen ob ich es kann und die Geschichte Geistert schon eine weile auf meinem Laptop herum. Sie ist als Kurz- Story gedacht, viele kapitel sollten es also eigentlich nicht werden.

Das ganze Setting spielt zu der Zeit der neuen Teile (Age of Trinity) deshalb hier offiziell der SPOILER ALERT.

Alle Figuren, außer meinem OC´s gehören Nalini Singh, ich verdiene hierran rein gar nichts, etc. pp.
viel spaß
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Ein kleines Mädchen stolperte durch die Nacht, so winzig und zart wie ein Vogel, konnte es nicht einmal 5 Jahre alt sein. Die dunklen Haare waren zerzaust, die Haut und die Lumpen, die wohl mal ein Pyjama gewesen waren verdreckt, aufgeschürft und zerrissen. Sie wusste nicht wo sie hier war, sie wusste nicht einmal mehr wie sie hier hingekommen war. Ich Kopf war so gut wie leer. War es Tag? War es Nacht? Welche Stadt war das hier? War sie ein Mensch? Eine Mediale? Ein Gestaltwandler? Wie alt war sie noch mal? Hatte sie überhaupt einen Namen?
Sie erinnerte sich nicht mehr, alles was in Ihrem Kopf waren die Erinnerung an die Männer in ihrem Haus, das Fauchen ihrer Mutter, das rufen ihres Vaters. Wieder und wieder spielte sich die Szenen in ihrem ansonsten leeren Kopf ab. Das Chaos hatte alles aus ihrem Kopf verschwinden lassen, Worte, Erinnerungen... alles was noch da war, war das Chaos, der Kampf, dass sie gerannt war bis ihre Füße bluteten, und die Worte ihres Vaters. Er hatte sie ihr immer wieder gesagt, ihr ganzes junges Leben hatte er es ihr eingebläut.
„Wahre das Geheimnis, sprich mit niemandem darüber, zeige es keinem, nicht dem Rudel, nicht deinen Freunden. Du musst darüber schweigen! Hörst du? Versprich es mir!“
Worüber sollte sie schweigen? Sie konnte sich nicht erinnern. Dass das Bewusstsein, das ihr Leben von ihrem Schweigen abhing war fest in ihr Verankert, es war allgegenwärtig und präsent.
„Wenn jemand es erfährt sterbe ich“
Der Schock, die Angst und das Trauma hatte ihren Kopf leergefegt aber diese Tatsache war geblieben. Niemals dürfte sie ihr Schweigen brechen.
Mit dieser Gewissheit kämpfte sich ihr Instinkt wieder an die Oberfläche, überleben. Sie musste überleben.
Sie sah sich um und die Kindliche Logik ließ sie Stück für Stück wieder Dinge zusammensetzen. Hier war niemand. Es war Nacht. Sie konnte sehen. Sie war ein Gestaltwandler. Sie war allein. Sie musste sich verstecken.
Sie hatte das starke Bedürfnis sich zu verwandeln. Aber sie wusste nicht mehr wie.
Sie bog in eine Seiten Gasse ab, es war dunkel, sie war klein. Dunkelheit bedeutete Schutz.
Immer tiefer stolperte sie in die Gasse hinein, auf die Wand zu. Diese wies einen riesigen riss auf, es war ein baufälliges Gebäude, aber die Wand war dick und der Spalt, der sich durch den Riss auftat lockte sie an. Es war wie eine gerne Erinnerung, die ihr sagte das sie sich dort verstecken konnte. Hier konnte sie erstmal bleiben.
Ohne Namen. Ohne Familie. Ohne Rudel. Alles was sie wusste war, dass sie schweigen musste.
Das hatte sie ihrem Vater versprochen.
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